Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
Der dritte Teil des Kurses behandelt das Thema „Nichtraucher bleiben“. Er vermittelt Strategien, um vor einem Rückfall gewappnet zu sein oder mit einem Rückfall umzugehen.
Der Kurs ist nicht als Frontalvortrag gedacht, sondern als moderierte gemeinschaftliche Diskussion. Dadurch soll die Möglichkeit entstehen, dass jeder seinen eigenen Weg zum Nichtraucher findet. Es wird aber natürlich auch respektiert, wenn sich Teilnehmer nicht an den Diskussionen beteiligen wollen.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
20.05.2026 16:00
Hallo Ihr in und um Dessau,
es gibt Nachrichten aus dem Städtischen Klinikum Dessau. Sicher haben einige von euch die Berichte in der Mitteldeutschen Zeitung schon gesehen: Zum Jahresbeginn 2026 wird die Klinik für Dermatologie in ihrer jetzigen Form geschlossen. Hier ist auch die Pressemitteilung des Klinikums.
Die Fakten in Kürze:
Was das für Menschen mit Psoriasis bedeutet?
Man muss das differenziert sehen, denke ich. Anders als bei schwarzem Hautkrebs, wo die Sorge der dortigen Selbsthilfegruppen gerade riesig ist (und wir solidarisch sind!), ist für die reine Psoriasis-Behandlung eine stationäre Einweisung heute glücklicherweise nicht mehr so oft nötig wie noch vor zehn oder 20 Jahren. Viele moderne Therapien laufen ambulant sehr gut.
Aber es bleiben Fragezeichen, die auch uns betreffen könnten:
Die Selbsthilfegruppen vor Ort kritisieren zudem, dass sie in diese Entscheidung nicht eingebunden wurden und wichtige Veranstaltungen wie der "Tag der seltenen Erkrankungen" auf der Kippe stehen.
Wie seht ihr diese Entwicklung?