Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können.
Referen ist Dr. Boris Hügle, Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.
Anmeldungen gehen an: info@rheuma-liga-rlp.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
06.05.2026 14:00
Grüße alle hier herzlich,
bin neu und möchte von mir erzählen...
Nachdem ich hier, im Fernsehen und im Internet mehrfach von der Schlangengifttherapie gehört habe,
habe ich mich dann selber aufgemacht, um zu sehen, ob es nach jahrelangen hin und her mit meiner Schuppenflechte,
vielleicht aus dieser "Ecke", eine echte Hilfe geben könnte.
Meine Schuppenflechte habe ich vor ungefähr 15 Jahren bekommen (nach einer Infektion im Darmbereich);
hauptsächlich betroffen sind/waren bei mir der Rückenbereich, die Arme, die Beine und der Intimbereich.
Durch die Beiträge hier und auch Erzählungen aus dem Freundeskreis, die auch dort waren, habe ich mich
letztendlich für den Heilpraktiker Ralf Hoffmannbeck entschieden, weil er u.a. seit fast 20 Jahren Erfahrung
mit der Therapieform hat (hier im Forum steht noch seine alte Praxisadresse in Ahlen als Standort, mittlerweile
hat er seine Praxis aber nach Münster, Warendorferstrasse 79 verlegt (die Hompageadresse: www.hoffmannbeck.net
hat sich nicht verändert).
Um es kurz zu machen....
Am Telefon erklärte mir Herr Hoffmannbeck dann, dass ich ein aktuelles Blutbild mitbringen oder erstellen lassen solle;
eine Stuhluntersuchung könnte zusätzlich Hinweise geben, falls vorher entsprechende schulmedizinische Präparate
und Therapien zum Einsatz gekommen wären...In meinem Fall reichte das Blutbild. Circa eine Woche später (Dezember 2011)
fuhr ich mit dem Blutbild zum ersten Mal von Bielefeld nach Münster in die Praxis.
Herr Hoffmannbeck nahm sich dann ca. 90 Minuten Zeit, um meine Krankheits- und Lebensgeschichte
aufzunehmen, mich körperlich zu untersuchen, mich nach bisherigen Therapien und eingeommenen Medikamenten
zu befragen, das Blutbild zu werten usw...
Schon am Telefon hatte er mir gesagt, daß "Schuppenflechte" nicht "Schuppenflechte" wäre; es würde
sich hierbei immerwieder um ein individuelles Krankheitsbild handeln, welches somit auch immerwieder
in der Therapie seine jeweilige, spezielle Anpassung finden würde.
Er meinte dann, daß bei mir, parallel mit dem Beginn der Schlangengifttherapie, eine
Ausscheidungförderung über die Leber ratsam wäre. Weiterhin riet er mir aufgrund meines Blutbildes
zu 3 ergänzenden Mitteln und einer kurzfristigen Eiseneinnahme, da mein Eisenspeicherwert zu stark
gesunken war. Zuletzt bekam ich noch ein Salbenrezept auf Naturbasis, welches ich mir anstatt der Kortisonsalbe,
die ich bis dorthin verwandt hatte, benutzen sollte (dies sei aber sowieso nur über die erste Zeit notwendig,
da keine schwere Hautkrankheit wie die Psoriasis, über Salben heilbar wäre).
So begannen wir dann kurz vor Weihnachten mit der eigentlichen Schlangengifttherapie (2 mal in der
Woche). Schon nach 5-6 Wochen fühlte ich mich anders, lebendiger, aktiver; meine Haut sah insgesamt besser aus, die
einzelnen "Inseln der Schuppenflechte" waren kleiner geworden und auch der Juckreiz hatte nachgelassen (ohne Kortison!).
Kleine Anmerkung für die Menschen, die sich vor den Injektionen fürchten:
Herr Hoffmannbeck hat mittlerweile eine Technik ausgearbeitet und die Therapie entsprechend modifiziert, bei der es möglich
ist, die entsprechenden Mittel einfach über den Mund einzunehmen.
Vor allem für Kinder ist das ein grosser Segen. Weiterhin lassen sich die Praxisbesuche auf 1-2 Mal in 2 Monaten reduzieren,
was auch für Patienten mit weiteren Anfahrtswegen mehr als angenehm ist (Herr Hoffmannbeckerzählte mir in diesem Zusammenhang,
daß er mittlerweile sogar Anfragen aus dem benachbarten Ausland erhalte und diese nun auch annehmen könnte).
Bis zur Gegenwart ist diese schöne Entwicklung weiter fortgeschritten und ich freue mich sehr darüber;
nun werde ich nur noch einmal pro Monat nach Münster fahren und die Therapie zwischendurch, selber von
zuhause aus, weiterführen. Ich hoffe, daß sich alles gut weiterentwickelt und ich irgendwann im Sommer/Frühjahr wieder Kleider
tragen kann (das habe ich mir seit Jahren selber genommen, oder sollte ich besser
sagen, nehmen lassen; ich brauche wohl keinem hier zu schildern, wie man sich fühlt, wenn man mit so
einer Hautkrankheit, von den "lieben" Mitmenschen" angestarrt wird) und mich meine Haut endlich in
Ruhe lässt und gesund ist.
Lieber Gruß an alle hier,
freue mich auf Euch und Austausch.
Susanne