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klassische Homöopathie vs. Budenzauber

Hallo zusammen,

Ich bin aus Neugier in diesem Forum gelandet, weil ich eine Bekannte habe, die unter Psoriasis leidet. Nun habe ich mich hier angemeldet, um etwas zum Thema Homöopathie zu sagen. Seit Anfang der 90er habe ich mit dieser alternativen Heilmethode Erfahrung, und zwar nicht als Heilpraktikerin, sondern als Patientin. Ich habe sie immer als ausgesprochen effektiv und zuverlässig empfunden. Vor allen Dingen hat sie mir geholfen, Symptome zum Verschwinden zu bringen, wo die Schulmedizin gänzlich versagt hat.

Diese gesundheitlichen Probleme waren u.a.:

Massive Magenprobleme mit Entzündungen und nächtlichem Erbrechen - jetzt gar keine Magenprobleme mehr

Ständige schwere Infekte, die ca. alle 2 Monate auftraten und mit geprellten Rippen durch Husten endeten - jetzt so gut wie nie erkältet und wenn, dann nur leicht

Und seit Neustem hilft sie mir bei Neurodermitis - meine Erfahrungen beschreibe ich unten. (Ich weiß, dass Psoriasis etwas anderes ist als Neurodermitis und noch viel schlimmer!)

Erstverschlechterungen, welche einige Mittel in mir auslösten (nicht alle Mittel lösen Erstverschlechterungen aus), waren u.a.:

Kopfschmerzen verschiedener Art 14 Tage lang nach Sulphur C200

Steife Fingergelenke in der linken Hand (ca. eine Viertelstunde lang); rechts schwoll der Mittelfinger wiederholt an und ab (einen Tag lang) nach Pulsatilla C200

Massive Schleimentwicklung in Stirn und Nasennebenhöhlen nach Hydrastis C200

Erstverschlechterungen sind immer körperlicher Art, und Wirkungen der Mittel deutlich und unzweifelhaft spürbar und diagnostizierbar. Für akute Probleme (z.B. eine einfache Erkältung) verwende ich C30, für chronische Probleme C 200 und höher bis in die LM, auch Q-Potenzen genannt, hinein. Manche fahren mit Q-Potenzen besser, für andere reichen C-Potenzen. Ich gehöre zu der C-Fraktion. Ich weiß, das klingt alles bescheuert mit dem Verdünnen und Verschütteln, aber nach den ganzen Wirkungen, die ich erfahren habe, bin ich davon überzeugt, es steckt ein Mechanismus dahinter, der auch messbar wäre, wenn man wüsste, wie zum Teufel es funktioniert.

Durch Fehler in der Anwendung erreicht man sehr schnell, dass die Mittel überhaupt keine Wirkung haben. Damit die Mittel wirken können, sollte es in der Regel nur EIN Mittel in einer hohen Potenz sein, das bei chronischen Erkrankungen mindestens 3 Monate lang auswirken soll, bevor man ein anderes Mittel einnimmt. Substanzen wie Kaffee, Schwarztee, Minze, Menthol, Kampfer und Heilkräuter (auch die in der Küche verwendeten wie Kartoffeln mit Rosmarin) heben die meisten Mittel innerhalb eines Tages auf. Es muss dann eine erneute Gabe erfolgen. Die meisten Zahnpasten enthalten Menthol. Ich verwende dann immer Silicea-Zahnpasta (aus dem Reformhaus). Auf der Packung muss stehen: Ohne Minze und Menthol. Die andere enthält diese Substanzen und schmeckt absolut fürchterlich. Die Zahnpasta ohne Menthol schmeckt leicht salzig, für mich nicht unangenehm. Es gibt aber noch weitere Alternativen. Über die aufhebende Wirkung von Kaffee und Schwarztee wird unter den Homöopathen debattiert. Es scheint auch von Mittel zu Mittel zu variieren. Mit Kräuterbonbons habe ich einmal die Wirkung eines Mittels aufgehoben, und innerhalb eines Tages kamen die Schmerzen zurück. Es ist sehr wichtig, diese Substanzen zu vermeiden.

Bei sehr schwer erkrankten Personen geben Homöopathen manchmal 2 Mittel, sofern sich diese nicht aufheben. Die Regel ist aber nur eins. Für die Homöopathie ist immer die "Ersterhebung" und körperliche Untersuchung des Patienten wichtig, damit die Mittel individuell für den Patienten gefunden werden können.

Nun komme ich zum "Budenzauber", d.h. zu den Dingen, die einer vernünftigen Behandlung im Wege stehen und die durchaus auch von Ärzten angewandt werden, die sich der Homöopathie verschrieben haben:

Kinesiologie: Hinter diesem Fachwort versteckt sich einfach der Umstand, dass der Homöopath nicht repertorisiert, sondern nach einer gewissen getroffenen Vorauswahl (z.B. nur Nosoden) dem Patienten das Fläschchen mit den Globuli in die Hand drückt und dann gegen den anderen Arm des Patienten drückt, um so festzustellen, welches Mittel der Patient nun "braucht".

Nur Nosoden: Innerhalb eines Miasmas sind es nicht immer nur die Nosoden, die dem Patienten helfen. Die undifferenzierte Gabe aller Nosoden für alle Patienten ist also nicht unbedingt richtig. Vielmehr muss man sich an den Symptomen des Patienten orientieren.

Aura-Testen: Wem die Kinesiologie zu ungenau ist, der kann auch seine "Aura" testen lassen. Überhaupt hat sich beklagenswerterweise die Esoterik die Homöopathie unter den Nagel gerissen, obwohl die klassische Homöopathie eine rein medizinische Disziplin und auf Menschen ausgerichtet ist. Selbst wenn sie auch bei Tieren wirkt, gibt es hier den Nachteil, dass Tiere nicht ihren genauen Schmerz mitteilen können und man somit ausschließlich die klinischen Symptome der Erkrankungen zur Mittelfindung nutzen kann. Die Repertorien bieten für die Behandlung von Menschen Sicherheit. Dazu sind die genauen Symptome erforderlich.

Pendel: Der Arzt überlässt es der durch Pulsieren in seinem Daumen verursachten Pendelbewegung, welches Mittel der Patient "bekommt". Vorauswahl ist möglich.

Naturheilverfahren: Ärzte, die ein Naturheilverfahren-Schild an der Praxistür haben: Diese Ärzte haben kurze Kurse zu allen möglichen Naturheilverfahren besucht und weisen nicht immer die Ausbildung auf, die ein Homöopath benötigt.

Viele Mittel: Es ist vorgekommen, dass Heilpraktiker oder Laien ganz viele verschiedene Mittel empfohlen haben, vornehmlich in D-Potenzen, jeweils 5 Kügelchen von jedem Mittel dreimal täglich einzunehmen. Diese Mittel können sich gegenseitig aufheben. Viel Spaß beim Globuli-Essen.

Homöopathische Komplexmittel in Salben- oder Tropfenform: Man hat mehrere Mittel in niedrigen Potenzen zusammengemischt, in der Hoffnung, dass "irgendeins" schon helfen könnte - vorausgesetzt, die Mittel heben sich nicht gegenseitig auf. So ist es zu erklären, dass einige mit den Komplexmitteln zufrieden sind und andere nicht. Bei einigen ist zufällig ein Mittel drin, das geholfen hat. Die Regel der individualisierten Gabe wird aber verletzt.

D-Potenzen: Mein Homöopath (sehr erfahrender Arzt) sagte D-Potenzen würden allenfalls taugen, um leichte Erkältungen in den Griff zu bekommen. Er selbst verwende bei geringfügigen akuten Problemen C30 und bei chronischen ab C200 aufwärts. Für Psoriasis sind D-Potenzen mit Sicherheit ungeeignet.

Laien-Ratgeber: Nichts gegen Gräfe & Unzer und Konsorten, aber diese Ratgeber sind viel zu dünn, um zuverlässige Informationen zur Mittelfindung zu liefern. Man benötigt wenigstens ein gutes Repertorium und weitere Fachliteratur und in jedem Fall die Diagnose eines Arztes, der dann auch entscheiden muss, ob dringende schulmedizinische Maßnahmen (z.B. Operationen) zu ergreifen sind, damit die Sache nicht nach hinten losgeht. Meine Ärztin ist auch meine Verbündete, denn sie sagt mir, was sie sieht oder hört. Einmal habe ich das richtige homöopathische Mittel erst gefunden, nachdem ich bei ihr war und ihre Beobachtungen mit berücksichtigen konnte.

Sankaran: Dieser Ansatz versucht, eine "Wahnidee" im Patienten zu heilen. Eine Ärztin, die nach der Sankaran-Methode vorging, schaffte es auch im dritten Versuch nicht, mir ein Mittel zu geben, das eine Wirkung zeigte, daher vielleicht meine Skepsis. Diese Methode wird von deutschen Homöopathen sowohl heftig kritisiert als auch mit Neugier betrachtet. Wichtig ist nur zu wissen, dass Sankaran nicht mehr nach den Repertorien von Hahnemann vorgeht. Die detaillierten Symptome des Patienten werden zugunsten seiner Psyche nicht mehr beachtet. Fragt den Homöopathen, ob er nach Hahnemann oder Sankaran vorgeht. Ich denke, dass Sankaran bei Psoriasis ungeeignet ist.

Konstitutionsmittel: Es gibt Ärzte und Heilpraktiker, die, egal was für eine Erkrankung, immer nur das Konstitutionsmittel des Patienten suchen und das verschreiben. Verlässt man sich ausschließlich auf das Konstitutionsmittel, nimmt man sich die Optionen für Heilreize, die andere Mittel setzen könnten.

Die einzige Methode, die bei mir funktioniert hat, ist die sorgfältige Wahl eines einzigen Mittels aufgrund der detailiert vorhandenen Symptome. Alles andere ist Fischen im Trüben und sollte nicht ermutigt werden. Bei dem vielen Humbug, der in Sachen Homöopathie verbreitet wird, ist es nicht schwer, zu dem Schluss zu kommen, dass alles nur Lug und Trug ist. Für den Psoriasis-Patienten ist die Miasma-Theorie von Hahnemann viel interessanter. Da ist die Psora für Hauterkrankungen und die Sykose für "zu viel", denn das ist es ja. Es wird zu schnell neue Haut gebildet.

Neurodermitis:

Seit letztem Spätsommer habe ich auf dem Rücken ein Ekzem, das von meiner Ärztin als neurodermitisches Ekzem diagnostiziert wurde. Weder Cortison noch Nachtkerzenölsalbe brachten eine deutlich spürbare Besserung. Daher entschloss ich mich wieder für die Homöopathie.

Sulphur C 200 - das allgemeine Jucken der Haut verschwand. Keine Auswirkungen auf das Ekzem.

Tuberculinum C 200 - Kurz nach Einnahme der Globuli fing das Ekzem an zu kribbeln und färbte sich in den darauffolgenden Wochen bräunlich. Die schuppige, pustulöse Haut verschwand. Das Ekzem juckte nicht mehr. Die Ärztin hatte keine Erklärung für die positive Veränderung.

Zurück zu Sulphur aufgrund eines anderen dringenden Symptoms. Das neue Symptom war gut abgedeckt, aber die Neurodermitis brach mit großflächiger Röte, Pusteln und heftigem Jucken wieder aus.

Psorinum C 200: Das heftige Jucken und die Röte verschwanden innerhalb eines halben Tages. Unter zusätzlicher Anwendung von Schüsslersalz-Salbe Nr. 1 heilen Pusteln und das Ekzem nun ab, wobei beide hellrot verblassen. Das mit der Schüsslersalbe war für mich die größte Überraschung, denn ich habe die Salben nie als besonders effektiv erfahren - zumindest nicht langfristig. Und andauernd diese Tabletten lutschen kann auch kein Mensch. Nach Ablauf der drei Monate möchte ich wiederum auf Tuberculinum, und dann, wiederum drei Monate später auf Sulphur umstellen und hoffe, die Erkrankung dauerhaft in den Griff zu bekommen. Wir werden sehen.

Psoriasis ist eine weitaus schwerere, tiefgreifendere Erkrankung als Neurodermitis. In einer homöopathischen Fachzeitschrift habe ich die Aufforderung gelesen, man müsse sich auch dieser Erkrankung "stellen". Intuitiv und aufgrund meiner Erfahrungen mit der klassischen Homöopathie denke ich, dass man bei Psoriasis mit einem Mittel beginnt, das die Krankheit und die Begleitsymptome abdeckt (z.B. Schlaflosigkeit). Dann wäre zu hoffen, dass die Krankheit sich verändert und den Weg zu den weiteren Mitteln weist. Es ist damit zu rechnen, dass Mittel wiederholt werden müssen. Außerdem würde ich die Erkrankung "einkreisen", das heißt, im Laufe der Zeit mehrere Mittel geben, die Psoriasis abdecken. Aufgrund der notwendigen langen Wirkzeit wird es eine Langzeitbehandlung. Wenn es ganz schlecht läuft, kann Homöopathie ggf. die Erkrankung nur mildern. Zum Glück stellen sich positive Wirkungen schon nach kurzer Zeit ein, so dass es nicht schwerfällt, das Mittel auswirken zu lassen. Nosoden müssen mittlerweile mittels ärztlichen Privatrezepts aus dem Ausland (Österreich) besorgt werden, was eine desaströse Entwicklung ist, denn ohne Psorinum hätte ich echt alt ausgesehen. Damals bat ich meinen Zahnarzt, mir das Rezept auszustellen. Auch wenn Nosoden nicht immer das richtige Mittel sind, sind sie, generell gesehen, doch sehr wichtig.

In der Literatur bin ich zufällig auf das Buch von Marianne Sebok, "Schuppenflechte, Selbstheilung ohne Medikamente" gestoßen. Die Autorin gibt an, ihre Schuppenflechte mithilfe von Obst- und Gemüsesäften nach Norman Walker sowie u.a. Aloe Vera überwunden zu haben. Sie hat außerdem alle Genussmittel eingestellt und auch das Rauchen aufgegeben. Die Autorin wurde wegen ihres Buches von einem bayerischen Rundfunksender interviewt. Da ich diese Erkrankung nicht habe, kann ich nicht selbst prüfen, inwiefern diese Ratschläge die Erkrankung zum Stillstand bringen können, und ohne eigene Erfahrungen möchte ich auch nicht einfach per sé Werbung für dieses Buch machen. Vielleicht lässt es sich ja auch aus einer Bücherei ausleihen.

Gleichwohl habe ich frisches Obst und Gemüse - auch in Saftform - für meinen Körper als wohltuend und energiespendend erfahren und finde, dieser Ansatz, zusammen mit der klassischen Homöopathie, könnte die Chancen für eine Heilung verbessern. Wenn ich eine schwere Erkrankung hätte, würde ich auf jeden Fall wollen, dass die Homöopathie mit eingesetzt wird.

Ich wünsche allen viel Erfolg und Glück.

Robin

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Jaja, ist klar: Du bist der Größte!

Fragt sich nur, von was.B)

indem man "fest" daran denkt oder "glaubt".

Doch, das ist dann der sogenannte Placebo efekt.

Habe ja schon einige Links hier rein gesetzt, die das auc besagen.

Du benennst das Problem und erkennst es nicht.

Und Du bist nie auf die Idee gekommmen, mal den Tierarzt zu wechseln? Jesus. facepalm.gif

Naja logisch, wo es keine Wirkungen gibt kann es auch keinen Nebenwirkungen geben.

Weil es a) haufenweise Trottel gibt, die behaupten, der homöopathische Schwachsinn würde wirken und weil B) das intellektuelle Niveau der Gesellschaft im Durchschnitt so bescheiden niedrig ist, dass die Trottel ihren Schwachsinn auch noch unterstützt bekommen.

Ts, ts, ts - jetzt hast du einfach so die Trottel Trottel genannt.

Hey, manche können mehrere Fremdsprachen und sind da *ziemlich* stolz drauf. Und sie können ganz lange Texte schreiben, ohne Sinn und Verstand zwar aber immerhin wohlgesetzt...

...ist doch super, dass sie sich sich so eine Mühe geben, zumal wenn sie nach eigener Aussage gar keine Psoriasis haben. Einfach nur die frohe Botschaft verkünden - wie uneigennützig wie großartig, dass sie etwas gegen *alle Krankheiten" haben. Verfluchte Pharmaindustrie! Alle Ressourcen gefälligst in die Homöopathie.

Wer will denn noch auf "old-school" Vorgehensweisen vertrauen, die mit Nachprüfbarkeit, Rationalität, oder gar Physik und Chemie zu tun haben?

Doch, das ist dann der sogenannte Placebo efekt.

Habe ja schon einige Links hier rein gesetzt, die das auc besagen.

Und warum hast du damit ein Problem???

Auch ein Placeboeffekt ist ein Effekt und zwar ganz ohne Nebenwirkung!

Lieben Gruß

Brösel

Du benennst das Problem und erkennst es nicht.

Und Du bist nie auf die Idee gekommmen, mal den Tierarzt zu wechseln? Jesus. facepalm.gif

Naja logisch, wo es keine Wirkungen gibt kann es auch keinen Nebenwirkungen geben.

Weil es a) haufenweise Trottel gibt, die behaupten, der homöopathische Schwachsinn würde wirken und weil B) das intellektuelle Niveau der Gesellschaft im Durchschnitt so bescheiden niedrig ist, dass die Trottel ihren Schwachsinn auch noch unterstützt bekommen.

Nun denn Marko, dann können wir ja direkt froh sein, daß es noch Menschen gibt wie Dich!

Mit freundlichem Gruß

Brösel

Nun denn Marko, dann können wir ja direkt froh sein, daß es noch Menschen gibt wie Dich!

Da kann man nur zustimmen!

Auch ein Placeboeffekt ist ein Effekt und zwar ganz ohne Nebenwirkung!

Aber auch ohne Wirkung.

Und darum geht es doch hier auch, das hier einige (mich eingeschlossen) sagen, das die Homoöpathie nicht wirkt aber dafür Geld ausgegeben wird.

Nun denn Marko, dann können wir ja direkt froh sein, daß es noch Menschen gibt wie Dich!

Da kann man nur zustimmen!

*verbeug*

cheek.gif

Wüsste aber trotzdem gern, warum der monty einem unfähigen Tierarzt jahrelang Geld in den Rachen geworfen hat. Aber, hey, er bleibt seinem Verschwendermotto ja treu und schmeißt das Geld nun einfach für einen Homöopathen aus dem Fenster. Konsequentes Handeln olé!

Aber auch ohne Wirkung.

Und darum geht es doch hier auch, das hier einige (mich eingeschlossen) sagen, das die Homoöpathie nicht wirkt aber dafür Geld ausgegeben wird.

Hallo Andreas,

ich akzeptiere ja Deine Einstellung.

Ich gebe auch zu, mich noch nie mit Homöopathie ernsthaft auseinander gesetzt zu haben. Tatsache ist nun aber, daß sie bei manchen Menschen anschlägt. Auch bei mir, ich nehme die Schüsslersalze. Millimeter dicke Verkrustungen (entlang der Wirbelsäule, des Schienbeins, der Elle und den Rippenbögen), welche ich seid Jahren mit mir herumtrage habe ich nicht mehr. Der Juckreiz der mich manchesmal fast in den Wahnsinn getrieben hat, ist verschwunden.

Du magst es als Placebo bezeichnen. Gut, es ist für mich nicht wichtig! Wichtig ist mir der Erfolg. Und den habe ich und andere Menschen eben auch.

Zudem denke ich, darf man nie eine Krankheit isoliert von dem erkrankten Menschen sehen. Bestes Beispiel ist ja die PSO (was der Eine als hilfreich erlebt hat, mag bei dem Anderen keinerlei Wirkung zeigen).

Und dann noch was, noch vor nicht allzulanger Zeit, war es selbstverständlich, das die ganze Familie einen Hausarzt hatte. Er kannte oft deren Familiengeschichte, die Krankheiten und es bestand gewöhnlich ein vertrautes Verhältnis zwischen dem Arzt und den Patienten.

Natürlich fühlt man sich dort gut aufgehoben. Natürlich glaubt man diesem Arzt eher und vertraut seiner Methode. Damit will ich sagen, der Kopf spielt mit. Von daher ja auch die vorhergehende Aussage "man darf die Krankheit nicht isoliert vom Menschen betrachten".

Noch ein anderes Beispiel: früher in einem Säuglingskinderheim mit einer sehr hohen Sterblichkeitsrate, überlebten alle Säuglinge die im letzten Bettchen des Raumes waren.

Warum?

Die Putzfrau hatte die Angewohnheit nach der Reinigung des Zimmers aus eben diesem Bett die Kinder herauszunehmen, sie zu streicheln, sie zu liebkosen und mit ihnen zu sprechen. Das war die Lösung, ansonsten wurden alle Kinder genauso gut od. schlecht pflegerisch betreut.

Mit diesem Beispiel will ich sagen. Wir werden selbstverständlich über unseren Kopf gesteuert. Das ist natürlich.

Und wenn sich ein Homöopath mehr Zeit nimmt, als es üblicherweise in den Arztpraxen möglich ist, mag das für manche, alleine schon aus diesem Grund, hilfreich sein.

Ja und wie immer und überall gibt es auch auf diesem Gebiet Scharlatane, die den großen Reibach machen und aus der Not des Anderen Kapital schlagen. Aber sage mir wo gibt es die nicht?!

Abschließend möchte ich noch erwähnen. Ich erlaube mir nicht ein Urteil über die Homöopathie zu fällen weder in diese noch in jene Richtung, dazu fehlt mir das Wissen.

Was ich aber tue, ist, ich nehme Menschen die gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht haben, ernst.

Lieben Gruß

Brösel

Ich gebe auch zu, mich noch nie mit Homöopathie ernsthaft auseinander gesetzt zu haben. Tatsache ist nun aber, daß sie bei manchen Menschen anschlägt.

Wer sich mit etwas nicht ernsthaft auseinander setzt, der kann auch keine Tatsachen darüber verbreiten. Ich dagegen habe mich ernsthaft damit beschäftigt -- und die einzig resultierende Tatsache ist, dass Homöopathie NICHT anschlägt, ja nicht anschlagen kann, weil sie über keinerlei relevante Wirkstoffe verfügt.

Zudem denke ich, darf man nie eine Krankheit isoliert von dem erkrankten Menschen sehen. Bestes Beispiel ist ja die PSO (was der Eine als hilfreich erlebt hat, mag bei dem Anderen keinerlei Wirkung zeigen).

Das ist ein völlig anderes Thema und unabhängig von Homöopathie. Selbstverständlich muss eine Krankheit immer im Zusammenspiel mit dem Erkrankten gesehen werden.

Und wenn sich ein Homöopath mehr Zeit nimmt, als es üblicherweise in den Arztpraxen möglich ist, mag das für manche, alleine schon aus diesem Grund, hilfreich sein ...

... was natürlich immer noch kein Grund für Homöopathie ist, sondern lediglich ein Appell für patientenorientiertere Behandlung. Und, ja, da liegt einiges im argen.

Ich erlaube mir nicht ein Urteil über die Homöopathie zu fällen weder in diese noch in jene Richtung, dazu fehlt mir das Wissen.

Ach? Und zu behaupten, dass es eine Tatsache ist, dass Homöopathie bei manchen Menschen anschlägt, das ist kein Urteil, oder wie?

Was ich aber tue, ist, ich nehme Menschen die gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht haben, ernst.

Warum auch immer.

Marko schreibt:

Ach? Und zu behaupten, dass es eine Tatsache ist, dass Homöopathie bei manchen Menschen anschlägt, das ist kein Urteil, oder wie?

Nein das ist kein Urteil sondern eine Tatsache, sonst müßte ich mich und andere Menschen als Lügner bezeichnen. Und das nun bin ich nicht! Und was andere Menschen angeht, bekommen sie erst einmal einen Vertrauensbonus.

Mit freundlichem Gruß

Brösel

Bearbeitet ( von brösel)

Nein das ist kein Urteil sondern eine Tatsache, sonst müßte ich mich und andere Menschen als Lügner bezichtigen.

Und das geht nicht, weil ...?

Und das geht nicht, weil ...?

das eine Lüge wäre!!!

das eine Lüge wäre!!!

Du näherst Dich dem Kern des Problems.

Du näherst Dich dem Kern des Problems.

Für mich klingt es eher nach einem Lügner Paradoxon. :wacko:

Für mich klingt es eher nach einem Lügner Paradoxon. :wacko:

Magst Du mir bitte sagen auf welche Aussage sich das "Lügenparadoxon" bezieht?

Oder anders ausgedrückt, wie würdest Du mit dieser Annahme argumentieren?

Lieben Gruß

Brösel

Magst Du mir bitte sagen auf welche Aussage sich das "Lügenparadoxon" bezieht?

Oder anders ausgedrückt, wie würdest Du mit dieser Annahme argumentieren?

Lieben Gruß

Brösel

Ganz einfach, wenn es eine Lüge wäre, dich und andere als Lügner zu bezeichnen, sprichst du dann im Moment dieser Aussage die Wahrheit oder lügst du?

Weder noch, deshalb ist es ein Paradoxon.

Daran hat mich lediglich euer Wortwechsel erinnert.

Ich würde gar nicht auf Patientenseite damit argumentieren, weil ich nicht glaube, dass die Leute, die durch Homöopathie scheinbare Besserung erfahren haben "lügen". Aus meiner Sicht lassen sie sich einfach nur an der Nase herumführen. Was mich wirklich ärgert, sind die Ärzte, die das anbieten (und finde mal einen, der das nicht macht) und die es definitiv besser wissen müssten. Das sind die Lügner. Oder führen die sich gar selbst an der Nase herum?

Viele Grüße

Antje

Hallo Antje,

okay danke für Deine Antwort, nun habe ich verstanden wie es gemeint war!:daumenhoch:

Lieben Gruß

Brösel

  • Ersteller

Wenn ich jetzt die Einzige wäre, die behaupten würde, dass Homöopathie wirksam wäre, wären meine Aussagen tatsächlich nicht plausibel. Als aber die Diskreditierungskampagne der Pharmaindustrie gegen alternative Heilmethoden im Allgemeinen und gegen die Homöopathie insbesondere losging, haben sich sehr viele Patienten, die mittels der Homöopathie von vielfältigen Krankheiten genesen sind, zu Wort gemeldet. In mehreren Ländern gab es wütende Proteste. In England ging es um nicht mehr und nicht weniger als dass die Homöopathie im NHS verbleibt.

Der Presse ist zu entnehmen, dass Pharmafirmen in der Vergangenheit ihre Studien manipuliert haben, um Medikamente auf den Markt zu bringen, die wirkungslos sind. Es folgt der Feldtest an uns allen, den Patienten, bis die Ärzte feststellen, dass die Medikamente nicht wirken oder zu viele gefährliche Nebenwirkungen haben. Früher hielt ich das alles für Verschwörungstheorien, aber mittlerweile summieren sich entsprechende Fakten.

Es ist denkbar einfach, Studien so zu manipulieren, dass die Homöopathie wunschgemäß als "wirkungslos" da steht. Dazu braucht man noch nicht einmal besonders intelligent zu sein. Die Homöopathie wurde bewusst und mit voller Absicht in Studien gezwängt, die so ausgelegt waren, dass sie den Gesetzen der Homöopathie widersprachen. Danach konnte man flächendeckend im Internet behaupten, man hätte "wissenschaftliche" Beweise erbracht, dass die Homöopathie "nicht funktioniert".

Die Homöopathie hat auch nichts mit dem Placebo-Effekt zu tun. Dazu muss man sich nur einmal die außergewöhnlichen Symptome der Erstverschlechterung ansehen.

Oben bei meinem angegebenen Link wird auch von einer Studie berichtet, in der die Homöopathie gezeigt hat, dass ein homöopathisches Mittel gegen Heuschnupfen genauso wirksam ist wie herkömmliche Medikamente. Es wurde an allen Probanden nur ein einziges Mittel getestet. Falls sich jetzt jemand wundert, von wegen individuelle Mittelgebung usw., wenn eine Erkrankung sich bei allen Menschen mit den gleichen Symptomen zeigt, kann man daran denken, ein einziges Mittel zu testen. Bei Haus- und Nutztieren hat man bestimmte Informationen gar nicht, die der Mensch mittels Sprache übermitteln kann. Auch hier gelten hauptsächlich die klinischen Symptome. Manchmal ist es so, dass Laien mit Idealen, aber ohne ausreichende Homöopathiekenntnisse, sich selbst, ihre Kinder und Haustiere auf eigene Faust "sanft" behandeln. Davon halte ich überhaupt nichts.

Allerdings stellt sich mir aufgrund der persönlichen Angriffe, Beleidigungen und Unterstellungen, die ich hier in diesem Forum erfahren habe, die Frage, warum man ein Forum einrichtet, wenn man dann die Berichte der Betroffenen darüber, was geholfen hat, gar nicht hören will, womöglich einfach nur, weil einem die Heilmethode nicht passt.

Ich habe in diesem Thread über zwei Ansätze berichtet, den Ernährungsansatz einer Autorin bei Psoriasis und meinen eigenen Ansatz mit Homöopathie und Schüsslersalzen bei Neurodermitis. Von mir kann ich berichten, dass mein Ekzem und die Pustelansammlung seit geraumer Zeit nicht mehr jucken. Beide Stellen haben sich bräunlich-blassrot verfärbt. Gerade der Fleck, wo die Pusteln waren, ist kaum noch sichtbar. Mein Ekzem hat eine Stelle in der Mitte, die bereits die normale Hautfarbe wieder angenommen hat. Manchmal kribbelt es. Die Heilung des Ekzems geht extrem langsam voran. Die Stelle mit den Pusteln heilt viel schneller ab. Ich reibe die Stellen täglich mehrmals mit der Schüsslersalbe Nr. 1 ein und habe zwei Wochen lang zusätzlich die Salze 1 und 12 in Tablettenform eingenommen. Das klassisch-homöopathische Mittel Tuberculinum, das diese beiden Aspekte abdeckt, habe ich noch gar nicht genommen, da ein anderes Mittel erst auswirken muss. Die Heilung ist also auf die Schüsslersalbe zurückzuführen, was für mich die größte Überraschung war, da ich Schüsslersalze bisher nicht als besonders effektiv erfahren habe. Sie laufen zwar auch unter "Homöopathie", sind aber lange nicht so effektiv wie die tatsächliche klassische Homöopathie.

Das Ekzem hatte sich zuvor weder mit Cortison (mit Cortison schon gar nicht) noch mit Nachtkerzenölsalbe verändert und juckte monatelang fürchterlich, ebenso wie die Pusteln.

Über die weitere Entwicklung werde ich in einem anderen Forum berichten, das die seriös angewandte klassische Homöopathie als Heilansatz akzeptiert.

Ich wünsche weiterhin allen Betroffenen Genesung.

Robin

Als aber die Diskreditierungskampagne der Pharmaindustrie gegen alternative Heilmethoden im Allgemeinen und gegen die Homöopathie insbesondere losging, ....

Von welcher (angeblichen) Diskreitierungskampagne der Pharmaindustrie ist hier konkret die Rede?

haben sich sehr viele Patienten, die mittels der Homöopathie von vielfältigen Krankheiten genesen sind, zu Wort gemeldet. In mehreren Ländern gab es wütende Proteste. In England ging es um nicht mehr und nicht weniger als dass die Homöopathie im NHS verbleibt.

Ich hoffe, die rationalen Freunde auf der Insel haben den Unsinn tatsächlich hochkant heraus geworfen...

Der Presse ist zu entnehmen, dass Pharmafirmen in der Vergangenheit ihre Studien manipuliert haben, um Medikamente auf den Markt zu bringen,

Ich behaupte mal, das ist eine Lüge bis du eine *glaubwürdige* Quelle dafür nennst.

die wirkungslos sind. Es folgt der Feldtest an uns allen, den Patienten, bis die Ärzte feststellen, dass die Medikamente nicht wirken oder zu viele gefährliche Nebenwirkungen haben. Früher hielt ich das alles für Verschwörungstheorien, aber mittlerweile summieren sich entsprechende Fakten.

"Feldtest an uns allen" - das übliche Verschwörungs-Blabla

Es ist denkbar einfach, Studien so zu manipulieren, dass die Homöopathie wunschgemäß als "wirkungslos" da steht. Dazu braucht man noch nicht einmal besonders intelligent zu sein.

Behauptung - wo sind Belege?

Die Homöopathie wurde bewusst und mit voller Absicht in Studien gezwängt, die so ausgelegt waren, dass sie den Gesetzen der Homöopathie widersprachen.

Dem Gesetz der Irrationalität nicht entsprachen? Ja, das immerhin stimmt wohl. Ist ja auch unglaublich unverschämt nicht die Gesetze der Homöopathie bei der Betrachtung der Homöopathie anzulegen. Danke für den Lacher am Abend!

Danach konnte man flächendeckend im Internet behaupten, man hätte "wissenschaftliche" Beweise erbracht, dass die Homöopathie "nicht funktioniert".

Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Hokus-Pokus-Budenzauber Homöopathie und "alternative Medizin" finden doch gerade durchs Internet die Leichtgläubigen, die sie für ihre "Wissenschaft" auf Mittelalter-Niveau brauchen...

Die Homöopathie hat auch nichts mit dem Placebo-Effekt zu tun. Dazu muss man sich nur einmal die außergewöhnlichen Symptome der Erstverschlechterung ansehen.

Cool finde ich, dass hier gelegentlich die Homöopathen auftauchen, die nicht mal die "gute alte Erstverschlechterung" aufbieten können...

Oben bei meinem angegebenen Link wird auch von einer Studie berichtet, in der die Homöopathie gezeigt hat, dass ein homöopathisches Mittel gegen Heuschnupfen genauso wirksam ist wie herkömmliche Medikamente. Es wurde an allen Probanden nur ein einziges Mittel getestet. Falls sich jetzt jemand wundert, von wegen individuelle Mittelgebung usw.,

War das die "Studie" von der Carstens-Gesellschaft, deren explizites Ziel ist, den Homöopathie-Unsinn weiter zu verbreiten?

Allerdings stellt sich mir aufgrund der persönlichen Angriffe, Beleidigungen und Unterstellungen, die ich hier in diesem Forum erfahren habe, die Frage, warum man ein Forum einrichtet, wenn man dann die Berichte der Betroffenen darüber, was geholfen hat, gar nicht hören will, womöglich einfach nur, weil einem die Heilmethode nicht passt.

Hokuspokus-Medizin Vertreter scheuen die Diskussion bekanntermaßen wie der Teufel das Weihwasser...

Ich habe in diesem Thread über zwei Ansätze berichtet, den Ernährungsansatz einer Autorin bei Psoriasis und meinen eigenen Ansatz mit Homöopathie und Schüsslersalzen bei Neurodermitis. Von mir kann ich berichten, dass mein Ekzem und die Pustelansammlung seit geraumer Zeit nicht mehr jucken. Beide Stellen haben sich bräunlich-blassrot verfärbt. Gerade der Fleck, wo die Pusteln waren, ist kaum noch sichtbar. Mein Ekzem hat eine Stelle in der Mitte, die bereits die normale Hautfarbe wieder angenommen hat. Manchmal kribbelt es. Die Heilung des Ekzems geht extrem langsam voran. Die Stelle mit den Pusteln heilt viel schneller ab. Ich reibe die Stellen täglich mehrmals mit der Schüsslersalbe Nr. 1 ein und habe zwei Wochen lang zusätzlich die Salze 1 und 12 in Tablettenform eingenommen. Das klassisch-homöopathische Mittel Tuberculinum, das diese beiden Aspekte abdeckt, habe ich noch gar nicht genommen, da ein anderes Mittel erst auswirken muss. Die Heilung ist also auf die Schüsslersalbe zurückzuführen, was für mich die größte Überraschung war, da ich Schüsslersalze bisher nicht als besonders effektiv erfahren habe. Sie laufen zwar auch unter "Homöopathie", sind aber lange nicht so effektiv wie die tatsächliche klassische Homöopathie.

Jajajaj....

Über die weitere Entwicklung werde ich in einem anderen Forum berichten, das die seriös angewandte klassische Homöopathie als Heilansatz akzeptiert.

Das ist doch mal ein vernünftiger Plan. Solange die Homöopathen unter sich bleiben, richten sie weniger Schaden an und freuen sich noch gruppendynamisch unter Ihresgleichen zu sein. Win-Win-Situation!

PS: Das letzte Posting ist auf zwei verteilt, weil *schwachsinnigerweise* in diesem Forum die Zahl der Zitate in einem Beitrag begrenzt wird.

...und damit gleich auch der Hinweis geliefert, wie man das umgehen kann. Ist zwar lästig aber...

In einem Artikel vom 3.8.2010 berichtet die Süddeutsche Zeitung über Neues aus der Placeboforschung. Placebos, das sind Scheinmedikamente, die aber trotzdem wirken können.

Hier in Kürze die Versuchsanordnung lt. SZ:

„Die freiwilligen Teilnehmer wurden in vier Gruppen aufgeteilt. Die Probanden bekamen mitgeteilt, dass die Wahrscheinlichkeit in ihrer Gruppe 25, 50, 75 oder 100 Prozent betragen würde, dass sie das kurz zuvor abgesetzte Antiparkinson-Mittel Levodopa erhielten und kein Placebo. Tatsächlich bekamen alle Probanden jedoch ein Scheinpräparat.“

Und jetzt rate mal, bei welcher Gruppe die Wirkung am stärksten war? Naheliegend wäre doch, dass die 100% Gruppe am meisten an die Wirkung der ihr verabreichten Medikation glaubt, und es daher bei ihr am besten wirkt, oder?

Stimmt aber nicht.

The Winner is: 75%!

Das ist jetzt ein Schlag ins Gesicht aller, die bislang glaubten, sie müssten nur ganz fest an etwas glauben, dann würde es auch eintreffen.

Wahrscheinlich haben sie – wenn’s denn gewirkt hat – auch nur zu 75% dran geglaubt… Der oft unbewusste und gerne verleugnete Zweifel, der bringt es am Ende doch und kommt jetzt zu neuen Ehren. Allerdings nicht in der Führungsrolle, da wirkt er eher ungesund. ;)

Was mich aber mindestens zu 75% nachdenklich macht sind die Versuchsanordungen in solchen Studien.

Denn die Teilnehmer werden ja 100% belogen. Ist das die Basis der Medizin von Morgen? Lässt sich darauf verantwortliche Heilkunde aufbauen :unsure:

Hallo und Guten Abend, Robbin.

Ich könnte die Wände hochgehen vor soooviel Unverstand dieser Überaus "KLUGEN" Leute. Ich habe durch Zufall einige Streitgespräche gelesen, und bin entsetzt , wie unbekannte Menschen aufeinander losgehen. Wo bleibt der Respekt vor dem Anderen?? Und all ihr U N G L Ä U B I G E N, die ihr meint, ´ne große Lippe riskieren zu müssen, mit welchem Recht zertreten Sie die Meinung eines K R A N K E N ????????????????? Sind Sie soo oberflächlich in Ihrem Dasein? Schon mal was von "D E M E T E R" , nebst W E L E D A -Präparaten EVEVTUELL gehört???? Bestimmt nicht. Man muß nicht unbedingt Waldofr- Schülerin gewesen sein um die Welt in Ihrer Ganzheit annähernd eeeetwas zu begreifen. Shalom

Hallo und Guten Abend, Robbin.

Ich könnte die Wände hochgehen vor soooviel Unverstand dieser Überaus "KLUGEN" Leute. Ich habe durch Zufall einige Streitgespräche gelesen, und bin entsetzt , wie unbekannte Menschen aufeinander losgehen. Wo bleibt der Respekt vor dem Anderen?? Und all ihr U N G L Ä U B I G E N, die ihr meint, ´ne große Lippe riskieren zu müssen, mit welchem Recht zertreten Sie die Meinung eines K R A N K E N ????????????????? Sind Sie soo oberflächlich in Ihrem Dasein? Schon mal was von "D E M E T E R" , nebst W E L E D A -Präparaten EVEVTUELL gehört???? Bestimmt nicht. Man muß nicht unbedingt Waldofr- Schülerin gewesen sein um die Welt in Ihrer Ganzheit annähernd eeeetwas zu begreifen. Shalom

Tanz doch deinen Namen.

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