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Fumarsäure-Therapie - Spritzen?

Hallo ihr Lieben,

vielleicht kann mir jemand hier helfen. Ich bin weiblich, 26 und habe Psoriasis seit ich ca. 14 Jahre alt bin.

Eine Hautärtzin hat mir die Fumarsäure-Therapie empfohlen. Überall les ich hier im Forum was von Tabletten - sie sagte allerdings was von Spritzen, die ich in der Praxis bekäme. Pro Spritze, von denen ich einen gewissen Eigenanteil tragen müsse. Sind die Spritzen zur Vorbereitung der Therapie? Oder gibt es Spritzen und Tabletten?

Was genau macht die Fumarsäure? Das Immunsystem wird gebremst? Bin ich dann automatisch anfälliger? Ich möchte im Juni nach Mittelamerika fliegen und die Risiken vorher abwägen.

Bin ich überhaupt im richtigen Unterforum?!

Ich würde die Fragen auch alle an die Hautärtzin stellen, aber sie ist telefonisch schlecht erreichbar.

Gerade bin ich total skeptisch und auch hoffnungslos. Ich hab einfach keine Kraft mehr weiteres "auszuprobieren".

Viele Grüße,

nepi

Hervorgehobene Antworten

Hallo nepi,

Fumaderm gibt es nur als Tabletten. Spritzen, die du nur in der Praxis bekommst und bei denen du einen Eigenanteil bezahlen musst – da kann ich mir auch keinen Reim drauf machen. Das einzige, was wirklich nur in der Praxis geht, ist Remicade (bzw. dessen Nachbauten). Da musst du unter Umständen die 10 Euro Eigenanteil zahlen, die du für andere Medikamente auch in der Apotheke zahlen würdest. Alle anderen Spritzen kann man sich selbst setzen, wenn man ein- oder zweimal vom Arzt eingewiesen wurde oder das aus anderen Gründen eh schon kann.

Hast du denn inzwischen etwas erfahren?

Viele Grüße

Claudia

  • 3 Wochen später...
  • Ersteller

Hallo Claudia, 

Jain, schlauer nicht wirklich. Es könnte sich um eine Eigenbluttherapie mit Ameisensäure handeln, pro Spritze 15 Euro, ca 10 oder mehr erforderlich (zur Vorbereitung mit fumarsäure?!). Habe für mich allerdings beschlossen, nicht mehr zu der Ärztin zu gehen und aufgegeben telefonisch durchzukommen.

Mein Freund war vor 2 Wochen dort (allergietabletten), und hat bei der Sprechstunde gefragt, ob meine Blutwerte für die vorgeschlagene Therapie denn überhaupt in Ordnung seien (beim ersten und einzigen Termin wurde mir Blut abgenommen). Die Frau hat keine Auskunft gegeben und ihm gesagt ich könne ohne Termin mal vorbeikommen. Begründung war, dass sie meine Krankenkassenkarte dafür einlesen müsse. Jetzt kann man sich natürlich darüber streiten, ob sie denn nicht alles richtig gemacht hat (Datenschutz etc.), Informationen rauszugeben. Ich kann mit jedenfalls nicht vorstellen, dass man das nur mit Karte sehen kann..

Insgesamt hab ich mich in der Praxis nicht wohl gefühlt und direkt am selben Tag bei meiner eigentlichen Ärztin (bzw. Hautklinik) einen Termin gemacht für eine zweite Meinung - leider erst Ende Juni was frei. Sollte meine Haut bis dahin nicht etwas besser aussehen, werde ich mich dort stationär aufnehmen lassen.

Liebe grüße,

Nepi

 

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