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Angst Scham und Scheu

Hallo!!

Hab euch durch "Zufall" entdeckt und bin ganz begeistert wie offen ihr mit dem Thema umgeht!

Ich kann das gar nicht; ich schäme mich total

Hab dzt. ganz schlimme Probleme mit meiner Kopfhaut.

Kurze Geschichte:

hab PSO seit ca. 9 Jahren; wusste aber ewigst nicht WAS denn das ist;

glaubte immer es seien halt extreme aber norm. Kopfhautschuppen und dass die mit gutem Shampoo schon weggehen würden - denkste.

Tja nun doktere ich schon EWIGKEITEN herum; und seit der Geburt meiner Tochter Ende Juni wird es fast von Tag zu Tag schlimmer - vermute, dass das Stillen auch Einfluss hat (Nährstoffverlust etc)

Ich hab mir jetzt Sulfur-Globuli aus der Apo geholt und auch das Guhl-Rosmarin-Shampoo (hab ich da gelesen :-)) außerdem noch was von Alpecin; mal sehen.

Eigentlich weiß keiner von meiner Familie bescheid-nur letztens hat mein Mann es nach über 5 Jahren Beziehung "entdeckt" und war shockiert.

Ich war bisher bei keinem Arzt weil ich mir vorkomme wie eine Aussetzige, aber ich glaub schön langsam bleibt mir nix anderes mehr übrig, weil es kaum auszuhalten ist.

Es ist voll blöd und kindisch von mir, noch dazu wenn man bedenkt, dass ich Krankenschwester bin und es eigentlich besser wissen sollte!!!

Aber mir graust und ekelt schon vor mir selber-wie muss es dann anderen gehen????

jetzt wollt ich mal fragen; was ihr so Erfahrungen mit Ärzten habt und Behandlungsmethoden etc.

Danke fürs Lesen und Antworten

*Maria*

Hervorgehobene Antworten

Hallo Maria,

sollte dir diese wohlgemeinte Selbsthilfe und die zahlreichen eigenen Erfahrungen, auch die von Suzanne, dennoch nicht ausreichen. So habe keine Hemmungen, dir neben der ärztlichen, auch psychologische Hilfe geben zu lassen. Daran ist weder was verwerfliches, noch was übersteigertes.

Wohl dem, der sich helfen lässt und der, der erkennt, dass er Hilfe benötigt :).Das er eventl. für seinen weiteren Weg "Starthilfe" brauch. Wie immer das auch aussehen mag,

Hauptsache es hilft weiter

Du hast ja bereits den ersten Schritt getan, indem du deine Probleme hier in das Forum geschrieben hast.

.

*Köfferchen nehm* und jetzt endgültig Urlaub antrete :smile-alt::smile-alt:

herzliche Grüsse,

Wohl dem, der sich helfen lässt und der, der erkennt, dass er Hilfe benötigt

Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung, Steph. Einen schönen Urlaub.

Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung, Steph. Einen schönen Urlaub.

Genau so sieht es aus, Barb. Uneingeschränkt Jeder muss es selber erkennen...

Es nützt auch nichts dauerhaft und lediglich an der Oberfläche Krankheits-Symthome zu bekämpfen oder lediglich zu unterdrücken.

Auch wenn das ehrliche nach *Innensehen* anfänglich mitunter schmerzhafter und schwieriger erscheint, als die Schmerzen einer Krankheit...

Danke für die Urlaubswünsche :smile-alt::smile-alt:

Euch alles erdenklich Liebe :)

Kiste runterfahr und wech....

Liebe Maria,

habe deinen Beitrag mit gr. Interesse gelesen und bin sehr berührt davon.

Eine Bitte hätte ich an dich: Wenn es dir irgendwie möglich ist, nimm das Angebot von Burli an und gehe zu seinem HA.

Ich denke, du tust dich leichter und kannst offener mit einem fremden Arzt sprechen, als mit dem (evtl. alten verkrusteten), den du von der Arbeit her kennst (verständliche Hemmungen!).

Wie du vermutl. selbst weißt, sind viele Ärzte, gerade im fachl. Untereinander alles andere als feinfühlende Wesen; da kann es auch mal verbal hart zur Sache gehen.

Maria, dem brauchst du dich nicht auszusetzen!

Maria, du schreibst:

"Ich finde sie (die Pso) eckelig an mir!", ebenso deine Aussagen über dicke Menschen etc.

Es passt alles gut in`s Bild.

Aufgrund deiner tiefreligiösen Erziehung ist es dir ja gar "nicht erlaubt" Abneigung oder Ekel gegenüber anderen Menschen zu empfinden. Also richten sich die neg. Gefühle, die im Unterbewusstsein nun einmal da sind, gegen dich selbst.

Vielleicht kannst du es sogar noch als Glück ansehen, dass es "nur eine Pso" geworden ist (weil hier vermutl. die gen. Disposition schon vorlag); es hätte sich gerade so gut eine Anorexia nervosa entwickeln können. Auch sie ist oftmals auf dem Hintergrund des "Nichts-wert-seins" auf dem religiösen Fundament aufgebaut.

Maria, du b i s t wertvoll! Maria, du d a r f s t Schwächen und Defizite haben und du

m u s s t n i c h t alles hinnehmen, was andere (auch Eltern, Ehemann, Kirche) von dir wollen und verlangen!

Maria, du hast vermutl. Recht, dass womögl. auch die Hormonumstellungen und Stress eine gr. Rolle bei der momentanen Entwicklung der Pso spielen.

Gerade der Stress mit Babies, noch dazu wenn sie viel schreien, wird in unserer Gesellschaft absolut unterschätzt.

Auch hier gilt das Gleiche: Eine Mutter darf doch ihr Kind nicht stressig finden!, selbst wenn sie vielleicht kaum mehr zum Schlafen oder zur Ruhe kommt!

Du schreibst auch, dass deine Kleine sehr groß und schwer war/ist. Hast du sie übertragen? Wenn ja, wurde überprüft, ob schon eine evtl. leichte Vergiftung deinerseits vorlag? (geschwächtes Immunsystem, begünstigt evtl. Pso-Ausbruch?)

War/ist deine Kleine ein typisches Schreikind?

Fehlt dir die Arbeit und der Umgang mit Menschen sehr?

Maria, ich weiß nicht, ob es in Österreich Mutter/Kind-Gruppen (zum gegenseitigen Austausch und evtl. mit psych. Begleitung) gibt? und v. a. in deiner Nähe?

Ich glaube auch, dass es wichtig wäre, wenn du; wenigstens für kurze Zeit, eine psychotherapeutische Begleitung hättest (aber nach Mögl. nicht von der Kirche aus).

Hier hättest du dann gleichzeitig auch die Möglichkeit, nach einigen Sitzungen alleine, deinen Mann mit einzubinden und zu dritt Wege mit dem Umgang mit der Pso zu überlegen/erarbeiten.

Noch eine Möglichkeit zusätzl. wäre, hier im Forum einen Thread zu eröffnen, wo spez. gerade Themen und Stress mit Kindern besprochen werden. Schau aber zuerst durch, ob so ein Thread nicht schon existiert.

Ich wünsche dir jetzt alles Gute und dass du einen guten Arzt findest und sich auch das Restliche ergibt bzw. auflöst.

Und bitte bleibe hier im Forum "aktiv"! Auch das hilft schon ein bisschen!

Ich hoffe, wir können uns noch oft austauschen!

Liebe Grüße

Monika

  • Ersteller

@ point9 und auch teilweise andere!

Kann es sein, dass ihr PSYCHO-GESCHÄDIGT seid????????

Find es zeitweise schon heftig was ihr da schreibt und HOBBYANALYSE betreibts.

besonders den Part mit meinem Mann etc.... ich glaube nicht, dass ihr aus meinem Posting soooo viel lesen könnt, dass ihr euch darüber gleich so ein Bild machen könnt.

Ich glaube, dass auch ich mit meinen "jungen" Jahren schon etwas an Erfahrung habe, besonders im psychologischen Bereich auf Grund meiner Arbeit und meines Wissens, also bin ich FEST davon überzeugt, mich NICHT von gewissen Mitgliedern dieses Forums analysieren lassen zu müssen und schon gar nicht zu rechtfertigen.

Einiges mag schon stimmen und BESTIMMT kommt jetzt von den EXPERTEN sofort der Gedanke der "Verleugnung" "nicht Wahr haben wollen" ........... ABER ganz doof bin ich auch nicht und ich setze mich schon SEHR lange mit dem Thema des "Outings" auseinander und suche schon länger einen Weg und nicht erst seit dem ich mich hier angemeldet hab.

und eine Mami darf sehr wohl ihr Kind anstrengend oder stressig finden, nur darf es keine Konsequenz haben - Vernachlässigung u.ä.

wisst ihr denn überhaupt wie es ist, wenn ein Baby 5h und mehr durchschreit und man kann machen was man will???

in dieser Hinsicht muss ich mich jetzt Verteidigen und auch alle anderen Mamis von sog. Schreikindern.

Auch wenn jetzt die Psychoexperten wieder sagen:

IST JA TYPISCH - JETZT GEHT SIE ZUM ANGRIFF ÜBER!!

Werd das jetzt mal sacken lassen und mich dann evt. wieder entschließen hier weiterzuschreiben.

Ich wünsch euch trotzdem ein SCHÖNES Wochenende mit eurer Familie. Ich werds haben :-))

Hallo Maria,

ja du hast recht, ich denke hier gingen einige echt zu weit. Da möchte ich mich mal gar nicht davon ausnehmen. Genieße das Wochenende mit deiner Familie und laß es dir gut gehen.

Gruß Frank

Hallo!

Unabhängig von aller Psychologie:

Meine Pso reagiert auch auf meine Hormone, und nicht nur die Pso!

Erkältungen, Grippe und eben auch Pso-Schübe brechen grundsätzlich bei mir aus, ein zwei Tage, bevor ich meine Tage bekomme.

Wenn Pso bei einigen Menschen, (zumindest bei mir), so heftig auf "kleine Hormonschwankungen" reagiert, wie muss es dann erst bei "Hormon-Bomben", wie Schwangerschaften, Stillzeit oder so sein?

Oh man, ich hoffe, ich werde verschont sein vor Schüben in den Wechsel-Jahren!

Grüsse sendet Euch: Maike-Mulle

@ point9 und auch teilweise andere!

Kann es sein, dass ihr PSYCHO-GESCHÄDIGT seid????????

Vielleicht hat mancher der selbsternannten Hobbypsychologen selber einen am allermeisten nötig....:)...steh drüber.

Grüß dich,

was deine Pso betrifft so möchte ich dir Mut machen, dass die sich bald von alleine bessern könnte.

Ich hab sie seit ich 25 bin/war, da warens aber Mikropünktchen.

In den Schwangerschaften-ich habe 3 Jungs-wurde sie dann doch bedeutend mehr. Auch in den Stillzeiten wurde sie nicht weniger. Aber danach wurde sie auch wirklich bedeutend besser. Die Hormone, die schlaflosen Nächte, die Umstellungen, das alles ist ja nicht so einfach.

Wer Mutter ist, weiß das.

wisst ihr denn überhaupt wie es ist, wenn ein Baby 5h und mehr durchschreit und man kann machen was man will???

Ohjaaaa....da könnte man die Wände hochgehen...

Die Phase geht vorüber...kleiner Trost.

Wenn ich heute meinen Jungs erzähle wie nervig sie als Babys waren, haben wir viel zu lachen.

Ich wünsch euch trotzdem ein SCHÖNES Wochenende mit eurer Familie. Ich werds haben :-))

Wünsche ich Dir und Deiner Familie auch.

Oh man, ich hoffe, ich werde verschont sein vor Schüben in den Wechsel-Jahren!

Grüsse sendet Euch: Maike-Mulle

Meine Pso war noch nie so gut wie jetzt....

...aber da darfst du noch bissle warten:p

Grüßle und ein sonniges Wochenende

Hallöchen,

schon traurig das du in dieser aufgeklärten Zeit noch so reagiergst, vor allen Dingen als Krankenschwester. Dir steht doch sicher Literatur zu oder auch das gesamte Internet.

Je eher du deine PSO als chronisch akzeptierst wird es für dich besser und wenn du deinen Weg gefunden hast wirst du sicher auch einmal erscheinungsfrei sein. Ich kann dir nur raten zusätzlich zu deinen Aktivitäten hier, dich in Österreich an den dortigen PSO-Bund zu wenden, denn du brauchst, um es zu akzeptieren, Sicherheit und die bekommst du durch Wissen. Mir hilft das immer sehr auch bei anderen Erkrankungen -Wissen ist Macht-!!!

Früher sind die Psoriatiker aus Austria oft in Israel und Jordanien anzutreffen gewesen und zwar via Krankenkasse. Generell würde dir sicher eine Reha in einer Fachklinik guttun, weil genau dort triffst du andere Betroffene und kannst dich austauschen. Das rate ich den Hilfesuchen die mich tel. kontaktieren (bin in einer Selbsthilfegruppe PS0), vor allen Dingen, wenn ein guter Hautarzt nicht oder nur schwer zu err. ist.

Nur Mut die PSO ist kein Grund sich minderwertig oder ausgegrenzt zu fühlen. Dadurch das du hier im Forum schon bist, zeigt das du auf dem richtigen Weg bist und binde deinen Partner mit ein, auch er wird seine Angst verlieren.

Lg Anjalara

Meine Pso war noch nie so gut wie jetzt....

...aber da darfst du noch bissle warten:p

Grüßle und ein sonniges Wochenende

Danke! :)

Allerdings: Die Tante Maike-Mulle ist auch schon 37! Die Tage sind gezählt! (Wie immer Du das jetzt verstehen willst! :ähäm)

Dir auch ein schönes Wochenende!!!

Maike-Mulle

Hallo Maria,

ich glaube, hier hast du irgendetwas gründlich missverstanden!

Selbstverständlich brauchst du dich vor nichts und niemanden rechtfertigen; wäre ja noch schöner!

Ich wollte dich auch in keinster Weise kränken oder verletzen, sondern dir mitteilen, dass ich sehrwohl nachempfinden kann, wie stressig ein Baby, noch dazu ein Schreibaby wirklich sein kann.

Auch m. ältere Tochter hatte anfangs ihre Schreiperioden, nach denen ich die Uhr stellen konnte und man einfach absolut hilflos dabei ist, weil nichts und niemand das Baby zu diesem Zeitpunkt beruhigen kann.

Vor allem finde ich schlimm, dass ein großer Teil der Gesellschaft nicht anerkennen will, welche Leistung eine Mutter erbringt und welchem Stress sie wirklich ausgesetzt ist. Ich denke, dies ist in Österreich nicht viel anders, als bei uns in Deutschland.

Deshalb auch der Tipp mit der Mutter-Kind-Gruppe. Habe mir dabei wirklich nichts Neg. gedacht. Ich stelle mir einfach vor, du sitzt irgendwo in so einem Nest und hast tagsüber kaum Ansprechpartner...

Auch würde ich mir kein neg. Urteil über deinen Partner erlauben - ich kenne ihn genauso wenig wie dich!

Und ich muss sagen, ich finde nach wie vor nichts Schlimmes daran, wenn man gemeinsam mit einer außenstehenden dritten Person Wege erarbeitet, wie gemeinsam mit der Pso umgegangen wird, noch dazu es ja Thema bei euch zu sein scheint...

Tut mir Leid, dass du jetzt die angebotene Hilfestellung so neg. siehst. Schade!

Ich für meinen Teil werde mich künftig zurückhalten!

Liebe Grüße

Monika

Also Leute so ganz verstehe ich diese ganz Aufregung mal wieder nicht.

Wenn sich jemand vor sich selber ekelt. Es so formuliert, dass es sich für einige andere schon als schon gesteigerter Hilferuf aufgenommen wird. Dann hier

Tipps erhält wie er dieses Problem lösen könnte. Sich dann aber angegriffen fühlt. Statt sich freut von anderen Betroffenen oder ehemalig Betroffenen derartig brauchbare Hinweise zu erhalten.

Dann ist für mich einiges nicht stimmig.

Und hier einige sind, die selber schon geschrieben haben, dass sie psychologische Hilfe in Anspruch genommen haben. Das es ihnen nach dieser Therapie besser ging und sich über einiges im Klaren wurden.

Warum zerreisst man dann diese fürsorglichen Hinweise? Warum empfiehlt dann eventl. jener, der dies selber schon in Anspruch genommen hat, das dem anderen nicht auch?

Im übrigen denke ich, dass so manch einer derartige Therapie gebrauchen könnte. Aber letztendlich muss das jeder für sich selber erkennen, entscheiden und dann tun oder nicht tun.

Andere geben lediglich Hinweise. Was man damit macht- oder nicht macht, ist jedem selbst überlassen.

Einen schönen Herbsttag

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