Unser Chat ist immer offen. Nur ist es besser, sich zu verabreden, damit man nicht immer aneinander vorbeiläuft. Wir haben dafür den Freitagabend auserkoren. Dann treffen wir uns im Chat.
Jeder ist willkommen. Stellt Fragen zur Schuppenflchte oder Psoriasis arthritis, schwatzt mit uns über das Leben und den ganzen Rest.
Hier geht's zum Chat
01.05.2026 18:00
bis
20:00
Hallo liebe Community,
ich bin 35 Jahre, männlich und habe Schuppenflechte seit ich 22 bin. Gerade war meine schlimme Akne die mich in meienr Jugend begleitet hat abgeklungen, da kam die Psoriasis. Genau an einem, vermutlich sogar an dem Tiefpunkt meines Lebens, damals hatte sich meine "große Liebe" von mir getrennt und ich rutschte im Zuge einer mittelschweren Depression auch in einen Drogensumpf. Ich gewöhnte mich an meine Schuppenflechte, sonderlich viel Alkohol trank ich nicht, dafür nahm ich viel Amphetamin, das brachte die Pso immer so richtig zum blühen, vor allem auch durch den Schlafmangel vermute ich (weil ich nach einer durchgemachten Nacht immer knallrote Herde habe, egal ob mit Hilfsmittel oder ohne). Mir ging es in dieser Zeit scheinbar gut (Drogen und Parties), in Wahrheit halt überhaupt nicht.
Die letzten Jahre hab ich dann einen Weg raus aus dem Sumpf gefunden und in meiner Psyche ordentlich aufgeräumt. Mir geht es wirklich gut jetzt - so gut wie nie eigentlich. Ich habe eine Partnerin mit der ich eine wundervolle Bezihung führe und mittlerweile auch eine berufliche Perspektive. Die Schuppenflechte blieb aber.
Hier und da mal ein Versuch beim Hautarzt (#Cortisonsalbe) aber so richtig in Angrif genommen habe ich das nie. Dieses Jahr soll mein Körper dran sein (einmal Komplettsanierung...
). Und allem voran meine Schuppenflechte - und mein Darm. Die beiden scheinen ja eng zusammenzuhängen.
Ich habe vor im Frühjahr (von Februar an) eine Hardcorekur zu machen. Das heißt für mich eine Weile alles weglassen was als Entzündungshemmend gilt, dann dazu eine Darmsanierung und eine Entgiftung/Entschlackung (viel grüner Tee, Brennessel und Birkenblätter). Ein Hautarzt (Termin habe ich schon, hoffe dass es diesmal ein Guter ist) soll das begleiten.
Nach dieser Hardcorekur möchte ich dann rausfinden, was wirklich schlimm ist (Gluten? Milchprodukte?) und vielleicht das ein oder Andere wieder in meine Ernährung integrieren. Ich rechne aber stark damit, dass Zucker, Kaffee und Alkohol für immer eine Sünde bleiben.