Immer wieder beginnen Runden des Online-Kurses zum Selbstmanagement nach dem Insea-Konzept. Darüber hatten wir mal hier berichtet.
An sechs Terminen lernen Betroffene, Angehörige und Freunde, mit einer chronischen Erkrankung oder anderen Beeinträchtigungen besser und selbstbestimmter zurechtzukommen. Der Kurs soll sie unterstützen, die Lebensqualität bei chronischer Krankheit zu verbessern, den Alltag und die Medikamenteneinnahme gut zu organisieren, sich ausgewogen zu ernähren und körperlich aktiv zu sein.
Die Teilnahme ist kostenlos und für Menschen aus ganz Deutschland möglich – ein Livestream macht's möglich.
Zur Übersicht und Anmeldung geht es hier entlang.
Am 21. August 2026 startet ein Online-Kurs, der immer freitags um 9.30 Uhr beginnt, aber bereits ausgebucht ist.
Am 24. August 2026 startet ein Online-Kurs, der immer montags um 9 Uhr beginnt, aber bereits ausgebucht ist.
Am 2. September 2026 startet ein Online-Kurs, der immer mittwochs um 17.30 Uhr beginnt, aber bereits ausgebucht ist.
Am 8. September 2026 startet ein Online-Kurs, der immer dienstags um 18 Uhr beginnt.
Am 30. Oktober 2026 startet ein Online-Kurs, der immer montags um Uhr beginnt.
Am 2. November 2026 startet ein Online-Kurs, der immer montags um 17 Uhr beginnt.
Am 5. November 2026 startet ein Online-Kurs, der immer donnerstags um 10 Uhr beginnt.
Für alle Teilnehmer gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie technische Hilfestellung. Und: Alle erhalten ein Kurspaket, das kurz vor Kursbeginn per Post zugestellt wird.
In diesem Video wird der Kurs erklärt:
24. August 2026 08:00
Umweltschützer: Das Tote Meer liegt im Sterben
Noch ziehen die salzigen Fluten zwischen Israel und Jordanien täglich Tausende von Touristen in ihren Bann. Doch das Tote Meer könnte in einigen Jahren seinem traurigen Namen alle Ehre machen.
Umweltschützer in Jordanien schlagen Alarm: Sollte die Austrocknung des Toten Meeres - so die eindringliche Warnung - unverändert anhalten, könnte der Salzsee spätestens 2050 von der Landkarte verschwunden sein.
Wie der britische Fernsehsender BBC berichtet, geht dem salzigsten See der Erde schlicht und einfach das Wasser aus. Israelis und Jordanier, angesichts der gerade grassierenden Dürre händeringend auf das nasse Elemente angewiesen, zweigen Wasser von den Zuflüssen ab.
Umgeleitet auf Felder, verbraucht in Industrie oder im Haushalt erreicht immer weniger Flusswasser das Tote Meer.
"Das Frischwasser wird in Städte wie Amman gepumpt, folglich fliesst kaum mehr Wasser den Jordan hinunter", so Sultan Abdul Rahman von der Umweltschutzorganisation "Friends of the Earth". Folglich sei nicht nur das Meer an sich in Gefahr, auch das gesamte Ökosystem entlang
des Jordans, in seinen Wadis und Quellen könnte aus den Fugen geraten.
Derzeit sinkt der Wasserspiegel des Toten Meers um mehr als einen Meter pro Jahr. Mit dem niedrigsten Punkt der Erde ist nicht nur eine Touristenattraktion und eine heilsame Umgebung für chronisch Kranke in Gefahr - in der eigentlich lebensfeindlichen Umgebung gedeihen auch viele seltene Tiere und Pflanzen.
Die Gruppe "Friends of the Earth" will nun laut BBC versuchen, das Tote Meer unter den Schutz der Uno stellen zu lassen - eine Idee, die bei jordanischen Regierungsvertretern auf wenig Gegenliebe stößt.
Vielmehr sollte, so die offizielle Linie, endlich damit begonnen werden, Wasser aus dem Roten Meer ins Landesinnere zu leiten.
Bislang scheitert das ehrgeizige Projekt am nötigen Geld - und an der unsicheren politischen Lage in Nahost. Angesichts der Spannung zwischen Israel und Jordanien ist kaum ein Investor bereit, große Mengen an Geld in ein Wasserprojekt zu stecken. Zu groß ist das Risiko, buchstäblich auf Sand zu bauen. Das Tote Meer trocknet
derweil weiter aus.
aus SPIEGEL-ONLINE