Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
10.08.2026 13:00
bis
15:00
Forscher haben eine "Gen-Creme" entwickelt, die gegen Schuppenflechte helfen soll. Mit ähnlichen Cremes soll auch die Behandlung von Ekzemen, Dermatitis (Hautentzündungen) und anderen Hautproblemen möglich sein.
Wie die Online-Ausgabe des australischen Herald Sun berichtet, konnte menschliche Haut zur Absorption Psoriasis-bekämpfender DNA-Moleküle angeregt werden.
Das Team um Forschungsleiter Christopher Wraight vom Centre for Hormone Research entwickelte bereits vor zwei Jahren als Herzstück der Methode ein synthetisches Molekül. Bisher wurde dieses lediglich in Tiere injiziert, um zu beweisen, dass das Molekül zur Behandlung der schuppenden und geröteten Hautstellen geeignet ist. Wie die Forscher nun im Journal of Investigative Dermatology berichteten, dringt das Molekül in Gelform auch in die menschliche Haut ein. Erste klinische Versuche mit der "Gen-Chreme" werden aber erst im Jahr 2005 erwartet. Weitere Tests müssen noch gewährleisten, dass das Gel auch psoriatische Läsionen, die am Beginn der Erkrankung stehen, reinigt.
Psoriasis ist der medizinische Fachausdruck für Schuppenflechte und ist eine Erkrankung von Haut und/oder Gelenkschleimhaut (Synovia), die auf einer erblichen Veranlagung beruht. Psoriasis ist keine Zivilisationskrankheit, sondern wird unregelmäßig dominant vererbt und kann in jedem Lebensalter auftreten. Ursache der Erkrankung sind mehrere veränderte Gene. Zu 75 Prozent tritt die Erkrankung zwischen dem 16. und 20. Lebensjahr auf. Bestehende Behandlungen zielen großteils auf die Linderung der Entzündung ab. Nebenwirkungen wie Leber- und Nieren-Probleme können nicht ausgeschlossen werden.
Quelle: pressetext austria