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  • Claudia Liebram
    Claudia Liebram

    Psoriasis vulgaris – die häufigste Form der Schuppenflechte

    Psoriasis vulgaris ist die Form der Schuppenflechte, die am meisten vorkommt. Man sagt, dass 80 Prozent aller Psoriasis-Kranken diese Variante haben. Ein anderer Name für diese Form ist Plaque-Psoriasis. Als Plaques werden die Stellen an sich bezeichnet.

    Symptome

    Arm mit SchuppenflechteIm Anfangsstadium sieht die Psoriasis vulgaris aus wie ein kleiner aufgekratzter Mückenstich. Die Stellen sind rot und bald von kleinen, weißlichen Schuppen bedeckt. Kratzt man diese Schuppen ganz vorsichtig ab, kommt irgendwann ein kleiner Tropfen Blut zum Vorschein – blutiger Tau genannt.

    Größere Stellen sind oft scharf begrenzt. Das heißt, dass ein Rand gut zu erkennen ist und nicht alles sanft nach außen ausläuft. Viele Betroffene klagen außerdem über einen Juckreiz.

    Typische Stellen der Psoriasis vulgaris sind

    • am „Stamm“ – also am Oberkörper, an Beinen und Armen
    • am Ellbogen und an den Knien
    • die Kopfhaut (Psoriasis capilitii),
    • Stellen, in denen dicht benachbarte Haut miteinander in Berührung kommt (z.B. die Beugenflächen bei Psoriasis inversa),
    • die Handinnenflächen und Fußsohlen (Psoriasis palmarum et plantarum)
    • im Genital- oder Analbereich

    Im Prinzip kann die Psoriasis vulgaris aber überall auftreten.

    Typen

    Die Psoriasis vulgaris wird in zwei Typen unterteilt. Typ I ist die, die vor dem 40. Lebensjahr beginnt und oft auch bei Familienmitgliedern zu finden ist. Typ II ist die, die erst nach dem 40. Geburtstag beginnt und bei der keine Familienmitglieder betroffen sind.

    Es gibt aber auch eine andere Einteilung, die noch nicht so alt ist und einfacher klingt: Da steht Typ 1 für eine Schuppenflechte, die immer da ist (also chronisch) und Typ 2 für die wellenartig, also schubweise auftretende Psoriasis.

    Therapie der Psoriasis vulgaris

    Die gute Nachricht: Die ganz überwiegende Zahl der Psoriasis-Medikamente ist für die Behandlung der Psoriasis vulgaris entwickelt und getestet worden. Die schlechte Nachricht: Viele Betroffene müssen erst ausprobieren, welche Arzneimittel bei ihnen hilft.

    Basistherapie: Das ist die Grundlage. Egal, was für eine andere Behandlung du machst – eine Basistherapie solltest du immer beibehalten. Gemeint ist eine gründliche Hautpflege mit Cremes etc., zum Beispiel mit Harnstoff oder mit anderen Inhaltsstoffen, die deiner Haut gut tun. Die Basistherapie musst du leider meist selbst bezahlen. Sprich am besten mit deinem Hautarzt oder in der Apotheke einmal ausführlich darüber.

    Äußerliche Therapie: Damit sind Salben, Cremes und einfach alles gemeint, was man von außen auf die Haut aufträgt. Und: eine Lichttherapie.

    Innerliche Therapie: Damit sind Tabletten, Kapseln, Spritzen oder Infusionen gemeint – eben alles, was man dem Körper über den Mund oder in einer Kanüle zuführt.

    Mehr darüber erfährst du im Bereich "Behandlung der Schuppenflechte".

    Auf einer eigenen Seite zeigen wir noch mehr Schuppenflechte-Bilder:

    Tipps zum Weiterlesen

    In unserem Forum schreiben Betroffene über ihre Erfahrungen.
     


    Bildquellen

    • Psoriasis am Arm: kenxro / iStockphoto.com
    • Psoriasis vulgaris am Ellenbogen: hriana / Fotolia.de
    • Alle anderen: privat

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      Hallo, ich hab ein paar Fragen, und hoffe vielleicht auch, auf Informationen, wie ihr damit umgeht.
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      Wenn ich dann lese das jemand schreibt.... Ich habe meine pso angenommen, sollen die Leute doch gucken. Ja super, würde die Person das auch sagen wenn sie es so schlimm hätte, das sie Badeverbot im Schwimmbad bekommt? Es tut so weh wenn ich an der Kasse meine Ware bezahle und die Verkäuferin alles versucht nur nicht in Kontakt mit meinen Händen zu kommen.
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      Lg Monika
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      By littlesocka
      Hey, 
      ich bin 18 Jahre alt, komme aus Mannheim und die Pso ist meine Wegbegleiterin seit gut sieben Jahren (ununterbrochen), sie besetzt meinen halben Körper, von dem kompletten Kopf über das Gesicht, die Arme, Rücken, Beine und die Brust. Schon in meiner Kindheit erlebte ich einige Dinge, die so nicht sein sollten. Dennoch war und bin ich ein glückliches Kind dem man dies eigentlich nicht anmerkte. Angefangen hat alles so ca. nach dem Tot meines Vaters, was irgendwie eine Befreiung war, mich trotz allem innerlich aber sehr belastete. 
      Nachdem ich dann gut ein Jahr lang mit schlimmster Psoriasis und Schmerzen in der Uniklinik in Mannheim sein durfte, bekam ich MTX in Tablettenform verschrieben, jedoch war das nicht das Gelbe vom Ei und ein stationärer Aufenthalt kam für meine Mutter nicht in Frage, da ich wohl zu jung war. Nachdem ich dann weitere zwei Jahre anfing es zu akzeptieren, mir die schmerzen abgewöhnte etc., kam ich so richtig in die Pubertät. Ob es mich nun belastete? Nein, zumindest nicht wirklich. Es nervte mich eher.
      Ein weiterer Besuch der Uniklinik stand an, daraufhin ein 6 Wöchiger Besuch der Insel Sylt inklusive Kur. Brachte mir das die Erlösung? Natürlich nicht 😉. Ein paar stationäre Aufenthalte, Schwestern die mich mit einem lachenden und einem weinendem Auge begrüßten wenn sie mich wieder auf der Liste der "Neuzugänge" sahen und etliche Medikamente von Humira über Stelara zu Skilarence später, sitze ich hier bin nun 18 Jahre alt, wohne alleine und muss leider sagen, dass meine Haut mich langsam wirklich belastet. Nicht unbedingt die Schmerzen, das Jucken oder die Schuppen, nein, die Tatsache, dass ich mich teilweise schäme wenn ich in die Stadt muss, die Blicke der Leute, die darauffolgenden Fragen und die Angst, dass meine Bewerbungen um mein Dualen Studiums abgelehnt werden, weil man eben doch nicht alles auf einem Foto retuschieren kann, so wie ich es immer auf Instagram versuche. Ich merke, wie ich mich immer mehr daheim isoliere und ich hoffe, dass ich durch euch ein wenig Mut finde und eventuell meinen Frieden finden kann. 
      Liebe Grüße littlesocka 🐼

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