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Hallo Zusammen,
zunächst möchte ich mich einmal vorstellen und von meiner Geschichte erzählen: Ich bin 32 Jahre alt, Mutter von 3 zauberhaften Söhnen und leide solang ich denken kann an PSO. Im Januar 2022 wurde mein dritter Sohn per Kaiserschnitt entbunden und noch im Krankenhaus bemerkte ich eine (schmerzlose) Schwellung am rechten Knie. Daraufhin begann eine lange Reihe von Untersuchungen und Therapien : Röntgen, MRT, Punktionen, Vorstellungen beim Rheumatologen, Blutuntersuchungen - alles blieb Ergebnislos. Und auch nach 2 RSO Behandlungen besteht ein massiver Gelenkserguss.
Anfang diesen Jahres kamen dann leichte schmerzen am rechten Ellenbogen sowie an den Sehnenansätzen hinzu. Die Diagnose war "Tennisarm". Ein paar Monate später dann eine Schleimbeutelentzündung in der rechten Schulter. Und dann spitze sich das ganze im September zu: aus den "leichten" Schmerzen im rechten Ellbogen wurden beidseitig schmerzende Gelenksergüsse mit Bewegungseinschränkung sowie Schmerzen in den Sehnenansätzen. Hinzu kam auch eine Morgensteifheit. Nun hat das "Kind" scheinbar einen Namen: Psoriasis Arthritis. Zuvor habe ich bereits wegen meiner sehr stark ausgeprägten PSO (alle Körperstellen inkl. Kopfhaut und Gehörgänge waren betroffen) mit sehr gutem Erfolg "Kyntheum" gespritzt. Damit war ich quasi symptomlos. Daher hat meine Rheumatologin mich auf Hulio umgestellt. Vor einer Woche habe ich mich das erste mal damit gespritzt. Mein Orthopäde hatte mir zusätzlich Prednisolon verschrieben. Darunter waren die Schmerzen deutlich erträglicher. Vorgestern habe ich die letzte Tablette genommen und heute ist die PSA schon mit voller Wucht zurück! Es ist wahrscheinlich noch viel zu früh, aber offensichtlich scheint Hulio noch nicht zu wirken.
Wie lange hat hat es bei euch gedauert, bis Hulio eine Wirkung zeigte? War bei noch jemandem eine Geburt der Auslöser für die PSA? Gibt es welche unter euch, die nach der Therapie auch in Bezug auf die PSA so gut wie symptomlos waren?
Wie ich gelesen habe, leben viele schon seit Jahren mit dieser Erkrankung, aber selbst diese 2 Jahre kommen mir vor wie eine Ewigkeit. Ich bin erst 32 Jahre und habe 3 kleine Kinder. Ich kann und mag mir nicht vorstellen wie es ist, jeden Tag nur noch mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen leben zu müssen. Vielleicht hat der ein oder andere ja Erfahrungen, die mir etwas Hoffnung schenken.
Beste Grüße
Natascha