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Hallo!
Zuallererst möchte ich sagen, dass ich hier niemanden verunsichern oder jemanden Angst machen will. Es ist eine reine Theorie, über die ich gern mal diskutieren würde. Und zwar geht es um Biologika (in meinem Fall Humira). Diese blockieren ja den TNF-a (Tumor-Nekrose-Faktor), der sowohl bei der Abwehr von Infektionen als auch Krebs eine Rolle spielt. Dass man ein höheres Risiko einer Infektion hat, sagt einem auch jeder Arzt. Von einem höherem Krebsrisiko spricht weder ein Arzt noch steht davon irgendwas in der Packungsbeilage.
Eine Studie der FDA ergab ein höheres Risiko, während eine andere dieser widerspricht und behauptet, dass es kein erhöhtes Risiko gibt. Ich hab weder eine medizinische noch pharmakologische Ausbildung. Für mich klingt es halt logisch, dass es erhöht werde. Richtig stutzig wurde ich, als mir eine Gesichtsdiagnostikerin (egal, was man jetzt davon hält) gesagt hat, dass ich mir wegen Krebs nicht so Große sorgen machen muss, weil Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie meiner (Pso arthritis) generell ein niedrigeres Risiko haben. Auch da weiß ich überhaupt nicht, ob das stimmt. Klingt halt auch wieder für einen einfach denkenden Mensch logisch...
Warum man uns das erhöhte Risiko verschweigen sollte? Jetzt mal ehrlich. Ich will keine Verschwöhrungstheorie aufstellen, aber wir wissen wieviel Geld hinter Biologika stecken. Das sind pro Patienten ca. 20000€ im Jahr. Das lässt man sich ungern entgehen. Wer würde das Zeug schon nehmen, wenn in der Packungsbeilage stehen würde, dass man eventuell ein erhöhtes Risiko an Krebs zu erkranken hat. Ich bin dankbar für hilfreiche Inputs.