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Vererbung PSO und PSA

Hallo alle zusammen,

Ende Mai hatte ich (weibl., 57 Jahre) Termin bei meinem neuen Rheumatologe. Der alte ging in Rente. Da ich neu war, fragte der mich vieles. U.a. auch, ob denn meine Eltern/Geschwister auch PSO hätten. Ich verneinte, bemerkte aber, sowohl meine Mutter als auch mein Vater hätten im hohen Alter (90) je eine markstückgroße Stelle auf dem Kopf bekommen. Darauf meinte der Doc, alles klar, einmal im Leben PSO, also PSO. Und im nachhinein fällt mir ein, daß die Mutter meiner Mutter(gest. 1980 mit 89 J.) auch eine schuppige Stelle auf dem Kopf, also auch PSO hatte. Nur, klar, wer ging/geht wegen EINER Stelle zum Arzt.

Ich selber habe PSO seit fast 30 Jahren, kam zum Ausbruch nach heftiger eitriger Angina. Aber ist im Rahmen. Seit 3 Jahren Arthritis dazu, aber auch wenig. Und das Rheuma, d.h. die Anlagen dazu, habe ich von der Familie meines Vaters. Von meinen 3 Kindern (29 bis 40) und 5 Enkeln (1 bis 9 Jahre) hat bisher noch keiner was sichtbar geerbt diesbezüglich.

Das wars, was ich mal mitteilen wollte.

Alles Gute Euch und liebe Grüße!!

Hervorgehobene Antworten

Hallo motte52,

erst einmal willkommen bei uns im Forum.

Bei mir war es ähnlich. Als vor über 10 Jahren nach vielem hin und her die Diagnose Pso pustulosa feststand, bin ich fast umgefallen.

Ich konnte nicht wirklich etwas damit anfangen, hab nur gesehen, was mit meiner Haut an Händen und Füßen passiert.

Und dann die Ursachenforschung! Jeder Arzt fragte nach Hautkrankheiten in der Familie, nach eigenen Erkrankungen, die Auslöser gewesen sein könnten, ob Stress in Familie oder Beruf war/ist oder ob ein einschneidendes Erlebnis dazu beigetragen hat, dass der pso den Anstoß ihres Auftretens gegeben hat.

Alle Fragen hatten die Antworten: NEIN oder NICHTS.

Psa wurde Anfang 2009 festgestellt, als ich wg. pso in Klinik war.

Auch von meinen 4 Kindern (zw. 37 und 26 Jahre) zeigt keins Anzeichen von pso. Die 4 Enkelkinder sind noch relativ klein, so dass man da noch nichts sagen kann.

Ein Gutachter der RV schrieb in seinen Bericht "man muß die schwere Form der pso pustulosa bei der Patientin als schicksalshafte Erkrankung werten".

Also frage ich auch nicht mehr nach den Ursachen und Auslösern.

Wünsche Dir alles Gute und verbleibe mit lieben Grüßen

Ich weiß, dass PSO und verbunden damit auch die PSA genetisch vorgegeben ist.

Mein Vater war starker Psoriasiker, Kopf, Fußnägel, Fingernägel waren stark befallen, bis zum völligen Zerbröseln der Nägel.

Bei mir waren es nur Kopf, Knie, Ellenbogen, über der LWS einige Stellen und ab und zu in der Leistenbeuge. Nach der Pubertät wurde es besser, nur bei Streß zeigten sich die Hautprobleme erneut.

Meine Tochter und meine Nichte haben es auch.

Da fällt mir auf, dass es mal wieder nur die weiblichen Ableger betrifft.

Meine Brüder, mein Neffe und mein Sohn sind völlig PSO-frei.

Das ist aber sicher nur familienspezifisch.

LG

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