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Hallo zusammen!
Hab mich leider erst bei dem Thread "Psoriasis Pustulosa" vorgestellt, da ich jetzt erst gesehen hab, dass hier extra ein Thread für die Neuen ist!
Ich heiße Natascha, bin 20 Jahre alt und leide seit Ende Mai 2012 an Psoriasis Pustulosa Palmoplantaris.
Angefangen hat alles mit juckenden kleinen Bläschen an der linken Handfläche. Dann fing es nach ein paar Tagen an der rechten Hand an und nach einer Woche auch an den Fußsohlen. Seitdem hab ich keine Ruhe mehr davon.
Ich hatte in den letzten 4 monaten 4 schübe. Mein Hautarzt ging erst von einer dyshidrosis aus. Nachdem meine Nägel begannen sich stark zu verändern und auch die Bläschen sich zu eitrigen Pusteln entwickelten kam er auf PP. Nun war ich bis letzten Freitag 4 wochen teilstationär in der Hautklinik zur Behandlung.
Nach 2 wochen hautklinik kam der 4 schub verstärkt durch einen grippalen Infekt sowie ausschleichens von einer hohen Dosis Cortison, das ich wegen Hautentzündungen am ganzen Körper nehmen musste. Es war sehr deprimierend zu sehen wie andere Patienten nach 3 wochen erscheinungsfrei entlassen wurden, nur bei mir hatte ich das Gefühl, dass die Behandlung nicht anschlägt. Ich bekam jeden tag eine puva therapie sowie salben wie cignolin paste bzw cignolin cold und dermoxin. Am Samstag, also nur einen Tag nach meiner Entlassung bemerkte ich einen Juckreiz an der Hand und nun hab ich wieder etliche kleine Pusteln an beiden Händen. Ich hab schon vieles ausprobiert... zink salbe, hand und fußbäder mit totes-meer-salz, hydro cortison salbe, usw. geholfen hat nichts. Zumindestens nichts von Dauer.
Auslöser meiner PP war der Arzneistoff remicade (infliximab) was ich gegen Morbus Crohn, was ich seit 2009 hab, bekam.
Solangsam bin ich wirklich verzweifelt weil es einfach kein Ende nimmt und meine Ausbildung auf dem Spiel steht... ich arbeite im Büro und dadurch, dass die PP bis zu den Fingerkuppen hoch geht und auch so die Hände offen sind ist es schwer mit offenen Fingerkuppen auf der Tastatur zu tippen geschweige denn Kundenschreiben anzufassen oder mit offenen Fußsohlen zur Bahnhaltestelle bzw ins Geschäft zu laufen. Mal von der psychischen Belastung ganz abgesehen.
Zum Glück gibt es solche Foren mit Leuten denen es genauso geht. Dies gibt einem das Gefühl nicht alleine zu sein, denn in meiner Familie gibt es niemanden mit PP oder der normalen Psoriasis und somit kann dort auch niemand nachvollziehen wie es mir damit geht.
Viele Grüße!