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Hallo, ich habe seit 2014 eine gesicherte PSA mit Fibromialgie. Begleitende Symptome wie jetzt bei Long COVID bekannt ist. Das Biologicum Humira mit MTX hat mir einige Jahre Besserung verschafft. Konnte wenigstens teilweise am Leben teilhaben. Im Jahr 2019 kam es wie zu entzündlichen und geschwollene Gelenke, extreme Sehnen und Muskelschmerzen und bin von meinem damaligen Rheumatologen in die Klinik überweisen worden. Dort hatte ich gerade keine sichtbaren Schübe und es wurde sich darauf geeinigt, dass mein Rheumatologe mein Krankheitsverlauf in kürzeren Abständen anschaut und bei Verschlechterung cosentyx einsetzt. Dieses war dann der Fall und... mir kommen die Tränen vor Freude... Die Schmerzen wurden erheblich besser, ich kann mich bewegen und Muskeln aufbauen. Die Schmerzmittel letztes Jahr komplett absetzen.
Nun will mein neuer Rheumatologe jedoch unbedingt, dass ich cosentyx zum Winter hin absetzte, um heraus zu finden, ob ich es überhaupt benötige. Das macht mir richtig Angst.
Meine Tante hat die gleiche Erkrankung und ist entsetzt. Bei ihr hat man wegen Magen und Darm Beschwerden das Biologicum abgesetzt. Innerhalb von wenigen Monaten hat sie nun Hände, Füße, Knie und die Schulter kaputt. Sie kann nur noch ein paar Schritte gehen, kein Fahrrad fahren und muss sich beim Duschen helfen lassen. Dabei hat sie sich immer viel bewegt.
Hat jemand von euch eine Erfahrung oder Meinung dazu?
Mein Rheumatologe hört gefühlt gar nicht zu und verweist auf keinerlei Entzugswerte. Die hatten ich aber noch nie und meine Tante auch nicht.
LG Brigitta