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Mit Arthritis leben - ein Buch von Prof. Dr. med. Christian Barnard

Hallo Zusammen,

- Auch wenn das Buch schon alt ist, halte ich es für sehr lesenswert. Ist es hier schonmal vorgestellt worden? Oder kennt es Jemand von Euch? - 

Buchtitel: In eigener Sache - mit Arthritis leben

1993, Humboldt Taschenbuchverlag, ISBN 3-581-66710-x

Der Autor beschreibt sehr anschaulich seine eigene rheumatoide Arthritis (RA) und wie er auch oft vergeblich versuchte damit einigermaßen klar zu kommen.

Inhalt:

Was ist Arthritis?

Andere Formen der Arthritis neben der RA

Behandlung mit Medikamenten

Auf Dich selbst kommt es an*

Chirurgische Eingriffe

Mit dem Schmerz leben

Tipps für Erleichterungen im Alltag

Alternative Therapien

Arthritis und Stress

Diät und Bewegungstraining** 

Arthritis-Forschung

Aus dem Inhalt, was mich sehr angesprochen hat:

* ... ich konzentrierte mich weniger auf das, was ich durch meine Arthritis verloren hatte, als vielmehr auf das, was mir geblieben war - und ich versuchte daraus so viel zu machen, wie ich nur konnte...

Mein erster Schritt auf diesem mühseligen Weg war eine positive Veränderung meiner geistigen Einstellung...

Wenn man seine Einstellung wirklich ändern will, muss man die Lösung in sich selbst finden.

Eines ist klar: Je mehr Sie über die Probleme, die sie deprimieren, sprechen, desto weniger werden Sie davon deprimiert. - Umgekehrt scheinen Depression und Arthritis einander geradezu "aufzuschaukeln".

Wenn der Körper mehr oder weniger schwer krank ist, so kann eine "gesunde" geistige Einstellung viel zu seinem Wohlbefinden beitragen.

** Bei Bewegungsübungen und gleichzeitigen Entzündungen, die Bewegungen viel langsamer ausführen. (eigene Anmerkung: Ich hatte mal Erfolg mit meiner Schulterbewegung im Zeitlupentempo. Nach 8 Wochen war die Schulter fast wieder ok, ohne ihre Beweglichkeit eingebüßt zu haben.)

LG Burg

Hervorgehobene Antworten

Ist der Autor der südafrikanische Herzspezialist der die erste Herztransplantation durchgeführt hat oder ein Namensvetter?

Der Autor heißt Christiaan Barnard (mit zwei a im Vornamen) und nach einem flüchtigen Blick in ebay und die Wiki dürfte es derselbe sein, auch wenn diese VÖ nicht in der Wiki aufgeführt ist. 

  • Ersteller
vor 4 Stunden schrieb GrBaer185:

südafrikanische Herzspezialist der die erste Herztransplantation

Hallo @GrBaer185, @Arno Nühm,

Ihr habt Recht, es ist der Herzchirurg!

Im Namen habe ich ein "a" verschluckt.

Was haltet Ihr von seinen Ansichten? Ich war bei meiner Pso einen ähnlichen Weg zur Verarbeitung gegangen: Wenn die Krkht schon nicht heilbar ist, dann weigstens das Beste daraus machen...

LG Burg

hallo, Burg -

ich habe einige Bücher - und bei DM ( Diabetes Mellitus ) gibt es kaum Veränderungen bezüglich der Ernährung - Bewegung - Gewichtsabnahme usw.usw.

ich möchte anmerken - bei deinem vorgestellten Buch von 1993 hat sich doch einiges glücklicherweise medizinisch weiter entwickelt -

die Grundeinstellung stimmt - aber vielleicht sollte man sich weiter informieren - soll keine Kritik sein - nur nur ein Gedanke meinerseits -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

Bearbeitet ( von Bibi)

  • 2 Jahre später...
  • Ersteller
Am 18.10.2022 um 23:03 schrieb Burg:

Nach 8 Wochen war die Schulter fast wieder ok, ohne ihre Beweglichkeit eingebüßt zu haben.)

Naja, erst nach 8 Jahren war die Schulter wieder genauso beweglich wie vorher und ich konnte auch wieder Bälle weitwerfen, was über 5-6 Jahre nur bedingt möglich war. 

Hallo Burg,

einmal sind es bei Dir 8 Jahre, einmal 8 Wochen, wie jetzt nun?

Meine Schulterschmerzen  haben mich schon sehr lange begleitet. .2007 und 2008 wurden beide Schultern arthroskopisch operiert: Sehnenhalbrisse, Kalkschultern usw. Nun hat die linke Schulter ihre Aufgaben fast eingebüßt: alle Sehnen gerissen, Omathrose. Deswegen benötige ich ein neues Schultergelenk. Auf die Ursachen ( Chemotherapie über 4 Jahre) hatte ich keinen Einfluß, wurde erst jetzt begründet und meine trotz allem positive Einstellung hat auch nur nicht geholfen. LG Waldfee

 

  • Ersteller

Hallo @Waldfee

es ist ein Kreuz, wenn man seine(n) Arm(e) nicht richtig benutzen kann und ich wünsche Dir, dass Du Deine gute Einstellung dazu nicht verlierst und dass es auch eine Lösung für Dich geben wird! 

Am 3.10.2025 um 09:09 schrieb Waldfee:

einmal sind es bei Dir 8 Jahre, einmal 8 Wochen, wie jetzt nun?

8 Wochen hatte es durch Unterwassermassage und Training gedauert, bis ich meinen Arm wieder fast schmerzfrei für die alltäglichen Arbeiten benutzen konnte. 

Aber für das Weitwerfen mit dem Ball brauchte ich dann die 8 Jahre bis das wieder normal möglich war. Und nach dieser langen Zeit war die vormals entzündete rechte Schulter sogar besser beweglich als die linke. Mit dem Weitwerftraining hatte ich erst nach 5J begonnen, nachdem sich das ursprüngliche Werfenkönnen nicht wieder von alleine eingestellt hatte. 

Alles Gute für Deine Op! LG Burg 

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