Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
10.08.2026 13:00
bis
15:00
Moin Leute,
weiß eigentlich gar nicht so genau, wie ich anfangen soll. Ich habe seit mehr als 20 Jahren PSO, seit 10 Jahren auch PSA. Die PSA kommt allerdings noch ohne Gelenkzerstörungen aus. Das tröstet mich aber nur bedingt, da die Schmerzen teiweise so heftig sind, dass ich nicht laufen kann, kein Autofahren kann, die Treppe nicht runter komme, nichts tragen kann, keine Tasse halten kann usw. Ich habe bereits mehrmals in Kliniken gelegen und habe heute die Mitteilung von meiner behandelneden Uniklinik bekommen, da ich schon so gut wie alle biologicals (Enbrel, Humira, Stelara, Simponi, Remicade, Cimzia) durchhabe, dass man nichts mehr machen kann. Ich soll die im Moment stark befallene und schmerzende Haut in der Klink behandeln lassen und die PSA, naja, da gibt es nichts mehr. Ich war so sauer. Doch sie teilten mir noch mit, da ich übergewichtig bin, abnehmen wäre sicherlich gut und meine Probleme sind gelöst. Jetzt stehe ich da und meine Perspektive ist ganz schön finster. Gesünder leben trifft bestimmt für alle Krankheiten zu, aber wenn die Ärzte nicht mehr weiterwissen, dass nur noch darauf zu begrenzen, finde ich sehr einfach. Ich selbst bin Sozialarbeiter und in Fällen, wo wir nicht weiter wissen sagen wir oft scherzhaft "Wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis!" Was mache ich denn nun? Medikamente gibt es nicht mehr. Was mich so sauer macht ist, dass ich am letzten Freitag einen Termin in der Uniklink hatte, die meine Therapie begleiteten. Sie schlugen mir noch ein Medikament vor und wollten in Absprache mit den Rheumatologen klären, wie es bei mir weitergehen soll. Da war ich ganz hoffnungsvoll. Aber das sie mich heute telefonisch abservieren, hätte ich nicht gedacht. Bin sehr enttäuscht. Nun ja, lange Rede kurzer Sinn: Ich bin austherapiert! Wer hat gleiche Erfahrungen gemacht oder wie geht ihr damit um? Hat jemand von euch Tipps, was man noch machen kann? Habe seit heute morgen übrigens wieder einen PSA-Anfall im linken Fuß und bin schon wieder kräftig am humpeln, morgen geht wahrscheinlich gar nichts mehr. So genug gejammert, weitermachen!
Schöne Grüße
MrX