Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Nun, dann möchte ich mich auch einmal vorstellen.
Mein Name ist Ferid Bernd, die meisten nennen mich Bernd, von meiner Familie werde ich Ferid genannt, aber niemand nennt mich Ferid Bernd.
Meine Psoriasis habe ich 1965 nach einer Pockenschutzimpfung bekommen und würde mit Windpocken auf eine Karantäne Station eines Kinderkrankenhaus drei Monate festgehalten und mit Schuppenflechte entlassen, da es wohl doch keine Windpocken waren.
So begann meine Zeit mit der Psoriasis, sie wurde zu meinem ständigen Begleiter und ich und mein Umfeld gewohnten sich an den Anblick.
Ich ging auch zum Dermatologen, Bestrahlte mich mit UV-Licht und salbte und cremte mich.
Nach einer gewissen Zeit ging ich nicht mehr zum Dermatologen, es gab ja nix neues und die Psoriasis galt als unheilbar. Drum ließ ich mir meine Salben und Tinkturen durch einen befreundeten Arzt verschreiben und hielten noch einen Plausch.
Eines Tages erzählte er mir, dass er in einer Ärztezeitung gelesen hätte, das Probanden für eine Medizinische Studie für ein Biologic Namens Enbrel gegen Psoriasis gesucht werden. Er fand den Artikel wieder, entweder Uniklinik Münster oder ein niedergelassener Dermatologe in Osnabrück. Er rief den Dermatologen an und vereinbarte ein Vorstellungsgespräch, danach wurde ich in die Studie aufgenommen und nach sechs Wochen war meine Psoriasis verschwunden. Ich spritze mir das Enbrel dann noch über zehn Jahre bis ich es absetzte, da ich im Krankenhaus war.
Hautmäßig war alles ok, aber nun habe ich PSA bekommen und nehme wieder Enbrel.