Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
„Eigentlich weiß ich ja, ich müsste aufhören, aber...“ – dieser oder ein ähnlicher Gedanke blockiert vielleicht seit Jahren den Kopf und verhindert Veränderung zum Besseren. In Teil 1 des Kurses wird das „eigentlich“ und das „aber“ genau angesehen und gelernt, andere Gedanken zu denken: Gedanken, die die Kraft geben sollen, die Veränderung durchzuhalten.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
06.05.2026 16:00
Also, meine Geschichte begann vor ca. 5 Jahren, kurz nachdem meine Mutter starb. Damals war ich noch sehr sportlich unterwegs. Bei einer Routineuntersuchung kam dann raus, dass mein Creatininwert (Muskelenzym) viel zu hoch war und landete das erstemal mit Rhabdomyolyse im Krankenhaus. Da verblieb ich dann 6 Tage und durfte wieder nachhause. 2 Monate später bekam ich meine 1. Thrombose, wieder KH.-Aufenthalt. Zuhause nahm ich Gerinnungshemmer in Form von Tabletten ein. Ab da an ging der Alptraum los. Die Blutverdünner durfte ich nach einer gewissen Zeit absetzen. Wieder mit Sport angefangen, das Ergebnis, die nächste Rhabdomyolyse. Diesmal so schlimm das ich mich 1 1/2 Wochen lang vor Schmerzen nicht bewegen konnte und in der Uni Klinik lag. Den Sport gab ich danach auf, zu hoch das Risiko eines Rückfalls. Knapp 1 Jahr danach, die nächste Thrombose. Die Diagnose: Faktor V Leiden. Nun sollte ich für immer die Gerinnungshemmer nehmen. Nach ca. 2 Monaten bekam ich lebensbedrohliche Nebenwirkungen und musste die Tabletten gezwungenermaßen absetzen. Anderes Medikament, gleiches Spiel (anaphylaktische Schocks, Dehydration etc.) In der Zeit habe ich 30 Kg Gewicht verloren und mir ging einfach nur beschissen. Die Gelenkschmerzen wurden immer schlimmer, besonders in den Knien. Nach einem Glas Wein am Abend, bekam ich dann plötzlich einen geschwollenen Zeh. Ab zum Orthopäden, mit Verdacht auf Rheuma und einer Überweisung zu einem Spezialisten wieder rausgekommen. In der UK. Köln wurde dann nach gründlicher Anamnese, die Diagnose Psoriasis Arthritis ohne Hautbeteiligung gestellt. Der Arzt wollte mir Humira verschreiben und machte mich darauf aufmerksam, dass bei diesem Medikament ein erhöhtes Krebsrisiko bestehe. Völlig verunsichert und verängstigt von seiner Aussage, probierte ich es erstmal ohne über die Runden zu kommen. Was sich im Nachhinein nicht unbedingt als kluge Entscheidung herausstellte. Anfangs waren die Schübe recht selten und von den Schmerzen her noch aushaltbar. Letztes Jahr starb mein Vater und die Schübe kamen öfters und schmerzhafter. Habe vieles ausprobiert in der Zeit: Ernährungsumstellung, diverse NEM's das übliche halt. Doch nichts wollte auf Dauer so richtig helfen. Seit 2 Monaten habe ich ebenfalls eine Wirbelsäulenbeteiligung. Mein Orthopäde, bei dem ich gestern war, stellte nach einem Röntgenbild den Verdacht auf Osteolyselaterales im rechten Knie, weswegen ich am Dienstag zu weiteren Untersuchungen ins KH. soll. Mein nächster Termin in der Rheumatologie ist leider erst im April.
Bearbeitet ( von Kami83)