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Begriff Schuppi und mehr

Hallo,

seit einigen Tagen besuche ich immer wieder diese Seite und spiele entsprechend lange mit dem Gedanken, an dieser Stelle ein paar Zeilen zu hinterlegen.

Die Psoriasis habe ich schon seit ca. 15 Jahren, aber bis vor wenigen Wochen war sie nur an wenigen Körperstellen äußerlich zu sehen. Ende Februar hatte ich eine heftige Mandelentzündung und seit dem ist mein Körper mit den roten und schuppigen Merkmalen übersät. Ich hasse diese Stellen und leide ziemlich darunter. Neben dem Juckreiz und der Schmerzen kommt die psychische Komponente hinzu.

Tja, wie gesagt, diese Seite besuche ich seit einigen Tagen und immer wieder fallen mir Erfahrungsberichte und Statements auf, in denen sich Betroffene als Schuppi bezeichnen.

Ich frage mich wie man sich und seine Krankheit so verniedlichen kann. Diese Psoriasis ist doch nun wahrlich nicht niedlich oder süß. Nein, für mich ist sie einfach nur quälend.

Und dann gibt es so viele Betroffene die davon berichten, dass sie ihre Erkrankung angenommen und akzeptiert haben, so dass es für sie kein Problem ist, im Sommer in kurzer Hose und T-Shirt durch die Stadt zu laufen. Ich kann das irgendwie nicht glauben. Klar muss ich lernen mit dieser Erkrankung zu leben, aber die Psoriasis hat auch so viel Macht über mich und meinen Gewohnheiten. Sicherlich werde ich im Sommer nicht in kurzer Hose herumlaufen, eher werde ich den Menschen mit gesunder Haut neidvolle Blicke zuwerfen.

Gruß

Roswitha

Hervorgehobene Antworten

Hei,ich habe nun schon seit über 20 Jahren Psoriasis.Auch wenn ich ab und an mal einen Durchhänger habe und mich dann über die Krankeit wirklich ärgere, habe ich mich im Großen und ganzen gut damit arrangiert.

Und ich habe in den ganzen Jahren keine schlechten Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht.Gewiß gab es neugierige Blicke und Fragen,aber was soll´s? Wenn ich etwas unbekanntes sehe guck´und frag´ich auch.Ich denke solche Situationen sind für uns eine Chance,über unsere Krankheit aufzuklären.

Christiane

Hallo Christiane,

das sehe ich genauso!!

Claudia

<img src="http://img.homepagemodules.de/smile.gif">

Jaja. Du bist echt cool. Mein ich jetzt ohne jede Ironie.

Es gibt Mensche, die kommen damit klar. Und es gibt eben Menschen, die kommen damit nicht klar. Hab meiner Frau gegenüber schon Andeutungen gemacht. Zu einem Dialog kam es jedoch wegen MIR nicht.

Hab seit 15 Jahren Pso. Bin kurz vor dem Befallsstand, vor dem ich mich immer schon gefürchtet habe. Wenn meine Familie nicht wäre, würde es mir sicher nicht allzuschwer fallen, mich an das nächste Tunnelportal zu klatschen.

Ich schäme mich für das was ich denke. Ich schäme mich für das was ich bin. Aber das bin ich eben. Der zu sein, der ich wirklich bin, und mich so zu geben wie ich wirklich bin, das verhindert die Pso.

alles Gute an alle

Ich habe seit 29 Jahren PSO. Sie wird jedes Jahr etwas schlimmer. Letztes Jahr hatte ich den ersten Befall der Handflächen.

Jedes Jahr nehme ich Fumarsäure (ab den Frühjahr) um wieder durch den Sommer zu kommen. Es ist jedes Jahr ein erneuter "Kampf" gegen die PSO. Wenn ich nicht meine tolle Frau und Kinder hätte wäre ich nicht mehr hier. Ich werde den "Kampf" gegen die PSO weiter führen sollange ich die Kraft habe und bekomme von meiner Familie. Ohren nicht hängen lassen.<img src="http://img.homepagemodules.de/laugh.gif">

Hallo Kurt,

warum hörst du zwischendrinn auf Fumaderm zu nehmen ?

Dafür gibt es normalerweise keinen Gurnd, vielmehr werden im allgemeinen die spürbaren Nebenwirkungen ( Durchfall, Flush) weniger mit der Zeit.

Nimm die Dinger doch mal länger, wenn es Dir besser geht halt nur ein oder zwei am Tag, dann dauert es nicht so lange, bis Du wieder auf "Dosis" bist.

Matthias

Hallo Matthias,

die Frage zur Einnahme des Medikaments finde ich interessant. Kennst du Studien zur Einnahmefrequenz bzw. zur "richtigen" Einnahme?

Ich habe mich dazu noch nicht schlau gemacht aber - aus dem dem hohlen Bauch - erscheint mir eine "Intervall-Nutzung" von Fumaderm keineswegs unplausibel. Das kennen doch die meisten von uns: ein Mittel, sei es eine Salbe oder auch ein Medikament wirkt eine Weile und lässt dann schlagartig, rapide oder auch im besten Falle langsam nach.

Tritt also ein Gewöhnungseffekt ein? Läßt sich PSO bzw. der Körper von den Medikamenten nur eine Zeitlang "überlisten"?

Wenn es so ist, dann erscheint mir das Absetzen von z.B. Fumaderm und die Wiedereinnahme nach einer gewissen Zeit durchaus plausibel. Ein anderer Aspekt ist es, dem Körper generell nur sowenig wie möglich an Medikamenten zuzumuten - da wären Pausen bei der Einnahme auch eher sinnvoll?!

Wie gesagt: aus dem hohlen Bauch heraus, muß selbst mal dazu etwas suchen.

Gruß

Frank

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