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  • Rolf Blaga
    Rolf Blaga

    Schwefel – ein selten eingesetztes Mittel

    In Deutschland spielt Schwefel (Sulfur) zur Therapie von Psoriasis und Psoriasis arthritis kaum noch eine Rolle. In der Fachklinik Bad Bentheim werden Hautpatienten vor der UV-Bestrahlung in schwefelhaltigem Wasser (mit oder ohne schwache Sole) gebadet, wenn sie offene Stellen haben. Reines Solewasser würde zu stark brennen. In anderen Ländern dagegen gehört Schwefel weiterhin zum Standard der Psoriasis-Therapie.

    Die ICHTHYOL-GESELLSCHAFT, Hersteller von Shampoos und Cremes mit  sulfoniertem Schieferöl, verweist darauf, dass diese Präparate mit dem "elementaren" Schwefel keine chemischen Gemeinsamkeiten haben.

    Warum wird Schwefel zur Behandlung der Psoriasis und der Psoriasis Arthritis bei uns kaum noch angewendet?

    Schwefel als Heilmittel war schon im antiken Griechenland bekannt. Die Römer verbreiteten die Kultur des heilenden Badens und Trinkens über ganz Europa. Aber erst mit Aufkommen eines wohlhabenden Bürgertums entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts zahlreiche Kurorte, die zum größten Teil heute noch existieren. Ein Beispiel ist Marienbad mit seinen Schwefelquellen.

    Langjährige Erfahrungen

    Noch heute werden Erkrankungen des Bewegungsapparats und der Haut mit schwefelhaltigem Wasser und Schlamm behandelt - vor allem in Tschechien, Ungarn, der Slowakei, aber auch in Österreich. In Deutschland versteht sich die "Bad Nenndorfer Schwefelquelle [als] eine der stärksten in Europa" [1].

    Die Erfahrung, dass Schwefel bei bestimmten Krankheiten hilft, ist also schon sehr alt. Trotzdem ist der Wirkstoff "durch die rasante Entwicklung neuer Medikamente zunehmend in Vergessenheit" geraten [2]. Oder ist der Wirkstoff überholt, weil es heutzutage bessere und schneller wirkende Mittel gibt?

    Viele schwefelhaltige, "rezeptfreie Arznei- oder Hautpflegemittel [haben] ihre Zulassung verloren und [sind] vom Markt verschwunden". Vermutlich wegen "fehlender wissenschaftlicher Studien zu ihrer Wirksamkeit" [3]. 1993 kam ein "unabhängiges Gremium zu dem Urteil, dass der Schwefel als Mittel zur Hautbehandlung zwar nur geringe Nebenwirkungen besitzt, seine Wirkung aber nicht ausreichend belegt ist. [...] Dabei wurden allerdings strenge Forderungen an den Wirkungsnachweis gestellt und nicht alle Einsatzgebiete getestet" [4]. Das bezieht sich auf schwefelhaltige Salben, Cremes und Tinkturen. Hersteller von Naturheilmitteln können meist aufwendige Studien nicht finanzieren. Die Pharmaindustrie ist an Schwefel nicht interessiert.

    Untersuchungen vor allem von behandelnden Kliniken

    Vorliegende wissenschaftliche Untersuchungen sind fast alle in enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Kliniken durchgeführt worden. So wurde untersucht, wie Schwefelwasserstoff auf die Hautzellen wirkt: Schwefel dringt schnell in die Haut ein und sorgt dafür, dass die hornbildenden Zellen (Keratinozyten) weniger schnell wachsen und das entzündungsfördernde Interleukin-8 verringert wird [5]. Wenn sich Schwefel mit Sauerstoff in der Haut verbindet, gehen Entzündungen zurück, weil Sauerstoff-Radikale abgefangen und Langerhans-Zellen blockiert werden [6]. Das wurde an zehn Psoriasis-Patienten bestätigt [7]. Schwefel fördert außerdem die Durchblutung, mindert den Juckreiz und macht Gelenke und Bewegungssystem weniger schmerzempfindlich [8]. Er mobilisiert körpereigene Selbstheilungskräfte wie "endogene Opiate" [9].

    An 15 Psoriasis-Patienten wurde in Smrdáky dokumentiert, wie sich deren PASI durch die Schwefelbäder und anschließender UV-Bestrahlung verbessert hat. Mit dem PASI misst man, wie schwer eine Psoriasis ist. Bei drei Patienten verbesserte sich der PASI um 60 bis 79 Prozent. Bei sechs ging er sogar zwischen 80 und 89 Prozent zurück, und bei den restlichen, glücklichen sechs verbesserte er sich um 90 Prozent oder mehr. [10]

    Die gleichen Ärzte befragten 50 Patienten, wie lange sie nach der Behandlung erscheinungsfrei waren: Bei den Frauen waren es durchschnittlich neun Monate, bei den Männern 6,5. Die Angaben schwankten zwischen drei und zwölf Monaten.

    In Bad Nenndorf hat man 20 Patienten mit entzündlichen Gelenkkrankheiten befragt. Bei zehn von ihnen besserten sich nach Schwefelwasserstoff-Bädern die Gelenkschwellungen, bei 13 die Gelenkschmerzen, bei 16 die Morgensteifigkeit, und bei sieben gingen die Entzündungsprozesse zurück [11] .

    Einige Geduld nötig

    Untersuchungen an so wenig Patienten sind nicht repräsentativ. Trotzdem bestätigen sie, dass Schwefel wirksam sein kann. Im Rheumazentrum Wien-Oberlaa hat man die Erfahrung gemacht, dass Patienten unterschiedlich gut auf Schwefelbadekuren ansprechen. Diejenigen, bei denen sie helfen, müssen oft drei bis vier Wochen warten, bis sie die Therapie wirkt [12].

    Wie aus einer anderen Zeit mutet dagegen die Behandlung der russischen Ärztin Dr. Nadjeschda Botalowa an: Psoriasis-Patienten werden vom Kopf bis zum Hals mit einer 33-prozentigen Schwefelsalbe eingeschmiert. Erst am vierten Tag wird diese Schicht wieder abgespült. Nach zwei Ruhetagen wird die Prozedur wiederholt - mindestens drei Wochen lang. Dr. Botalowa geht davon aus, dass a l l e Hautkrankheiten durch Krätze-Milben verursacht sind. Mit der Schwefelsalbe tötet man die Larven ab. Sie hat nach eigenen Angaben 117 Psoriasis-Patienten behandelt, die dann 3,8 Jahre erscheinungsfrei blieben [13].

    Fazit

    Generell sind Schwefelbäder eine natürliche und sanfte Behandlungsmöglichkeit mit fast keinen Nebenwirkungen. Bei Hautpatienten sind sie aber nur dann wirklich erfolgreich, wenn sie mit UV-Bestrahlungen kombiniert werden. Das macht sie für Kinder weniger geeignet. Bei Gelenkerkrankungen sind sie nicht geeignet, wenn man gerade einen akuten, entzündlichen Schub hat.

    Wer vor den Nebenwirkungen von Medikamenten zurückschreckt und keine schwere Psoriasis hat, kann problemlos ausprobieren, wie gut ihm eine Schwefel-Badekur tut. Es ist aber nichts für eilige Patienten.

    Einen Erfahrungsbericht über den Aufenthalt in Smrdaky (Slowakei) findet sich in einem Blog des Autors.

    Quellen:

    [1] "Bad Nenndorfer Schwefelquelle - eine der stärksten in Europa"

    [2] "'Der Schwefel sediert ohne Schaden alle Dolores' - Sulfidschwefel hat in der Balneotherapie einen festen Stellenwert", Dr. Elke Böttcher, Wien, Rheuma Plus, Nr. 1, 2007

    [3] "Schwefelbäder - gut für Haut und Gelenke?", Dr. Ina Schicker, PSO aktuell 3/2005, S. 14 ff.

    [4] "Schwefel gegen Hautkrankheiten", Braun, Susanne, Naturheilkunde News, 21.06.08

    [5] "Effect of Sulphure Compounds on Cytokine Receptors", Arenberger, P., Schwarz, I., Czech-Slovak Dermatology 70, 1995, No. 1, p 9-11

    • Dr. Petr Arenberger arbeitet an der Klinik für Dermatologie und Venerologie in Prag,
    • Dr. Ivo Schwarz war damals Chefarzt der Kurklinik von Smrdáky.

    [6] "Schwefelbäder - gut für Haut und Gelenke?", Dr. Ina Schicker, PSO aktuell 3/2005, S. 15

    [7] "Effect of Hydrogen Sulphide on Cytokine Receptors of Psoriatic Keratinocytes", Arenberger, P., Schwarz, I., Czech-Slovak Dermatology, 72, No. 6, p. 228-229.

    [8] Balneotherapeutische Wirkungen des Schwefelwasserstoffes mit den Erkenntnissen des Naturheilbades Smrdáky, Dr. Jàn Liday, derzeitiger Chefarzt der Kurklinik von Smrdáky. (www.fitreisen.de)

    [9] Prof. Dr. Helmuth G. Pratzel in PSO aktuell 3/2005, S. 15. Pratzel hat mehrere Bücher zum Schwefel veröffentlicht.

    [10] Hodnotenie kúpel'nej liecby v Srmrdákoch u chorych so psori´szou pomocou PASI, Dr. Jàn Liday und Dr. Dagmar Moravanská, Smrdáky 2004, (Eigenveröffentlichung)

    [11] "Schwefelbäder - gut für Haut und Gelenke?", Dr. Ina Schicker, PSO aktuell 3/2005, S. 16

    [12] Dr. G. Partsch in PSO aktuell 3/2005, S. 17, Dr. E. Böttcher, in Rheuma Plus, Nr. 1, 2007

    [13] "Unheilbare Krankheiten", Tamara Lebedewa, 2. Auflage, Hagen 2007, S. 312 ff.


    Bildquellen

    • Schwefelbad: KÚPELE SMRDÁKY

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    Recommended Comments

    Guest seglias heidi schweiz

    Posted

    wennich in unser kleines schwefelbad gehe ca 1 gute stunde nähe klosters geht es mir wieder sehr viel besser .meine haut ist gut aber die arthritis ist kata strophe habe leider zu hause nur eine dusche aber wer kann soll mindestens 3 mal die woche ein ölschwefelbad nehmen es ist fantastisch !!

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    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Verstärkt werben Kurorte  in Tschechien, Ungarn und derSlowakei um Patienten mit Psoriasis. Darunter befinden sich viele, die auch inDeutschland bis in die 1930er Jahre mehr oder weniger bekannt und vor allemanerkannt waren. PSO aktuell war im Oktober 2008 im ungarischen Harkány, umsich darüber zu informieren, wie und vor allem wie erfolgreich dort mitSchwefel behandelt wird.
      In Ungarn befindet sich unter fast 80 Prozent der OberflächeThermalwasser. In 13 staatlich anerkannten Kurorten können Menschen Krankheitenbehandeln lassen. Weit im Süden liegt Harkány. Dort wird das schwefelhaltigeThermalwasser seit 1823 genutzt - vor allem zur Behandlung dermatologischer,rheumatischer und gynäkologischer Erkrankungen.
      Seit Jahrhunderten ist bekannt, dass Schwefel beiSchuppenflechte oder Psoriasis arthritis positiv wirken kann. Rund um dieThermalquellen sind seit Mitte des 19. Jahrhundert prunkvolle und oft legendäreKurorte entstanden. Sie zogen vor allem die wohlhabenden Patienten aus allerWelt an. Das änderte sich einerseits durch die politische Spaltung Europas undandererseits durch die Weiterentwicklung der Schulmedizin. Schwefel geriet alsmedizinischer Wirkstoff ins Abseits. Allgemein herrscht in Deutshland dieMeinung vor, seine Wirkung sei zu gering.
      Ungarische Ärzte haben in einer Studie das Gegenteilbewiesen: Sie ließen 60 Patienten mit chronischer Plaque-Psoriasis inschwefelhaltigem Thermalwasser oder in normalem Wasser baden. DieStudienteilnehmer mussten zweimal am Tag für je 25 Minuten ins Bad. Einmaltäglich wurden sie mit 0,1prozentiger Dithranol-Salbe behandelt. Die wurde nach15 Minuten wieder abgewaschen. Am ersten und am letzten Tag untersuchte einunabhängiger Arzt den Zustand der Haut. Dabei wusste er nicht, in welchemWasser der jeweilige Patient gebadet hatte.
      Bei denjenigen, die mit Thermalwasser behandelt wurden,besserte sich der PASI-Wert um 66 Prozent, bei der Placebogruppe um 40 Prozent."Schwefel beeinflusst die Bildung von Interleukin (IL) im Körper“, so Dr.Bela Sebök vom Zsigmondy Vilmos Kur- und Reha-Zentrum. „Psoriatiker haben zuwenig IL-10 und zu viel IL-8. Bei denjenigen, die in schwefelhaltigem Wassergebadet hatten, stieg der IL-10-Wert um 56 Prozent, sank der IL-8-Werte um 55Prozent." Selbst bei Mäusen, die im Schwefel-Wasser gebadet hatten,verringerten sich dadurch Entzündungen.
      "Die Behandlung mit Schwefelbädern hat keineNebenwirkungen", erklärte Dr. Sebök. „Durch die Studie haben wir zwarbewiesen, dass schon allein schwefelhaltiges Wasser bei Psoriasis wirkt. Aberin der Praxis wird hier jeder Patient außerdem mit UV-Licht bestrahlt, um denEffekt zu beschleunigen."
      Was die Krankenkasse zahlt
      Für ambulante Vorsorgeleistungen in Kurorten (früher"Offene Badekur") gilt § 23 des Sozialgesetzbuchs V.
      Der Patient füllt mit seinem Haus- oder Facharzt einenAntrag aus und gibt als Wunschort „Harkány“ an. Neben der reinen Diagnosesollten unbedingt weitere Beschwerden (Juckreiz, Schlaflosigkeit, Schmerzen)und die damit verbundenen Folgen im Alltag (berufliche Einschränkungen,begrenzte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben) aufgeführt werden.
      Von der Krankenkasse werden die Kurarzt-Kosten übernommen,d. h. medizinische Leistungen und etwa 90 Prozent der Kurmittel. Der Patientzahlt für die Behandlung je nach Krankenkasse 20 Euro Eigenanteil an denTherapiekosten, 10 Euro Verordnungsgebühr und 10 Prozent der Kurarzt-Kosten.
      Die Krankenkasse kann einen Zuschuss für Unterkunft undVerpflegung, Kurtaxe und Fahrgeld bis zu 13 Euro pro Behandlungstag gewähren,für chronisch kranke Kleinkinder bis zu 21 Euro pro Tag. Den Rest trägt derKurpatient.
      Die Behandlung in Harkány
      Ein typisches „Kurpaket“ für Menschen mit Schuppenflechtesieht vor, dass man täglich zwei Wannenbäder im frischen Heilwasser nimmt, mitUVB oder PUVA bestrahlt  und mit Dithranol behandelt wird.Krankenschwestern helfen beim Einschmieren, was vor allem auf dem Kopfhilfreich ist. Ein Rheumatologe wird gegebenenfalls bei einer Psoriasisarthritis oder anderen Gelenkerkrankungen physiotherapeutische Behandlungenverordnen. Zur Pflege der Haut gibt es beispielsweise eine Lotion, die fünf biszehn Prozent Urea (Harnstoff) und schwefelhaltiges Thermalwasser enthält.
      Das Zsigmondy Vilmos Kur- und Reha-Zentrum entspricht eher einem Krankenhaus als einer Kurklinik. Für alle, die sich dort nur behandeln lassen wollen, gibt es Hotels aller Kategorien, einen Campingplatz und Privatunterkünfte. Einige der neu gebauten Hotels wie das „Thermal Hotel Harkány  bieten die Behandlung im eigenen Haus mit Thermalwasser-Becken und Bestrahlung an. „Das ist für diejenigen, die nicht als ‚Kranke’ untergebracht werden wollen, sondern den gehobenen Standard eines Hotels bevorzugen.“ so Dr. Bela Sebök.  Aber auch diesen Patienten empfiehlt er, sich in der ersten Woche intensiv in der Klinik und erst danach im Hotel behandeln zu lassen. Wer ohne ärztliche Betreuung auskommt, kann in Harkány das öffentliche Heil- und Strandbad nutzen. Es enthält ebenfalls schwefelhaltiges Thermalwasser, wenn auch weniger stark konzentriert. Außerdem gibt es dort physiotherapeutische Angebote, ein Erlebnis- und diverse Wellness-Bäder.
      Harkány hat 1.300 Einwohner und ist als Ort nicht besonders reizvoll. Aber es liegt in einem weltberühmten Weinbaugebiet mit vielen netten Städtchen und in der Nähe der geschichtsträchtigen Stadt Pècs. Örtliche Anbieter organisieren vielfältigste Touren.
      Die Anreise erfolgt per Flug bis Budapest oder Wien und dann per Taxi. Vor allem Gesundheitsreisebüros bieten auch Komplettpakete oder Busreisen  an.
      Fotos aus Harkány
       
      Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift "PSOaktuell".
      Tipp zum Weiterlesen: In unseren Blogs berichteten drei Nutzerinnen über ihre Erfahrungen mit einer Kur in Harkany.
    • Fcer
      By Fcer
      Hallo zusammen,

      ich habe zur Zeit erhebliche Probleme mit Rötungen und rissiger Haut im genitalen Bereich.
      Da sind vor allem die Leisten, Hoden und der After betroffen.
      Beim After ist es eher ein starker Juckreiz, vor allem nachts.
      Ich habe seit vielen Jahren Psoriasis auch im Bereich Kopfhaut, Po und Ellebogen.
      Für den genitalen Bereich hat mein Hautarzt mir Candio-Hermal Plus Paste verschrieben.
      Ich habe aber in den letzten Wochen auch Sitzbäder mit folgenden Stoffen durchgeführt:
      Totes Meer Salz als Granulat in Verbindung mit Schwefelbad (Spitzner Balneo)
      Dazu ein anderes Bad mit Eichenrinde-Extrakt von Schupp.
      Von der Eichenrinde habe ich früher mal das lose im Reformhaus gekauft und dieses als Tee gekocht und abgekühlt die Stellen mit einem Waschlappen getränkt.
      Ich dachte mit dem Extrakt kann ich direkt ein Sitzbad im warmen Wasser machen, der 1. Durchgang ist gestern gelaufen.
      Danach habe ich mit Penaten-Creme die Stellen eingerieben.
      Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich weiterhin das Sitzbad mit Salz und Schwefel machen soll.
      Das hilft mir eher bei den Hautstellen am Po und an den Ellebogen.
      Oder ich mache regelmässig das Bad mit dem Eichenrinde-Extrakt. Davon kann man auch direkt 5 kg bei Schupp kaufen, ist günstiger.
      Vielleicht probiere ich mal eine Kombination aus allen 3 Stoffen.
      Den Hautarzt brauche ich gar nicht mehr fragen, da der mir sowieso Cortison verschreiben wird.

      Vielen Dank im Voraus.

      Gruss
      Jörn

       
    • Catriona
      By Catriona
      Hallo Ihr Lieben,
      Mal wieder was von mir... Nachdem ich einige Jahre in Innsbruck gelebt habe, ohne das stinkige Zeug trotz der zahlreichen Heilversprechen anzurühren, habe ich es jetzt doch gewagt. Abends schmiere ich meine Pso-Herde mit der Tiroler Steinöl Haussalbe ein und morgens mit einer 0,1%igen Triamcinolon-Salbe. Letztere hatte ich einige Wochen ohne großen Nutzen alleine benutzt und da es an der Zeit ist, das Kortison mal wieder auszuschleichen, hab ich beschlossen, es so zu probieren. 
      Ich bin erst bei Tag drei, aber schon in der kurzen Zeit sieht man eine deutliche Verbesserung. Das Zeug riecht wirklich zum davon laufen, aber ich werde der Sache ein paar Tage geben.
      Liebe Grüße Katharina
    • Isarmichi
      By Isarmichi
      Ich benutze seit ca 2 Monaten ein neu enwickelte Flüssigseife aus dem Jodschwefelbad Bad Wiessee. Die Bäder haben mir letztes Jahr so gut getan, dass ich die Seife ausprobieren wollte. Sie soll die Wirkstoffe aus der Jod-Schwefelquelle enthalten und ist parfümfrei. Die "Hautkonsistenz" nach dem Duschen ist zwar anfangs gewöhnungsbedürftig ("stumpf"? besser kann ich es nicht beschreiben)  und es fehlt der Duft, aber der Haut tut die Seife wirklich gut; ich bin derzeit praktisch erscheinungsfrei; einige hartnäckige Stellen haben sich verabschiedet. Sonst habe ich nichts geändert. Auch als Shampoo habe ich es mal eingesetzt, aber da wurden meine Haare nicht locker genug.Vielleicht will es der eine oder andere ausprobieren, wird wohl auch verschickt. Verbrauch ist sparsam (5 Euro-Flasche reicht für ca 2 Monate)
      Liebe Grüße an alle Isarmichi
    • NatalieAnna
      By NatalieAnna
      Liebe PSO Community,
      Ich habe jetzt seit 2 Jahren PSO auf der Kopfhaut.
      Wie Ihr alle ja wisst muss man etliche Shampoos ausprobieren, bis man das RICHTIGE gefunden hat.
      Irgendwann war ich es mir leid, ständig neue Shampoos auszuprobieren, und ich war nie wirklich zufrieden, und alle Shampoos waren zu agressiv (auch Apo- Shampoos).
      Nun jetzt bin ich auf Shampoo Seife umgestiegen, und jetzt habe ich kein Juckreiz mehr und Schuppen werden auch immer weniger, ich benutze zur Zeit eine Schwefelseife mit 5% Überfettung d.h die Kopfhaut fühlt sich wie eingecremt an und kann sogar die Haarwäsche hinauszögern
      (da ja zu oft waschen nicht gesund ist).
      Das war mein erster kleiner Anreiz von mir diese auch mal auszuprobieren. Vielleicht gibt es ja schon Erfahrungen von eurer Seite aus. Ein Versuch ist es definitiv wert !
      Liebe Grüße - Natalie -

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