Ganzheitliche Methoden bei Psoriasis

Hintergründe und bewährte Heilmethoden bei einer der häufigsten Hautkrankheiten

Gleichzeitig mit dem gehäuften Auftreten überwiegend allergischer Hautreaktionen wie der Neurodermitis oder der Urtikaria (Nesselsucht), hat sich auch die Psoriasis (Schuppenflechte) in den letzten Jahren stärker verbreitet. Immerhin leiden mittlerweile allein in Deutschland weit über 255.000 Menschen an der Psoriasis, bei steigender Tendenz.

Menschen aller Altersgruppen können grundsätzlich im Laufe ihres Lebens an dieser Hautfunktionsstörung erkranken. Unter Kleinkindern und Jugendlichen kommt die Schuppenflechte deshalb ebenso vor wie bei Erwachsenen beider Geschlechter. In der Gesamtstatistik der Psoriasis zeigt sich jedoch ein auffälliger Erkrankungsgipfel bei Menschen im Alter von 20 – 40 Jahren. Manchmal tritt diese Hauterkrankung nur kurzfristig und akut auf und heilt danach selbständig wieder ab, in den meisten Fällen jedoch verläuft sie nach einer heftigen akuten Phase noch über viele Jahre chronisch und schubweise weiter. Gerade diese hartnäckige, chronische Verlaufsform der Psoriasis erfordert von den Betroffenen eine hohe nervliche und körperliche Belastbarkeit, die mit zunehmender Krankheitsdauer verständlicherweise nur noch schwer aufgebracht werden kann.

Symptome der Psoriasis

Es kommt zu scharf umrissenen, unterschiedlich rot eingefärbten Hautflecken, auf denen sich silberweiße Schuppen bilden. Besonders häufig sind davon die Ellenbogen, der Kreuzbeinbereich und die Kopfhaut betroffen. Aber ebenso können auch andere Körperbezirke wie die Hände, die Afterregion oder die Oberschenkel befallen sein. Meist tritt dazu ein starker Juckreiz auf und es kommt gleichzeitig zu einer Ablösung der Schuppen.

Die Hautentschuppung läßt eine extrem dünne Hautschicht sichtbar werden, die sehr leicht verletzbar ist und sich durch dichtangelegte, punktförmige Blutaustrittsstellen, die auch als Tautropfenphänomen bekannt sind, auszeichnet. Insgesamt wird das Beschwerdebild der Schuppenflechte von einer stark juckenden charakteristischen Ekzembildung, die mit Rötung, Schuppenbildung, Nässen und Krustenbildung verbunden ist, bestimmt. Die geröteten Bereiche der Haut können dabei klein und punktuell, aber oft auch sehr großflächig und entsprechend schmerzhaft sein. Vereinzelt kommt es auch zu einem Befall der Knochen und Gelenke. Durch die anhaltenden Reiz- und Entzündungszustände der Hautschichten werden in diesen Bezirken auch schnell Nervenschmerzen verursacht, die den Betroffenen zusätzlich belasten können.

Funktionsstörungen der Psoriasis

Grundsätzlich müssen die Symptome der Psoriasis als Summe und Spätfolge einer Stoffwechselstörung des Gesamtorganismus verstanden werden, durch die die Epithelzellen der Haut verhornen. Der zentrale Punkt dieser Störung ist ein Mangel an Fumarsäure. Diese Säure hat eine sehr wichtige Funktion innerhalb des Zellstoffwechsels und der Zellatmung und ist innerhalb des Zitronensäurezyklus (biochemische Atmungskette) in den Zellen, der sich noch aus weiteren Säuregruppen zusammensetzt, lebensnotwendig.

Der Mangel an Fumarsäure allein verursacht jedoch noch keinen Ausbruch der Psoriasis. Erst wenn sich eine zusätzliche Schwächung des Immunsystems einstellt, wirken beide Faktoren zusammen krankheitsauslösend. Die so provozierte Anhäufung von körpereigenen Abwehrstoffen (Interleukine) innerhalb der Haut führt zu einer erhöhten Zellteilung und zu einer siebenmal schneller als normal ablaufenden Abschuppung der oberflächlichen Hautzellen. Die Veranlagung für die Psoriasis kann erblich bedingt sein, die Erkrankung muß deshalb aber nicht zwangsläufig zum Ausbruch kommen.

Psychische Belastung

Viele Menschen leiden jahrelang, nicht selten sogar über Jahrzehnte hinweg unter der Psoriasis und das ganze Leidensausmaß kann von ihnen in seiner gesamten Tragweite kaum noch an Außenstehende mitgeteilt werden. Die ständige Auseinandersetzung mit der Krankheit bewirkt bei vielen von ihnen einen inneren Rückzug und eine Vernachlässigung zwischenmenschlicher Kontakte. Das anhaltende Empfinden der gereizten Haut läßt immer seltener eine völlige psychische Entspannung und Zufriedenheit zu. Der Psoriasis-Kranke fühlt sich in seiner Haut, die er die meiste Zeit nur über ein juckendes Spannungsgefühl wahrnehmen kann, einfach nicht wohl. Durch diese Abläufe entwickeln sich schrittweise psychosomatische Krankheitszusammenhänge: Der erkrankte Mensch reagiert mit vegetativen Symptomen auf seine Schuppenflechte und aktiviert damit zusätzlich aber unbewußt die Erkrankung. Die Psoriasis hat als Funktionsstörung der Haut einen sehr starken und engen Bezug zu psychisch-emotionalen Abläufen und Belastungen, was ihre Ausheilung zusätzlich erschweren kann.

Die Sprache der Haut

Unter allen menschlichen Organen stellt die Haut eines der sensibelsten und gleichzeitig wichtigsten Funktionssysteme dar. Sie ist der sichtbarste Verbindungskörper zwischen den rein organischen Strukturen und den seelischen Vorgängen. Die Haut kann deshalb im erweiterten Sinne als „Spiegel der Seele“ betrachtet werden, denn viele emotionale und psychische Reaktionen führen zu einer Veränderung ihres Zustandes.*

Viele der im alltäglichen Sprachgebrauch verwendeten Redensarten weisen darauf hin, daß die Haut den Menschen körperlich und seelisch von seiner Umwelt abgrenzt; daß sie ihm in mehrerer Hinsicht eine wichtige Schutz- und Mitteilungsfunktion bietet. Begriffe wie „sich seiner Haut erwehren“, „aus der Haut fahren“ oder „sich unwohl in seiner Haut fühlen“, deuten sehr eindeutig auf diese Eigenschaften hin. Mit immerhin zwei Quadratmetern Gesamtfläche und mehr als zehn Kilogramm Gewicht schützt uns die Haut gegen Hitze und Kälte, Gifte und Strahlung, Mikroorganismen und Verunreinigungen. Sie reguliert die Körpertemperatur und gemeinsam mit den Nieren den Wasser- und Elektrolythaushalt des Körpers.

Aufgaben der Haut

  • Passiver und aktiver Schutz gegen schädigende Außeneinflüsse
  • Schutz vor dem Verlust von Körperflüssigkeit
  • Regelung des Wärmehaushaltes
  • Beteiligung an der Kreislaufregulation
  • Talgsekretion
  • Ausleitung von Schlackenstoffen über die Schweißdrüsen
  • Sinnesfunktion durch Temperatur- und Berührungssensoren
  • Atmungsorgan
  • Ausdrucksorgan für psychische Vorgänge

Verursachungsfaktoren der Psoriasis

Anhaltende seelische Belastungen oder unterdrückte Emotionen wie Ängste und Aggressionen können die mechanischen und biochemischen Schutzfunktionen der Haut bereits in kurzer Zeit so stark herabsetzen, daß sich Krankheitserreger in ihren Zellschichten einnisten und ausbreiten können. Andererseits können aber auch vom Körper äußerlich oder innerlich aufgenommene Schadstoffe oder Allergene zu einer Veränderung und Schwächung der Hautabwehr führen. Der Organismus setzt die Haut in vielen Fällen als Entlastungsorgan ein, um sich der unverträglichen Substanzen auf diesem Wege zu entledigen. Viele Formen der nässenden und juckenden Ausschläge wie bei der Psoriasis oder auch anderen Hauterkrankungen können auf dieser Grundlage entstehen. Neben dem schon erwähnten Fumarsäuremangel, dem Erbfaktor und einer allgemeinen, unspezifischen Abwehrschwäche des Körpers gibt es noch eine ganze Reihe weiterer bekannter Krankheitsauslöser der Psoriasis:

Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts

  • Nahrungsmittel- und Nahrungsmittelzusatz-Unverträglichkeiten
  • Verschiedene Allergene
  • Belastung des Körpers durch Umweltschadstoffe und Gifte
  • Darmfunktionsstörungen
  • Abwehrschwäche des Organismus
  • Psychosozialer Streß
  • Psychische Spannungszustände, unterdrückte Gefühle und Empfindungen (Emotionsblockaden)

Das Säure-Basen-Verhältnis bei Psoriasis

Das harmonische und ausgewogene Verhältnis von sauren und basischen Substanzen im Organismus ist die Voraussetzung für einen ungestörten und intakten Zellstoffwechsel. Eine Disharmonie und einseitige Verlagerung dieses Gleichgewichtes stört viele lebenswichtigen Zellvorgänge. Vor allem eine Verschiebung in den Säurebereich kann schnell zu einer -berlastung und Funktionsstörung einzelner Organe, Organsysteme und vor allem der Haut führen. Die gegenwärtige Lebens- und oft einseitige Ernährungsweise des Menschen verursacht immer häufiger eine Säurezunahme im Körper.

Der große Ernährungsanteil von tierischem Eiweiß, besonders durch den Fleischverzehr, ballastarmen Feinmehlen/ eiweißhaltigen Fertigprodukten und daneben der Verzehr von extrem zuckerhaltigen Speisen, provoziert eine starke Säurebildung, die die zentrale Säure-Basenregulierung des Organismus überfordert. Besonders die Haut, mit dem größten Ausscheidungsvolumen des Körpers, reagiert auf eine -bersäuerung des Organismus sehr sensibel. Durch den hohen Säuregrad des Schweißes wird ein großer Teil ihrer Schutzfunktionen aufgehoben. Die Haut wird empfindlicher und reagiert auf zunehmend mehr Stoffe und Substanzen mit allergischen Unverträglichkeiten.

Die pH-Werte im Körper

Die Abkürzung pH (potentia Hydrogenii) bezeichnet die Konzentration der Azidität (Säure) oder Basizität (Base) in einer Flüssigkeit. In der Meßskala reichen die pH-Werte von 0 -14. Ein hoher pH-Wert zeigt einen Säuremangel (Alkalose) an, ein niedriger Wert unter 7 einen Säureüberschuß (Azidose). pH-Werte von 7-14 sind demnach also basisch. So hat zum Beispiel Urin einen pH-Wert von 7,0 – 7,5, Speichel 7,1, Darmsekret 8,0, Pankreassekret 7,5 – 8,8, Blut 7/3 – 7,5, Galleflüssigkeit 8,5.

Saure Substanzen zeigen einen pH-Wert von 7-0. Die Haut hat einen pH-Wert von 5,2 – 5,5, Magensaft 1/6 – 3,2. Im Organismus ist das natürliche Gleichgewicht von Säuren und Basen unstabil und muß deshalb permanent durch körpereigene, biochemische Vorgänge ausgeglichen werden.

Wenn dem Körper durch die Nahrung zu viele „Säurelocker“ zugeführt werden, ist er gezwungen, die zum Ausgleich benötigten basischen Mineralstoffe aus dem Gewebe zu entnehmen. Diese intensive Aushöhlung der im Körper angelegten Mineralreserven führt schrittweise zu einer Entmineralisation und einem ausgeprägten Mineralmangel. Dieser Zustand kann das gesamte geordnete Regelsystem der Organe schwächen und wichtige enzymatische Zellfunktionen stark herabsetzen. Unter diesen Bedingungen kommt es, neben verschiedenen anderen Symptomen, auch zu einer Säure-Basen-Verschiebung des Dünndarms und damit zu Resorptionsstörungen und bei Disposition sehr schnell zum Ausbruch einer Psoriasis.

Darmfunktionsstörungen

Wird das Körpermilieu zu sauer, kann der Dünndarm seine Verdauungsfunktionen nur noch vermindert ausführen. Die Verdauung und Aufspaltung von Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß wird unvollständig, so daß die nicht abgesättigten Säuren (überwiegend Phosphor-, Schwefel- und Harnsäure aus der Eiweißverdauung) vom Blut aufgenommen werden. Für das Blut hat jedoch die Erhaltung des eigenen pH-Wertes (7/4) absoluten Vorrang. Um diesen Wert zu halten, transportiert das Blut die freien, ungesättigten Säuren in das Gewebe ab. Werden diese eingelagerten Säuren nicht schnell genug gelöst und über die Nieren ausgeschieden, kommt es zu konzentrierten und aggressiven Gewebe- und Hautirritationen wie rheumatischen Beschwerden oder psoriatischen Hautentzündungen. Um den Entgiftungsvorgang zu beschleunigen, setzt der Organismus in zunehmendem Maße die Haut als Ausscheidungsorgan ein. Die teilweise aggressiven und reizenden Säuresubstanzen führen in der Haut zu starkem Juckreiz, nässenden oder trockenen Ekzemen, entzündlichen Rötungen und Reizzuständen. Auf dieser Grundlage kann sich eine chronische Psoriasis entwickeln, die hier letztendlich als eine Ausweich- und Entlastungsreaktion des Körpers, speziell des Darms, gewertet werden muß.

Säureregulierung durch Ernährung

Um über eine entsprechende Ernährung der -bersäuerung des Körpers begegnen zu können, muß zwischen den einzelnen Nahrungsmitteln genau differenziert werden (siehe Tabelle). Säurebildende Speisen enthalten keine oder nur geringste Anteile an eigener Säure. Erst im Verlauf des Verdauungsprozesses und ihrer Verarbeitung innerhalb der Zellen produzieren sie stoffwechselbedingte saure Substanzen. Deshalb ist es wichtig, säurebildende Nahrung klar zu erkennen.

Saure Nahrungsmittel dagegen enthalten grundsätzlich unterschiedlich hohe Eigenanteile an Säure, die den Gesamt-pH-Wert des Körpers sehr stark beeinflussen können.

Es ist wichtig, daß dem Körper regelmäßig ausreichende Mengen basenbildender Nahrung zugeführt werden. Da die Ausscheidung von überschüssigen Stoffwechselsäuren über die Nieren und die Haut geschieht, ist die regelmäßige Anwendung von Entwässerungs- und Entschlackungtees sehr anzuraten.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Gegenwärtig wird immer sicherer davon ausgegangen/ daß Nahrungsmittelallergien einen besonders hohen Anteil bei der Verursachung der Psoriasis haben. Zunehmend mehr Menschen aller Altersstufen leiden an Lebensmittelunverträglichkeiten. Der Körper ist oft nicht mehr in der Lage, sich der denaturierten und chemisch versetzten Nahrung anzupassen, und so reagieren viele Menschen mit Stoffwechsel-(Fumarsäure) und Hautstörungen auf die massive Belastung durch industrialisierte Nahrungsmittel.

Die Nahrungsaufnahme ist unser engster Kontakt mit der Umwelt und alles, was der Mensch ißt, wird vom Blut aufgenommen und in jede Zelle des Körpers getragen. Selbst die Gehirnzellen sind in ihrer Funktion abhängig von der Qualität der Nahrung, was im Hinblick auf geistige Gesundheit und psychisches Verhalten sehr wichtig ist. Wird eine Allergie gegen ein bestimmtes Nahrungsmittel oder gegen eine Lebensmittelzusatzsubstanz als Psoriasisauslöser vermutet, ist es am sinnvollsten, regelmäßig die Körperreaktionen unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme zu beobachten und auf diesem Wege das auslösende Nahrungsmittel zu entlarven. Einfacher kann es sein, von einem Therapeuten eine Austestung nach dem Bioresonanzverfahren vornehmen zu lassen, bei der die Wirkung der in Frage kommenden Stoffe und Substanzen auf den erkrankten Organismus sicherer und vor allem schneller festgestellt werden kann.

Umweltgifte

Der menschliche Organismus ist zunehmend mehr toxischen Schadsubstanzen ausgesetzt und seine Widerstandskräfte werden dabei immer öfter überfordert. Einen besonders großen Anteil an diesem Prozeß haben die hohen Konzentrationen von Schadstoffen und Umweltgiften in der Luft, im Wasser und damit auch in den Nahrungsmitteln.

Der Körper versucht, einen Teil dieser Gifte mit seinen eigenen biochemischen Möglichkeiten zu neutralisieren oder zu reduzieren und so ein biologisch erträgliches Giftbelastungsniveau zu sichern. Das Hauptproblem ist die immer schnellere Zunahme der alltäglichen Schad- und Giftstoffe, mit der die körpereigenen Entgiftungsmechanismen überfordert sind. Diese Gründe führen immer häufiger zu einem Ausbruch von Hautreaktionen, zu denen auffallend oft die Psoriasis gehört. Es ist in diesen Fällen besonders wichtig, regelmäßig wirksame Entgiftungskuren durchzuführen.

Abwehrschwäche des Körpers

Alle bisher genannten Faktoren können nach und nach zu einer Herabsetzung der Immunität führen, die den Körper hochsensibel und empfindsam gegen verschiedenste Allergene macht. Durch diese geschwächte Abwehr verändern sich auch die Stoffwechselvorgänge der Hautzellen und es kann durch eine Verminderung der Fumarsäure zu einer Psoriasis kommen. Eine rein symptomatische Behandlung kann hierbei keinen dauerhaften Heilungserfolg haben, weil die Gesamtimmunität herabgesetzt ist und eine endgültige Abheilung der Hautreizungen (Schuppenflechte) verhindert.

Für die Betroffenen ist es daher wichtig, ihre Abwehr zum Beispiel durch die Einnahme geeigneter Heilpflanzen zu verbessern und aufzubauen.

Seelische Faktoren

Viele Psoriasis-Kranke wissen längst, daß seelische Erregungen und Belastungen eine Verstärkung ihrer Hautbeschwerden zur Folge haben können. Psychosozialer Streß kann einen anhaltenden Aktivitätsschub der Schuppenflechte auslösen, weil innere seelische Spannungen psychosomatisch wirksam werden, indem sie die unspezifischen Abwehrsysteme des Körpers stören.

Hat der Körper sich erst einmal eine Entlastungsmöglichkeit von unverträglichen Stoffen über den Hautweg aufgebaut, reagiert er auf zusätzliche Störfaktoren, wie sie emotionale Belastungen darstellen, mit einer Verstärkung der Hautsymptome. Für viele Kranke ist diese Verkettung ein wahrer Teufelskreis, den sie aus eigener Kraft kaum durchbrechen können. Selbst der „normale“ Alltagsstreß, dem jeder in unserer Leistungsgesellschaft fortlaufend ausgesetzt v ist, kann bei der Psoriasis auslösend und verstärkend wirksam werden. Lebt ein Psoriasis-Erkrankter darüber hinaus noch in einem privaten Spannungsfeld innerhalb der Partnerschaft, der Familie oder des Berufslebens, ist seine Situation um so leidvoller. In diesen Fällen kann vorrangig die Hilfe eines Psychotherapeuten angeraten werden, der den Betroffenen zu einer verbesserten selbständigen Konfliktbewältigung und Verarbeitung von Emotionsblockaden führen kann.

Wirksame Heilmethoden bei Psoriasis

Dem Erkrankten stehen eine Reihe sehr wirksamer und bewährter Heilpflanzen, Wirksubstanzen und natürlicher Heilmethoden für die Behandlung der Psoriasis zur Verfügung. In welcher Form (z. B. als homöopathisches oder biochemisches Mittel) die Heilsubstanzen eingenommen und dosiert werden, sollte mit dem behandeln den Homöopathen oder Naturmediziner individuell abgesprochen werden.

  • Seidelbast (Mezereum) Diese Heilpflanze ist bei allen Hautausschlägen mit starkem Juckreiz und Schuppen- oder Schorfbildung wirksam. Sie gilt als spezielles Therapeutikum bei Psoriasis und erfaßt auch Schuppenflechten hinter den Ohren und auf der behaarten Kopfhaut. Sie lindert auch Nervenschmerzen der betroffenen Hautbezirke.
  • Immergrün (Vinca minor) Die Hauptwirkung dieser Pflanze sind Heizungen von nässenden, schuppenden und juckenden Hautausschlägen.
  • Sauerdorn/Berberitze (Berberis vulgaris) Alle hartnäckigen Hautaffektionen, die mit geröteten Ausschlägen verbunden sind ‚und schlecht abheilen, lassen sich mit dem Sauerdorn sehr wirksam und nachhaltig .behandeln.
  • Sonnenhut (Echinacea angustifolia) Der Sonnenhut sollte besser als Urtinktur, also als reiner unverdünnter Preßsaft eingenommen werden. Er bewirkt eine Verbesserung der Abwehrfunktionen des Körpers, wodurch sich auch die -bersensibilität der Haut schrittweise verringert. Die gesamte Immunität erfährt durch die Einnahme von Echinacea eine spürbare Stärkung.
  • Eisen (Ferrum metallicum) Das Spurenelement Eisen kann die Atmungsvorgänge innerhalb der gestörten y Hautzellen wesentlich verbessern und damit einen entscheidenden Umkehreffekt innerhalb des Hautstoffwechsels bewirken. Die Einnahme von Eisen lindert darüber hinaus die typischen Symptome der Psoriasis: Rötung/ Juckreiz und Schmerzhaftigkeit. Eisen stärkt auch die Immunabwehr.
  • Reißblei (Graphites/biochemisches Mittel) Diese aus Graphitpulver gewonnene Substanz ist sehr wirksam bei schuppigen, nässenden Hautekzemen, besonders der Beugefalten und der Kopfhaut.
  • Austernmuschelkalk (Calcium carbonicum) Dieser Muschelkalk hat sich bei der Behandlung der Psoriasis ganz besonders bewährt. Er erfaßt alle Reizungen und Ausschläge der Haut. Auch Pusteln, nässende Ekzeme können mit Calcium carbonicum geheilt werden, besonders wenn gleichzeitig eine Neigung zu stärkerem Schwitzen besteht.
  • Schwefel (Sulfur) Schwefel als wichtige biochemische Substanz ist in vielen Fällen in der Lage, eine Umstimmung des gesamten Zellstoffwechsels auszulösen. Das Indikationsfeld von Sulfur ist entsprechend umfangreich und umfaßt auch alle Störungen des Hautstoffwechsels. Alle juckenden, nässenden Dermatosen, die wie die Psoriasis zu einer chronischen Verlaufsform neigen, sollten deshalb auch immer mit Schwefel behandelt werden.
  • Kieselsäure (Silicea) Diese aus gepulvertem Bergkristall gewonnene Substanz hilft der Haut sehr wirksam bei ihrem Aufbau von wichtigen Schutzfunktionen. Silicea kann die Haut wesentlich widerstandsfähiger gegen Reizstoffe machen und so eine Abheilung chronischer Hautstörungen wie der Psoriasis bewirken.
  • Borax (Natrium boracicum) Boraxsalz gilt nach wie vor als ein geradezu klassisches Heilmittel bei Psoriasis. Borax verbessert die natürlichen Hautfunktionen und lindert alle Symptome der Schuppenflechte. Besonders in homöopathischer Form zeigt sich die Wirksamkeit in seiner ganzen Bandbreite.
  • Natriumfumarat-Tabletten (Fumarsäure) Nur in dieser Form kann dem Körper fehlende Fumarsäure auf eine ungefährliche Art zugeführt werden. Natriumfumarat-Präparate werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Sie müssen deutlich unterschieden werden von den veresterten Fumarsäureverbindungen (Ethylhydrogen-fumarat), deren Einnahme mit erheblichen Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkungen verbunden ist. Natriumfumarat dagegen kann vom Körper gefahrlos aufgenommen und verwertet werden. Lediglich bei Störungen der Nierenfunktion sollte man auch auf diese Form der Fumarsäuresubstitution verzichten. Das verbesserte Angebot an Fumarsäure ermöglicht dem Körper eine Korrektur seiner gestörten Verhornungsprozesse in der Haut. Die Einnahme sollte jedoch nur kurmäßig und zeitlich begrenzt (bei guter Verträglichkeit etwa zwei Monate lang) durchgeführt werden, weil die eigentlichen Grundstörungen der Psoriasis dadurch nicht ausgeräumt, sondern nur kurzzeitig ausgeschaltet werden.
  • Vitamin-A-Tabletten (Retinol) Dieses Vitamin gilt als Hautvitamin und wird deshalb auch häufig als Vitamin H bezeichnet. Durch Vitamin A werden alle körpereigenen Schutzmechanismen verbessert und Regenerationsprozesse angeregt. Vitamin A verlängert die beschwerdefreien Intervalle bei Psoriasis ganz erheblich und kann bei regelmäßiger Einnahme eine dauerhafte Abheilung der Hautaffektionen bewirken. In folgenden Nahrungsmitteln ist Vitamin A in größeren Anteilen vorhanden: Kresse/ Karotten, Spinat/ Tomaten, Hagebutten, Aprikosen, Ei, Milch, Lebertran.
  • Eigenurin Die tägliche Einreibung der Psoriasis-Ekzeme mit Eigenurin wird von vielen Betroffenen als sehr lindernd und längerfristig heilsam beschrieben. Auch das Trinken von Eigenurin (40 ml auf ein Glas Wasser über den Tag verteilt trinken) unterstützt körpereigene Heilungsvorgänge bei Psoriasis. Die erneute Aufnahme der im Eigenharn enthaltenen Stoffwechselendprodukte zwingt den Körper zu einer Kontrolle und Korrektur seiner gestörten Stoffwechselvorgänge.
  • Heilerde Heilerde-Packungen oder Einreibungen auf die Hautekzeme bewirken in den meisten Fällen eine rasche Abnahme der reizenden und entzündlichen Vorgänge. Die Erde wird dazu mit einem weichen Wasser zu einem Brei vermengt, der sich dünn und gut auf die Hautreizungen auftragen läßt, ohne dabei abzulaufen. Die Einreibungen oder Packungen sollten dabei mindestens 30 Minuten einwirken können. Häufigere Anwendungen mit Heilerde verursachen einen geringfügigen Austrocknungseffekt der Haut, der sich mit einer anschließenden dünnen Einreibung von Efeu- oder Moschusrosenöl korrigieren läßt.

Entgiftung bei Psoriasis durch Fasten

Durch das Fasten wird ein natürlicher und gründlicher Reinigungs- und Entschlackungsprozeß des Körpers eingeleitet. Viele Ausscheidungsvorgänge werden dabei erheblich aktiviert und beschleunigt. Fasten unterstützt den Organismus daher sehr stark bei der Lösung und Ausschwemmung von aufgenommenen Schadstoffen und ausscheidungspflichtigen Schlacken.

Besonders bei der Psoriasis wird die Haut auf diese Weise schnell und spürbar entlastet und kann ihre Schutz- und Stoffwechselfunktionen wieder aufbauen und normalisieren. Denn sobald dem Körper andere Entlastungswege zur Verfügung stehen, spielt die Haut als Ausscheidungsfläche eine zu vernachlässigende Rolle. Dieser Heileffekt des Fastens ermöglicht der Haut belastungsfreie Zeiträume, die sie für ihre notwendige Regeneration und Vitalisierung nutzen kann. Auf diese Weise können sich die typischen überlastungssymptome der Haut bei Psoriasis wie Juckreiz, Rötungen, ekzematöse Reaktionen oder entzündliche, nässende Vorgänge zurückentwickeln. Auch eine -bersäuerung des Körpers regelt sich durch diese Form der Nahrungsenthaltung selbständig zurück.

Nulldiät oder Tee-Saft-Fasten ?

Neben einer totalen und konsequenten Null-Diät, die sich unter Aufnahme von mindestens drei Litern Flüssigkeit täglich über mindestens 8-14 Tage erstrecken sollte, hat sich die Durchführung der gut verträglichen Tee-Saft-Fastenkur bei der Schuppenflechte als sehr vorteilhaft für die Körperentschlackung gezeigt. Für das Tee-Saft-Fasten können erfahrungsgemäß die meisten Menschen gewonnen werden, weil diese Fastenform in geringem Maße, über die Gemüsesäfte eine Zuführung von Kohlenhydraten zuläßt.

Die Durchführung, dieser Kur über einen Zeitraum von mindestens 15 Tagen wird daher gern eingehalten. Die konsequente Null-Diät eignet sich hingegen mehr für den sehr disziplinierten und kreislaufstabilen Menschen. Letztendlich muß aber jeder für sich entscheiden und festlegen, welche Form des Fastens er durchführen will. Es können durchaus auch unterschiedliche Arten des Fastens angewendet werden.

Die Bindung gelöster Schadstoffe

Vor dem Beginn einer Fastenkur sollten einige Faktoren beachtet werden. Es ist bekannt, daß beim Fasten neben den Darmgiften auch ein großer Anteil der in der Leber eingelagerten fettlöslichen Schadstoffe gelöst und ausgeschieden werden können. Um diesen Entgiftungsvorgang gründlich zu ermöglichen, muß unbedingt eine erneute Rückresorption der gelösten Schadstoffe im Darm verhindert werden. Diese Notwendigkeit wird beim Fasten immer noch sehr selten berücksichtigt. Eine ungefährliche und effektive Methode für die Bindung von Schadstoffen im Darm ist die Anwendung reiner Medizinalkohle in Form von Kohlekompretten. Kohle geht mit vielen im Darm befindlichen Schadstoffen unlösbare Verbindungen ein, die in dieser Form nicht mehr resorbierbar sind und anschließend mit dem Stuhl ausgeschieden werden können. Erst im Anschluß an dieses Verfahren sollte mit der eigentlichen Fastenkur begonnen werden, weil dann eine optimale Ausscheidung der gelösten Toxine gewährleistet ist. Es können 3-4 dieser Kohletabletten (in jeder Apotheke erhältlich) täglich eingenommen werden. Die Dauer und Menge der Einnahme richtet sich nach dem individuellen Stuhlverhalten. Die medizinische Kohle muß bis zum Eintritt einer deutlichen Schwarzfärbung des Stuhls eingenommen und dann abgesetzt werden.

Das Tee-Saft-Fasten

Tee-Saft-Fasten wird in dieser Reihenfolge durchgeführt:

Morgens: 1/2 Liter reizarmer Kräutertee (Melisse, Fenchel, Kamille, Matetee).

Mittags: 1/4 Liter Gemüsesaft (Sellerie, Tomaten, Gurken) oder warme Gemüsebrühe.

Nachmittags: 1/2 Liter Kräutertee oder milder Schwarztee.

Abends: 1/2 Liter Gemüsesaft oder warme Gemüsebrühe. Ersatzweise auch verdünnten Obstsaft (Pfirsich, Bananen, Ananas)

Zwischendurch sollte viel möglichst heißes Wasser (1,5-2 Liter) oder weiches Mineralwasser (wenig Mineralanteile) eventuell mit etwas Zitronensaft vermischt getrunken werden.

Die Fastenkur sollte mindestens 1 -2 Wochen andauern, weil der größte Entgiftungseffekt erst nach etwa 10 Tagen eintritt. Später können auch kürzere Fastenkuren von 2-5 Tagen durchgeführt werden.

Entspannungsübungen sind wichtig

Um seelische Anspannungen und nervöse Unruhezustände kompensieren zu können, sollten Psoriasis-Kranke sich einige Entspannungsmethoden antrainieren. Auf diese Weise können die psychosomatischen Krankheitsabläufe unterbrochen und verhindert werden. Die regelmäßige Anwendung des Autogenen Trainings oder Yogaübungen zum Beispiel können eine Ausheilung der Psoriasis in hohem Maße unterstützen und beschleunigen.

Sport hilft bei Psoriasis

Die meisten unter einer Psoriasis leidenden Menschen meiden sportliche Betätigungen, weil sie sich mit den Hautausschlägen nur ungern leicht bekleidet unter andere Menschen begeben. Vielleicht liegt es auch daran, daß unsere Gesellschaft aus Unkenntnis und Gleichgültigkeit die Hautkranken immer noch grundsätzlich einem dyssozialen Stigma von „Aussatz“ unterordnet. Durch diese unausgesprochene Ablehnung können sich bei den Betroffenen die psychosozialen Isolationsgefühle verstärken. Mittlerweile haben sich vor diesem Hintergrund in vielen Städten längst Organisationen und Initiativen von Betroffenen gebildet, die ein geeignetes Sportangebot zur Verfügung stellen. Das können im einzelnen Krankengymnastische Praxen oder auch Sportvereine sein. Die unterstützende und heilende Wirkung von leichteren sportlichen Betätigungen bei der Psoriasis, besonders im Frühjahr und Sommer an der frischen Luft/ ist vielen Erkrankten längst bekannt. Natürlich kann auch jeder für sich privaten Sport betreiben, der der erkrankten Haut genauso gut bekommt wie der Gruppensport. Dennoch wird durch die Entscheidung zum Sport in der Gruppe einiges mehr erreicht: Isolationsminderung/ verbessertes Selbstvertrauen, Erfolgserlebnisse, Selbstüberwindung bei Hemmungen (Angst vor Entblößung der erkrankten Haut u. ä.) und nicht zuletzt eine verbesserte Lebensqualität. Nach jeder sportlichen Betätigung wird den Psoriasiskranken auf jeden Fall ein drei- bis vierminütiges lauwarmes Duschen empfohlen. Die Haut sollte anschließend nur leicht abgetrocknet und nicht abgerieben werden. Danach kann bei Bedarf ein leichtes öl oder eine reizarme Feuchtigkeitscreme aufgetragen werden. Abschließend sollte der Körper nur leicht bekleidet etwa 10 Minuten ruhen. Karl-Heinz Rudat

*Anm. d. Red.: Siehe auch NATUR & HEILEN 5/94 „Kein bißchen oberflächlich: Unsere Haut geht in die Tiefe“.

Infokasten 1

Die sogenannte „Schuppenflechte“, wie die Psoriasis oft genannt wird, kann betroffene Menschen mitunter über viele Jahre sehr belasten. Eine große Zahl der Psoriasis-Erkrankten fühlt sich deshalb mit diesem Hautleiden überfordert und alleingelassen. Oft liegt das an einem Informationsmangel über die Entstehungsfaktoren, Hintergründe und die bewährten Heilmethoden dieser häufigen Hautstoffwechselerkrankung.

Infokasten 2

Zusammensetzung von Nahrungsmitteln unter Berücksichtigung ihrer Säuren-Basen-Reaktion im Organismus

Säurebildende Nahrung enthält keine eigene Säure, produziert jedoch stoffwechselbedingte Säuren im Körper. Diese Speisen sind lebensnotwendig mit Ausnahme der Getränke und Süßwaren.

  • Fleisch, Geflügel/ Wurstwaren, Fleischextrakt, tierische Fette
  • Fisch
  • Eier
  • Käse
  • Milchprodukte mit hohem Molkeanteil, Joghurt, Sauermilch, Kefir
  • gehärtete oder raffinierte pflanzliche öle
  • Getreide: Weizen, Hafer, Gerste, Hirse
  • Brot, Teigwaren, Getreideflocken
  • Hülsen fruchte: Sojabohnen, Linsen, weiße Bohnen
  • raffinierter weißer Zucker
  • Süßigkeiten
  • Ölfrüchte: Walnüsse, Haselnüsse, Sonnenblumenkerne
  • Kaffee, Tee, Kakao
  • Wein und Spirituosen

Infokasten 3

Saure Nahrung enthält verschiedene eigene Säuren, die den Säuregehalt des Körpers stark beeinflussen. Mit Ausnahme der Früchte sind saure Speisen nicht lebensnotwendig.

  • Sauermilch, Kefir, Molke (nach 10 Stunden pH-Wert 4,5)
  • unreife Früchte
  • saure Früchte: Stachelbeeren, Himbeeren
  • Zitrusfrüchte: Orangen, Mandarinen, Zitronen, Grapefruits
  • saure Apfelsorten, Sauerkirschen, Zwetschgen, Aprikosen
  • süße Früchte in größeren Mengen
  • saures Gemüse: Tomaten, Rhabarber, Sauerampfer, Kresse
  • Sauerkraut
  • Fruchtsäfte
  • industriell hergestellte süße Getränke: Limonaden auf Colabasis (pH-Wert 2,4)
  • Honig
  • Essig

Basenbildende Speisen

Die folgenden Nahrungsmittel sind reich an Basen und enthalten sehr wenig oder gar keine Säure. Sie verursachen auch bei der Oxidation im Organismus keine Säureproduktion und sind in der Lage, einen übersäuerten Körper basisch auszugleichen.

  • Kartoffeln, besonders bei Subazidität des Magens (Gastritis).
  • Gemüse, als Rohkost oder schonend gegart.
  • Bananen, Melonen und Birnen ebenfalls. Auch in größeren Mengen sehr verträglich.
  • Dörrfrüchte in kleinen Mengen (Aprikosen ausgenommen), Sultaninen oder Pflaumen. Mit saurem Schwefel behandelte Dörrfrüchte sind natürlich säurebildend.
  • Mandeln sind als einzige Ölfrüchte basisch und können zur Basenbildung gut verwendet werden. Ähnliches gilt für Kastanien.
  • Mineralwasser ist basisch und darf nur wenig Chlor und Schwefel enthalten.
  • Milch, Quark, Rahm sind basenbildende Speisen.
  • Frische Molke hat die ersten Stunden einen pH-Wert von 7 – 8,5 und ist zu diesem Zeitpunkt noch basisch. Ab 10 Stunden ist Molke sauer (4,5). Eine Ausnahme ist Molkepulver.

Quelle: Natur & heilen 2/98

4 Kommentare

  1. was darf/soll ich nun essen?
    Danke fuer den artikel, leider ist mir immer noch nicht klar WAS ich essen solte und was nicht. ich essen ziemlich viel haferflocken, ist das nun gut oder nicht ? unterstuetzen haferflocken die heilung oder nicht? wer kann mir helfen? lg, c.

  2. Vielen Dank für die interessante Zusammenstellung. Das Fasten solle nach „neuesten“ Erkenntnissen der Mediziner generell sehr positiv wirken.

  3. Kann ich beim Das Tee-Saft-Fasten in diesen Tagen nichts anderes essen? Ich habe Psoriasis.

    Danke in Voraus fur Ihre nette Antwort.

    AntoniJa

  4. Hallo zusammen,

    nachdem ich über die Jahre schon einiges ausprobiert hatte, habe ich mir gedacht, jetzt mach ich das halt auch noch, und habe diese Eigenurintherapie begonnen. Leicht abgeändert, weil ich trinke gleich alles am Morgen, verdünnt mit etwas Wasser.
    Es ist echt erstaunlich, nach ein paar wenigen Wochen schon habe ich eine Linderung festgestellt und noch ein bisschen länger und meine Haut ist komplett rein. Halleluja, preiss dem Herrn… 🙂
    Als kleiner Nebeneffekt war dies mein erster Winter, an welchem ich keine Erkältungstage hatte. Ich bilde mir ein, dass dies auch etwas mit „Stärkung der Abwehrkräfte durch Eigenurin“ zu tun hat.
    Na dann Prost und euch allen viel Erfolg…
    Viele Grüße…
    Benjamin

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