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Hallo, ich bin ja noch neu in dem Bereich Psoriasis ;) , da mir die Diagnose erst letzte Woche bekannt wurde.

Nun ist es so, dass ich nicht weiss wie ich mit der PSO an den Händen ( und Füßen ) als Fußpflegerin weiter arbeiten kann. Habe ja schon einige Monate damit zu tun und es ist nicht gerade einfach mit den Händen.

Deshalb habe ich mir schon mal Gedanken gemacht, mir einen anderen Job zu suchen. Nun ist meine Frage, muss man das angeben und weiss jemand, ob es z.B. in Jobs mit Schichtdienst nicht erlaubt ist mit einer chronischen Krankheit zu arbeiten ?

Würde mich freuen, wenn ihr Tipps habt.

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Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Hallo Kessy,

man sollte seinem zukünftigen Arbeitgeber schon sagen was man hat. Ich arbeite auch im Schichtdienst. Bei den Untersuchungen durch den Betriebsarzt rede ich ganz offen über meine PSO. Sie gibt mir immer diee Genehmigung für weitere 3 Jahre. Meine Hände sind aber auch nicht betroffen, also kann ich dazu nichts sagen. Arbeite in der Pflege.

LG Simone

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Grundsätzlich ist ein Arbeitnehmer nicht verpflichtet bei seiner Bewerbung Dinge preiszugeben, die für ihn nachteilig sind. Grenzen könnten dort sein, wo die Krankheit sich unmiittelbar auf die Arbeit auswirkt. Da wäre es vermutlich auch nicht besonders klug. Es bleibt schon eine Gratwanderung. Mit der Angabe, dass man eine chronische Krankheit habe, bringt man sich sehr schnell ins Abseits, weil natürlich der Arbeitgeber Verluste durch Krankheitstage befürchtet.

Alle, die eine Anerkennung einer Schwerbehinderung haben, kennen dieses Problem. Hier wird in arbeitnehmerfreundlichen Kreisen geraten, darüber erst später zu sprechen, um nicht von vornherein ausgeschlossen zu werden. Selbst die Angabe in einem Stellenangebot, dass Schwerbehinderte bei gleicher Eignung vorzugsweise eingestellt werden, stellt keine Garantie dar.

Unter dem Strich kann ich nur empfehlen sich das vorher gut zu überlegen, ob man eine solche Angabe macht oder nicht. Wer zu ehrlich ist, wird leider immer wieder dafür bestraft.

Grüße, Kuno

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Hallo, ja das denke ich auch , Kuno. Es würde die Arbeit, die ich machen will / möchte, nicht beeinträchtigen, aber es ist schon so, wie Du geschrieben hast. Wenn man es gleich sagt, überlegt sich der potentielle AG ob er einen einstellt, weil er viele Krankheitstage erwartet.

Und die Angabe in Stellenanzeigen rührt, glaube ich, daher, daß sie es machen müssen !

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Also meine Erfahrung ist, das wenn man nur alle 3 Monate mal zum Arzt muss, um sein Medikament weiter zu bekommen, ist es kein Problem.

Aber muss auch sagen, das ich bei einer Einstellung, noch nie erwähnt habe, das ich die pso habe.

Und alle 3 Monate, einen Artzgang, darf der Arbeitgeber nicht Verwehren.

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hallo, ihr lieben -

wenn man es verschweigt, kann es auch nach hinten los gehen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Und warum sollte es, nach hinten losgehen, wenn man es Verschweigt?

Kündigen darf ein Arbeitgeber deswegen nicht.

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Es würde die Arbeit, die ich machen will / möchte, nicht beeinträchtigen,

Dann gibt es auch keinen Grund, das zu erwähnen. Auf die Idee wäre ich noch nicht mal gekommen. Fragen die denn so etwas bei Bewerbungen?

Viel Glück bei der Jobsuche!

Viele Grüße

Antje

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Dann gibt es auch keinen Grund, das zu erwähnen. Auf die Idee wäre ich noch nicht mal gekommen. Fragen die denn so etwas bei Bewerbungen?

Viel Glück bei der Jobsuche!

Viele Grüße

Antje

Ich sehe das auch so.

Wenn man sich in die Situation des Arbeitgebers versetzt, wird der, beim Angebot von 2 neuen Kräften, sicherlich den scheinbar gesünderen Arbeitnehmer wählen....

Man bekommt überhaupt keine Chance, zu zeigen, wie gut man ist.

Wenn es nicht "offen-sichtlich" ist, würde ich nichts sagen. Das merken die dann schon früh genug.

Warum sich sebst entwaffnen?

Gruss

Hardy

Edited by Hardy
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Ich denke auch, wenn es die Arbeit nicht beeinträchtigt, dann muss man das nicht sagen. Und auf solche Fragen muss man, glaube ich, auch nicht antworten, selbst wenn sie das fragen sollten. Wenn es eine Arbeit ist, wobei eine gesundheitliche Einschränkung, diese beeinträchtigt, ist man glaube ich verpflichtet das zu sagen.

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Mainzelfrau

Ich für meine Person sehe das anders. Ich bin gewiss nicht beeinträchtigt aaaaber ich arbeite im Einzelhandel und will mich nicht verstecken, der Sommer kommt bestimmt. Meiner Meinung nach zeigt man damit auch Ehrlichkeit wenn man das vorweg sagt, ich hatte noch nie Nachteile, ganz im Gegenteil es hat sich bisher immer positiv ausgewirkt!

lg

Mainzelfrau

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Ja, da hst Du auch wieder recht. Ich denke, es muss jeder selbst entscheiden, aber es ist eben nicht Pflicht.

Und ob ich das dann sage oder nicht, hmm, das werde ich wohl spontan entscheiden.

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  • 2 weeks later...

Hallo zusammen,

Ich leide schon seit vielen Jahren an PSO am ganzen Körper, leider auch an den Händen, Armen incl. Ellenbogen. Dank Metex und Beta-Galen Creme hab ich das aber zur Zeit sehr gut im Griff.

Seit nunmehr über 5 Jahren arbeite ich im Schichtdienst als Busfahrer im Linienverkehr und habe meinem Arbeitgeber gegenüber von beginn an mit offenen Karten gespielt. Und es hat sich gelohnt. Geht es mir nicht gut oder habe ich einen Schub, kann ich jederzeit zum Doc und brauche mir auch bei längerer Krankschreibung keinerlei Sorgen um meinen Arbeitsplatz machen. Auch von den Fahrgästen habe ich noch keinerlei negative Reaktionen erfahren.

Ich kann jedem nur empfehlen: Ehrlich währt am längsten. Nur weil wir ein chronisches Leiden haben, macht es uns nicht zu schlechteren Mitarbeitern. Ich bin froh, mir um meinen Job keine Gedanken machen zu müssen.

Allen Jobsuchenden wünsche ich viel Glück. :daumenhoch:

Grüße

Micha

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Hallo Micha, vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich finde ihn sehr interessant und sicherlich überlegenswert.

Ich habe halt nur Angst gerade deswegen abgelehnt zu werden. Ich habe nun einige Bewerbungsgespräche

vor mir und werde, situationsbedingt denke ich, sagen wie es ist oder eben nicht. Ich bin mir da echt unsicher.

Aber Du hast natürlich recht, wenn der AG es weiß, kann er auch mit Schüben umgehen, wenn er es denn toleriert.

Viele Grüße

Kessy

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Wenn beim Vorstellungsgespräch danach gefragt, wurde habe ich wahrheitsgemäß geantwortet, zumal ich auch noch andere Erkrankungen habe. Aber in einem Bewerbungsschreiben hat dies absolut nichts zu suchen. Offizell darf man deswegen wohl nicht aussortiert werden. Aber in der Praxis wird es so sein.

Gruß Frank

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Hallo Frank! Natürlich bringt es nichts im Vorstellungsgespräch die Unwahrheit zu sagen, zumal das meistens nach kurzer Zeit auffliegt - und dann entstehen dadurch erhebliche Probleme. Trotzdem wäre ich auch im Vorstellungsgespräch sehr vorsichtig, diese oder andere Krankheiten zu erwähnen. In keinem meiner Vorstellungsgespräche habe ich z. B. meinen Bluthochdruck erwähnt. Da ich inzwischen Rentner bin, kann ich sagen, dass der Bluthochdruck bei mir in ca. 40 Berufsjahren 2 Krankheitstage ausgelöst hat. Es wäre m. E. auch unverhältnismäßig gewesen, mich deshalb als chronsich Kranker vorzustellen, denn ich war so gut wie nie dadurch in meiner Arbeitsleistung beeinträchtigt.

Dass man aufgrund von Krankheiten nicht einfach aussortiert werden darf, ist klar, aber Du wirst es, wenn es passiert, nicht in einer Form erfahren, dass Du die Chance hast, Dich zu wehren. Daher ist es im Bewerbungsgespräch immer eine Balanceakt.

Brüße von Kuno

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Da gebe ich dir Recht Kuno, ich bezog es auch mehr nur auf meine sichtbare Behinderung am Bein und die Schuppenflechte die man gesehen hat. Vom Rest erzählte ich auch nichts.

Gruß Frank

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  • 4 years later...
Am 7.8.2013 um 21:33 schrieb simone84:

Hallo Kessy,

man sollte seinem zukünftigen Arbeitgeber schon sagen was man hat. Ich arbeite auch im Schichtdienst. Bei den Untersuchungen durch den Betriebsarzt rede ich ganz offen über meine PSO. Sie gibt mir immer diee Genehmigung für weitere 3 Jahre. Meine Hände sind aber auch nicht betroffen, also kann ich dazu nichts sagen. Arbeite in der Pflege.

LG Simone

 

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