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Großes Problem


Eizo
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Hallo liebe Forenmitglieder,

ich habe ein großes Problem, bei dem ich Rat von Profis brauche. Folgendes: bei mir hat sich gewisser Wahrscheinlichkeit PSA manifestiert. Eine entgültige Diagnose habe ich noch nicht.

Mein Problem ist, daß ich Beamter im öffentlichen Diest bin - aber noch nicht auf Lebenszeit verbeamtet. Dies steht in 7 Monaten bevor. Wenn allerdings die PSA in den "Büchern" auftaucht, kann mich das meine Ernennung und damit meine gesamte berufliche Zukunft etc. kosten. Mit PSA kann man ungeeignet für meinen Dienst sein.

Nun meine Frage: haltet ihr es für sehr gefährlich, die nächsten 7 Monate die PSA zu ignorieren? Dabei bedacht, daß damit die berufliche Zukunft gerettet wird? Breitet sich die PSA schnell aus? Schwächt sie zwischendurch auch wieder ab? Riskiere ich dauerhafte Gelenk- und/oder Sehnenschäden?

Man, ich bin verzweifelt.

Gruß

Eizo

Edited by Eizo
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Willkommen im Forum Eizo.

Ich kann dir nur Ratschläge in meiner Richtung PSA/Enthesitis mitteilen. Du scheinst noch jung zu sein, demzufolge wärst du erst am Anfang einer Enthesitis-Karriere. Versuchst du dauernde körperliche Überanstrengung zu vermeiden und treibst du Lockerungssport kannst du sehr lange ohne Medis leben.

Bei mir wurde die Krankheit nicht erkannt (erste lange AU 1978 mit Sehnenscheidenentzündung - berufsbedingt) - erst dieses Jahr wurde sie bestätigt.

Demnach brauchtest du, wenn es in diese Richtung geht mMn nichts anzugeben.

Die Psoriasis dürftest du allerdings nicht verschweigen.

Ich weiss ja nicht, in welche Berufsrichtung du gehst - z.B. Lehrer, sehe ich keine Probleme.

Es gibt auch einen Thread wegen Berufsunfähigkeit - das geht in die ähnliche Richtung...

Viel Glück

Petra

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Hallo Eizo,

eine PSA muß sich nicht so hochschaukeln, daß sie zu dauerhaften Behinderungen führen kann. Als bei mir vor vielen Jahren die Frage einer Verbeamtung stand, habe ich abgelehnt. Ich wollte nicht Lügen. Die Diagnose Bechterew stand bereits, bevor sie in PSA umbenannt wurde. Ich hatte Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Entzündungen.

Eine Kollegin wurde mit Morbus Scheuermann verbeamtet, hat wegen einer Bandscheibenerkrankung kurz darauf ein Jahr lang gefehlt. So was passiert. Ich kenne deinen Beruf nicht. PSA und Schreibtisch-Arbeit vertragen sich schlecht, wenn die Erkrankung bereits an der Wirbelsäule rumfrißt. Die Belastung der Gelenke und der WS können am Schreibtisch zu Schmerzen führen, Sehnenansätze werden zusätzlich gereizt. Arbeit, die Bewegung beinhaltet, wirkt entlastend, wenn nicht grade täglich körperlich belastendes - z.B. Transfers von Rollstuhlpflichtigen, Umlagerungen und so, Sportunterricht aktiv unterstützen, wie Bocksprung, Stufenbarren, Seilklettern, Kugelstoßen und so) auf Gelenke und WS einwirkt.

Wenn die PSA bereits zu dieser Zeit enorme Probleme macht, wird sie sich mit Ignorieren nicht aufhalten lassen. Es wäre jetzt zu überlegen, ob in Nächster Zeit die Diagnose bestätigt wird, und ob es Ausschlusskriterien für die Beamtenlaufbahn gibt. Wenn die Diagnose erst in 8 Monaten bestätigt wird, hast du nicht gelogen, wenn du sie nicht angibst. Wenn aber Gelenkschmerzen, WS-Probleme zur ärztlichen Untersuchung wegen der Verbeamtung abgefragt werden, mußt du dies angeben.

Sehr schwer, zu überlegen, was nun tun. Eines darfst du keinesfalls: Lügen, Verschweigen von körperlichen Symptomen wird auch als Lüge ausgelegt.

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Hallo,

schonmal vielen Dank für die Antworten. Die Tätigkeit ist sitzend, typisch Büro, daher auch meine Sorgen....

Gruß

Eizo

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Da die PSA im schlechtesten Fall sowieso erst nach 15 Jahren erkannt und behandelt wird, denke ich das 7 Monate da nichts ausmachen. Ich meine auch, dass Du erst einmal mit Physiotherapie, Schmerzmitteln und ggf. Sport (Aqua-Fitness z.B.) anfangen solltest. Das würde ein Rheumatologe sicher auch erst einmal empfehlen, wobei ich von einem leichten Verlauf mal ausgehe, so aus der Ferne immer schwer zu beurteilen. Auch eignen sich Urlaube, wenn Du Wärme bevorzugst, auf den Canaren oder Ländern mit Wüstenklima. Falls Du Kälte vorziehst, würde ich meinen Urlaub eher in nordischen Ländern verbringen und ggf. mit Kältepacks die Schmerzen lindern.

Wichtiger erscheint mir aber, ob Du Probleme hättest wenn Du chronische Erkrankungen verschweigst. Ich kenne mich im Beamtenrecht nicht aus, aber ich denke eher nicht. Da Du von einer Schreibtischtätigkeit schreibst ist das sicher nicht relevant. Wenn etwas abgefragt wird, dann gibst Du die PSO an, dass evtl. eine Diagnose von PSA dazu kommen wird, kannst Du ja noch nicht gewußt haben. Wer will das denn kontrollieren, selbst wenn Du vorher zu einem Amtsarzt mußt. Rückenschmerzen o.Ä. kannst Du auch angeben, die hat heute sowieso fast jeder. Die denken heute eher das man als chronisch Kranker öfter krank ist, aber das ist wohl ein grundsätzliches Problem lt. Statistiken bei Beamten.

Lg. Anjalara

Edited by anjalara
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"Ich denke eher die denken das man als chronisch Kranker öfter krank ist, Über das ist wohl ein grundsätzliches Problem lt. Statistiken"

Genau das ist das grundsätzliche Problem. Wenn Du aller Voraussicht nach wesentlich öfter Krank bist als andere, dann keine Lebenszeiternennung. Staat muß sparen....

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"Ich denke eher die denken das man als chronisch Kranker öfter krank ist, Über das ist wohl ein grundsätzliches Problem lt. Statistiken"

Genau das ist das grundsätzliche Problem. Wenn Du aller Voraussicht nach wesentlich öfter Krank bist als andere, dann keine Lebenszeiternennung. Staat muß sparen....

Das muss bei PSO aber ja nicht sein. Alles kann.... nichts muß. Ich denke der Link von Happymann ist da hilfreich. Es ist zwar chronisch aber es verläuft in Schüben.

Lg. Anjalara

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Mein Problem ist, daß ich Beamter im öffentlichen Diest bin - aber noch nicht auf Lebenszeit verbeamtet. Dies steht in 7 Monaten bevor. Wenn allerdings die PSA in den "Büchern" auftaucht, kann mich das meine Ernennung und damit meine gesamte berufliche Zukunft etc. kosten. Mit PSA kann man ungeeignet für meinen Dienst sein.

Hallo,

die 7 Monate... wären für mich nicht das echte Problem.

Ein Problem für mich wäre die wissentliche Vertuschung des wahren Gesundheitszustandes.

Jeder Angestellte (oder Arbeiter) verkauft seine Arbeitsleistung und erhält Geld dafür. Wenn der Käufer der Leistung also leistet, sollte der Verkäufer der Leistung auch seine Part beibringen.

Als Beamter ist eine besondere Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber gefordert; genießt man doch so manchen Vorteil....

Daher halte ich es für richtig, wenn bei nachgewiesenem Fehlverhalten konsequent durchgegriffen wird und Leistungen wieder entzogen werden.

Hardy

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Ich würde die sieben Monate medizinisch nicht kleinreden. Was in der Zeit an den Gelenken kaputtgeht, ist nicht zu reparieren. Je früher eine Psoriasis arthritis behandelt wird, um so größer sind die Chancen, dass die Gelenke nicht erst anfangen, sich zu verformen, dass die Entzündung aufgehalten wird...

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@ Eizo

Ob Du 7 Monate mit der Behandlung wartest, ist aus der Ferne überhaupt nicht zu beurteilen. Bei leichten Verläufen dürfte das nicht so ein großes Problem sein.

Woher weißt Du denn überhaupt, dass Du PSA hast. Die Diagnose ist meistens sehr schwer zu stellen. Auch Orthopäden und Rheumatologen tun sich oft schwer damit. Wenn sehr deutliche Gelenksentzündungen bestehen, wird es kaum möglich und sinnvoll sein, das zu verheimlichen. Grundsätzlich kann, wie andere schon vor mir geschrieben haben, der Verlauf langsamer oder schneller sein - mit kaum merkbaren oder sehr deutlichen Veränderungen. Ich wusste vor 10 Jahren noch nicht sicher, ob ich eine PSO habe oder nicht. Retrospektiv kann ich in der Tat sagen, dass ich sie wohl mit ca. 18 bis 20 Jahren bekommen habe. Wäre es für mich eine Perspektive gewesen, hätte ich mich locker verbeamten lassen können. Außer während meiner Reha war ich wegen PSO bis heute noch keinen Tag arbeitsunfähig. Seit mehreren Jahren kommt bei mir auch schleichend eine PSA. Demnächst muss ich damit zum Facharzt. Inzwischen bin ich seit ca. 10 Monaten erwerbstätiger Rentner und bin immer noch nicht wegen der PSO a. u.

Was passiert, wenn Du die PSA, die ja wohl in erster Linie Deine Vermutung ist, lässt sich schwer vorher sagen. Die Verbeamtung hängt dann sehr von der Einschätzung der zuständigen Amtsärzte ab. Wenn die auf Nummer Sicher gehen, werden Sie vermutlich feststellen, dass es nicht geht. Wenn si etwas mutiger sind, bleiben alle Möglichkeiten offen.

Es gibt keine klare Antwort auf Deine Frage. Solltest Du allerdings schon eine fertige Diagnose haben, ist die Sache riskant. Ob die Gleichstellung da wirklich hilft, wage ich zu bezweifeln. Nach meiner Meinung dürfte weder die PSO noch die PSA ein Grund sein, jemandem eine berufliche Karriere zu versperren. Das gerichtlich durchzufechten, dürfte auch heute noch nicht leicht sein. Es könnte sein, dass am Ende der EGH das letzte Wort sprechen muss. Dahin zu kommen, kostet Nervenkraft und viel Geld.

Die Entscheidung liegt bei Dir! Wünsche Dir viel Erfolg bei diesem Prozess. Grüße von Kuno

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Hallo Hardy,

auch wenn du als selbstständiger Unternehmer deine Bedenken hast, aber:

Hallo,

die 7 Monate... wären für mich nicht das echte Problem.

Ein Problem für mich wäre die wissentliche Vertuschung des wahren Gesundheitszustandes.

Von einer wissentlichen Vertuschung kann nicht die Rede sein, da eine absolute Diagnose noch nicht vorhanden ist. Eizo vermutet oder ahnt, dass es so sein könnte!

Jeder Angestellte (oder Arbeiter) verkauft seine Arbeitsleistung und erhält Geld dafür. Wenn der Käufer der Leistung also leistet, sollte der Verkäufer der Leistung auch seine Part beibringen.

Als Beamter ist eine besondere Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber gefordert; genießt man doch so manchen Vorteil....

Wieso ist nur ein Beamter gegenüber seinem Arbeitgeber besonders loyal verpflichtet? Ist das nicht jeder Erwerbstätige???

Daher halte ich es für richtig, wenn bei nachgewiesenem Fehlverhalten konsequent durchgegriffen wird und Leistungen wieder entzogen werden.

Hardy

Hallo Eizo

Es ist aber richtig, dass wenn man zur Einstellung auf Lebenszeit wissentlich etwas verschweigt, mit Konsequenzen zu rechnen hat, wenn das im Nachhinein nachgewiesen werden kann.

Gruss

Martin

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Hallo Hardy,

auch wenn du als selbstständiger Unternehmer deine Bedenken hast, aber:

Hallo Joshua,

ja, ich persönlich glaube, das gerade ein Beamter gegenüber seinem Arbeitgeber besonders loyal aufzutreten hat.

Ich will Dir das auch begründen. Ein Beamter hat besondere Pflichten und auch besondere Vorteile. Zu den Vorteilen gehört eine gute Fürsorge (auch im Krankheitsfall), sowie Hilfe in diverser Vielfalt. Abgesehen von der Altersversorgung in gutem Maß; der Unkündbarkeit, der Zuverlässigkeit der Gehaltsleistung, und... und... und ....

Zu den Pflichten ( es sei denn, er ist bereits Früh-pensioniert oder aus ebenso vielfältiger Begründung nicht mehr Leistungsfähig.... gehört die Zuverlässigkeit und eine (selten eingeforderte) Mobilität.

in einem erhöhten Maß.

Natürlich hat jeder "normale" Arbeitnehmer und Lohn - oder Gehaltsempfänger die Verpflichtung zur Gegenleistung; allerdings kann er unproblematischer entlassen werden, als ein Beamter.

Wenn also ein Beamter, der bei einer Erkältung ohne Probleme schon mal einige Tage ( oder mehr) seine Erkältung daheim auskuriert, ohne jegliche Angst um seinen Verdienst und seinen Arbeitsplatz, dann hat er einige Vorteile mehr, die ich z.B. nicht habe. Ich muß arbeiten, weil meine Arbeit nur von mir gemacht werden kann.

Jetzt könnte man sagen: Hättest ja auch die Beamtenlaufbahn einschlagen können... Ja, hätte ich. Hab ich aber nicht. Weil mich dieser Job, welcher Coleur auch immer, überhaupt nicht interessierte.

Deswegen mache ich das, was ich mache.

Und deswegen kann ich auch von Leuten, die eine Sonderleistung bekommen, verlangen (oder erwarten), das sie auch eine Sonderleistung bringen.

Oder verstehst Du das nicht? Wenn nicht, erkläre ich es Dir gerne nochmal. Ich hoffe nur, das Du kein Beamter bist. Dann wärst Du ja überhaupt nicht angesprochen ;-) Du kannst es aber jetzt zerreden. Ich sehe es halt nun mal so.

Gruß:

Hardy

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Zwar habe ich mich schon geäußert. Das möchte ich dann ja aber doch noch hinterher setzen. Die PSA scheint ja nun wohl nur eine vage, bisher nicht durch Befunde gestützte Vermutung zu sein. Wenn das so ist, gehört das nicht ins Bewerbungsverfahren. Da sollte man wirklich nicht jede Möglichkeit, die auch noch in Frage kommen könnte einbringen. Ganz anders wäre die Situation, wenn es konkretisierte Befunde gäbe.

PS: Was habe ich nicht schon bei mir für Erkrankungen für möglich gehalten, wo am Ende außer einem sehr vagen Verdacht nichts übrig geblieben ist. In vielen Fällen ließen sich diese Möglichkeiten einer Erkrankung sehr schnell als unzutreffend ohne weitere Untersuchung erkennen, worüber ich denn jeweils auch sehr froh war. Sicherlich hängt das auch damit zusammen, dass ich beruflich mit Krankheiten zu tun habe. In keinem Fall hätten solche vagen Überlegungen Relevanz in einem Bewerbungsverfahren um eine Stelle bekommen dürfen.

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Hardy;5490889

ja, ich persönlich glaube, das gerade ein Beamter gegenüber seinem Arbeitgeber besonders loyal aufzutreten hat.

Moien Hardy

ich denke dass JEDER das hat

ob Arbeiter, oder Beamte

alle sind es Arbeitnehmer, die Bezahlt werden

glg

Guy;)

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Es ist wohl schon ein Unterschied welche Tätigleit ein Beamter oder Staatsdiener ausübt und da erwarte ich als Bürger schon eine besondere Loyalität z.B. im Polkizeidienst, Richteramt, oder als Soldat. Als Schreibtischtäter ist das wohl eher nebensächlich, ausser in der höheren Laufbahn wo es um andere Mitarbeiter und deren Einsatz geht. Ein zufriedener Arbeitnehmer wird das gegenüber seinem Dienstherren automatisch auch sein, nur wer ist schon zufrieden. Es gibt wohl auch einen Unterschied zw. der Definition Loyalität und Verschwiegenheit. Zur Verschwiegenheit kann man einen Arbeitnehmer verpflichten aber zur Loyalität.....

Ich wünsche Eizo das es gut für Ihn ausgeht, denn auch Amtsärzte bilden sich ja mal fort und wissen ggf. über die Pso mehr als vor ein paar Jahren.

Lg. Anjalara

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ich denke dass JEDER das hat

ob Arbeiter, oder Beamte

alle sind es Arbeitnehmer, die Bezahlt werden

Hi Guy,

also Gleichbehandlung des Beamten, wie auch den Angestellten oder Arbeiters???

Dann aber auch keine Sondervergünstungen oder Sonderrechte!

Sag mal "DU" .....(oder was Schlimmeres ;-) zu einem Angestellten oder Arbeiter.... und dann zu einem Beamten.

Den Unterschied siehst Du dann am Preis.... Obwohl der höhere Betrag gut und gerne besser angelegtes Geld gewesen wäre ;-)

Nix für ungut, Guy.

Ich kenne Beamten, die eine n guten und sauben Job machen. Ich kenne aber auch andere ........

Gruß:

Hardy

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also Gleichbehandlung des Beamten, wie auch den Angestellten oder Arbeiters???

Dann aber auch keine Sondervergünstungen oder Sonderrechte!

Genau das Hardy

Sag mal "DU" .....(oder was Schlimmeres ;-) zu einem Angestellten oder Arbeiter.... und dann zu einem Beamten.

Den Unterschied siehst Du dann am Preis.... Obwohl der höhere Betrag gut und gerne besser angelegtes Geld gewesen wäre ;-)

da müsste man schon eine Diskusion führen Hardy , da in Luxemburg trotzdem eniges anders ist

Nix für ungut, Guy.

Ich kenne Beamten, die eine n guten und sauben Job machen. Ich kenne aber auch andere ........

da geb ich dir recht, ich kenne auch einige von der sorte, aber auch Arbeiter, wie Angestellte

also schönes WE dir

Guy;)

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  • 2 weeks later...

Hallo!

Das gleiche Problem hatte ich auch. Bin im Schuldienst und hatte Angst, die Verbeamtung würde abgelehnt. Ich habe allerdings angegeben, dass ich eine Schuppenflechte mit Gelenkbeteiligung habe. Entweder haben sie nicht kapiert, dass es sich dabei um Psoriarsis Arthritis handelt oder es war egal. Jedenfalls hat die Verbeamtung geklappt. Ich habe allerdings nie Röntgenbilder anfertigen lassen, so dass ich bei der Angabe von Langzeitschäden 'keine bekannt' angeben konnte. Im übrigen habe ich erst nach der Gesundheitsprüfung mit Metex angefangen.

Lange Rede kurzer Sinn:

Überbrücke die Zeit mit Kortison und halt die Klappe. Der Orthopäde, der dir das Kortison verscheibt, wird damit kein Problem haben (mit den Ärzten kann man offen reden, die stehen sowieso unter Schweigepflicht), aber du hast lebenslänglich eins, wenn du nicht verbeamtet wirst. Außerdem wird dir diese Krankheit nie wirklich SChwierigkeiten bereiten. Es schadet also niemandem, wenn du dich noch ein bißchen ruhig verhälst.

Behalt die Nerven! Alles wird gut!

Übrigens kann man an deinen Blutwerten nicht ablesen, dass du krank bist, nur der Blutdruck sollte im Lot sein (Kortison erhöht den Blutdruck unter Umständen ein bißchen.

10-20 mg Prednisolon (tägl.) sollten reichen, wenn nicht nimmst du noch Voltaren-Kapseln kombiniert mit Nexium Mups (Magenschutz wegen dem Voltaren - wichtig!)

Könnte sein, dass du nach dieser Kur das Koritson ausschleichen kannst und sich die Schuppenflechte verkrümelt. (Ich hatte nachdem mir ein Knie mit Kortison punktiert wurde 5 Jahre Pause und wenn ich nicht in die nächste Krise geschlittert wäre, hätte ich von meiner Psoriarsis Arthritis vielleicht nie mehr was gehört.

Hör auf dir Sorgen zu machen! Du weißt doch: Der Mensch denkt (weil er blöd ist) und Gott lenkt.

LG

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@ Pedi75

Danke für die Antwort! Man, das beruhigt mich etwas. Ich habe ja noch nichtmal eine richtige Diagnose! Mal schaun, was ich mache!

Gruß

Eizo

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