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Schränkt dich die Schuppenflechte in deiner Freizeitgestaltung ein?  

  1. 1. Schränkt dich die Schuppenflechte in deiner Freizeitgestaltung ein?

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    • ja, aber selten
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    • ja, manchmal schon
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    • ja, regelmäßig
      4
    • ja, eigentlich immer
      9


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Schuppentier

Hallo.

Ich begrüße zunächst alle, die diesen Erfahrungsbericht lesen und wünsche alles erdenklich Gute :)

Zunächst ein paar Infos über mich: Ich bin 23 Jahre alt , Student und Hypochonder.

Meine Geschichte fängt recht zu Beginn des Jahres an. Meine ersten Beschwerden waren ein zunächst von einem Proktologen diagnostiziertes Analekzem und eine anfänglich von einem Venerologen diagnostizierte Balanitis. Nach etlichen Salben die nicht halfen kam mein Venerologe schließlich auf die Diagnose Schuppenflechte. Er erklärte mir das es genetisch bedingt sei (ich kenne meinen Vater und seine Familie, geschweige denn seine Erbkrankheiten nicht) und chronisch.

Das war für mich erstmal ein Schock, vor allem psychisch. Allerdings konnte mir nun besser geholfen werden und eine Salbe hat meine Eichel wieder wie neu aussehen lassen (ich will nicht beschreiben, wie sie am schlimmsten Zeitpunkt mal aussah. Es gab einen Grund, dass ich als Hypochonder, der eigentlich Angst vor Diagnosen hat zum Arzt gegangen bin...)

Also ließ das in mir langsam Hoffnung aufblühen. Inzwischen haben sich weitere Stellen bemerkbar gemacht, die betroffen sind: eine kleine Stelle an meinem Hinterkopf schuppt. Ist aber nicht belastend. Von meinem linkem Fuß der kleine und der zweitkleine Zeh haben veränderte Nägelstrukturen. Sieht nicht schön aus und fühlt sich nicht gut an, aber man kann damit leben. Der Arzt meinte, wenn man es versucht zu behandeln hätte ich mehr Ärger damit, als ließe ich es in Ruhe. Und mein Bauchnabel eitert stark. Ständig. Und der eitrige Ausguss stinkt. Ich hoffe ich finde eine Möglichkeit das zu unterbinden weil es doch etwas unangenehm ist. Bis jetzt konnte nach einem Abstrich nur gesagt werden, dass es nichts schlimmeres sei... das bleibt zunächst abzuwarten.

Naja ich will mich kurz fassen. Warum schreibe ich also einen für Internet-Verhältnisse ellenlangen Text über meine Diagnose? Eigentlich will ich nur Hoffnung stiften. Habt Mut zum Arzt zu gehen und macht euch keine Sorgen wenn ihr die Diagnose Schuppenflechte bekommt. Ich habe erlebt, dass einem echt geholfen werden kann.

Im gleichen Zeitraum hatte ich übrigens auch die Diagnose Bandscheiben-Vorfall. Und ich muss sagen, auch was das angeht kann einem echt gut geholfen werden. Es ist auch beides nichts, wofür man sich schämen muss. Viele reden nicht gerne darüber, aber ich glaube man sollte mehr darüber reden, um die Angst vorm Fremden zu nehmen.

So das wars soweit von mir, für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Ansonsten liebe Grüße an alle :)

 

 

 

 

 

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Also dass sich Leute schämen, von ihrem Bandscheibenvorfall zu erzählen, habe ich noch nicht erlebt.

Wie behandelst du denn das Analekzem, aus dem eine Psoriasis geworden ist? Und was für eine Salbe hat dir an der Eichel geholfen? Das fragen sich doch bestimmt mehr Leute, die sich sonst wirklich schämen, darüber auch nur zu schreiben. Da könntest du ihnen helfen, wenn die den Salben-Namen nennst.

Weiter gute Besserung!

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Hallo, ich nehm mal dein Angebot an zu fragen.  Du schreibst erst von anal...dann plötzlich hilft eine Creme der Eichel. Das verstehe ich nicht ganz.

Hypochonder haben doch nicht Angst vor einer Diagnose. Sie haben Angat bei jedem kleinen Wehwehchen eine ernsthafte und schlimme Erkrankung zu haben. Oder hat sich das Krankheitsbild Hypochonder so geändert?

ich kenne niemand der sich wegen einem Bandscheibenvorfall schämt. Leid tut es mir für dich, mit 23 ist das schon ungewöhnlich. 

Alles jedoch was in irgend einer Weise die Genitalien betrifft ist halt auch in unserer aufgeklärten Zeit immer noch Pfui und wird schamhaft verschwiegen. 

Dein Nickname Schuppentier....hast du so wenig Respekt vor dir selber? Bist du kein Mensch mehr, wenn du PSO hast? Ich finde es nicht lustig, wenn man sich selber so diskreditiert. 

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute. Vielleicht hast du Zeit hier zu lesen. Von den wundervollen Menschen und wie sie kämpfen und stark sind ihr Schiksal anzunehmen. 

Ja und auch mich würde interessieren welche Creme. Wars die gleiche für Popo und Eichel? Und der Rest wie behandelst du das? 

Was hat dir für die Bandscheibe geholfen?

liebe Grüße von Rose

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Schuppentier
vor 3 Stunden schrieb Claudia:

Also dass sich Leute schämen, von ihrem Bandscheibenvorfall zu erzählen, habe ich noch nicht erlebt.

Wie behandelst du denn das Analekzem, aus dem eine Psoriasis geworden ist? Und was für eine Salbe hat dir an der Eichel geholfen? Das fragen sich doch bestimmt mehr Leute, die sich sonst wirklich schämen, darüber auch nur zu schreiben. Da könntest du ihnen helfen, wenn die den Salben-Namen nennst.

Weiter gute Besserung!

Liebe Claudia.

Wegen des Bandscheibenvorfalls ist es halt so, dass ich zunächst immer wieder gehört habe, dass es etwas sei was man mit höherem Alter hat, also nicht mit 23. Deswegen war ich überrascht, dass ich doch von vielen jungen Menschen gehört habe, die dieselbe Diagnose haben. Deswegen und wegen anderen Gespräch hatte ich das Gefühl, dass sich junge Menschen eher dafür schämen.

Das Analekzem behandle ich aktuell mit 0.03 % Protopic. Damit bin ich noch nicht 100prozentig zufrieden, weil es "nur" bei täglicher Anwendung hilft.

An der Eichel hilft Prednitop Salbe. Die konnte ich bis jetzt auch nur zu einem "jeden zweiten Tag" Rythmus absetzen.

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Schuppentier
vor 2 Stunden schrieb Rose63:

Hallo, ich nehm mal dein Angebot an zu fragen.  Du schreibst erst von anal...dann plötzlich hilft eine Creme der Eichel. Das verstehe ich nicht ganz.

Hypochonder haben doch nicht Angst vor einer Diagnose. Sie haben Angat bei jedem kleinen Wehwehchen eine ernsthafte und schlimme Erkrankung zu haben. Oder hat sich das Krankheitsbild Hypochonder so geändert?

ich kenne niemand der sich wegen einem Bandscheibenvorfall schämt. Leid tut es mir für dich, mit 23 ist das schon ungewöhnlich. 

Alles jedoch was in irgend einer Weise die Genitalien betrifft ist halt auch in unserer aufgeklärten Zeit immer noch Pfui und wird schamhaft verschwiegen. 

Dein Nickname Schuppentier....hast du so wenig Respekt vor dir selber? Bist du kein Mensch mehr, wenn du PSO hast? Ich finde es nicht lustig, wenn man sich selber so diskreditiert. 

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute. Vielleicht hast du Zeit hier zu lesen. Von den wundervollen Menschen und wie sie kämpfen und stark sind ihr Schiksal anzunehmen. 

Ja und auch mich würde interessieren welche Creme. Wars die gleiche für Popo und Eichel? Und der Rest wie behandelst du das? 

Was hat dir für die Bandscheibe geholfen?

liebe Grüße von Rose

Liebe Rose.

Also ich habe sowohl Beschwerden im Anal-, als auch im Genitalbereich.

Zu dem Scham bei dem Bandscheibenvorfall und zu den von mir gebrauchten Salben habe ich gerade schon Claudia geantwortet. Bitte schau dort einmal rein.

Hypochondie ist meiner Meinung nach etwas sehr indivuelles. Ja es ist die Angst bei einer Kleinigkeit etwas Ernsthaftes zu haben. Genau deswegen habe ich ja Angst vor ärztlichen Diagnosen. Nach dem Motto "damit haben sie nicht mehr lange zu leben..."

Zu dem Nickname "Schuppentier": Nein ich möchte mich nicht selbst diskreditieren. Es ist einfach eine Angewohnheit von mir, mehr oder minder kreative Nicknames im Netz zu verwenden. Mein eigentlicher Gedanke war dabei, dass ich es etwas selbstironisch und lustig fand. 

Mit meiner Bandscheibe hat mir wirklich die Physiotherapie, also Krankengymnastik geholfen. Insbesondere Übungen, die die Bauchmuskeln stärken. Bei mir war es so, dass ich den Schmerz nicht an der Lendenwirbelsäule hatte, wo der Prolaps war, sondern er hat ausgestrahlt in Füße und Knie.

Danke für die Nachfrage und ja ich schaue mich gerne weiter im Forum um. Einige Beiträge hatten mir selbst geholfen, Hoffnung zu schöpfen. :)

Ich wünsche alles Liebe :)

 

Edited by Schuppentier
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vor 2 Stunden schrieb Schuppentier:

Liebe Rose.

Also ich habe sowohl Beschwerden im Anal-, als auch im Genitalbereich

 

Zu dem Scham bei dem Bandscheibenvorfall und zu den von mir gebrauchten Salben habe ich gerade schon Claudia geantwortet. Bitte schau dort einmal rein.

Hypochondie ist meiner Meinung nach etwas sehr indivuelles. Ja es ist die Angst bei einer Kleinigkeit etwas Ernsthaftes zu haben. Genau deswegen habe ich ja Angst vor ärztlichen Diagnosen. Nach dem Motto "damit haben sie nicht mehr lange zu leben..."

Zu dem Nickname "Schuppentier": Nein ich möchte mich nicht selbst diskreditieren. Es ist einfach eine Angewohnheit von mir, mehr oder minder kreative Nicknames im Netz zu verwenden. Mein eigentlicher Gedanke war dabei, dass ich es etwas selbstironisch und lustig fand. 

Mit meiner Bandscheibe hat mir wirklich die Physiotherapie, also Krankengymnastik geholfen. Insbesondere Übungen, die die Bauchmuskeln stärken. Bei mir war es so, dass ich den Schmerz nicht an der Lendenwirbelsäule hatte, wo der Prolaps war, sondern er hat ausgestrahlt in Füße und Knie.

Danke für die Nachfrage und ja ich schaue mich gerne weiter im Forum um. Einige Beiträge hatten mir selbst geholfen, Hoffnung zu schöpfen. :)

Ich wünsche alles Liebe :)

 

Lieben Dank für deine Antwort. Jetzt kann ich dich besser oder überhaupt verstehen.

gut dass dir die Salben helfen. Da wünsche ich dir weiterhin Guten Heilerfolg.

Hypochondrie ist ein klar definiertes Psycho-somatisches  Krankheitsbild.  Es ist ja auch z. B. Nicht jede Traurigkeit gleich eine Depression. Und Angst vor einer chronischen Erkrankung bzw. damit leben zu müssen, sehe ich auch als normal und nicht Hypochondrisch an. 

Heute haben doch schon Kinder Rücken. Schlaganfälle bei Kindern und Jugendlichen sind auch oft Schiksalsschläge. Warum sollte dann sometwas bei jungen Menschen ein Grund zum schämen sein. Toll dass dir da Physiotherapie so gut geholfen hat. 

Mit der Selbstironie und dem Humor. Vor Jahren hatte ich mal ein Seminar für Gruppenleiter. Eine Frau,  sehr mutig und enmpathisch leitete eine Gruppe für Krebskranke Frauen. Sie hatte noch eine andere Erkrankung, die mit so einem Ironischen Namen versehen war. Als dieser Name mal gebraucht wurde, ist sie zusammen gebrochen. Es war ein großes Glück, dass das Seminar von zwei Psychologinnen geleitet wurde,welche die Reaktion abfangen könnten. 

Ich bin seither sehr vorsichtig und achtsam. Und habe gelernt, dass selbst Leute die da locker damit umgehen, doch irgendwann betroffen und verletzt sind. Und manchmal bin ich mir auch nicht sicher, ob sich hinter der vermeintlich liebevollen Wortschöpfung nicht eine gewisse Hähme , Respektlosigkeit und Überdruß versteckt den Erkrankten gegenüber. 

So mag ich dich nicht Schupoentier nennen. Verzeih. 

Aber dem Menschen, der in jungen Jahren schon so tapfer seine Schiksalsschläge trägt, dem wünsche ich alles erdenklich Gute. Kraft und Fröhlichkeit für dich  von Rose

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Schuppentier
Am 31.7.2018 um 16:54 schrieb Rose63:

Lieben Dank für deine Antwort. Jetzt kann ich dich besser oder überhaupt verstehen.

gut dass dir die Salben helfen. Da wünsche ich dir weiterhin Guten Heilerfolg.

Hypochondrie ist ein klar definiertes Psycho-somatisches  Krankheitsbild.  Es ist ja auch z. B. Nicht jede Traurigkeit gleich eine Depression. Und Angst vor einer chronischen Erkrankung bzw. damit leben zu müssen, sehe ich auch als normal und nicht Hypochondrisch an. 

Heute haben doch schon Kinder Rücken. Schlaganfälle bei Kindern und Jugendlichen sind auch oft Schiksalsschläge. Warum sollte dann sometwas bei jungen Menschen ein Grund zum schämen sein. Toll dass dir da Physiotherapie so gut geholfen hat. 

Mit der Selbstironie und dem Humor. Vor Jahren hatte ich mal ein Seminar für Gruppenleiter. Eine Frau,  sehr mutig und enmpathisch leitete eine Gruppe für Krebskranke Frauen. Sie hatte noch eine andere Erkrankung, die mit so einem Ironischen Namen versehen war. Als dieser Name mal gebraucht wurde, ist sie zusammen gebrochen. Es war ein großes Glück, dass das Seminar von zwei Psychologinnen geleitet wurde,welche die Reaktion abfangen könnten. 

Ich bin seither sehr vorsichtig und achtsam. Und habe gelernt, dass selbst Leute die da locker damit umgehen, doch irgendwann betroffen und verletzt sind. Und manchmal bin ich mir auch nicht sicher, ob sich hinter der vermeintlich liebevollen Wortschöpfung nicht eine gewisse Hähme , Respektlosigkeit und Überdruß versteckt den Erkrankten gegenüber. 

So mag ich dich nicht Schupoentier nennen. Verzeih. 

Aber dem Menschen, der in jungen Jahren schon so tapfer seine Schiksalsschläge trägt, dem wünsche ich alles erdenklich Gute. Kraft und Fröhlichkeit für dich  von Rose

Liebe Rose,

jetzt wo du es erklärt hast kann ich deine Abneigung gegenüber meinem Nickname verstehen. Es lag wirklich nicht in meiner Absicht jemanden zu kränken und du hast mir damit zu etwas mehr Vorsicht geholfen.
Vielen Dank für deine lieben Worte:)

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    • Redaktion
      By Redaktion
      Viele Patienten verschieben aus Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus den Gang zum Hautarzt – selbst dann, wenn sie wegen einer Hautveränderung große Sorgen haben oder eine Früherkennung ansteht. Die Folgen können fatal sein: Wenn hinter der Hautveränderung zum Beispiel eine Hautkrebs-Erkrankung steckt, ist eine frühe Behandlung wichtig.
      „Patienten mit Hautveränderungen haben in der Zeit des ersten Lockdowns die Praxen und Kliniken gemieden und dadurch die Zahl der Hautkrebsdiagnosen gedrückt“, sagt Professor Alexander Enk von der Hautklinik der Uni Heidelberg. 
      Mehrere Studien widmeten sich bereits dem Thema: 
      Eine Studie verglich, wie viele Krebserkrankungen in Deutschland in der Zeit Januar bis Mai 2019 und Januar bis Mai 2020 diagnostiziert wurden. Ausgewertet wurden die Daten von mehr als 100.000 Patienten aus 1660 Praxen. Ein Ergebnis: Von allen Krebs-Arten waren die Hautkrebsdiagnosen von der COVID-19-Pandemie am stärksten betroffen. Die Diagnose von Hauttumoren sank im März 2020 um 25,6 Prozent und im April 2020 sogar um 42,9 Prozent in Hautarzt-Praxen und um 19,6 Prozent im März 2020 und um 29,3 Prozent im April 2020 in Allgemeinarztpraxen.
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      Die Gründe für das Absagen oder Aufschieben von Arztterminen liegen für die Hautärzte auf der Hand: Besonders zu Beginn der Pandemie waren viele Menschen verunsichert und hatten große Angst, sich bei einem Besuch in der Praxis anzustecken. Jetzt ist die Situation anders: Hygienekonzepte, medizinische Masken, Abstandsregeln und die steigende Zahl der gegen SARS-CoV-2-Geimpften machen den Arzttermin mit geringem Ansteckungsrisiko möglich, so Alexander Enk.
      „Wir appellieren eindringlich an die Bevölkerung, bei Hautveränderungen nicht zu warten, sondern sich umgehend untersuchen zu lassen", sagt Professor Peter Elsner von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und Direktor der Klinik für Hautkrankheiten am Universitätsklinikum Jena. "Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung und Nachsorge sollten unbedingt wahrgenommen werden“.
      idw/cl
      Vom 14. bis 17. April 2021 treffen sich Hautärzte zu ihrer 51. DDG-Tagung. Auch in diesem Jahr findet sie virtuell statt.
    • DD97228
      By DD97228
      Hallo zusammen.
      Ich habe bereits so viele Arztbesuche und auch Einnahmen von Medikamenten hinter mir und keiner kann mir helfen.
      Vielleicht hat ja von euch auch einer so ein ähnliches Problem gehabt und hat eine Hilfe für mich.
      Darüber wäre ich sehr dankbar.
      Mittlerweile habe ich seit 2 1/2 Jahren weder Finger- noch Fußnägel.
      Hier mal ein paar Bilder wie sie jetzt sind und wie alles angefangen hat.
      Im Moment bekomme ich die Therapie mit Hulio Spritzen.
      Neotigasion hat leider nichts gebracht, außer dass sich seitdem extreme Muskel- / Gelenkschmerzen bekommen habe. MTX hat ebenfalls nichts geholfen.






    • Redaktion
      By Redaktion
      Claudia möchte sich mit der Schuppenflechte abfinden und einfache Methoden ausprobieren. Sie sagt aber selbst: Sie hofft auf etwas, das dauerhaft hilft. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.
      Mein Name ist Claudia, bin 25 Jahre alt und leide seit 1 1/2 Jahren unter PSO.
      Ausgelöst wurde es mit der Schwangerschaft mit meinem zweiten Sohn im Sommer 2003. Anfangs dachte ich, das wäre eine Sonnenallergie. Ich bekam kleine weiße Pusteln auf den Handinnenflächen und auf den Fußsohlen ganz schwach.
      Dann kam der Herbst und Winter und es war plötzlich verschwunden. Als mein Sohn im Frühjahr geboren wurde, bekam ich schlagartig neue Schübe, die im Sommer noch schlimmer wurden und es sich auch mittlerweile auf der ganzen Hand ausbreitete. Aber es waren nur die Pusteln, die beim Aufplatzen bluteten. Im Spätsommer fing die Haut an einzureißen und ich bin vor zwei Monaten dann zum Arzt gegangen. Die Diagnose traf mich sehr hart. Ich wusste auch bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass es unheilbar ist und niemand weiß, woher sie kommt und was man dagegen tun kann.
      Meine Ärztin hat mir Psorcutan Beta verschrieben, was auch für ein paar Wochen Heilung schaffte. Es kamen aber wieder neue heftige Schübe, da ich die Salbe absetzte. Sie hat mir dann für drei Tage Dermatop verschrieben. Aber bis heute habe ich keine Besserung. Vor einer Woche sah es richtig gut aus. Dann bekam ich aber meine Periode, und zeitgleich noch einen entzündenden Zahnhals.
      Bis jetzt habe ich noch keine Erfahrung mit meiner Krankenkasse gemacht. Aber bei mir ist es auch nicht so schlimm wie bei anderen. Ich habe ja noch Glück gehabt. Obwohl es sehr schmerzhaft ist, es mir beim Bezahlen im Supermarkt oder ein einfaches Händeschutteln unangenehm ist, und ich auch keine Lust mehr habe mit Handschuhen ins Bett zu gehen. Ich vermute mal, es liegt an den Hormonen und dass ich sehr viel Stress habe.
      Auch was die Ernährung betrifft, kann ich nichts zu beitragen. Habe kein Übergewicht, esse nicht viel, keine Süßigkeiten, keinen Kaffee, kaum Fett (Fleisch). Mein einziges Laster ist das Rauchen, was ich aber jetzt auch einstellen werde. Habe ich ja in den Schwangerschaften und Stillzeiten auch geschafft.
      Ich werde versuchen, mich damit abzufinden und einfache Methoden ausprobieren, wie zum Beispiel zum Besprechen gehen.
      Ich wünschen allen, dass sie mit ihrer Krankheit leben lernen und dass es für uns alle bald etwas wirklich erfolgversprechendes gibt, das uns heilt. Auf Dauer.
      Einen lieben Gruß
      Claudia aus Lübeck

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