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Expertenforum Schuppenflechte in der Schwangerschaft und Stillzeit
Hier antwortete Dr. Petra Staubach von der Universitäts-Hautklinik in Mainz
Was bedeutet es, mit Schuppenflechte schwanger zu werden, zu stillen und möglicherweise ein ebenfalls erkranktes Kind großzuziehen? In diesem Expertenforum konnte alles gefragt werden – zum Beispiel:
- Verschlimmert sich die Psoriasis durch die Schwangerschaft?
- Muss eine Schwangere mit Schuppenflechte eher mit Komplikationen rechnen als eine Gesunde?
- Welche äußerlichen oder innerlichen Wirkstoffe müssen wann abgesetzt werden? Gibt es welche, die nicht auf das Kind übertragen werden?
- Ist es möglich, sich während der Schwangerschaft bestrahlen zu lassen – auch mit PUVA?
- Darf der Säugling geimpft werden?
- Erbt das Kind automatisch die Schuppenflechte der Mutter?
- Gibt es Hautärztinnen oder -ärzte, die sich auf die Behandlung von Schwangeren mit Psoriasis spezialisiert haben?
Diese und alle anderen Fragen beantwortete die Dermatologin Professorin Petra Staubach-Renz (Uniklinik Mainz) – und Ihr könnt sie nachlesen.
12 Themen in diesem Forum
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Eine Schwangere mit sehr schwerer Psoriasis wurde mit einem Biologikum (nicht Cimzia®) behandelt. Sie wollte wissen, ob sie das tatsächlich bis zum 6. Monat (24. Woche) oder sogar "allerspätestens" bis zum 8. Monat (Woche 30) injizieren dürfe. Hängt das davon ab, wie oft das Mittel gespritzt wird?
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Sie hatten in einer Antwort berichtet, dass eine schwere Schuppenflechte möglicherweise die Chance schwanger zu werden verkleinert. Es gibt einige Veröffentlichungen, nach denen bei Frauen mit Psoriasis mehr Komplikationen im Verlauf der Schwangerschaft und bei der Geburt auftreten – vor allem bei Übergewichtigen und Raucherinnen. Was würden Sie den Betroffenen raten?
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Ich glaube gehört zu haben, dass Frauen, die unter MTX schwanger wurden, früher geraten wurde abzutreiben. Es wurde befürchtet, das Kind könnte missgebildet werden. Gilt diese "Vorsichtsmaßnahme" heute auch noch?
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Wir haben gehört, dass das Medikament Cimzia auch während der Schwangerschaft und in der Stillzeit angewendet werden kann. Das ist auch bei Embryotox so nachzulesen. Wie sieht es denn mit anderen Biologika aus?
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In der Schwangerschaft und während der Stillzeit sind viele Medikamente tabu. Ist in dieser Zeit vielleicht (oder wenigstens) eine UV-Therapie möglich? Ist da ein bestimmtes UV-Spektrum besser als ein anderes?
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Hallo Frau Dr. Staubach, auch als Mann bzw. Vater hat man eine Frage zur Schwangerschaft. Meine Tochter ist dieses Jahr zum ersten mal Mutter geworden und hatte dabei überhaupt keine Anzeichen von Hautproblemen. Wie hoch ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit das während einer Schwangerschaft eine Psoriasis ausbricht und wodurch wird dies ausgelöst? Und gibt es überhaupt eine Erklärung dafür? Ich bin Psoriatiker, meine Frau und meine beiden Töchter nicht. Gruß Uwe
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Kann der Wirkstoff von äußerlich aufgetragenem Kortison aufs ungeborene oder später beim Stillen aufs Baby übergehen? Egal, ob als Salbe, Creme, Schaum oder Gel und gleichgültig, wo man es aufträgt?
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Hallo Frau Staubach, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für unser Expertenforum nehmen. Ich gebe Fragen weiter, die uns immer wieder per Mail, am Telefon oder in unserer Berliner Selbsthilfegruppe gestellt werden. Wenn ein Paar ein Kind bekommen möchte und einer von beiden Schuppenflechte hat – was muss das Paar beachten? Die Chance, schwanger zu werden, ist vermutlich nicht verändert gegenüber ansonsten gesunden Menschen, oder? Viele Grüße aus Berlin!
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Hallo, welche Therapien sollte man während der Schwangerschaft absetzen? Ist eine Bestrahlung weiterhin in Ordnung? Und gibt es Erfahrungswerte, ob sich die Psoriasis während der Schwangerschaft verschlimmert?
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Säuglinge werden normalerweise erstmals nach 6 Wochen gegen Rotaviren, nach 2 Monaten gegen die wichtigsten anderen Viren geimpft. Gibt es damit Probleme, wenn die Schwangere mit einem innerlich wirkenden Medikament behandelt wurde?
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Kann die Pflege mit harnstoffhaltigen in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit gefährlich für das Baby werden?
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Klassischerweise werden Schuppen, vor allem auf dem Kopf, mit salicyhaltigen Mitteln abgelöst. Ich habe gelesen, dass sich die Dermatologen nicht einig sind, ob das auch in der Schwangerschaft und Stillzeit noch empfohlen werden sollte. Was meinen Sie?
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