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Weg vom Kortison bei Haut und Kopfhaut !?

Hallo,

ich habe seit Jahren Schuppenflechte, allerdings eher eine leichte Form (so 20 kleine Stellen am Körper (maximal Fingerkuppengröße) und etwas größere flächige Stellen an der Kopfhaut.)

Mein Arzt verschreibt mir immer wieder Mittelchen mit Kortison. Das Zeug hilft zwar, kann aber ja langfristig nicht so gut sein.

Für die Haut nehme ich: Bethamethason Hexal comp (Wirkstoffe Bethamethason/Salicylsäure)

Für die Kopfhaut nehme ich eine Lösung die mir in der Apotheke angefertigt wird: Bethamethasonval 0,1; Acid. sal 10,0; Propylenglycol 15,0, Chlorhexidingluconat 20% 1,0; Isopropylaik 40%, ad 100

Vor allem bei der Lösung für den Kopf merke ich, wie äußerst aggressiv diese ist, da sie enorm brennt.

Für den Köper wollte ich mal diese "Regividerm B12 Salbe" ausprobieren. Meint ihr Ärzte verschreiben sowas auch, oder muss ich mir das ohne Rezept in der Apotheke holen (kostet ca. 25 Euro)?

Oder würdet ihr was ganz anderes empfehlen?

Und dann suche ich halt noch was für die Kopfhaut, da ich dort keine Creme anwenden kann (habe keine kurzen Haare). Sollte deshalb möglichst flüssig sein. Könnt ihr da was empfehlen?

Hervorgehobene Antworten

Und dann suche ich halt noch was für die Kopfhaut, da ich dort keine Creme anwenden kann (habe keine kurzen Haare). Sollte deshalb möglichst flüssig sein. Könnt ihr da was empfehlen?

Hallo Sebbo..

Ich mach mir über Nacht immer Klettenwurzelöl auf den Kopf,wenn ich mal wieder schlimmere Stellen habe.

Morgens gehen die Schuppen mit einem Kamm wunderbar raus.Das Öl lässt sich auch sehr gut auswaschen..

hallo, Sebbo -

sprich mit deinem Dermatologen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Meint ihr Ärzte verschreiben sowas auch' date=' oder muss ich mir das ohne Rezept in der Apotheke holen (kostet ca. 25 Euro)?

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Hallo, Sebbo,

leider gibt es Regividerm nicht auf Rezept, du musst sie selbst bezahlen.

Viele gute Tipps bei Pso auf der Kopfhaut findest du hier

http://www.psoriasis-netz.net/forum/forumdisplay.php?f=12

Ich gebe zu, mittlerweile ist das Forum so umfangreich geworden, dass man sich schon Zeit nehmen muss, um das Richtige für sich zu finden. Vielleicht bekommst du ja noch Tipps. Ich nehme zurzeit Stieprox als Shampoo, weil die Kopfhaut ordentlich schuppt. Das gibt es in der Apotheke. Ansonsten bin ich mit Head & Shoulders im Wechsel mit dem Rosmarin-Shampoo von Guhl gut klar gekommen.

Die von toscana erwähnten Öl-Anwendungen sind immer sehr gut, weil sie die hartnäckigen Stellen gut aufweichen. Im Grunde kann man jedes Öl verwenden, das sich auch in der Küche findet. Nicht alle lassen sich gleich gut wieder auswaschen. Da bleibt dir nur probieren.

Lieben Gruß

.....Viele gute Tipps bei Pso auf der Kopfhaut findest du hier

http://www.psoriasis-netz.net/forum/forumdisplay.php?f=12

Ich gebe zu, mittlerweile ist das Forum so umfangreich geworden, dass man sich schon Zeit nehmen muss, um das Richtige für sich zu finden. ...

Weil nach meinem persönlichen Empfinden ein noch größerer und schnellerer Überblick über die Einzelthemen möglich ist, ergänze ich mal das Posting von Barb und verweise auf die Archivansicht: http://www.psoriasis-netz.net/forum/archive/index.php/f-12.html.

Dort finden sich auch alle Beiträge, aber etwas puristischer aufgelistet :)

Gruß

Wolfgang

@ Sebbo

Dass Du mit Regividerm Erfolg haben wirst, glaubve ich bei Ddeiner Geschichte nicht, kann es allerdings auch nicht zu 100% ausschließen, weil es immer mal Überraschungen gibt. Dass Dein Mittel für die Kopfhaut brennt liegt wahrscheinlich an den 40% Isoprpylalkohol. Die Kopfhaut verträgt ziemlich viel Kortison - im Gegensatz zum Gesicht. Isopropylalkohol reizt einfach ein wenig, das ist aber ungefährlich, allerdings sollte die Kopfhaut nicht ganz austrocknen. Aus der Ferne kann ich Dir kaum einen Rat geben, weil dazu eine genaue Diagnose erforderlich wäre. Du könntest natürlich mit zusätzlicher Hautpflege schauen, ob sich die Haut beruhigt.

Ich selbst habe auch Probleme mit meiner Kopfhaut. Ich nehme schon lange kein Kortison mehr auf dem Kopf. Ich versuche es mit harnstoffhaltigen Pflegemitteln. Damit kann ich den gegenwärtigen Stand einigermaßen halten, so kommt es zwar nicht zu wesentlichen Besserungen aber auch kaum noch zu starken Verschlechterungen.

Wie oben schon gesagt, kann Dein Arzt Dir kein Regividerm zu Lasten der Krankenkasse verordnen. Es ist nämlich bisher offiziell nur ein Medizinprodukt aber kein Arzneimittel. Darüber hinaus sind die Verschreibungsmöglichkeiten außer bei starken Mitteln gerade in der Dermatologie deutlich eingeschränkt.

Wünsche Dir alles Gute im Neuen Jahr, viele herzliche Grüße von Kuno

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