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Homöopathie beruht auf Einbildung!

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  • Die beiden Behandlungsmethoden sollte man nicht in einen Topf werfen, denn sie sind grundverschieden.

  • Da schaue ich mal wieder in das Psoriasisnetz und sehe, dass diese Diskussion weiter gegangen ist. Mein Standpunkt hat sich zu diesem Thema nicht geändert: Alle wissenschaftlich fundierten Untersuchun

  • Ja, in der Wissenschaft hat sich sicher einiges getan, in der Homöopathie allerdings nicht. Und ja, am Ende muss jeder selbst entscheiden. Ich finde allerdings, dass eine solide Entscheidung nur dann

Hervorgehobene Antworten

@Uhhu, also fuer Dich mal wieder Don Quijote. Quasireligioes finde ich ja sehr witzig. Du bist schon ein Spassvogel.

Ich schreibe hier von meinen persoenlichen Erfahrungen und keinen Einbildungen, aber Du plapperst nur anderen nach.

@Uhhu, schreib doch mal was Deine eigenen Erfahrungen sind.

Bearbeitet ( von Pinie)

Und man kann einfach nicht vernünftig darüber streiten, wer den tolleren imaginären Freund hat.

 

stimmt :D.

 

Gründe wie diese hier http://www.psoriasis-netz.de/themen/lesetipps/bedrueckende-fakten-ueber-die-pharmaindustrie.html werden ignoriert.

 

Was soll ich von einer Medizin halten, der ich als Subjekt und Einzelner völlig egal bin. Einer Medizin, die es nicht interessiert, wie es mir geht. Interessant sind nur Laborwerte.

O-Ton meines Ex-Rheumatologen Nr. 1: Mich interessiert nicht, wie es Ihnen geht, mich interessieren nur Ihre Werte! Die Erklärung dafür liefert jetzt sia in Ihrem Bericht: Ein Einzelner ist überhaupt nicht in der Lage, zu wissen, wie es ihm geht. Aber gleichzeitig wird festgestellt, dass die schulmedizinischen Mittel nicht bei allen gleichermaßen wirken können, weil ja jeder anders ist. Es tut mir leid, aber hier muss ich gedanklich aussteigen, sonst gibt es eine Schleife.

 

Was soll ich von einer Medizin halten, deren Vertreter - wie Kuno in meinem Lernthread schrieb - erst lernen müssen, dass der Patient nicht nur lebendes Gewebe ist.

Was soll ich davon halten, wenn ich Medikamente nehmen soll, deren Nebenwirkungen schlimmere Auswirkungen haben als die Grunderkrankung und die trotzdem nicht "heilen".

 

Es scheint fast so, als wäre diese Medizin gar nicht um des Patienten Willen, sondern um der Wissenschaft Willen geschaffen. Und es macht mich betroffen. Einmal mehr.

 

Dieser Spruch geht davon aus, dass wirklich jemand von etwas 'geheilt' wurde und, dass die 'Heilung' tatsächlich auf die Therapie zurückzuführen ist. Diese 'gefühlte' Ursache ist allerdings alles andere als sicher. Tut mir der Kopf weh, kann man ein Aspirin nehmen - die Kopfschmerzen sind weg, man trinkt eine Tasse Kaffee, die Kopfschmerzen sind weg und macht man nichts, können die Kopfschmerzen ebenfalls verschwinden. Was hat mich nun “geheilt”? Der Kaffee? Die Aspirin-Tablette? Das Nichtstun?

 

Menschen tendieren dazu Kausalketten zu bilden, d.h. zwei Ereignisse die zeitlich dicht beieinander liegen ursächlich zu verknüpfen. Man glaubt zwar, man würde alles 'objektiv betrachten, aber das ist nicht so. Es gibt in der Psychologie inzwischen sehr viele Experimente, die zeigen, wie leicht man zu täuschen ist.

 

Ob tatsächlich etwas 'heilt' kann man als einzelner nicht bestimmen. Auch nicht, wenn man 'glaubt' man würde eine Erfahrung immer wieder machend.

Es bedarf einer ausgeklügelten Methodik und der Statistik um verlässlich zu wissen ob ein Medikament oder eine Behandlung 'heilt'.

 

Wenn ich also z. B. Erdbeeren esse, und ich anschließend breche, kann ich nicht behaupten, dass ich brechen musste, weil ich Erdbeeren gegessen habe. Selbst wenn ich jedes Mal nur dann brechen muss, wenn ich Erdbeeren esse, glaube ich nur, dass ich Erdbeeren nicht vertrage. Erst wenn viele andere Menschen nach dem Genuss von Erdbeeren brechen, kann man mit einer ausgeklügelten Methodik und der Statistik behaupten, dass es von den Erdbeeren kommt.

 

Sehr nachdenkliche Grüße

Kitty1389

Gutes Beispiel, Kitty.

Es geht hier aber nicht um die Pharmaindustrie. Und ja, man kann unser Gesundheitssystem an vielen Ecken kritisieren. Dazu diskutiere ich gerne in einem anderen Faden.

 

Nur weil eine Sache Fehler hat macht das eine andere Sache damit nicht besser... non sequitur nennt man das auch - ein Fehlschluss.

 

Wenn ich also z. B. Erdbeeren esse, ...

Auch diese Argumentation ist falsch. Man weiß durch Untersuchungen, dass es Nahrungsmittelallergien gibt - in dem Beispiel eine Erdbeerallergie. Bei Nahrungsmittelallergien können die Folgen mit den angenommenen Ursachen verknüpft werden.

 

 

 

Was soll ich von einer Medizin halten, der ich als Subjekt und Einzelner ....

Klar gibt es schlechte Mediziner. Schade für jeden, der an einen solchen gerät. Und ja, wie ich schon schrieb kann man am Gesundheitssystem einiges aussetzen... aber ... mir - ganz subjektiv ist ein 'Dr. House' lieber als ein 'Dr. Brinkmann'.

Aber ich seh schon ein, dass viele Leute Streicheileinheiten für die Psyche brauchen - daher ich bin voll dafür, dass Beratungsgespräche beim Arzt besser bezahlt werden.

 

 

Es scheint fast so, als wäre diese Medizin gar nicht um des Patienten Willen, sondern um der Wissenschaft Willen geschaffen. Und es macht mich betroffen. Einmal mehr.

 

Das sind schon unschöne Unterstellungen. Aber gut, dass es nur 'so scheint'. Hauptsache betroffen. :)

@ Uhhu, sia, xaver,... und alle anderen "Mediziner":

 

Keine Medizin (egal ob wissenschaftlich, pflanzlich oder was auch immer) hat bis heute die Ursache der Psoriasis herausgefunden - alles nur Vermutungen und Theorien welche als bewiesen galten und bereits widerlegt wurden. 

 

Es bleibt abzuwarten, ob die aktuellste Erkenntnis (https://idw-online.de/de/news643502) von Dezember 2015 uns weiterbringt oder nicht. Es wäre uns allen zu wünschen !

 

Wie kann ich - ohne die Ursache zu kennen - eine Erkrankung überhaupt und dann auch noch erfolgreich behandeln bzw. lindern?

Gar nicht. Auch die "normale Medizin" versagt reihenweise in der Behandlung der Psoriasis. Es ist reiner Zufall wenn ein Medikament bei einem Anteil der Psoriatiker "wirkt" und es wäre wirklich SEHR vermessen diese Medizin hier als einzig wirksam darzustellen. Momentan kann sie nur aufs Geratewohl die Symptome "behandeln".

 

Dieses Forum hier ist der beste Beweis dafür - ein Medikament, welches jeder hier verträgt und welches auch noch alle Symptome heilt habe ich hier noch nicht gelesen !

 

Ihr etwa ?

Es geht hier aber nicht um die Pharmaindustrie. Und ja, man kann unser Gesundheitssystem an vielen Ecken kritisieren. Dazu diskutiere ich gerne in einem anderen Faden.

 

Aha, Pharmaindustrie hat nix mit den Medikamenten zu tun. Interessant.

 

Nur weil eine Sache Fehler hat macht das eine andere Sache damit nicht besser... non sequitur nennt man das auch - ein Fehlschluss.

 

Doch, genau das tut es. Die Nebenwirkungen, ohne die es ja bei der "...Medizin" nicht geht, bleiben mir erspart. Ebenso blieb mir die Entfernung meines Zehs erspart. Aber ... Moment... Chirurgen haben ja jetzt wieder nix mit Medikamenten zu tun, Verzeihung.

Mal abgesehen davon, dass es mir auch noch besser geht. Auch, wenn ich das jetzt ja wieder nicht behaupten darf.

 

Auch diese Argumentation ist falsch. Man weiß durch Untersuchungen, dass es Nahrungsmittelallergien gibt - in dem Beispiel eine Erdbeerallergie. Bei Nahrungsmittelallergien können die Folgen mit den angenommenen Ursachen verknüpft werden.

 

Ich habe auf das geantwortet, was DU geschrieben hast.

 

Klar gibt es schlechte Mediziner. Schade für jeden, der an einen solchen gerät. Und ja, wie ich schon schrieb kann man am Gesundheitssystem einiges aussetzen... aber ... mir - ganz subjektiv ist ein 'Dr. House' lieber als ein 'Dr. Brinkmann'.

 

Es gibt zu viele davon. Bei so einem ausgetüftelten und methodischen System darf es die aber nicht geben. Es hängen Menschenleben dran, auch wenn der Einzelne ja nicht so ausschlaggebend ist.

 

Aber ich seh schon ein, dass viele Leute Streicheileinheiten für die Psyche brauchen - daher ich bin voll dafür, dass Beratungsgespräche beim Arzt besser bezahlt werden.

 

Genau, am Ende ist man dann wieder psychosomatisch. Kenn ich schon.

 

Das sind schon unschöne Unterstellungen. Aber gut, dass es nur 'so scheint'. Hauptsache betroffen. :)

  • 4 Monate später...

Hallo Leute,

Habe gerade mal die Überschrift des Threads gelesen und wollte einfach mal meinen Senf dazu abgeben

  • 4 Wochen später...
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Da schaue ich mal wieder in das Psoriasisnetz und sehe, dass diese Diskussion weiter gegangen ist. Mein Standpunkt hat sich zu diesem Thema nicht geändert: Alle wissenschaftlich fundierten Untersuchungen konnten eine Wirksamkeit der Homöopathie, die über den Placeboeffekt hinaus geht, nicht beweisen. Aus naturwissenschaftlich fundierter Sicht könnte eine Wirksamkeit nicht erklärt werden. Alle Versuche, die Homöopathie zu "retten" sind gescheitert. Auch der Rückgriff auf eine quantentheoretisch begründete Wirkungsweise über Informationen, die im Wasser gespeichert werden sollen, hat sich als Irrweg erwiesen. Das "Wassergedächtnis" funktioniert nur über ultrakurze Zeiträume. Ansonsten würde uns dieses Wassergedächtnis Romane erzählen und keiner könnte Wissen, welche Informationen das Wasser so in sich trägt, denn es würde ja nicht nur die vom Menschen eingegebenen enthalten, sondern unzählige andere.

 

Eine Wirkung kann man durch statistische Erfassung von Behandlungsergebnissen erfassen, auch wenn man sie nicht erklären kann. Dazu muss ein Medikament erfolgreicher sein als ein Placebo. Denn die Placebowirkung entsteht aus inneren Kräften der Menschen, die durch Hoffnung entstehen. Sie ist eine reale Wirkung.

 

Als junger Mediziner war ich begeistert von der Homöopathie. Indem ich in einer Klinik sie zu lernen versucht habe, habe ich sehr schnell verstanden, dass sie mit sehr wenigen Ausnahmen aufgrund der Verdünnungen keine pharmakologische Wirkung entfalten kann. Ich will niemandes Hoffnung zerstören, aber direkt zur Homöopathie kann ich mich nur so äußern.

 

Wer es mag, soll Homöopathie dennoch ausprobieren. Allerdings sollte das nicht geschehen, wenn dadurch Schäden passieren, die nicht mehr rückgängig zu machen sind.

 

Zur viel bescholtenen Schulmedizin möchte ich noch sagen: Wer sich tiefer in die Medizin einarbeitet, wird sehr schnell erkennen, dass sich mit jedem Schritt zu neuer Erkenntnis stets neue Fragen auftun. Das muss man in aller Bescheidenheit einräumen. Das heißt aber nicht, dass die Ärzte und noch mehr die Forscher blöd sind, sondern es zeigt die ungeheure Komplexität jeglicher Lebewesen und Naturprozesse auf.

 

Schöne Grüße nach langer Zeit von Kuno

  • 3 Jahre später...

Ich kenne aber genug Fälle, bei denen Globulis Wunder bewirkt haben. 
Lies zum beispiel hier😉

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