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Erfahrungen mit Zuckerverzicht bei Psoriasis

Hallo,

ich habe mich nun doch überwunden mich zu registrieren, nachdem ich schon einige Zeit hier mitlese.

 

Ich möchte mich hiermit auch gleich mal vorstellen:

Genit, 33 Jahre männlich.

Angefangen hat meine Schuppenflechte schon als ich ca. 6 Jahre alt war, und zwar auf den Kopf.

Kann mich noch erinnern, als mir meine Mutter öfters den Kopf mit Cortison und Ölen einrieb, und wie es brannte wenn die Kopfhaut aufgekratzt war. :wacko:

Irgendwann kam dann die Schuppenflechte an den Ellbogen, und anschließend an den Knien dazu. Wann genau kann ich leider nicht mehr sagen, da ich mich an eine Zeit ohne eigentlich nicht erinnern kann :) . Später dann so ca. als ich 18 Jahre alt war, trat Sie punktförmig im Bereich des Beckens, auf den Beinen sowie auf den Rücken auf.

 

Ich muss auch sagen, das ich mich so schlecht erinnern kann, liegt vor allem daran, das ich die Schuppenflechte ziemlich früh nicht mehr wahrgenommen bzw. ignoriert habe. Mit 10-12 Jahren hatte ich genug von den ständigen Geschmiere und den lästigen Salben und das machte ich meiner Mutter auch klar. Seit diesem Tag an benutze ich keinerlei Sachen mehr wie Cortison,....usw, ich machte einfach gar nichts mehr. Die Schuppenflechte blieb, ich zog ab diesen Zeitpunkt lange Hose an und die Sache war für mich erledigt. Wenn es mich juckte ließ ich es "schneien" bis es blutete. So vergingen die Jahre, und die Schuppenflechte wuchs langsam aber kontinuierlich weiter. Jetzt bin ich 32 Jahre und die Flechte ist immer noch da (ca. 7cm Durchmesser an den Ellbogen, 10cm an den Knien, leicht am Kopf und 10 Cent große punktförmige am Beckenbereich sowie kleinere "Stecknadelgroß" am ganzen Körper)

 

So etwas wie einen "Schub" gab es bei mir, eigentlich immer nur in eine Richtung, und zwar die in die Ausbreitung :)

Eine Besserung oder eine teilweise Abheilung, gab es bei mir nicht. Wo Sie aufgetreten ist, blieb Sie bis heute.

 

Warum ich die Schuppenflechte eigentlich nicht so wahrgenommen habe, liegt wahrscheinlich daran, das ich von Grund auf ein ziemlicher überdrehter und dauernd unter Strom stehender Mensch bin. Ich hatte so viele grundlose Sorgen, Ideen, Blödsinn, Fantasien in meinen Kopf das ich eigentlich nie zur Ruhe kam und das auch bis heute nicht kann. Dauerstress im Kopf und akuter Schlafmangel sind bis heute die Folgen.

 

Jedenfalls begann jetzt vor einem halben Jahr die Schuppenflechte sich nochmals auszubreiten, und zwar Richtung Hände(Finger) und Mundbereich (über Oberlippe).

Das stellte mich jetzt vor ein Problem, da ich bis jetzt meine Flechte eigentlich gut "verstecken" konnte. Also sah ich mich gezwungen, nun doch etwas zu unternehmen. Cortison und sonstige Salben, kommen für mich nicht in Frage, da ich mir sicher bin das diese Dinge die Sache nach der "Rückkehr" noch verschlimmern.

 

Ich dachte mir, ich nehme ein paar Pfund ab, um vielleicht die Sache etwas zu mildern, und habe mich dazu entschlossen weniger Süßes zu essen. Das bedeutet, keine Schokoladeriegel, Bonbons, Limos und sonstiges wo viel Zucker drin ist. Nach 3 Tagen als ich mir nach dem Baden die Schuppen "abgerubbelt" habe, musste ich am nächsten Tag feststellen, das die Stellen nicht mehr zu Schuppen beginnen. Jetzt 1 1/2 Wochen später traue ich mich sogar das Wort "Besserung" in den Mund nehmen, die Flechte macht das erste mal denn Anschein sich zurückzuziehen, und Sie tut es auch jetzt gerade noch. Dazu kommt, das ich weniger aufgedreht bin und Nachts sogar müde werde und meine Gedanken nicht stundenlang im Kopf herumschweben. Es hat fast den Anschein als hätte ich mein "Kryptonit" in Form des Zuckers gefunden. Und wenn ich darüber nachdenke, wie viel Zucker ich die letzten 30 Jahren täglich in mich hineingeschüttet habe, ergibt das irgendwie auch Sinn.

 

Ich esse übrigens weiterhin Zucker, durch andere Lebensmittel --> Weißbrot,... aber verzichte wenn möglich drauf.

Ansonsten halt Schnitzel mit Pommes ohne Ketchup

Kein Limonade, Marmelade, Müsli usw..... eben die typischen Zuckersachen

Auch kein Obst zurzeit, da ich mir nicht sicher bin ob auch der Fruchtzucker eine Wirkung hat. Esse zurzeit eben mehr Gemüse jeglicher Art.

 

Bis auf das, lebe ich weiterhin wie ein König --> Rauchen, Kaffe (ohne Zucker) deftiges Essen :)

 

Ich wollte eigentlich nur einmal Aufzeigen das anscheinend auch der Verzicht auf "Zucker" bei einigen Menschen eine Besserung/Abheilung der Pso erzielen kann, und vielleicht hilft es ja den Einen oder Anderen unter euch.

 

Ich werde alle paar Tage mal ein Update geben, wie sich die Sache weiterentwickelt, denn vielleicht interessiert es ja einen von euch.

 

Jo, das wars eigentlich ;)

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Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

@Harley

 

Auch dir Danke für die Tipps.

 

Bezgl. Zucker kann ich nur sagen, das mir der Verzicht sehr gut getan hat, wie man auch im Verlauf des Threads nachvollziehen kann. Hatte ja auch nur meine Ernährung vor ca.9 Monaten beschrieben.

 

Was das Rauchen betrifft, habe ich glaube irgendwo gelesen, das durch jenes ungefähr 300 Kilokalorien pro Tag mehr verbrennt werden. Also nicht die Welt vom täglichen Bedarf.

 

Wie es mir dabei ergehen wird, werde ich berichten. Natürlich bin ich mir bewusst, das es auch in die falsche Richtung weiter gehen kann. :unsure:

Bearbeitet ( von Ali3n)

hallo, Ali3n -

 

man nimmt in den Lebensmitteln genug Zucker zu sich - es ist in Brot, in Ketschup, Senf enthalten usw.usw.

 

und was das Rauchen betrifft - es muss nicht zu einer Gewichtszunahme  kommen beim Aufhören - ich meine, Abwechslung ist dann angesagt - mal aus dem Trott raus -

 

ich wünsche dir viel Erfolg -

 

nette Grüsse sendet - Bibi -

Na Bibi,

 

tippe auf Nichtraucherin?

 

Grüße Harley

 

PS. Weißt garnicht, was Dir da entgeht.....lach

...bin nichtrauchende Schokoholikerin... :) und nehme derzeit einfach mal so ab...weil ich Megastress habe...

 

Himmel einfach mal gesund ernähren... und jedes Gramm lieben, damit gehts ganz gut... :D

Naja, liebe Supermom,

 

ich weiß jetzt nicht, wie Schokoholikerin und gesunde Ernährung zusammen passen.....lach.

 

Grüße

 

Harley

Hallo Ali3n,

 

was ich so richtig klasse finde, ist, dass du deine neue Ernährung für einen längeren Zeitraum planst.

Die meisten, die von einer Ernährungsumstellung erzählen, machen das gerade mal drei Wochen und erzählen dann wichtig:

-Ich habe alles gegeben-

   -Bei mir funktioniert das halt nicht-

Kompliment an Dich!

 

Und mit dem Rauchen: Ich habe aufgehört und zwei Kilo zugenommen.

Das ist also schon machbar.

 

Ich wünsche Dir viel Energie,

Gina

  • Ersteller

@ Köln

 

Danke für das Kompliment :)

 

Ja, werde jetzt noch wie bereits erwähnt, versuchen mein Gewicht zu reduzieren.

Ausgangsgewicht ist 96kg bei 178cm ---> Zielgewicht 79kg

Ernährung bleibt zur Zeit bunt gemischt, jedoch auf 1100Kcal tgl. reduziert.

Raucherabstinenz beträgt zur Zeit: 1Monat,4 Tage

 

Eine Veränderung ist auch schon feststellbar, und zwar schuppt der Bereich um die Nase nicht mehr, und wird schon weniger sichtbar.

Sämtliche PSO-Stellen am Körper verschuppen jetzt schon seit ein paar Tagen nicht mehr, bleiben jedoch auf der Haut knallrot noch immer sichtbar. Was das bedeutet weis ich leider nicht. Ich mache jetzt des Öfteren ein paar Fotos, und stelle Sie falls eine Veränderung eintrifft hier online.

 

Muss noch Anmerken, das es sich hierbei wirklich um einen Mega-Schub gehandelt hat. Mir ist erst kurz vor meiner begonnenen Diät aufgefallen, das ich die Pso auch im Ohr/Nase/Handinnenfläche/Fußsohle bekommen habe. Zwar nicht stark aber immerhin vorhanden.

  • 4 Wochen später...
  • Ersteller

So, wollte mich mal wieder melden wie es bei mir aussieht.

Rauchfrei bin ich jetzt schon 2 Monate, und mein Gewicht hab ich jetzt mal auf 91kg reduziert.

 

Besserung ist bis jetzt nur im ganz kleinem Maße seit 2 Wochen eingetroffen, und zwar:

Hinter dem Ohrläppchen, die Stelle heilt schon etwas ab bzw. schmerzt nicht mehr wenn man am Ohr zieht :)

Im Ohr tut sich auch nicht mehr viel. Die Nase und der Bereich darum, schuppen nicht mehr stark und ist nur mehr rot, und jeden Tag etwas weniger.

 

Am restliche Körper/Kopf sind noch alle Stellen vorhanden, jedoch verschuppen diese nicht richtig, sie bleiben einfach nur rot, und das jetzt schon 1,5 Wochen. Auch ist an keiner Stelle ein Juckreiz vorhanden. Eigentlich würde ich meine PSO gar nicht merken, wenn ich nicht am ganzen Körper rote Flecken und Stellen hätte

  • Ersteller

Ha, jetzt fällt mir gerade auf, das ich eigentlich das Gleiche schon am 21.Dezember geschrieben habe :)

Also muss ich zugeben, das sich eigentlich doch nicht wirklich was an meinem Zustand verändert hat, bis auf die Stelle am Ohrläppchen und im Ohr.

Wie auch immer, ich melde mich wohl erst wieder wenn sich wirklich ein Erfolg oder Misserfolg einstellt.

Bearbeitet ( von Ali3n)

  • 1 Monat später...
  • Ersteller

Hallo,

 

wollte mich mal wieder melden, und über meinen Zustand berichten.

 

Die Psoriasis Gutatta ist noch vorhanden, einzelne Stellen bilden sich aber langsam zurück.

Die Psoriasis Vulgaris auf meinen Kopf,Knie und Ellbogen bildet sich auch langsam aber sicher zurück. Das ist für mich überwältigend, da ich diese schon so lange habe wie ich mich erinnere.

 

Zucker esse ich jetzt wieder ganz normal, es scheint keine Auswirkungen auf die PSO zu haben, immerhin habe ich ja jetzt Gewissheit.

 

Habe jetzt seit fast 4 Monaten zum Rauchen aufgehört, und mein Gewicht auf 91kg reduziert, zusätzlich versuche ich jetzt seit 1 Monat eine glutenfreie Ernährung. Ich muss zugeben ich bin optimistisch, möchte jedoch noch abwarten bis alles abgeheilt ist, und stelle dann mal nen zeitlichen Verlauf mit Bilder hier ein.

Bearbeitet ( von Ali3n)

hallo, Ali3n -

 

Erfolge sind sichtbar, das ist doch prima -

 

mit Zucker wäre ich  vorsichtig, denn wie schon geschrieben, ist er überall - wenn auch in kleinen Mengen - enthalten -

 

ich gönne mir auch mal 'voll fett' Pommes mit Schnitzel, aber da kommt dann ein kleiner Klacks Remoulade auf die Pommes - kein Vergleich zu dem Zucker im Tee oder Kaffee, in Quarkspeise oder so - aber das Fett ist selbstverständlich vorhanden in diesen Speisen - und beides summiert sich -

 

mein  Defizit ist Diabetes - habe in diesem Winter durch das Essen drei kg zugenommen - und Fazit war - mein Langzeitdiabetes hat sich auch erhöht - ist aber knapp über dem Normalbereich - ich kann gegensteuern und das fällt mir nicht schwer -

 

meine Ernährungsumstellung  vor ca. zehn Jahren und die Gewichtsabnahme hat meine PSO nicht beeindruckt -

 

nette Grüsse sendet - Bibi -

Bearbeitet ( von Bibi)

Nicht nur Zucker ist Zucker, auch Zuckerersatzstoffe!

Und schlimmer noch als Industriezcker (Sammelbegriff) ist

LAKTOSE für den Erwachsenen Menschen!

Laktose ist füllstoff für Medikamente und Lebensmittel.

Sie kostet fast nix und kommt überall rein!

WelchesTier trinkt denn Milch? Und dann noch die, von anderen Tieren?

  • 2 Monate später...

Seit ungefähr 2 Jahren habe ich Psoriasis an Kopf, Bauch, Rücken und Armen. Ich habe schon verschiedene Therapeansätze ausprobiert - äußerlich mit Salben, Cremes, Schaum und Tropfen und auch innerlich mit Fumaderm und Cortison. Es wurde mal besser und mal schlechter, ging aber nie weg. Als ich anfing schlecht zu hören, da die Psoriasis meinen Gehörgang befiel, beschloss ich, eine recht strenge Ernährungsumstellung zu beginnen: kein Zucker mehr (d.h. keine Glucose --> Obst, keine Lacoste, keine Kohlenhydrate, keine Stärke) und esse jetzt also seit 4 Wochen nur Gemüse, Fisch und Fleisch. Das ist zwar erstmal hart, hilft mir aber extrem. Die Haut schuppt nicht mehr, sie ist lediglich noch entzündet an manchen Stellen. Ich werde in den nächsten Wochen langsam wieder anfangen zuckerhaltige Lebensmittel nach und nach einzuführen und schauen, worauf meine Haut schlecht reagiert. Ich freue mich im Moment vor allem darüber, dass es Woche für Woche besser wird und bin gespannt, wie es weiter geht.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Liebe Grüße, Mia

Hallo Mia,

 

bei mir scheint die Ernährung eine große Rolle - wenn nicht sogar die Hauptrolle - zu spielen, sowohl bei meiner Pso als auch bei der PsA, wobei ich immer den Eindruck habe, dass die PsA besser drauf reagiert.

Im Januar habe ich, als ich grad einen dollen Schub hatte, auf Anraten meines Hausarztes heilgefastet, ich sollte 10 Tage, und habe 13 Tage gemacht.

 

Jetzt bin ich bei einer Ärztin für Naturheilkunde, die meine Ernährung individuell an mich anpasst und gleichzeitig meinen Darm saniert. So ist meine jetzige Ernährung nicht grade so streng, wie die nach dem durchgeführten Unverträglichkeitstest vom Hausarzt, da hab ich mich fast nur von Reis- und Maiswaffeln ernährt. 

 

Ich darf nicht: Schweinefleisch, Kartoffeln, Paprika, Weizen, weißer Zucker, Zwiebel, Hülsenfrüchte, Haselnuss, Soja, Apfel, Banane, Oregano, Muskat.

Die letzten 2 Monate durfte ich auch keine Zitronensäure, das war schwierig, weil die wirklich fast überall drin ist.

 

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

 

Nette Grüße

Kitty1389

Liebe Mia,

 

mein Mann hat ähnliche Erfahrung gemacht wie Du. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Einschränkungen auf sich zu nehmen, wenn man dafür mit Erfolg belohnt wird.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Durchhaltekraft und Motivation und berichte uns gern weiterhin über Deine Fortschritte.

 

Viele Grüße

Hallo Mia,

Ich habe mir als Ziel gesetzt auch endlich in meiner Ernährung nach Auslösern zu suchen. Bis jetzt habe ich nur Weißwein als eindeutigen und stark wirkenden Faktor ausfindig gemacht. Momentan bin ich jedoch etwas überfordert was die Herangehensweise angeht, denn jedes Nahrungsmittel nach und nach auszuschließen kommt mir sehr schwierig und langwierig vor. Da ich versuche mich vegan zu ernähren, könnte unter Umständen nicht mehr viel für mich zum Essen übrig bleiben. Ich denke darüber nach mit einer Fastenkur zu starten, weiß aber noch nicht wie es danach weiter gehen soll.

 

Viele Grüße,

 

Wiebke

@Yuna:

 

Liebe Wiebke, ich habe soeben deinen Beitrag gelesen bzgl. dem Weglassen der Lebensmittel bzw. wieder anfangen nach einer Fastenkur.

Ich musste mit 12 auf Anordnung meines Allergologen 3 Wochen eine Kartoffel-Reis-Diät machen. Damals habe ich Kartoffeln noch sehr gut vertragen und habe das auch 3 Wochen durchgezogen. Dazu habe ich sehr viel getrunken (Wasser und Kräutertee). Nach 3 Wochen musste ich jede Woche 1 neues Lebensmittel aus einer Gruppe hinzunehmen. In der ersten Woche habe ich 1 Gemüsesorte ergänzt und wenn ich nicht reagiert habe, konnte ich das auch weiterhin essen. So ging das dann ganz langsam weiter. Es war ganz schön hart, aber es hat mich für mein Leben geprägt und ich kann auch heute sehr konsequent mit Weglassen sein. Dazu kommt, dass man nach so einem Aufbau ein völlig anderes Körpergefühl bekommt - ich spüre sofort was mir nicht gut tut und darüber bin ich ehrlich gesagt sehr froh.

 

Seit vergangenen Herbst hatte ich einen sehr schlimmen Schub meiner Pso inversa. Ich hatte nun schnell heraus, dass Gemüse der Gattung Solanum (Nachtschattengewächse) - also Kartoffeln, Auberginen, Tomaten, Paprika,... - meine Pso inversa enorm verschlechtern. Nun lasse ich dieses Gemüse bereits seit mehreren Wochen weg und habe eine 70% ige Verbesserung meiner Beschwerden (auch bei der PSA und Pso vulgaris). Zwischendrin habe ich dann die Probe gemacht mit 1x Kartoffeln essen - das Resultat war nach 2 Tagen eine offene Pofalte. Nach weiteren 4 Tagen war sie wieder zu. Ich verwende zudem eine ayurvedische Creme und Seife - beide enthalten einen sehr guten entzündungshemmenden Wirkstoff.

 

Vielleicht magst du auch mal in dieses Thema schauen: http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/22905-nachtschattengew%C3%A4chse-verschlimmern/page-2#entry369569

Hier spricht Andreas76 die sogenannte "Pagano-Diät" an - vielleicht wäre auch das etwas für dich ?

 

Liebe Grüße

In diesem Thread habe ich gerade auch schon parallel gelesen. Der Link zur Erläuterung dieser Diät ist schon ein guter Startpunkt,  jedoch stellenweise zu unwissenschaftlich da dort von Heilung der Krankheit die Rede ist.

Ich werde es jetzt erst einmal mit den Nachtschattengewächsen versuchen, vielleicht bemerke ich da schon einen Unterschied. Bei mir kommt leider erschwerend hinzu dass ich an einer weiteren Erkrankung (PCOS) leide, die oft zusammen mit PSO auftritt und ebenfalls durch das Essverhalten beeinflusst werden kann. 

 

Liebe Grüße

Wenn du auf der Suche nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu der Psoriasis bist:

Hier findest du auch die neuesten Links und die Info, dass - nicht wie bisher vermutet von den Wissenschaftlern - nicht die Hautzellen für die Autoimmunreaktion bei der Psoriasis verantwortlich sind, sondern die Pigmentzellen (was für PCOS sicher nicht uninteressant ist). Wir haben unter dem o.g. Link bereits etwas ausführlicher diskutiert über das Vorkommen von Pigmentzellen in unserem Körper, welche Körperbereiche davon "betroffen" sein können usw. und sind gespannt, was rein wissenschaftlich gesehen in den kommenden Wochen und Monaten weiter passieren wird.

Liebe Grüße

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Das Leben ist kurz uns sollte auch mit angenehmen Dingen zugebracht werden...  Bei vielen Beschränkungen kann mann etwas später lesen, dass es nun doch ganz anders ist, als man bisher angenommen hat...

 

Zucker ist ( nach meinen Erfahrungen) gut für die Psyche und das Wohlbefinden....   Wenn man nicht gerade die Kugelform annimmt und sich wohl fühlt, der HB1C ok ist und diue Haut nicht gerade blüht wie eine Rose, dann rein mit dem Zeug....   Wohlfühlen sollte man sich in der relativ kurzen Spanne seines Lebens. Einfach nur gut mit sich umgehen.

 

Soweit ich das weis, wird die Bedeutung der Ernährung bezüglich dieses Krankheitsbildes meist überschätzt...   Und, wer will sich schon gerne kasteien...

Da auch gerne Grenzwert - Parameter verkürzt werden, weil die Pharmaindustrie mal wieder Geld braucht, ist eine lockere Umgehensweise mit den Blutwerten vielleicht besser...  Egal, das muss jeder selbst wissen....

 

Und...   wenn es mal kein Fleisch mehr gibt, essen wir halt die Vegetarier  ;-)

 

Nix für ungut.....

 

Hardy

Hallo Hardy,

 

Zucker zu verharmlosen ist nach heutigem Wissenstand doch gar nicht mehr möglich.

Zucker gar positive Effekte anzudichten grenzt schon an Naivität.

 

Jaja ich weiß, jetzt kommt der Sturm, aber bei deinen ganzen Plattitüden konnte ich nun wirklich nicht an mich halten.

 

Ich wünsche Dir einen schönen Tag,

Gina

  • 4 Monate später...

Hallo Hardy....Der war gut....Dann essen wir halt die Vegetarier. ..Lol

Ich habe jetzt so einiges gelesen keinen Reis,Kartoffeln,Nudeln,Brot und jede Menge andere Kohlenhydrate...Und dann kommen noch Nachtschattengewächse hinzu....Und dann noch meine leckeren Tomaten die ich jeden Tag esse....Sollen gut gegen Krebs und so sein und jetzt leider schlecht für Schuppenflechte geschädigte Menschen

Hallo Hardy,

 

Zucker zu verharmlosen ist nach heutigem Wissenstand doch gar nicht mehr möglich.

Zucker gar positive Effekte anzudichten grenzt schon an Naivität.

 

Jaja ich weiß, jetzt kommt der Sturm, aber bei deinen ganzen Plattitüden konnte ich nun wirklich nicht an mich halten.

 

Ich wünsche Dir einen schönen Tag,

Gina

 

 

Hallo Gina,

 

entschuldige bitte ;-)  Hab das erst heute gelesen....

Kann schon sein, das es so ist, wie Du es siehst. 

 

Wie ich immer wieder feststellen muss, braucht vieles nur einige Zeit, um genau in das Gegenteil umgekehrt zu werden. Besonders in der Medizin und gerade bei den Grenzwerten der "Normal-Parameter" der Blutlatte.

 

Bist hat ein intelligentes Mädchen...   Das "Plattitüden" hättest Du Dir klemmen können, aber ich kenne Dich ja.. Daher weis ich, wie Du um Dich beißt...

 

Gruß:

 

Hardy

 

 

Und...   wenn es mal kein Fleisch mehr gibt,

Nix für ungut.....

 

Hardy

 

 

Das wäre ja entsetzlich....kein Schnitzel mehr?????   Das würde ich nicht überstehen....brrrr.

Das wäre ja entsetzlich....kein Schnitzel mehr?????   Das würde ich nicht überstehen....brrrr.

 

 

Hallo Cherry, ich komme nochmal zum Grillen  ;-))

 

Gruß von der Ostsee:

 

Hardy

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