👋 Herzlich Willkommen im Psoriasis-Netz. Du bist hier in der größten unabhängigen Gemeinschaft für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis im deutschsprachigen Raum.
Du besuchst unser Angebot gerade als Gast und kannst manch nützliche Funktion nicht nutzen – zum Beispiel, um zu antworten, selbst zu fragen oder mehr Bilder zu sehen. Aber es gibt Abhilfe 🙂
Hallo Ihr Leidgenossen,
Bin durch Zufall aus das neue Forum gestoßen und einige Beiträge gelesen. Ich habe früher schon einmal in einigen enlischsprachigen Foren gepostet und mit einigen Betroffenen Erfahrungen ausgetauscht. Habe auf die schnelle mal einen alten Text einfügt. Nur so als Anregung.
Meiner Meinung nach ist der Wirsttoff "FUMARSÄURE" die erste Wahl bei der Behandlung der PSO.
Ich nehme das Medikament seit ca. 10 Jahren und bin fast beschwerdefrei.
......
Bei mir wurde die Psoriasis erst mit dem Auftreten der Gelenkentzündungen entdeckt., und das hat fast 1 Jahr gedauert.
Ich hatte, und habe bis heute nur sehr geringe Effloreszenzen im Bereich der behaarten Kopfhaut; man kann das optisch nicht wahrnehmen.
Die Gelenkentzündungen waren vor ca. 5 Jahren quasi über Nacht aufgetreten und haben sich sehr schnell verschlimmert. Ich konnte bald kaum noch laufen. Die Ärzte schienen ziemlich machtlos. Nachdem auch sehr hohe Dosen von Schmerzmitteln nicht mehr reichten bot man mir nur noch MTX oder Kortison-Injektionen an. Von beidem habe ich Abstand genommen.
Durch einen Zufall entdeckte meine Frau ein Buch in der Auslage eines Geschäftes:
Die Ernährung bei Psoriasis
Dr.med. Günter Schäfer
Dipl..oec. troph. Andrea Weylo
ISBN 3-7760-1158-0
Dieses Buch beschreibt eine sehr wirkungsvolle, jedoch auch einschränkende Diät, die ich über längere Zeit im Verbindung mit der Fumarsäure-Therapie verfolgt habe.
Über die Fumarsäure-Therapie, die ich seitdem anwende, gibt es ebenfalls ein Buch:
Fumarsäuretherapie der Psoriasis und Neurodermitis
Ihre Anwendung in der ärztlichen Praxis
Dr.med. Günter Schäfer
ISBN 3-7760-1174-2
Auf die Einzelheiten von Diät und Therapie will ich jetzt nicht eingehen, das würde den Umfang der mail sprengen.
Nur soviel:
Die Fumarsäure-Therapie geht von den Gedanken aus, daß den Körper des P.-Patienten Fumarsäure fehlt. F. ist ein körpereigener Stoff, ein optisches Isomer von Maleinsäure aus dem Zitronensäure-Zyklus. Die Einnahme von FS bewirkt keine Heilung, es ist vielmehr eine Dauersubstitution den fehlenden Stoffes, ähnlich dem Insulin bei Diabetes.
Die FT hat bei mir sehr gut angeschlagen, die Nebenwirkungen sind im Vergleich zu K. und MTX gering.
Die Diät ist auf Dauer praktisch nicht 100%-ig einzuhalten. Man muß auf viele Lebensmittel, Getränke und vor allem Gewürze verzichten und könnte nie in Restaurant oder bei Freunden essen. Aber man kann auf gewisse Dinge achten die offensichtlich sind und einfach zu meiden.(Wein z.B. ist ganz schlimm, und Zimt und .....)
Falls du wirklich PA oder auch nur P. hast, besorg dir die Bücher, es werden vielleicht die wichtigsten deines Lebens sein. ES gibt nicht viele Alternativen und F. ist m.E. die harmloseste.
Ein Problem sind die Ärzte. Ich suche noch immer einen kompetenten Arzt der sich mit PA und der FT auskennt. Die Dermatologen sehen nur die Haut und die Internisten und Orthopäden wissen nichts über die Psoriasis (geschweige denn über Fumarsäure). Die Ärzte wehren sich oft gegen die Verordnung von FUMADERM , das hat auch historische Gründe und ist die lange traurige Geschichte von Dr. Schäfer und Dr. Schweckendiek . Beide waren selbst von Psoriasis betroffen und haben die Therapie entwickelt.
Es gibt im Moment nur ein Medikament zur internen Anwendung der Fumarsäure: FUMADERM
von Fumapharm AG Suisse, CH-5630 Muri,
vertrieben in Deutschland von Fumedica GmbH.
Homepage: http://www.fumedica.de
Viele Grüße, Norbert