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    Kassen bezahlen künftig Balneophototherapie auch bei Neurodermitis

    Menschen mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis können ab Oktober 2020 bei ihrem Arzt auch eine Balneophototherapie bekommen, bezahlt von der gesetzlichen Krankenkasse. Dabei ist es egal, ob die synchrone oder asynchrone Methode gewählt wird. Bei der Balneophototherapie werden Wannenbäder mit Badezusätzen und eine Bestrahlung kombiniert – zeitgleich oder nach dem "Wassern".

    Empfohlen wird eine Behandlung drei- bis fünfmal pro Woche. Insgesamt kann ein Behandlungszyklus bis zu 35 Sitzungen haben.

    In Studien war nachgewiesen worden, dass die Balneophototherapie bei Erwachsenen mit Neurodermitis einen höheren Nutzen hat als die "trockene" UV-Bestrahlung. Bei allen, die jünger als 18 Jahre sind, sollte der Arzt vorher alle anderen Behandlungsmöglichkeiten prüfen, denn für Jüngere gibt es keine entsprechenden Studienergebnisse.

    Die Balneophototherapie kann ambulant absolviert werden. Der Bewertungsausschuss hat inzwischen entschieden, wieviel Geld die Ärzte dafür bekommen. Wichtig: Der Arzt muss auch eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung nach der Qualitätssicherungsvereinbarung Balneophototherapie haben.

    Der Gemeinsame Bundesausschuss beschäftigte sich mit der Balneophototherapie, weil die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der AOK-Bundesverband das beantragt hatten. Die Behandlung der mittelschweren bis schweren Schuppenflechte als Kassen-Leistung war vor einigen Jahren wieder möglich geworden. Für das atopische Ekzem fehlten dem Gremium damals – im Jahr 2008 – ausreichende Belege zum möglichen Nutzen oder Schaden. Im Februar 2018 ging es dann in dieser Sache weiter, zumindest für die synchrone Form der Balneophototherapie bei Neurodermitis. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) legte neun Monate später einen Rapid Report vor. Der und überzeugte dann – neben dort angegebenen Fachartikeln und zwei Stellungnahmen – den G-BA.


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    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Deutschlands Hautärzte trafen sich virtuell zu ihrer zweijährlichen Tagung. Wir haben uns dort umgehört, was es Neues und Interessantes für Menschen mit Schuppenflechte gibt – zum Beispiel einen Erklärfilm gegen Ausgrenzung, eine etwas andere Patientenbroschüre und eine Datensammlung.
      *****
      Animationsfilm für ein Miteinander ohne Stigmatisierung
      Während der Hautärzte-Tagung hatte ein 2-minütiger Animationsfilm Premiere. In dem geht es um Ausgrenzung derjenigen, die eine sichtbare Hauterkrankung haben. Der Film wendet sich an Betroffene und sollen ihnen Mut machen, sich selbst zu akzeptieren. Gleichzeitig spricht er Nicht-Betroffene an, die unbedacht andere stigmatisieren – bis sie vielleicht selbst betroffen sind. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich an die Initiative „In meiner Haut“ wenden. Auf deren Internetseite gibt es mehr Informationen.
      Der Film ist eines mehrerer Ergebnisse des Projektes ECHT, an dem wir vom Psoriasis-Netz mitgearbeitet haben. Darin ging es darum, was getan werden müsste, dass Menschen mit einer sichtbaren Hautkrankheit weniger oder gar nicht ausgegrenzt werden („Entstigmatisierung“).
      In den kommenden Monaten wird diese Animation hoffentlich an verschiedenen Ecken des Internets zu sehen sein. Das Gute: Jeder kann dabei helfen, ihn in den Netzwerken seiner Wahl verbreiten und so die Botschaft weitertragen: "Du bist nicht ansteckend. Du kannst nur einfach nicht aus deiner Haut." Und hier ist er:
      Psoriasis-Ratgeber 2021
      Für Betroffene gedacht ist die Broschüre „Psoriasis – Schuppenflechte – Informationen für Betroffene und Interessierte“. Sie unterscheidet sich von den weit verbreiteten Pharmabroschüren. Mediziner des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und der Uni Bremen trugen Fragen zusammen, die ihnen in ihrer Arbeit immer wieder gestellt werden. Zum Beispiel: Woran erkenne ich Psoriasis? Kann meine Wohnung ein Auslöser der Psoriasis sein? Wie schaffe ich es, dass die Haut nach der Behandlung gut bleibt?
      Der Ratgeber kann als PDF-Datei heruntergeladen werden und ist beispielsweise auf einem Tablet gut lesbar. Übertrieben aufwändig gestaltet ist er jedenfalls nicht😉
      Psoriasis-Report 2021
      Vor allem Zahlen, Daten, Fakten enthält die Broschüre „Psoriasisreport – Prävention, Versorgung und Innovation“. Gedacht für Fachleute im Gesundheitswesen, aber auch für "gut informierte“ Patienten enthält sie Analysen und Kommentierungen zu vielen Aspekten des Lebens mit Schuppenflechte. Einige dieser Daten haben wir schon vorab unter „Aktuelle Zahlen zur Psoriasis in Deutschland“ veröffentlicht.
      Die Information kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.
      Die Erstellung beider Hefte wurden von der Techniker Krankenkasse unterstützt.
      Schuppenflechte und Neurodermitis – wie oft?
      In einem Vortrag bei der DDG-Tagung ging es darum, wie viele Menschen eigentlich gleichzeitig an Psoriasis und Neurodermitis erkrankt sind. Die Hautärzte erklärten uns immer, dass seien ihre Patienten, die an „Läusen und Flöhen“ erkrankt wären. Wir hörten und fanden bisher selten Zahlen, öfter aber ein "das kommt wirklich nicht oft vor".
      Dr. Natalia Kirsten vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf lieferte nun Fakten. Nach Auswertung der Zahlen von 90.265 Berufstätigen haben 5,9 Prozent der Menschen mit Schuppenflechte „irgendwann in ihrem Leben auch mal“ ein atopisches Ekzem (Neurodermitis). Genau gleichzeitig traten Psoriasis und Neurodermitis aber nur bei 0,8 der Menschen mit Schuppenflechte auf.
      Ähnlich wie bisher nur bei der Psoriasis wendet sich inzwischen das Interesse der Dermatologie auch der Neurodermitis zu; die wird medizinisch als „atopische Dermatitis“ oder „atopisches Ekzem“ bezeichnet. In gleicher Konstellation, wie die oben beschriebenen Psoriasis-Broschüren, erschienen vor einigen Monaten ein Neurodermitis-Ratgeber und ein Neurodermitis-Report.
    • Redaktion
      By Redaktion
      "Sorea Helferin" ist eine neue App für Menschen mit Schuppenflechte. Wir haben sie getestet.
      Der Test
      Was verbirgt sich  hinter Sorea?
      Neugierig, wie ich bin, habe ich mir Sorea also auf mein Handy geladen. Wer möchte nicht seinen Hautzustand kontrollieren, seine Schubauslöser verstehen und direkte Hilfe bekommen, wenn einen die Psoriasis mal wieder voll im Griff hat? Ich schon!
      Man kann die vielversprechende "Helferin" wie angekündigt, kostenlos installieren, muss sich dann registrieren, da sie personalisiert ist.
      Zunächst erfährt man im Intro, dass die App einem dabei helfen möchte, seine Krankheit besser zu verstehen. Sie  soll umsetzbare Tipps und Tricks bieten. Die konnte ich aber bisher nicht finden. Ich vermute sie im Premiumbereich. Wie ich dahin komme, und ob und welche Kosten auf mich zukommen, wird aber nicht erklärt.
      Dann gebe ich also erst mal meine Daten ein: Wo sind die Pso-Stellen? Wie ausgeprägt sind die Symptome? Wenn man diese Daten regelmäßig einträgt, kann man sich nach einiger Zeit eine Statistik ausdrucken und zum Arzt mitnehmen.
      Mit einem Doppel-Tippen auf die eingezeichneten Stellen kann man gleich ein Foto von den Psoriasis-Stellen machen. Finde ich gut! Dann hat man den Vergleich und eine fortlaufende Dokumentation. Nur - wo sind meine Fotos geblieben? Ich finde sie nirgends. Vielleicht im Premiumbereich?
      Ich klicke also auf das ausgegraute Schloss am oberen Ende der Seite und komme auf eine Seite „Gutscheincode". Hier steht ein Hinweis auf die Freischaltung des vollen App-Umfangs. Dazu benötigt man besagten Gutscheincode. Woher man diesen bekommt? Keine Ahnung! Ich bekomme nur den Hinweis, auf der Homepage nachzusehen. Doch dort finde ich keinen einzigen Hinweis dazu.
      So langsam habe ich keine Lust mehr auf diese App. Ich vermute, sie steht noch gar nicht vollumfänglich zur Verfügung. Die Tipps und Tricks kann ich nämlich auch nicht finden. Da werde ich wohl mal Kontakt aufnehmen und klären, ab wann mir diese App tatsächlich von Nutzen sein soll.
      Doch vorher schaue ich aber doch noch mal gewissenhaft, ob ich nur etwas übersehen habe und klicke das Menü an.
      Der Menüpunkt... ...und was sich dahinter verbirgt Sorea Home Ich lande auf der Übersichtsseite mit meinen Daten. Benutzereinstellungen Hier kann ich meine Daten ändern. Gutscheincode Juhu!!! - Äh nein, keine Infos, ich lande wieder auf der Seite "Gutscheincode“ ohne nennenswerte Infos.
      Einführung Das bereits bekannte Intro. Über Sorea Hier steht nichts, aber auch gar nichts über Sorea, lediglich der Haftungsauschluss, Datenschutz, AGB und das Impressum.
      Feedback Ich lande in meinem Mail-Programm – und das wird mein nächster Klick sein. Empfehle Sorea Das werde ich momentan ganz sicher noch nicht tun. Abmelden Ja, das ist eine gute Idee! Ich komme vielleicht wieder, wenn die App fertig ist. Fazit
      Generell finde ich die Idee hinter dieser App gut. Vor allem weil ich damit Verläufe dokumentieren kann.
      Aber…
      …ich finde sie ist noch nicht ausgereift. …mir fehlen noch die versprochenen Informationen, um sie vollumfänglich einsetzen zu können. Ich persönlich werde diese App so nicht nutzen, da ich keinen Mehrwert erkenne. Vielleicht im Premiumbereich? Was meine Krankenversicherung damit zu tun hat, würde mich auch interessieren. Ich sollte sie bei meinen Daten nennen. Ich finde aber auch auf der Homepage keine Informationen dazu.
      Meine Wünsche
      Ich werde auf alle Fälle den Betreibern mein Feedback zu dieser App und meine Wünsche zukommen lassen.
      Ich hätte gerne mehr Informationen zu den Inhalten direkt in der App. Versprechen sollten eingehalten und nicht „hinter Schlössern“ versteckt werden. Ansonsten verliere ich als Nutzer das Vertrauen.
      Ich hätte gerne zusätzlich eine Rubrik "Therapien", in der ich meine ganzen Salben und Bäder, Tabletten, Spritzen und alternativen Therapieversuche eintragen könnte. Ein Überblick hierzu wäre nicht nur für mich sinnvoll, sondern auch beim Gang zum Arzt und/oder eine Klinik.
      Kirsten Socher

      Die Fakten
      "Mit Sorea wird Patienten mit Psoriasis eine digitale Begleitung angeboten", schrieb der Anbieter in einer Pressemitteilung anlässlich des Welt-Psoriasis-Tages 2020.
      Innerhalb der Sorea-App wird angekündigt, dass Anwender "bald" damit auch in einer Videosprechstunde jederzeit eine Expertenmeinung einholen können.
      Die Hautärztin Dr. Reem Alneebari ist eine der Gründerinnen des Startups. Sie weiß, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie wirksam sie sind: "Der schnellste Weg dorthin ist Betroffenen jedoch oft unklar", meint sie. "Um effizienter die hoch-individuellen Auslöser für Schübe sowie die optimale Therapie zu erkennen, ist die Dokumentation extrem wichtig." Und da soll die Sorea-App die Psoriasis-Patienten und ihre Ärzte unterstützen.
      "Sorea Helferin" kann in den üblichen App-Stores heruntergeladen werden. [für iPhone & iPad] [für die meisten anderen] Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite zur App.
      Das Vorbild – Nia Helferin
      Die "Sorea"-App ist das zweite Produkt der Berliner Startups Nia Health. Das erste war die App Nia für Menschen mit Neurodermitis. Mehr als 6000 Patienten verfolgen damit laut Anbieter ihre Symptome und Auslöser.
      Nia gibt es in drei Versionen:
      einer kostenlosen Basis-Version einer "Tagebuch plus" mit Dokumentation und Auswertung für 9,95 Euro pro Monat einer "Digitalen Begleitung". Sie enthält zusätzlich Schulungsmaterial, einen "Schubalarm" und einen PDF-Report. Versicherte der Krankenkassen KKH, DAK, IKK Südwest und BKK Pfalz können die App inklusive digitaler Begleitung für einige Monate kostenlos nutzen. Alle anderen Nutzer sollen 49,95 Euro im Monat bezahlen. einer weiteren Version mit Experten-Coaching dazukommen. Dort sind zwei Beratungstermine pro Monat enthalten – inklusive Therapieplan und Rezept. Seit April 2021 wird Nia mit einem Sponsoring der Pharmafirma Sanofi Genzyme unterstützt.
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      "Neurodermitis – das ist die Krankheit, bei der sich die Leute so viel kratzen. Schuppenflechte juckt nicht so stark." Seit Jahren zeigt sich immer öfter, dass diese Meinung genau eins ist: eine Meinung. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Das bestätigt jetzt eine Studie. Zwei Forscherinnen in den USA haben sich angeschaut, was in 19 hochwertigen Untersuchungen zum Thema Juckreiz bei Neurodermitis und Psoriasis herausgefunden worden war.
      Das Ergebnis: Auf einer Skala von 0 bis 100 landete der Juckreiz bei Neurodermitis bei 62,87. Bei der Schuppenflechte betrug er 63,03 – sogar ein klitzekleines bisschen mehr. Für Statistiker ist das aber noch keine deutliche Abweichung.
      Und jetzt? Die beiden Forscherinnen schlagen vor, dass der Juckreiz in künftigen Studien zum Thema Psoriasis immer auch Thema sein sollte.  Schließlich lässt sich am Juckreiz auch erkennen, wie zufrieden jemand mit einer Therapie ist oder wie es um seine Lebensqualität steht.
      Juckreiz kann stark sein – egal, wie schwer die Schuppenflechte ist
      Auch Dr. David Roblin und Dr. Ro Wickramasinghe aus Großbritannien zeigten in einer Studie im Jahr 2014, dass der Juckreiz viele Menschen mit Schuppenflechte fest im Griff hat. Sie hatten die Daten von 158 Patienten ausgewertet, die an einer Studie für eine neue Salbe teilnahmen und eine leichte bis mittelschwere Psoriasis aufwiesen. 68,8 Prozent der Studienteilnehmer litten an einem mittelschweren Juckreiz, 33,8 Prozent an schwerem Juckreiz. Das bestätigte bis dahin schon bekannte Zahlen, in denen von 70 Prozent mit einem mittelschweren Juckreiz ausgegangen worden war.
      Unklar war aber, ob der Juckreiz stärker ist, wenn auch die Psoriasis stärker ist. Und genau das konnten die Forscher nicht bestätigen: Sie fanden keinen streng wissenschaftlichen Beweis dafür,  dass eine schwere Schuppenflechte mit einem stärkeren Juckreiz einhergeht. Für die Forscher ist vielmehr klar: Die Stärke des Juckreizes bei Psoriasis-Patienten ist unabhängig davon, wie schwer die Schuppenflechte ist. Und: Die gängigen Psoriasis-Medikamente wie Kortisonsalben oder Vitamin-D-Cremes richten sich gegen die Entzündung, nicht aber gegen den Juckreiz. Der ist aber für viele Betroffenen das quälendste Symptom, und so würden viele lieber zuerst den Juckreiz behandelt wissen.
      Die Wirkung der gängigen Medikamente auf den Juckreiz aber war nach Meinung der Forscher bis zum Zeitpunkt ihrer Studie nicht in anderen Studien berücksichtigt worden. Also zogen die Wissenschaftler das Fazit: Forscher und Ärzte müssten mehr Aufmerksamkeit darauf legen, Therapien gegen den Juckreiz bei Psoriasis und anderen Hauterkrankungen zu entwickeln.
      Quelle: "Itch intensity in moderate-to-severe plaque psoriasis versus atopic dermatitis: A meta-analysis" in: JAAD, Juni 2017
    • Inga Richter
      By Inga Richter
      Die Schuppenflechte kann mit einer Lichttherapie behandelt werden. Manche sagen Bestrahlung, Phototherapie oder UV-Therapie dazu. Wichtig zu wissen: Nicht die normale Sonne ist es, die dem Psoriatiker Heilung bringt. Vielmehr greifen bestimmte Wellen des Lichts hier ein und bewirken entzündungshemmende Effekte, indem sie bestimmte Immunzellen in ihrer Aktivität hemmen.
      Die meisten Schuppenflechte-Patienten sehen die Praxis ihres Hautarztes drei- bis viermal pro Woche, wenn sie sich für eine Bestrahlungsserie entscheiden.
      Eine Behandlung zu Hause bietet mehr Spielraum: Man kann bestrahlen, wenn man Zeit hat, und das auch nach der Praxisöffnungszeit. Aber: Die Anschaffungskosten muss der Patient in der Regel selber tragen. Außerdem sollte eine solche Eigenbehandlung nicht unkontrolliert durchgeführt werden, sondern unter genauer Anleitung eines erfahrenen Arztes. Denn: Die Strahlungen haben, wie fast jede Behandlung, Nebenwirkungen und können im schlimmsten Fall Hautkrebs verursachen. Lichtschäden wie Sonnenbrand oder Juckreiz und Prozesse der Hautalterung gehören ebenfalls zu den Risikofaktoren – sofern die Behandlung zu stark oder zu lange erfolgt. „Leichtere“ Nebenwirkungen können Erytheme oder Juckreiz sein.
      Zu beachten ist, dass die Wirksamkeit anderer Medikamente durch Phototherapien verändert werden kann. Danach erkundigt man sich am besten bei seinem Hautarzt oder beim Hersteller des Gerätes.
      Wichtig ist, wie gesagt, dass sich der Arzt besonders gut mit den Phototherapien auskennt. Es gibt nämlich verschiedene Strahlen (UV-B und UV-A) und die auch noch mit unterschiedlicher Intensität. Daher muss je nach Hauttyp und Schwere der Psoriasis entschieden werden, mit welcher Dosierung begonnen und in welchem Intervall sie gesteigert wird.
      Phototherapien allein werden bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis empfohlen und vor allem, wenn die Plaques breitflächig auftreten. Die Kombination mit Salzbädern, chemischen Substanzen (Fotosensibilisatoren) oder anderen Medikamenten erhöht die Wirksamkeit zumeist.
      Zur Dauer der Lichttherapie: Bis die Psoriasis fast oder ganz verschwunden ist, ist sehr unterschiedlich. Laut Leitlinie ist eine erste Besserung im Durchschnitt nach ein bis zwei Wochen zu sehen. Die deutliche Besserung kann durchaus sechs Wochen auf sich warten lassen.
      Arten der Lichttherapie
      Balneo-Phototherapie
      Bäder mit salzhaltigem Wasser werden kombiniert mit der Bestrahlung - entweder geschieht beides gleichzeitig oder nacheinander. Unterschiedlich ist das Salz im Wasser - mal ist es Sole, mal einfaches Kochsalz oder auch Salz aus dem Toten Meer. Durch Salz und „Sonne“ werden die natürlichen Bedingungen von schönen und für Psoriatiker heilsamen Strandtagen nachgestellt. Früher wurden die Behandlungen beim Arzt durch die Krankenkassen nicht bezahlt, da man Zweifel an der Wirksamkeit hegte. Inzwischen aber weiß man durch Studien, dass die Erfolgsquoten zwischen 60 und 90 Prozent liegen und damit deutlich höher als die von UV-Behandlungen allein. Daher ist die Therapie von Psoriasis vulgaris seit dem 01. Juli 2008 wieder Kassenleistung – nicht aber bei Psoriasis pustulosa, da hier bislang keine Wirksamkeit festgestellt werden konnte.
      Ärzte, die die Balneophototherapie anbieten, findest du in einer Auflistung des Berufsverbandes Deutscher Dermatologen  und natürlich in unserem Adressbuch.
      Für die wichtigsten Fakten zur Balneophototherapie haben wir einen eigenen Artikel geschrieben.
      Photochemotherapie (PUVA)
      PUVA eignet sich insbesondere für die Behandlung von schwerer Psoriasis. Diese Therapie gibt es in drei Formen. In jedem Fall werden Psoralene verwendet, bevor die Bestrahlung beginnt. Diese Substanzen machen die Haut für die Bestrahlung sensibler. Die Medikamente gibt es in Form von Tabletten, als Creme zum Auftragen auf die Haut oder als Badezusatz. Bei PUVA bestehen die Strahlen aus UV-A Licht mit dem zwei bis viermal die Woche behandelt wird. Studien belegen eine vergleichbare Wirkung von oraler PUVA und Bade-PUVA und einen etwas geringeren Effekt von Creme-PUVA. Die Therapie ist tabu während der Schwangerschaft oder Stillzeit und sie eignet sich auch nicht bei Patienten, die an lichtbedingten Hauterkrankungen oder an Hautkrebs erkrankt sind oder bei Patienten, die Immunsuppressiva erhalten. Mögliche unangenehme Begleiterscheinungen sind Erytheme, Juckreiz, Übelkeit. Es scheint gesichert, dass zumindest die orale PUVA das Risiko für Krebs erhöht.
      Kombinationsbehandlungen
      Phototherapie und Vitamin D3-Derivate: Hier scheiden sich die Geister. Während sich im Rahmen einer Untersuchung deutliche Vorteile durch die Kombination von UV-Licht und Calcipotriol zeigten, erbrachte eine andere Studie widersprüchliche Ergebnisse. Eine Kombination von Calcipotriol mit oraler PUVA dagegen ergab eine deutliche Steigerung der Wirksamkeit gegenüber der PUVA-Behandlung allein.
      Phototherapie und topische Kortikoide: Einige Ergebnisse lassen vermuten, dass diese Zusammensetzung zwar die Wirkung des UV-Lichtes bis zur vollständigen Abheilung nicht unbedingt steigert, dafür aber beschleunigt.
      Phototherapie und topische Retinoide: In einer Studie erhöhte Tarazoten die Wirksamkeit im Vergleich zu einer UV-Behandlung allein. Aber: Tarazoten wird in Deutschland nicht vertrieben.
      Phototherapie plus Dithranol ergab vergleichbare Ansprechraten im Vergleich zur Phototherapie allein. Das Ingram Schema dagegen schlägt eine Kombination von Teerbädern, UV-B Bestrahlungen und Dithranol vor und erreicht damit ein vollständiges Abheilen der Läsionen in einem ähnlichen Rahmen, wie es die sehr effektive orale PUVA-Therapie schafft.
      Phototherapie und Steinkohlenteer: Dazu können keine Aussagen gemacht werden, da die durchgeführten Untersuchungen aufgrund methodischer Mängel nicht gewertet wurden.
      Lasertherapie
      Relativ neu ist die Therapie mit Excimer-Lasern. Die bringen eine UV-Strahlung von 308 nm mit, also viel konzentrierter als die üblichen 311 nm. Damit wird auch nicht der ganze Körper bestrahlt, sondern nur die derzeit erkrankten Hautstellen. Die Krebsgefahr wird minimiert - zumindest für den ganzen Körper. Mehrere Studien belegen eine gute Wirksamkeit. Bei den Patienten einer Studie heilten die behandelten Läsionen binnen acht Wochen vollständig ab.
      DermoDyne Lichtimpfung
      Noch neuartiger ist bzw. war die Behandlungsmethode namens DermoDyne. Dabei wird die Haut mit Blaulicht ohne schädliche UV-Anteile behandelt. Das Blaulicht soll jene Immunzellen normalisieren, die wegen der Autoimmunerkrankung das hauteigene Gewebe attackieren. Im Anschluss soll die Wirkung monate- manchmal sogar jahrelang anhalten – wie eine Impfung eben. Obwohl inzwischen einige wenige Studien die gute Wirksamkeit bei entzündlichen Hautkrankheiten belegt haben, ist die Behandlung nach wie vor keine Kassenleistung. Sie wurde nur in wenigen Praxen beziehungsweise Kliniken durchgeführt, derzeit wissen wir nur von einer Praxis in Wien. Nach dem Tod ihres Erfinders und Protagonisten Jan Wilkens werden Wege gesucht, die Therapie weiterzuführen.
      Näheres hier:  www.psoriasis-netz.de/therapien/bestrahlung/lichtimpfung.html
      UV-A Behandlung
      Die Behandlung mit reinem UV-A Licht statt UV-B Bestrahlungen wurde bislang nur in einer Studie untersucht. Zwar erzielte die Therapie binnen vier Wochen ein sehr gutes Ergebnis, doch scheint die dürftige Studienlage und die geringe Anzahl der Teilnehmer (nur 16) doch wenig aussagekräftig zu sein.
      UV-B Breitspektrum
      Diese Therapie ist die älteste Form der Phototherapie. Hier wird die gesamte Bandbreite der UV-B Strahlung benutzt (280 – 320 nm). Laut den Ergebnissen von verschiedenen Studien erreichte die Hälfte bis zu drei Vierteln der Patienten eine Verbesserung des PASI Wertes um 75%. Je öfter pro Woche, desto schneller wurde diese Verbesserung erreicht. Dabei muss natürlich auf die erhöhte Gefahr der Nebenwirkungen geachtet werden.
      Bei der verwandten Selektiven UV-Therapie (SUP) können durch spezielle Lampen die Lichteinstellungen verändert werden. Eine Studie (zumindest) belegt, dass die SUP besser wirkt als die Breitspektrum-Behandlung.
      Blaulicht
      Neueste Entwicklung im Bereich Lichttherapie war das BlueControl-Gerät. Das leuchtete mit gepulstem blauen LED-Licht. Es hatte eine Wellenlänge von 453 Nanometern. Im Sommer 2018 nahm Hersteller Philips es allerdings wieder vom Markt. Mehr darüber findest du in unserem Marktüberblick.
      UVA-1 Therapie ("Kaltlicht")
      Diese Therapie wird bei Neurodermitis oder Parapsoriasis angewendet – nicht jedoch (oder nur selten) bei Schuppenflechte.
      Häufige Fragen zur Lichttherapie
      Reicht nicht das Solarium um die Ecke? Im Solarium gibt es in aller Regel nicht die hilfreiche UV-B-Strahlung von 311 Nanometern. Außerdem erhöhen oder vermindern manche Medikamente die Wirkung von UV-Licht. Deshalb ist eine Bestrahlungsserie beim Arzt immer besser. Bei einer leichten Schuppenflechte allerdings ist an einer mäßigen Solariums-Bräune nichts auszusetzen - schließlich fühlen Sie sich dann ja auch psychisch wohler.
      Kann ich mir auch ein Gerät für zu Hause kaufen? Klar, doch das ist eine Frage des Geldes und des Platzes. Wer nur einzelne kleinere Stellen hat, kann an einen sogenannten Lichtkamm denken. Die meisten Produkte aus dieser Kategorie haben einen Aufsatz mit einem Kamm, damit die Haare gescheitelt werden können und das Licht bis auf die Kopfhaut kommt. Dieser Kamm kann abgenommen werden, dann ist das Gerät prima auch für andere Hautstellen verwendbar. Etwas größer sind Teilbestrahlungsgeräte, meist für die Hände und/oder Fußsohlen. Und noch eine Nummer größer, ein Lichttherapie-Gerät für den ganzen Körper, stellen sich nur ganz wenige hin. Wir listen in unserem Adressbuch auch Anbieter von Lichttherapie-Geräten auf. Und: Du kannst so ein Bestrahlungsgerät oft auch mieten. Darüber sollte deine Krankenkasse bescheidwissen.
      Hilft die Lichttherapie auch bei Nagelpsoriasis? Aus unserer Erfahrung: eher naja. In manchen Klinik wird die Nagelpsoriasis mit sogenannten Punktstrahlern behandelt.
      Was muss ich vor der UV-Behandlung beachten? Der Körper sollte gesäubert sein – das war es aber auch schon. Verwenden Sie nach dem Duschen oder Waschen möglichst kein Aftershave, keine Pflegecreme, kein Sonnenschutzmittel, keine Kosmetik und nichts mit Duftstoffen. Auch schwarzer Tee oder Nahrungsergänzungsmittel mit Johanniskraut sollten warten. Das alles nämlich kann die Haut lichtempfindlicher machen und die Haut hat schneller einen Sonnenbrand als sonst.
      Auch einige Medikamente steigern die Lichtempfindlichkeit, doch danach sollten der Arzt oder die Arzthelferin vor der Lichttherapie ohnehin fragen.
      Womit soll ich nach einer UV-Behandlung die Haut pflegen? Auf jeden Fall solltest du vorher an Ihre Haut nur Wasser lassen. Wenn du nicht ausdrücklich Psoriasis-Stellen im Gesicht bestrahlen willst, solltest du dort an eine Sonnenschutzcreme denken.

      Nach der Bestrahlung braucht die Haut viel Feuchtigkeit - packen Sie also eine Feuchtigkeitscreme ein, am besten ohne großartige Duftstoffe etc.
      Was ist PUVA? PUVA ist die Abkürzung für eine Therapie mit Psoralenen und UV-A-Strahlen. Psoralene sind Wirkstoffe, die die Haut empfindlicher für das Licht machen. Heutzutage geschieht das bei der Psoriasis-Behandlung meist mit Salben.

      Der Arzneistoff 8-Methoxy-Psoralen kann dem Patienten eine Stunde vor der Bestrahlung in einer Tablette gegeben werden. Der Stoff verteilt sich im Körper und gelangt so auch in die Hautzellen. Moderner ist eine Bade-PUVA. Dann wird der Lichtsensibilisator in Wasser gelöst.

      Trifft nun UV-A-Licht auf die Haut, geht der Arzneistoff in einen energiereicheren Zustand über. Die Zellen können sich nicht mehr so extrem teilen, wie es bei Psoriasis der Fall ist.
      Was ist eine Bade-PUVA? Bade-PUVA ist eine Bestrahlung der Haut mit UV-A-Strahlen. Gleichzeitig badet der Patient in einem Wasser, dem ein Lichtsensibilisator zugegeben wurde. Der heißt Psoralen – daher das „P“ in „PUVA“.
      Was muss ich nach einer PUVA-Behandlung beachten? Das größte Problem ist die Strahlenmenge. Du hast nach der PUVA-Behandlung genügend davon intus – mehr sollte es nicht werden.
      Das heißt: Du solltest dich keinen weiteren UV-A-Strahlen aussetzen.

      Ein Sonnenbad oder Besuche im Solarium sind absolut nicht angeraten. Selbst die Sonnenstrahlung, die du hinter einer (Auto-)Scheibe abbekommen, kann zu viel sein. Wer im Freien arbeitet, sollte zur Sonnencreme mit UV-A-Filter greifen oder besser noch die Haut gut mit Kleidung bedecken.
      Welche Nebenwirkungen kann eine PUVA-Therapie machen? Wie bei jeder Therapie können auch bei einer PUVA-Behandlung Nebenwirkungen auftreten. Diese möglichen Nebenwirkungen sind:
      häufig (also bei bis zu zehn von 100 Patienten): Juckreiz und Rötung der Haut
      gelegentlich (also bei bis zu einem von 100 Patienten): neue Psoriasis-Stellen, wo bisher keine waren
      sehr selten und in Einzelfällen (also bei weniger als einem von 1000 Patienten): Müdigkeit, Hyperpigmentierungen (dunkle Flecken auf der Haut), Kontaktallergie, Einfärbung von Finger- oder Fußnägeln,
      bösartige Veränderungen der Haut (Malignome)
      Quelle: Patienteninformation der Galderma Laboratorium GmbH über das Lösungskonzentrat Meladinine 0,3%
      Was ist UVA-1 oder Kaltlicht? Dieses Licht ist in einem sehr begrenzten Spektral-Bereich des UV-Lichtes angesiedelt. Es dringt durch die oberen Hautschichten durch, verbrennt sie aber nicht. Sein Ziel ist aber die tiefe Haut. Kaltlicht heißt diese Form, weil mit aufwändiger Technik die Infrarotstrahlung herkömmlicher Lichttherapie-Geräte minimiert wird. So wird die Haut nicht mehr so erhitzt.
      Welche Krankheiten werden mit UVA-1 oder Kaltlicht behandelt? Die Therapie wird angewendet bei Neurodermitis, Ekzemen, Sklerodermie, Lupus erythematodes, dem T-Zell-Lymphom, Parapsoriasis oder Mastozystose. Manche Ärzte berichteten von einer Besserung bei Juckreiz mit unklarer Ursache, bei Akne, Urtikaria, Knötchenflechte oder Rosazea. UVA-1 wird auch schon mal zur Konditionierung einer Sonnenallergie verwendet.
      Wie läuft eine Therapie mit UVA-1 oder Kaltlicht ab? Die Geräte sind schon wegen der eingebauten Kühlung recht groß. Wer mag, kann darin liegen, Musik hören, schlafen... Je nach Erkrankung wird drei- bis fünfmal pro Woche bestrahlt – das Ganze drei bis vier Wochen lang.
      Links zum Thema
      Lichttherapie allgemein
      Erfahrungen von Betroffenen findest du in unserer Community Dort gab es auch einmal ein Expertenforum zur UV-Betrahlung Was andere über die Bestrahlungstherapie schreiben UV-Strahlen – Informationen vom Bundesamt für Strahlenschutz Bestrahlungsrisiken – Information vom Psoriasis Forum Berlin e.V. [lesen] UV-Bestrahlung des Blutes
      In der Naturheilkunde gibt es eine Therapie, in der entnommenes Blut mit UV-Licht bestrahlt und dann dem Patienten wieder gespritzt wird. Informationen darüber findest du hier:
      "UVB-Bestrahlung des Blutes" von Dr. von Schreitter aus Neuss "Eigenbluttherapie mit UVB-Bestrahlung des Blutes" - Merkblatt von Dipl.-Med. Karin Finger aus Brandenburg (Havel) Englischsprachige Informationen
      Home versus outpatient ultraviolet B phototherapy for mild to severe psoriasis: pragmatic multicentre randomised controlled non-inferiority trial
      frei downloadbarer Artikel aus dem "British Medical Journal" zum Thema "Heim- oder ambulante UVB-Therapie", 06.03.2009
      Fotos von der Lichttherapie
       
       
    • Redaktion
      By Redaktion
      Neurodermitis gilt in hoch entwickelten Ländern als die am häufigsten verbreitete Hautkrankheit bei Kindern und Jugendlichen. Die leiden oft erheblich darunter: nicht nur unter der stark entzündeten Haut, sondern vor allem unter Juckreiz. Die Krankheit führt zu Allergien, Asthma und Heuschnupfen. Bei den meisten geht sie spätestens mit der Pubertät zurück oder mildert sich stark ab.
      Wer als Erwachsener daran weiterhin oder neu erkrankt ist, hatte bisher wenig Chancen auf grundlegende Besserung. In schweren Fällen mussten innerliche Mittel gegeben werden, die erhebliche Nebenwirkungen verursachen können.
      Erst in den letzten Jahren ist die Erforschung der Neurodermitis deutlich vorangekommen: Seit 2017 gibt es das erste Biologikum für schwer betroffene Erwachsene. Das ist seit 2019 auch für Kinder ab 12 Jahren zugelassen. Weitere innerliche und äußerliche Medikamente werden in den kommenden Jahren folgen. 
      Hin zum Expertenforum Es wird immer deutlicher, dass es Krankheiten gibt, die bei Neurodermitikern häufiger auftreten als in der Normalbevölkerung (Begleiterkrankungen). Dazu gehörten die Augenkrankheit Keratokonus, die Reibeisenhaut (Keratosis pilaris) und vor allem Depressionen, Angststörungen und Selbsttötungen. Das „metabolische Syndrom“ mit Herz-/Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Fettsucht hat man bisher nur in den USA und in Asien verstärkt bei Neurodermitikern festgestellt.
      Vom 23. bis 25. November 2020 antwortet Professor Jörg Kleine-Tebbe in unserem Forum auf alle Fragen zur Neurodermitis. Er praktiziert im Allergie- und Asthma Zentrum Berlin-Westend.
      Hin zum Expertenforum So kann Neurodermitis aussehen
      Das Projekt wird im Rahmen der Selbsthilfeförderung finanziert.

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