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  1. Becky Bloomwood

    Angst - Aussage vom Arzt!

    Hallo, seit ich gestern vom Arzt gekommen bin habe ich totale Angst...aber erst mal kurz zu meiner Geschichte. Ich habe seit ca. 6 Jahren ein ca. 5 Markstück großes Areal auf der Kopfhaut das schuppt, juckt und auch vor allem brennt. Vor 6 Jahren war ich damit schon mal beim Hautarzt, da hieß es es sieht nicht aus wie ne Schuppenflechte sondern eher wie ein Pilz bzw. seborrhoisches Ekzem. Pilztest war allerdings negativ. Vor nem Jahr war ich damit noch mal da und da hieß es wieder es sei keine Psoriasis sondern eher ein Pilz oder/und seborroisches Ekzem. Wieder Pilztest, diesmal positiv. Zu meiner Schande muss ich gestehen dass ich das Ekzem aber ärztlich nicht behandeln habe lassen. Dann war ich die Woche noch mal bei 2 Ärzten. 1 Arzt sagte es sei entweder ein Pilz und/oder seborrhoisches Ekzem. Auf die Frage ob es auch Psoriasis sein könnte sagte er es kann theoretisch schon aber meistens sei es "nur" ein Ekzem. Das Ergebnis der Pilzprobe steht da auch noch aus. 2 Arzt sagte es sei definitv Psoriasis und könne gar kein Pilz sein, da nur Kinder Pilze auf der Kopfhaut bekommen würden. Sie hat auch keine Probe der Schuppen genommen. Sie sagte auch noch es sei keine Autoimmunerkrankung aber das Immunsystem sei ja trotzdem gestört. Sie hat mir Salycylsäure mitgegeben damit sich die Schuppen mal lösen können. Jedoch habe ich gar nicht das Gefühl dass die Schuppen so fest sitzen. Wenn ich beispielsweise Haare gewaschen ist die Stelle eigentlich nur gerötet und nicht mit Schuppen bedeckt. Jetzt habe ich "leider" in mehreren Zeitschriften und Internet vom dem erhöhten Kresbrisiko bei Psoriasispatienten gelesen und habe die Ärzte auch beide danach gefragt. Arzt 1 sagte das würde nicht stimmen und beziehe sich eher auf Herz-Kreislauferkrankungen. Arzt 2 sagte das wäre richtig, aber das hieße nicht dass ich an der Stelle wo die Psoriasis ist Hautkrebs bekommen würde sondern das Krebsrisiko für den ganzen Körper sei bei Psoriasis-Patienten erhöht. Das hat mir richtig Angst gemacht da ich sowieso an einer Angststörung diesbezüglich leide. Es wäre ganz toll und lieb wenn ihr mir dazu (falls ihr könnt) ein paar Fragen beantworten könnten. Lieben Dank schon mal. 1. Ist es richtig dass das Krebsrisiko bei Psoriasis generell erhöht ist - auch unabängig davon ob man Medikamente nimmt oder nicht? (in der Studie stand dass man vermutet dass es an den innerlich eingenommen Medikamenten liegt und dass das Risiko für verschiedene Krebsarten im verdauungstrakt steigt) 2. Oder ist das Krebsrisiko generell erhöht wegen Störung des Immunsystems? 3. Hängt das Krebsrisiko auch von der Stärke und vom Ausmaß der Psoriasis ab? Oder ist es egal ob man nur eine kleine Stelle hat oder großflächig? 4. Eine Psoriasis kann ja auch mal für längere Zeit verschwinden (lt. Aussage Arzt). Falls das so sein sollte ist das Immunsystem dann trotzdem noch gestört (weil es ja eigentlich genetisch ist) oder ist es dann für die Zeit nicht gestört weil es ja keine Entzündung zu bekämpfen hat? Oder ist es permament in Bereitschaft zu "kämpfen"? Ich bin ehrlich gesagt richtig fertig, aber möchte natürlich auch ehrliche Antworten. Liebe Grüße... Becky
  2. Hallo! Zuallererst möchte ich sagen, dass ich hier niemanden verunsichern oder jemanden Angst machen will. Es ist eine reine Theorie, über die ich gern mal diskutieren würde. Und zwar geht es um Biologika (in meinem Fall Humira). Diese blockieren ja den TNF-a (Tumor-Nekrose-Faktor), der sowohl bei der Abwehr von Infektionen als auch Krebs eine Rolle spielt. Dass man ein höheres Risiko einer Infektion hat, sagt einem auch jeder Arzt. Von einem höherem Krebsrisiko spricht weder ein Arzt noch steht davon irgendwas in der Packungsbeilage. Eine Studie der FDA ergab ein höheres Risiko, während eine andere dieser widerspricht und behauptet, dass es kein erhöhtes Risiko gibt. Ich hab weder eine medizinische noch pharmakologische Ausbildung. Für mich klingt es halt logisch, dass es erhöht werde. Richtig stutzig wurde ich, als mir eine Gesichtsdiagnostikerin (egal, was man jetzt davon hält) gesagt hat, dass ich mir wegen Krebs nicht so Große sorgen machen muss, weil Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie meiner (Pso arthritis) generell ein niedrigeres Risiko haben. Auch da weiß ich überhaupt nicht, ob das stimmt. Klingt halt auch wieder für einen einfach denkenden Mensch logisch... Warum man uns das erhöhte Risiko verschweigen sollte? Jetzt mal ehrlich. Ich will keine Verschwöhrungstheorie aufstellen, aber wir wissen wieviel Geld hinter Biologika stecken. Das sind pro Patienten ca. 20000€ im Jahr. Das lässt man sich ungern entgehen. Wer würde das Zeug schon nehmen, wenn in der Packungsbeilage stehen würde, dass man eventuell ein erhöhtes Risiko an Krebs zu erkranken hat. Ich bin dankbar für hilfreiche Inputs.
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