Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können.
Referen ist Dr. Boris Hügle, Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.
Anmeldungen gehen an: info@rheuma-liga-rlp.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
06.05.2026 14:00
Hallo,
ich wolltre mich einmaal vorstellen. Ich bin nun 43 jahre alt und ahbe seit meiner Geburt Hautprobleme. Als erstes bekam ich Neurodermitis und seit meinem 30. Lebensjahr kam die Psoriasis hinzu. Das alles begann auf dem Kopf und zog sich dann über den kompletten Körper. So wie ich das von der Neurodermitis her kannte gab es nur Salben und wenn es besonders schlimm war auch mal Kortison. Nach 5 Jahren der Behandlung bei verschiedensten Dermatologen habe ich dann aufgegeben und mich einfach in mein Schicksal gefügt. "Das juckt eh nur und sieht nur ein wenig unschön aus." : sagte ich mir und dachte das ich damit klarkomme. Dann, vor 2 jahren begannen zeitweilige Schmerzen an den Gelenken der Hand, des Knies, des Knöchels und an Fingern der linken Seite. Ich nahm das absolut nicht ernst und dachte das wäre auf Überlastung zurückzuführen. Die Schmerzen waren ja auch nur auf meist einige Tage beschrämkt. Doch im vorigen Jahr kamen noch Beschwerden im Becken hinzu und ich hatte Probleme zu laufen ( kein Gefühl zeitweilig im linken Bein) und auch extreme Schmerzen auch dann wenn ich Ruhe hatte. Es wurde untersucht was das Zeug hielt aber gefunden wurde nichts. Mir wurde gar unterstellt zu simulieren, weil doch meine Blutwerte in keinster Weise auf eine Entzündung hinwiesen und im MRT lediglich eine Verengung des Nervenkanals an der LWS gefunden wurde. Irgendwann war es dann zuviel und ich suchte mir einen neuen Orthopäden und dieser Ärztin reichte schon der Anblick meiner Haut um auf des Rätsels Lösung zu kommen. Somit war ich dann im März 2014 das erste mal im Krankenhaus und wurde dort auf MTX eingestellt. Das vertrug ich auch bis Juni recht gut doch dann hatte ich Gedächtnislücken, Probleme Sätze zu bilden und auch Blutungen im Mundraum. Also wieder rein in´s Krankenhaus und erst einmal Kortisonschub bekommen. Jetzt bekomme ich Arava und werde sehen ob ich es vertrage. Nun hatte ich gehört das man ja einen Behinderungsgrad wegen der PSO und PSA beantragen kann und war beim Sozialdienst. Dort erhielt ich die Auskunft das ich wohl den größten Fehler gemacht habe als ich mich entschloss nicht mehr zum Hautarzt zu gehen. Denn nun kann mir dieses wohl so ausgelegt werden, das ich in der Zeit komplett beschwerdefrei war. Wie sind da eure Erfahrungen?