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    Im Psoriasis-Lexikon erklären wir Begriffe rund um die Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Hier sind Begriffe, die mit A beginnen.

    abnormal

    „abnormal“ ist das gleiche wie „anormal“ – also etwas, das von der Norm abweicht.

    Absorption

    Absorption heißt so viel wie „Aufnahme“. Meist geht es – wenn man im Bereich der Psoriasis bleibt – darum, wie ein Wirkstoff von der Haut oder vom Körper aufgenommen wird.

    Abstrich

    Bei einem Abstrich wird Haut oder Schleimhaut für eine Untersuchung entnommen. Für gewöhnlich geschieht das mit einem großen Wattestäbchen. Danach kommt das Entnommene auf ein kleines Glasplättchen und / oder auf einen Nährboden. 

    Abszess

    Jetzt wird’s wenig lecker: Ein Abszess ist eine Eiterbeule. Er kann wehtun (auch sehr wehtun). „Schuld“ sind Eiterbakterien, beispielsweise Staphylokokken. Meist muss die Ansammlung aufgeschnitten werden. 

    ACR

    Mit ACR ist – wenn man im Bereich der Schuppenflechte bzw. der Psoriasis arthritis denkt – meist das American College of Rheumatology gemeint.

    ADF

    ADF ist die Abkürzung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung e.V. 

    Adhäsion

    Anhaften – z. B. Lymphozyten an die Gefäßwand, um von dort in die Haut zu gelangen 

    adjuvant

    „adjuvant“ ist der Fachbegriff für „unterstützend“ oder „ergänzend“. 

    Ätiopathogenese

    Ätiopathogenese ist der Fachbegriff für den kompletten Verlauf einer Erkrankung – für Ursachen, Entstehung und Krankheitsentwicklung.

    Aktinische Keratose

    Die auch Lichtwarze genannte Erkrankung ist ein Lichtschaden und leider auch eine Vorstufe von Hautkrebs. Vor allem dort, wo Sonne gut hinkommt, ist die Haut dann rauh und erhaben. Die Hautstellen müssen (!) behandelt werden. Das kann beispielsweise mit einer Kryotherapie oder eine Creme geschehen.

    akut

    „Akut“ heißt nichts anderes als „plötzlich auftretend“. 

    Alopecia areata

    Alopecia areata ist der Fachbegriff für den Kreisrunden Haarausfall. 

    ambulant

    „Ambulant“ ist etwas, das nicht in einem Krankenhaus oder einer Klinik gemacht oder durchgeführt wird. Eine ambulante Therapie ist zum Beispiel eine, die in einer Arztpraxis stattfindet und eben nicht in einem Krankenhaus. Es gibt auch ambulante Operationen, bei denen man nach der OP und ggf. dem Aufwachen aus Narkose nach Hause geht.

    Das Gegenteil von „ambulant“ ist „stationär“. 

    Analogpräparat

    Ein Analogpräparat (oder Analogon) ist ein synthetisch hergestellter Stoff, der einen Naturstoff nachahmt, aber etwas abgewandelt ist und dadurch stärker wirken soll.

    Anamnese

    Anamnese – das ist die Vorgeschichte der Krankheit. Der Arzt fragt dann beispielsweise nach früheren Erkrankungen, Symptomen und Beschwerden.

    Ankylosierende Spondylitis

    Die Ankylosierende Spondylitis gehört zu den Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis. Von ihr können die Wirbelsäule, die peripheren Gelenke, Sehnen, Augen, aber auch (selten!) die inneren Organe betroffen sein. 

    Antagonist

    Ein Antagonist ist ein Gegenspieler. In der Medizin bzw. Biologie ist damit eine Substanz gemeint, die die Wirkung einer anderen Substanz hemmt oder gleich ganz aufhebt.

    Antigene

    Antigene sind Moleküle, die das körpereigene Immunsystem als fremd erkennt und darauf, z. B. mit der Bildung von Antikörpern, reagiert. Antigene sind beispielsweise Bestandteile von Bakterien, Viren, Tumorzellen, Pollen oder Zellen anderer Menschen. 

    Antihistaminika

    Antihistaminika sind Substanzen bzw. Medikamente, die gegen eine Allergie wirken. Im Bezug auf die Psoriasis werden sie gegen den Juckreiz eingesetzt.

    Antikörper

    Antikörper (auch Immunglobuline genannt) sind Proteine, die von B-Lymphozyten gebildet werden, wenn diese auf Antigene treffen. Antikörper können an die Fremdstoffe (Antigene) andocken, es entstehen die so genannten Antigen-Antikörper-Komplexe. Die Komplexbildung aktiviert weitere Schritte der Immunabwehr, die in eine Zerstörung des Antigens münden.

    Antiphlogistikum

    Ein Antiphlogistikum ist ein Medikament, das eine Entzündung hemmen soll. 

    antiproliferativ

    Eine Substanz ist antiproliferativ, wenn sie gegen die Zellteilung arbeitet. Das ist im Bereich der Schuppenflechte sinnvoll, weil eines der Probleme bei der Erkrankung eine überstürzte Zellteilung ist. 

    Aphten

    Aphten sind entzündete Stellen an der Schleimhaut – meist im Mund, selten an den Genitalien. Die Geschwüre sind weißlich. Sie heilen für gewöhnlich nach ein oder zwei Wochen ab. Dem ist auch nur schwer nachzuhelfen. Manchmal (!) können Gele oder Lösungen, die die Stelle betäuben, etwas bewirken. Das wissen Arzt oder Apotheker am besten. Woher Aphten kommen, ist oft unklar. 

    Apoptose

    Apoptose ist ein gezielt ausgelöster Zelltod, der von externen oder internen Signalen verursacht wird.

    In jeder Minute gehen im menschlichen Organismus zahlreiche seiner insgesamt vielen Billionen Zellen zugrunde. Gleichzeitig werden ständig neue Zellen gebildet. Diese Prozesse spielen bereits bei der embryonalen Entwicklung eine zentrale Rolle und laufen später beim Kleinkind ebenso ab wie beim alten Menschen. Wichtig ist indes ein Gleichgewicht zwischen Zelltod und Zellneubildung. Ist diese Balance gestört, drohen ernsthafte Erkrankungen: Sterben zu wenig Zellen ab, kann zum Beispiel Krebs entstehen, schreitet der Zelltod zu rasant voran, kann dies degenerative Hirnerkrankungen, wie beispielsweise Alzheimer, erklären. 

    asymptomatisch

    Wenn etwas asymptomatisch ist oder verläuft, dann ist gemeint: Da sind keine Symptome, keine Anzeichen für eine Krankheit zu finden (obgleich sie da ist).

    Atopie

    „Atopie“ ist ein Fachbegriff für die Überempfindlichkeit der Haut oder der Schleimhäute gegen Stoffe in der Umwelt.

    Atrophie

    Mit dem Begriff Atrophie ist – zumindest im Bereich der Psoriasis und anderer Hautkrankheiten – das Dünnerwerden der Haut gemeint. Das ist eine typische Nebenwirkung von Kortisonsalben, wenn sie zu lange und / oder zu häufig angewendet wurden. 

    Aufbrauchfrist

    Der Begriff kommt vor, wenn es um Medikamente oder manchmal auch um Kosmetikprodukte geht. Die Aufbrauchfrist gibt an, wie lange ein Arzneimittel nach Anbruch der Packung verwendet werden kann. 

    ausschleichen

    Manchmal liest man, dass man ein Medikament ausschleichen soll – beispielsweise nach längerer Anwendung von Kortisonsalben. „Ausschleichen“ bedeutet, dass man ein Medikament behutsam, Schritt für Schritt absetzt, die Dosierung verringert.

    Ein Beispiel: Hat man eine Creme bislang einmal am Tag aufgetragen, tut man das nun nur noch alle zwei Tage, nach einiger Zeit alle drei Tage usw. 

    Autoimmunkrankheit

    Autoimmunkrankheit ist eine Krankheit, bei der der Körper seine eigenen Strukturen als fremd erkennt und versucht, diese zu bekämpfen. Nach heutigem Verständnis sind die Schuppenflechte und die Psoriasis arthritis ebenfalls Autoimmunkrankheiten. 

    autolog

    Autolog bedeutet: Etwas stammt vom Patienten selbst. 

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