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Eine Disposition zur Pso und PsA wird familiär vererbt. Da diese Erkrankungen schon seit langer Zeit in der Menschheitsgeschichte existieren, scheinen deren Erbanlagen offenbar keinen negativen Einfluss auf die erfolgreiche Fortpflanzung der Träger entsprechender Gene zu haben (Theorie vom "Survival of the Fittest").
Hierzu passen von mir vernommene Aussagen aus früherer Zeit (einige Jahrzehnte alt, teils überholt oder widerlegt) wie:
- Schuppenflechte ist keine Erkrankung, sondern zu viel Gesundheit (die Haut erneuert sich viel zu gut - von einem Arzt)
- Psoriatiker kann man in eine Jauchegrube legen, sie bekommen keine Hautinfektion. Die Haut der Psoriatiker habe besondere Peptide auf ihrer Oberfläche die bakterizid wirken (wenn ich mich richtig erinnere von Prof. Dr. Christoffers)
- Psoriatiker bekommen keinen (weniger?) Krebs (wenn ich mich richtig erinnere von Dr. med. G. Schäfer)
Kennt jemand auch diese oder andere Aussagen?
Sieht vielleicht jemand positive Einflüsse der (ausgebrochenen/ in Erscheinung getretenen) Erkrankung z. B. auf die persönliche Entwicklung, den Lebensweg?
Derzeit hört man oft über die (immer neuen) Komorbiditäten der Pso (kritisch hinterfragt wichtig u.a. auch für eine noch bessere Vermarktung sehr teurer Medikamente durch die Pharmaindustrie) - gibt es nicht (vielleicht) auch eine positive Seite dieser Ausprägung menschlichen Daseins, wie es u.a. auch das Logo des DPB, der Januskopf darstellen kann/soll?
Ich würde mich über viele Beiträge und eine rege Diskussion freuen.