Zu Inhalt springen

Herzlich willkommen!

👋 Herzlich Willkommen im Psoriasis-Netz. Du bist hier in der größten unabhängigen Gemeinschaft für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis im deutschsprachigen Raum.

Du besuchst unser Angebot gerade als Gast und kannst manch nützliche Funktion nicht nutzen – zum Beispiel, um zu antworten, selbst zu fragen oder mehr Bilder zu sehen. Aber es gibt Abhilfe 🙂

Ein Blog von Antje in Allgemeines
  • Einträge

    9
  • Kommentare

    51
  • Aufrufe

    5.610

Einträge des Blogs

Mit wachsender Faszination befasse ich mich seit ca. zehn Jahren mit Grenzen – alle Sorten von Grenzen wie zum Beispiel Zäune, Absperrungen, gesellschaftlichen Grenzen wie denen zwischen „Klassen“, „Ethnien“ und „Geschlechtern“, kulturellen Grenzen z.B. zwischen „Massenkultur“ und „gehobenerer“ Kultur, persönlichen Grenzen zwischen dir und mir oder seinem und meinem und so weiter. Ausnahmslos alle Grenzen haben eins gemeinsam – sie wurden von Menschen geschaffen. Halt halt wird jemand rufen und
Antje
  • Antje
… was so viel heißt wie „Heute gehe ich weg“ und teil eines Reisesegens war. Wer in der frühen Neuzeit, also vor dem 19. Jh. und der Erfindung der Eisenbahn, durch die Lande reiste, musste zurecht um Leib und Leben fürchten, denn Seuchen, Krankheiten und Räuberbanden machten oft kurzen Prozess mit den Reisenden. Dementsprechend langwierig fiel der Abschied von Daheim aus. Man musste die finanziellen Angelegenheiten regeln, den Reisesegen des Priesters und Empfehlungs- und Begleitschreiben der O
Antje
  • Antje
Nein, Carolina war kein hübsches Mädchen, das heimlich Liebestränke kochte und des nachts mit ihren Freundinnen durch die Lüfte fegte, sondern ein Gesetzestext. Offiziell hieß er „Constitutio Criminalis Carolina“ oder „Die Peinliche Gerichtsordnung Kaiser Karl V.“ (P.G.O.), wobei „peinlich“ hier sowas wie „strafen“ bedeutet (man kann also sagen, es war eine Strafgesetzordnung). Auch hat sich Karl V. nicht selber hingesetzt und über Paragraphen gebrütet, sondern war sozusagen nur Schirmherr der
Antje
  • Antje
Auch wenn es manchmal den Anschein hat, ich bin leider nicht unfehlbar. ;o) Was ich hier so selbstverständlich über grausame Strafen im Mittelalter erzählt habe, muss jetzt eine kleine Zeitverschiebung in die Frühe Neuzeit erfahren. Das ist daher so wichtig, weil die Leute im Mittelalter, denen ja immer wieder Hinterwäldlerdasein und Barbarei nachgesagt wird, damit schon genug zu tragen haben. Da mein tieferes Geschichtswissen 394 n. Chr. mit Theodosius dem Großen endet und erst wieder im 19. Ja
Antje
  • Antje
Zeitreisen sind anstrengend, vor allem wenn es einen nicht an die schönen Plätze führt, sondern man eine Hinrichtungsstätte nach der anderen besucht. Wer sensibel auf die Todesstrafe reagiert, sollte hier aufhören zu lesen. Ich reagiere ja auch empfindlich auf verordneten Tod, aber wenn man Verbrechen in der Vergangenheit bearbeitet, kommt man nicht um ihn drum rum (und spannend ist es auch noch ;o)). Also auf meiner Reise habe ich Dinge gesehen, die stellt man sich nicht in seinen schlimmst
Antje
  • Antje
Fast jede Frau kennt dieses frustrierende Erlebnis: Man ist einigermaßen zufrieden mit sich und der Welt bis man mit einem superschicken Rock oder ähnliches eine Umkleidekabine betritt und nackt und verletzlich im kalten Neonlicht die grausame Wahrheit im Spiegel entdeckt. Jeder „Makel“ wird bis ins kleinste ausgeleuchtet und wenn man sich wie ich meist nur von vorn sieht und kennt (was in meinem Fall auch nicht besser nur gewohnter ist), rennt man schreiend aus dem Kaufhaus ins nächste Fitnesss
Antje
  • Antje
Die zweite Hälfte des 18. und die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts ist für mich die faszinierendste Zeit in der Vergangenheit. Man erfand pausenlos neue Dinge, die anfangs oft als Unterhaltung, d.h. zum Spaß vorgeführt wurden, bis man entdeckte, dass vieles davon tatsächlich im Alltag nützlich ist (z.B. Gaslampen oder der Telegraph, der, bis ihn die Bahn neu entdeckte, langsam in der Ecke einstaubte). Vor kurzem war ich in der Babylon-Ausstellung im Pergamonmuseum und kann seitdem wieder einmal
Antje
  • Antje
Über die Beschaffenheit des Bahnabteils hat man sich erst gar keine und später sehr viele Gedanken gemacht. Anhänger von „liberté“ „égalité“, und „fraternité“ glaubten sich fast schon am Ziel ihrer Träume: Männer und Frauen, arm und reich, alt und jung – alle in einem Abteil. Die Eisenbahn als Instrument der Demokratisierung. Aber wie das mit Idealisten so ist, während sie träumten, setzten die Bahngesellschaften, die mit solchem Unsinn nichts am Hut hatten, die Trennung schön fort. Reich saß
Antje
  • Antje
Nichts hat in das alltägliche Leben von Europäern so eingeschlagen wie die „Erfindung“ der Eisenbahn Anfang des 19. Jahrhunderts. Natürlich kannte man Dampfkraft schon so ca. 100 Jahre lang, aber plötzlich konnte man mit ihr Menschen und Güter in relativ kurzer Zeit von A nach B schaffen. Das war eine Sensation. Der Raum um einen herum verdichtete sich und die Zeit nahm an Geschwindigkeit zu. Musste man früher 3 Tage lang in der Postkutsche die schlechten Straßen langholpern, um die Großmutter
Antje
  • Antje

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Suche

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.