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Ich belebe mal diese alte Diskussion mit einem neuen Beitrag. Wer denkt, das mit dem Zucker sei doch alles übertrieben, sollte sich eine halbe Stunde nehmen und das heute show Spezial zum Thema a
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Hallo, ich kann ähnliche Erfahrungen berichten. Als mein Gewicht die 130 Kilo Marke nach oben durchbrach, nahm ich mir vor abzuspecken. Schuppenflechte, die ich seit 20 Jahren habe, spielte bei
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Hallo, ich habe mich nun doch überwunden mich zu registrieren, nachdem ich schon einige Zeit hier mitlese. Ich möchte mich hiermit auch gleich mal vorstellen: Genit, 33 Jahre männlich. Angefang
Hallo,
ich habe mich nun doch überwunden mich zu registrieren, nachdem ich schon einige Zeit hier mitlese.
Ich möchte mich hiermit auch gleich mal vorstellen:
Genit, 33 Jahre männlich.
Angefangen hat meine Schuppenflechte schon als ich ca. 6 Jahre alt war, und zwar auf den Kopf.
Kann mich noch erinnern, als mir meine Mutter öfters den Kopf mit Cortison und Ölen einrieb, und wie es brannte wenn die Kopfhaut aufgekratzt war.
Irgendwann kam dann die Schuppenflechte an den Ellbogen, und anschließend an den Knien dazu. Wann genau kann ich leider nicht mehr sagen, da ich mich an eine Zeit ohne eigentlich nicht erinnern kann
. Später dann so ca. als ich 18 Jahre alt war, trat Sie punktförmig im Bereich des Beckens, auf den Beinen sowie auf den Rücken auf.
Ich muss auch sagen, das ich mich so schlecht erinnern kann, liegt vor allem daran, das ich die Schuppenflechte ziemlich früh nicht mehr wahrgenommen bzw. ignoriert habe. Mit 10-12 Jahren hatte ich genug von den ständigen Geschmiere und den lästigen Salben und das machte ich meiner Mutter auch klar. Seit diesem Tag an benutze ich keinerlei Sachen mehr wie Cortison,....usw, ich machte einfach gar nichts mehr. Die Schuppenflechte blieb, ich zog ab diesen Zeitpunkt lange Hose an und die Sache war für mich erledigt. Wenn es mich juckte ließ ich es "schneien" bis es blutete. So vergingen die Jahre, und die Schuppenflechte wuchs langsam aber kontinuierlich weiter. Jetzt bin ich 32 Jahre und die Flechte ist immer noch da (ca. 7cm Durchmesser an den Ellbogen, 10cm an den Knien, leicht am Kopf und 10 Cent große punktförmige am Beckenbereich sowie kleinere "Stecknadelgroß" am ganzen Körper)
So etwas wie einen "Schub" gab es bei mir, eigentlich immer nur in eine Richtung, und zwar die in die Ausbreitung
Eine Besserung oder eine teilweise Abheilung, gab es bei mir nicht. Wo Sie aufgetreten ist, blieb Sie bis heute.
Warum ich die Schuppenflechte eigentlich nicht so wahrgenommen habe, liegt wahrscheinlich daran, das ich von Grund auf ein ziemlicher überdrehter und dauernd unter Strom stehender Mensch bin. Ich hatte so viele grundlose Sorgen, Ideen, Blödsinn, Fantasien in meinen Kopf das ich eigentlich nie zur Ruhe kam und das auch bis heute nicht kann. Dauerstress im Kopf und akuter Schlafmangel sind bis heute die Folgen.
Jedenfalls begann jetzt vor einem halben Jahr die Schuppenflechte sich nochmals auszubreiten, und zwar Richtung Hände(Finger) und Mundbereich (über Oberlippe).
Das stellte mich jetzt vor ein Problem, da ich bis jetzt meine Flechte eigentlich gut "verstecken" konnte. Also sah ich mich gezwungen, nun doch etwas zu unternehmen. Cortison und sonstige Salben, kommen für mich nicht in Frage, da ich mir sicher bin das diese Dinge die Sache nach der "Rückkehr" noch verschlimmern.
Ich dachte mir, ich nehme ein paar Pfund ab, um vielleicht die Sache etwas zu mildern, und habe mich dazu entschlossen weniger Süßes zu essen. Das bedeutet, keine Schokoladeriegel, Bonbons, Limos und sonstiges wo viel Zucker drin ist. Nach 3 Tagen als ich mir nach dem Baden die Schuppen "abgerubbelt" habe, musste ich am nächsten Tag feststellen, das die Stellen nicht mehr zu Schuppen beginnen. Jetzt 1 1/2 Wochen später traue ich mich sogar das Wort "Besserung" in den Mund nehmen, die Flechte macht das erste mal denn Anschein sich zurückzuziehen, und Sie tut es auch jetzt gerade noch. Dazu kommt, das ich weniger aufgedreht bin und Nachts sogar müde werde und meine Gedanken nicht stundenlang im Kopf herumschweben. Es hat fast den Anschein als hätte ich mein "Kryptonit" in Form des Zuckers gefunden. Und wenn ich darüber nachdenke, wie viel Zucker ich die letzten 30 Jahren täglich in mich hineingeschüttet habe, ergibt das irgendwie auch Sinn.
Ich esse übrigens weiterhin Zucker, durch andere Lebensmittel --> Weißbrot,... aber verzichte wenn möglich drauf.
Ansonsten halt Schnitzel mit Pommes ohne Ketchup
Kein Limonade, Marmelade, Müsli usw..... eben die typischen Zuckersachen
Auch kein Obst zurzeit, da ich mir nicht sicher bin ob auch der Fruchtzucker eine Wirkung hat. Esse zurzeit eben mehr Gemüse jeglicher Art.
Bis auf das, lebe ich weiterhin wie ein König --> Rauchen, Kaffe (ohne Zucker) deftiges Essen
Ich wollte eigentlich nur einmal Aufzeigen das anscheinend auch der Verzicht auf "Zucker" bei einigen Menschen eine Besserung/Abheilung der Pso erzielen kann, und vielleicht hilft es ja den Einen oder Anderen unter euch.
Ich werde alle paar Tage mal ein Update geben, wie sich die Sache weiterentwickelt, denn vielleicht interessiert es ja einen von euch.
Jo, das wars eigentlich