Kortison
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Kortisonhaltige Cremes sind weder „brandgefährlich“ noch „völlig risikolos“. Nach dem Absetzen des Wirkstoffs entwickeln sich fast alle Nebenwirkungen wieder zurück. Neu ist der Verdacht, äußerlich aufzutragende Kortison-Präparate könnten Typ-2-Diabetes auslösen. Das ist nicht völlig auszuschließen, bisher aber noch nicht bewiesen. Denkbar ist auch ein umgekehrter Zusammenhang: Es ist typisch für Typ-2-Diabetes, dass er lange Jahre unerkannt bleibt. Probleme mit der Haut sind eine
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Dicke Schuppen und starker Juckreiz plagte Winfried bei der Psoriasis auf dem Kopf. Mit einer Rezeptur hat er das Problem im Griff. Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen. Ich habe mehrere Jahre mit Psoriasis auf dem Kopf gekämpft. Dicke schuppende und stark juckende Stelen, die sich im Laufe der Zeit immer mehr ausbreiteten. Zwei Arztbesuche ergaben wenig Hilfe. Der Erste hatte gerade mal 3 Minuten Zeit für mich und tippte auf einen Pilz. Der Zweite hatte auch nicht viel zu bieten. Als da
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Deflatop ist ein Schaum, mit dem Schuppenflechte im Prinzip überall, vor allem aber am Kopf behandelt werden kann. Zwei Jahre lang war er nicht lieferbar. Nun ist er wieder verfügbar. Der wichtigste Wirkstoff in Deflatop ist Betamethasonvalerat – ein Kortison. Das ist auch schon das Besondere: In Form eines Schaums gab und gibt es Betamethason eben nur in Deflatop. Ein Ersatz war nicht zu finden. Wer unbedingt einen Schaum wollte, musste also einen Kompromiss eingeben und zu Betamethas
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Kortison ist für viele Teufelszeug. Dabei hat es bis heute seine Berechtigung und Vorteile – wenn es richtig angewendet wird. Nichts ist so schwer aus der Welt zu schaffen wie längst überholte Bewertungen. Für viele gelten heute noch kortisonhaltige Salben und Cremes (medizinisch Corticoide oder Kortikosteroide) als Teufelszeug. Dabei wird ignoriert, dass bei den neueren Präparaten typische Nebenwirkungen nur noch selten auftreten. Sie gehen meist zurück, wenn das Mittel abgesetzt wird. Vie
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Unter den Salben sind solche mit Kortison bei den meisten Psoriatikern am wirksamsten – aber auch am meisten gefürchtet. Schuppenflechte-Stellen gehen mit Kortisonsalben schnell weg. Die Salben sind, richtig angewandt, ein gutes Mittel und vor allem wichtig, um erst einmal die Entzündung der Haut abzuschwächen. Doch die Angst vor Nebenwirkungen ist groß, und sehr oft sagen Betroffene Nein zum Kortikoid – aus eben jener diffuser Angst. Die Angst stammt nicht von ungefähr: Als Kortisonsalben
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Salben oder Cremes mit Hydrokortison werden mehr bei Neurodermitis oder starkem Sonnenbrand angewendet. Bis zum 1. April 2007 waren Hydrokortison-Salben mit einer Dosierung mit 0,25% rezeptfrei. Sie konnten und mussten vom (erwachsenen) Patienten selbst bezahlt werden. Dann wurde auch das stärkere Hydrokortison mit einer Stärke von 0,5% in die "Selbständigkeit" entlassen. Patienten können es seither rezeptfrei in der Apotheke kaufen. Aber: Alle, die es bislang vom Hautarzt verschrieben bekamen,
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Hier beantworten wir Fragen, die zu äußerlichen Medikamenten mit Kortison gestellt werden. Es geht also immer um Cremes, Salben, Lotionen, Schaum oder ähnliches. Die Fragen und Antworten sind bewusst kurz und knapp. Wir schreiben hier zwar immer von Kortisonsalben, das gilt aber genauso für die anderen Darreichungsformen. Welches sind die stärksten Kortisonsalben? Clobegalen, Dermoxin, Karison und Clarelux enthalten ein Kortison der Klasse IV – der stärksten Klasse. Eine ausführliche L
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Diese Medikamente sind in höherer Wirkstärke rezeptpflichtig. Weniger starker Präparate (z.B. Hydrokortison) gibt es auch rezeptfrei in der Apotheke. In diesem Artikel geht es nur um Kortison-Medikamente, die auf die Haut aufgetragen werden – also Salben, Gels, Sprays usw. Wir können hier auch nur Kortisonpräparate allgemein behandeln. Am Ende gilt immer das, was in der Gebrauchsinformation deines Präparats steht. Über Kortison Kortison wurde erstmals in den 50-er Jahren bei Gelen
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Karl Tavernini aus Südtirol bekommt von einem betagten Arzt eine Flüssigkeit. Er verrät die Rezeptur. Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen. Ich bin Südtiroler aus Lana, bin 54 Jahre alt, leide seit 40 Jahren. Bei Vollmond ist es schlechter. Nach meiner Erfahrung ist es im Sommer bei leichter Kleidung, d.h. die befallenen Stellen nicht bedeckt, besser. Habe vor vielen Jahren von einem betagten Arzt eine Flüssigkeit bekommen, die bei kleinstem Ausbruch zur Wirkung kommt, und auch hernach. Di