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ABT-874 (Briakinumab)


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9 Antworten vorhanden

#1 OFFLINE   arctic

arctic

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geschrieben 11. Januar 2010 - 13:09

Hallo Kollegen,

gibts was neues vom Stelara-Konkurrenten ABT-874, das ebenso an den Interleukinen IL12 und IL23 ansetzt? Da es alle 1-2 Wochen gespritzt wird, scheint es nicht identisch mit Ustekinumab zu sein, es heißt auch Briakinumab. Klingt also eher wie sein Bruder :D

http://psoriasis.abo...rx/p/abt874.htm
http://archderm.ama-...tract/144/2/200
http://www.psoriasis...ow.org/hope.php
http://www.psoriasis...fm?id=85&page=5

Ich möchte HIER gerne diesen neuen Thread aufmachen, damit Stelara Konkurrenz bekommt. Der alte Thread war unter
http://www.psoriasis...ad.php?t=226524

Wer hat es probiert? Was kostet es? Was wirkt besser? Wo sind die Nebenwirkungen geringer?
Bin mal gespannt, wann die Preise purzeln werden...:D

Grüße,
arctic

#2 OFFLINE   arctic

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geschrieben 11. Januar 2010 - 13:15

was Wikipedia sagt...

http://de.wikipedia....iki/Briakinumab

#3 OFFLINE   arctic

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geschrieben 11. Januar 2010 - 14:23

sorry - für die erneute "Störung" -

hier ist ein toller Bericht, der die Blockade von IL12/23 erklärt und zudem noch Ustekinumab und Briakinumab vergleicht.

http://www.pacificde...s/ABlauvelt.pdf

Und jetzt haltet Euch fest: Professor A. Blauvelt der Oregon University weist (zumindest im Rahmen des Interleukin 12/23 - Komplexes) auf folgende Trigger für die Psoriasis hin:

Bei genetischer Prädisposition (wie z.B. IL23R)
- Trauma (psychischer Stress)
- Candida albicans
- Streptokokken

Daraus meine persönliche Interpretation mit anderen Worten: Man kann über Immunsuppressiva wie Ustekinumab oder Briakinumab Krankheiten wie die Pso immer wieder eindämmen, für einen langfristigen Erfolg müssen wir uns doch um den Darm etc. kümmern. Ich möchte damit

- Magen/Darm/Leber
- Candida ...
- Vergiftungen (Amalgam, Hg, Schwermetalle) etc.

wieder mehr ins Gespräch bringen. Jetzt suche ich - zur Ergänzung meiner Biologic-Therapie - noch eine(n) fähigen Heilpraktiker/Ernährungsberater(in).

Sorry nochmals für die erneute Störung... ;-)
arctic

Bearbeitet von arctic, 11. Januar 2010 - 14:29


#4 OFFLINE   arctic

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geschrieben 12. Januar 2010 - 14:59

Hier ist ein Artikel vom Einfluss der Darmbakterien auf die TH17 Zellen des Immunsystem, die die Entzündungen hervorrufen. Mit anderen Worten: Das Ungleichgewicht bei Darm-Bakterien kann autoimmune Fehlreaktionen hervorrufen.



Getting the Bugs out of the Immune System: Do Bacterial Microbiota “Fix” Intestinal T Cell Responses?

Cell Host & Microbe, Volume 5, Issue 1, Pages 8-12
J. Chow, S. Mazmanian

Abstract:
-----------
Proinflammatory T helper 17 (Th17) cells control infections caused by microbial pathogens. Surprisingly, several recent reports now reveal that symbiotic gut bacteria modulate Th17 cell differentiation and function in the gastrointestinal tract. As various autoimmune and allergic disorders are mediated by uncontrolled T cell responses, immune regulation by the microbiota may have direct implications for human health.
----------

#5 OFFLINE   arctic

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geschrieben 12. Januar 2010 - 15:28

Auch auf die Gefahr hin, das ich hier in meinem Monolog vom eigentlichen Thema, nämlich Briakinumab - völlig abgekommen bin:

Hier ist ein Hinweis, dass das Candida-Problem in Wahrheit ein Amalgam-Problem zu sein scheint.

http://www.horusmedi...pilze/pilze.php

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Quecksilber-Vergiftung auch vom Amalgam der Mutter herrühren kann. Daunderer - ein militanter Anti-Quecksilberfighter - schreibt dazu:

-----------Zitat Beginn-------------------

Psoriasis wahre Ursache ist Amalgam

Dies ist eines der 190 wichtigsten Symptome einer Amalgamvergiftung mit Quecksilberallergie (s.Amalgamsymptome).

Es ist ein unerklärliches Rätsel, warum alle Mediziner zusammen verheimlichen, dass Amalgam hierfür die wesentliche Ursache ist. Die Geschichte des Amalgams ist ein Krimi mit naiver Ignoranz gepaart mit faustdicken Lügen der Verkäufer. Solange Quecksilber im Reagenzglas ist, ist es hochgiftig, im Mutterleib der Schwangeren wird es als gesund verehrt, das krank geborene Kind ist „angeboren krank“, der Zahnarzt bleibt frei von Schuld. Da ein Großteil des Giftes von der Mutter auf das Neugeborene übergeht, werden die Kinder mit dieser „Erblast“ geboren. Man spricht daher gerne von „angeborenen Krankheiten“. Da Quecksilber im Amalgam über DNS-Schäden auch direkt zu Chromosomenschäden führt, verursacht es auch erworbene Gendefekte.

Amalgam ist ein starker Allergieauslöser und fördert das Pilzwachstum. Pize verwandeln Quecksilber in organisches Quecksilber, das das Gehirn schädigt.

Allergien auf Zahngifte oder Wohngifte lösen an den Zellen bei einer Fehlreaktion des körpereigenen Abwehrsystems eine Autoimmunkrankheit aus, die sich gegen ein eigenes Körperorgan richtet, Eiter verursacht und tödlich sein kann.

Neugeborene werden durch einmalig sechsmal Schnüffeln am Gegengift DMPS oder DMSA gesund, die Mutter muss sofort entgiftet werden.

Wer überleben will, muss selbst die Ursache erkennen und ausschalten. Selbsthilfe ist nötig zum überleben.

Ein Expositionsstopp ist die einzige richtige Maßnahme für Laien.

Noch nach vielen Jahren sieht man im OPT (Kieferpanoramaaufnahme), welche Gifte aufgenommen bzw. eingeatmet wurden , Allergien ausgelöst haben und zu Eiter geführt haben.

Im MR (Kernspin) sieht man, wohin die Gifte im Kopf abgespeichert wurden.

Im 7-Tages-Epikutantest (Allergietest auf der Haut) sieht man, welche Allergien diese Organstörungen verursacht haben. Die Kontrolle aller 3 Teste nach Genesung bestätigt den Verursacher.

„Erste Hilfe“ beschreibt in allen Einzelheiten im ABC, wie man vorgeht:

A Allergieteste 7-Tage

B Beweis mit Autoimmuntesten der Folgen

C Chemikalien aus Wohn-, Zahngiften

D Diagnostik mit OPT, MR

E Expositionsstopp Dreifachschutz, Entgiftung

Quelle: Daunderer M.:Amalgam Patienteninformation.5.Aufl. Seite 25, Restexemplar 10.-€ (incl.Porto),

TOX CENTER,Hugo-Junkers-Str.13

------------Zitat Ende--------------------

Kommentar: Manches mag hier militant klingen, die Kernaussage ist jedoch nicht einfach von der Hand zu weisen.

arctic

#6 OFFLINE   Claudia

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geschrieben 15. Januar 2011 - 20:25

Hersteller Abbott hat seinen Antrag auf Zulassung von Briakinumab jetzt zurückgezogen: http://www.psoriasis...eckgezogen.html

#7 OFFLINE   killamuckel

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geschrieben 15. Januar 2011 - 20:29

Beitrag ansehenClaudia schrieb 15. Januar 2011 - 20:25 :

Hersteller Abbott hat seinen Antrag auf Zulassung von Briakinumab jetzt zurückgezogen: http://www.psoriasis...eckgezogen.html


"In einer der vier Studien wurden Herz-Kreislauf-Probleme - Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulärer Tod - gemeldet. "

Ich bin schockiert! :o

#8 OFFLINE   arctic

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geschrieben 03. Mai 2011 - 16:49

Beitrag ansehenkillamuckel schrieb 15. Januar 2011 - 20:29 :

"In einer der vier Studien wurden Herz-Kreislauf-Probleme - Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulärer Tod - gemeldet. "

Ich bin schockiert! :o


Hallo killamuckel,

lese einmal weiter:

"Bei weiteren Untersuchungen wurden bei allen Betroffenen Risikofaktoren gefunden, die schon vor der Behandlung bestanden hatten."

Also, nur ein Grund zur Überprüfung, kein Grund um Briakinumab völlig abzuschreiben!
Nachdem mir Stelara in einer Studie wunderbar geholfen hat, bin ich daran interessiert, dass der Weg der Antikörper weiter konsequent verfolgt wird.

Würde auch Briakinumab in einer Studie ausprobieren, nur wie schonmal erwähnt, scheint es etwas höher dosiert zu sein.

Schöne Grüße,
arctic

#9 OFFLINE   Mitte20

Mitte20

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geschrieben 03. Mai 2011 - 17:02

Hey arctic,

ich finde deinen Monolog übrigens höchst interessant und freu mich schon auf mehr :)

#10 OFFLINE   Hans1000

Hans1000

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geschrieben 03. Mai 2011 - 22:08

Hallo,

Beitrag ansehenMitte20 schrieb 03. Mai 2011 - 17:02 :

ich finde deinen Monolog übrigens höchst interessant und freu mich schon auf mehr :)

Geht mir genauso :-)
Nebenbei sei erwähnt, daß bzgl Interleukin-Antikörper wenigstens zwei neue Biologika in der klinischen Erprobungsphase sind:
- AIN 457 (Secukinumab), ein Interleukin-17 Antikörper
- SCH900222 , ein Interleukin-23 Antikörper

Gruß Hans




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