Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Aktuell, im Herbst 2016, sucht Dr. Uehleke immer noch Menschen, die den Schlamm vom Toten Meer an sich ausprobieren wollen. Siehe dazu den Aufruf unter http://www.psoriasis-netz.de/themen/tester-fuer-totes-meer-schlamm-gesucht.html.
Wir kennen den engagierten Naturheilkundler von der Charité Berlin. Er hat schon eine ähnliche Untersuchung mit Heilerde gemacht.
Für diese "Fernstudie" kommen am ehesten Menschen mit einer eher leichten Psoriasis in Frage.
Natürlich ist das keine klinische Studie, evidenzbasiert, doppelt-verblindet und mit Kontrollgruppe. Die können sich Firmen, die natürliche Wirkstoffe anbieten, meist nicht leisten. Es soll bewusst auch kein Produkte-Test sein, wie das Psoriasis-Netz ihn vor allem für Pflegemittel anbietet. Unter der Verantwortung der Klinik und eines erfahrenen Arztes soll der Tote-Meer-Schlamm bei möglichst vielen Patienten ausprobiert werden. Dadurch kann plausibel erkannt werden, ob dieser Schlamm außerhalb seiner Anwendung am Toten Meer überhaupt wirkt – oder nicht. Das Produkt ist nicht so teuer, als dass man es nicht ausprobieren kann, wenn die Wirkung bei einer überzeugend großen Anzahl von Patienten nachgewiesen ist.
Wenn der Tote-Meer-Schlamm positiv wirkt, wäre das gerade für diejenige Gruppe eine weitere Therapiemöglichkeit, für die zur Zeit am wenigsten Neues auf den Markt kommt: die leicht Betroffenen! Und es wäre eine zusätzliche naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeit, vermutlich ohne (ernsthafte) Nebenwirkungen.