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Welche Diagnostik, PsA ohne Schwellung


Feling

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Hallo ihr alle, 

Ich bin neu hier und bei mir besteht der Verdacht auf PSA. PsO habe ich bereits seit über 10 Jahren. Seit etwa 7 Jahren nun schubweise Gelenkschmerzen. Erst in den Fingergelenken, dann in den Handgelenken und mittlerweile sind auch meine Zehen- und Fußgelenke betroffen.. Ich war vor 2 Jahren beim Rheumatologen, doch als ich den Termin endlich hatte, war ich schwanger und somit an Diagnostik nicht viel möglich. Der Arzt wirkte aber nicht überzeugt, da meine Gelenke nicht anschwellen oder sich röten. Blutwerte waren i. O. 

Nun meine Fragen, da ich bald einen neuen Termin habe:

1. Hat hier jemand PsA ohne Gelenkschwellungen? 

2. Was hat letztendlich die Diagnose bestätigt? MRT, CT?  

Ich hoffe bald endlich zu wissen warum ich ständig Schmerzen habe und mich oft ohne Grund total müde fühle. 

Vielen Dank für das Lesen! 

 

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Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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vor einer Stunde schrieb Feling:

1. Hat hier jemand PsA ohne Gelenkschwellungen? 

2. Was hat letztendlich die Diagnose bestätigt? MRT, CT?  

Bei mir waren die Gelenke nicht (immer) geschwollen.
Es gibt nicht  d i e  Untersuchung, es ist ein "Puzzlespiel".
Siehe auch

oder  über die Suchfunktion (Lupe oben rechts) z.B.:

Suche nach 'PSA' in Artikel (psoriasis-netz.de)

Viel Erfolg und gute Besserung!

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Hallo Feling

Bei mir wurde die Diagnose nach einem einfachen Röntgenbild der Finger- und Fußgelenke richtig gestellt. Es bedurfte allerdings über 10 Jahre und einem Dutzend verschiedene Fachärtze bis ein kompetenter Professor das erkannt hat.

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6 hours ago, Feling said:

Der Arzt wirkte aber nicht überzeugt, da meine Gelenke nicht anschwellen oder sich röten.

Wenn er einen Power Doppler Ultraschall hat, kann er auch ohne Schwellung Entzündungen finden.
Rötung ist bei PsA nicht immer vorhanden. Schwellung jedoch oft.

Edited by Salamander2
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vor 4 Stunden schrieb VanNelle:

Bei mir wurde die Diagnose nach einem einfachen Röntgenbild der Finger- und Fußgelenke richtig gestellt.

Im Röntgenbild sieht man im fortgeschrittenen Stadium Gelenkzerstörung mit Knochenan- und abbau.
Im Anfangsstadium, wenn die Entzündung noch nicht lange besteht, ist da noch nichts zu sehen.

Neben NSAR gegen die Gelenkentzündung haben mir Spritzen ins Gelenk gut geholfen und sind auch eine Standard-Therapieempfehlung, siehe auch:

 

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Meine Diagnostik hat auch sehr lange gedauert wie bei VanNelle.

Von den ersten Beschwerden (Fussnägel) über Schultergelenke, Achillessehnen usw. sind 30 Jahre vergangen. 

Dann fingen die Hände an und da bin ich fast Amok gelaufen. 

Ein Handchirug hat es an einem Röntgenbild gesehen. Mein Hausarzt hatte dann am gleichen Tag den gleichen Verdacht. 

Ich habe keine auffällige Hautbeteiligung. Allerdings sagte der Rheumatologe das meine Fussnägel Psoriasis haben und meine vermeintliche Hornhaut auch Psoriase ist. 

Schwellungen hab ich hauptsächlich in den Händen. Sonst kaum. 

Kann nur sagen dranbleiben. Gibt viele Möglichkeiten es nachzuweisen. Ich drücke die Daumen das du schnell Hilfe bekommst 

Gruß Clau dia 

 

 

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Am 28.12.2022 um 11:15 schrieb Feling:

Hallo ihr alle, 

Ich bin neu hier und bei mir besteht der Verdacht auf PSA. PsO habe ich bereits seit über 10 Jahren. Seit etwa 7 Jahren nun schubweise Gelenkschmerzen. Erst in den Fingergelenken, dann in den Handgelenken und mittlerweile sind auch meine Zehen- und Fußgelenke betroffen.. Ich war vor 2 Jahren beim Rheumatologen, doch als ich den Termin endlich hatte, war ich schwanger und somit an Diagnostik nicht viel möglich. Der Arzt wirkte aber nicht überzeugt, da meine Gelenke nicht anschwellen oder sich röten. Blutwerte waren i. O. 

Nun meine Fragen, da ich bald einen neuen Termin habe:

1. Hat hier jemand PsA ohne Gelenkschwellungen? 

2. Was hat letztendlich die Diagnose bestätigt? MRT, CT?  

Ich hoffe bald endlich zu wissen warum ich ständig Schmerzen habe und mich oft ohne Grund total müde fühle. 

Vielen Dank für das Lesen! 

 

Ich habe PsA  und keine angeschwollen Gelenke. Nimmst du aktuell Medikamente gegen die PsA?  Ich habe auch keinen Druckschmerz aber trotzdem Probleme.  Frage mich, ob das eher durch mein Medikamt ausgelöst wird. 

Lass mal Eisen, Vitamin b und d beim Arzt checken zum Teil Privatleistung. Ist aber bezahlbar. Bei mir waren alle drei Werte schlecht. Seit der Einnahme der vitamine und Eisen sieht das mit der Müdigkeit besser aus . Wenn du Schiddrüsenprobleme hast, lass insbesondere nach der Schwangerschaft die Werte mehrmals checken und gut einstellen. Ist auch ein Grund für die Müdigkeit.

LG jenny

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Am 2.1.2023 um 21:49 schrieb AngryJ80:

Ich habe PsA  und keine angeschwollen Gelenke. Nimmst du aktuell Medikamente gegen die PsA?  Ich habe auch keinen Druckschmerz aber trotzdem Probleme.  Frage mich, ob das eher durch mein Medikamt ausgelöst wird. 

Lass mal Eisen, Vitamin b und d beim Arzt checken zum Teil Privatleistung. Ist aber bezahlbar. Bei mir waren alle drei Werte schlecht. Seit der Einnahme der vitamine und Eisen sieht das mit der Müdigkeit besser aus . Wenn du Schiddrüsenprobleme hast, lass insbesondere nach der Schwangerschaft die Werte mehrmals checken und gut einstellen. Ist auch ein Grund für die Müdigkeit.

LG jenny

Hallo Jenny, vielen Dank für deine Antwort. 

Ich nehme derzeit keine Medikamente gegen die PSA, da sie ja noch nicht offiziell diagnostiziert ist. Mal schauen ob Ende Januar beim Termin beim Rheumatologen was rauskommt. Ist aber interessant, das du auch keine äußerlichen Symptome hast. Vitamin D war bei mir ewig im Keller, Eisen war immer etwas erniedrigt. Lustigerweise aber seit der Schwangerschaft nicht mehr. 

Ich bin jetzt echt gespannt, ob ich endlich mal weiter komme. 

Lg

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Geht mir ahnlich. Ohne Grund müde,  die Gelenke sind manchmal geschwollen, oft aber nicht. Weh tun sie trotzdem. Der Rheumatologie glaubte kein Wort, verschrieb mir dennoch metex, ohne mir viel Hoffnung zu machen. Nach der ersten spritze waren die Müdigkeit und gelenkschmerzen und selbst die Steifigkeit in meiner angeblich frohen shoulder so viel besser...Diagnose hab ich noch nicht und ich einfach nicht gern zum Arzt und jammere. Ich nehme mir vor dem bald auf den Grund zu gehen. 

 

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vor 2 Stunden schrieb ulrike72:

Der Rheumatologie glaubte kein Wort, verschrieb mir dennoch metex, ohne mir viel Hoffnung zu machen. Nach der ersten spritze waren die Müdigkeit und gelenkschmerzen und selbst die Steifigkeit in meiner angeblich frohen shoulder so viel besser...

Normal braucht Metex eine Zeit bis es wirkt. Aber wenn es anschlägt hast du auf jeden Fall eine Erkrankung die mit Metex behandelt wird. Wenn es keine PsA sein sollte dann aber was anderes. 

Vergiss die Folsäure bei mtx nicht 

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  • 2 weeks later...

Hallo ihr alle, 

Ich war nun heute beim Rheumatologen. Er ist wieder nicht wirklich überzeugt. Er meinte bei mir fehlen die Schwellungen. Aber immerhin hat er meine Hände geschallt. Trotz Schub: alles okay. 

Er meinte man könnte noch röntgen, er erwartet da aber nichts. 

MRT würde er nur machen, wenn es schlimmer wird. Ich soll die warme Jahreszeit abwarten. 

Ich fühle mich jetzt nicht ernst genommen, wenn ich ehrlich bin. 

Was meint ihr dazu?  Ist denn im Ultraschall immer was zu sehen? 

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Rheuma-Fee_2021

Bei mir wurde auch sehr lange gesagt "ich finde da nichts". Einige verschiedene Ärzte hatte ich aufgesucht, letztendlich sagte der Rheumatologe, dass ich Fibromyalgie habe. Da tun einem die Sehnenansätze weh, die Muskeln, man ist müde ohne Ende und all sowas. Passte auch. Habe ich auch jetzt noch. Aber: mir taten zudem fast alle Gelenke weh. Keiner konnte helfen.

ERST als meine Knie so stark angeschwollen waren, dass man es nicht mehr leugnen (und ich keinen Schritt mehr gehen) konnte, wurde ich auf meinen Wunsch hin von meiner Hausärztin in eine Klinik eingewiesen, wo dann PSA diagnostiziert wurde.

Bei meinem Besuch danach beim Rheumatologen hat er sich bei mir entschuldigt und zugegeben, dass er es falsch eingeschätzt hat. (Hat nur er. Keiner der anderen Äzte!)

Bei der Terminvereinbarung sagte die Helferin am Telefon übrigens: "was wollen Sie denn wieder hier? Sie waren doch schon mal hier." Da musste ich all meine Kraft zusammen nehmen und sagte "ja, aber es ist schlimmer geworden und ich war in einer Klinik. Es ist Arthritis." Dann sagte sie: "ah ok." Sowas kann sensible Menschen auch schon eine Menge Kraft kosten!

Ich kann es den Ärzten nicht mehr übel nehmen, jetzt wo ich ein wenig mehr darüber weiß. Wenn die "typischen" Kriterien nicht erfüllt sind - messbar - hat er kaum eine andere Wahl. Denke ich.

ABER: wenn man sehr feinfühlig ist und Schmerzen / Veränderungen in seinem Körper früh bemerkt, dann hat man manchmal das Pech, dass es rein objektiv nicht darstellbar ist. Ich z. B. wurde dann schon in die psychosomatische Schublade gesteckt. Das macht einen dann noch mehr fertig und lässt einen an sich und seiner Wahrnehmung zweifeln.

Bei mir hat aber nur die unausweichliche Hartnäckigkeit (die meinem Wesen eigentlich überhaupt nicht entspricht) zum Ziel geführt. Ich hatte keine Wahl. Es wurde immer schlimmer.

Langer Rede kurzer Sinn: es kann PSA sein, obwohl sich niemand findet, der sie diagnostiziert. Natürlich gibt es auch noch andere mögliche Ursachen. Es kann kompliziert sein.

Ich wünsche dir darum viel Kraft und Durchhaltevermögen. Bitte bleib am Ball. (Ich weiß, leicht gesagt.)

LG

Fee

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vor 2 Stunden schrieb Feling:

meinte man könnte noch röntgen, er erwartet da aber nichts. 

Suche dir einen guten Handchirug. Nach fast 30 Jahre Probleme die keiner ernst nahm bin ich direkt zu einem Handchirug gegangen als ich dort Probleme bekam. 

Er hat geröngt, hat sich die Bilder angesehen. Hat mir die Stellen an den Fingern gezeigt wo die arthrits saß. 

Vielleicht hast du Glück und findest auch einen Handchirug der die helfen kann. 

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vor 1 Stunde schrieb Rheuma-Fee_2021:

Bei mir wurde auch sehr lange gesagt "ich finde da nichts". Einige verschiedene Ärzte hatte ich aufgesucht, letztendlich sagte der Rheumatologe, dass ich Fibromyalgie habe. Da tun einem die Sehnenansätze weh, die Muskeln, man ist müde ohne Ende und all sowas. Passte auch. Habe ich auch jetzt noch. Aber: mir taten zudem fast alle Gelenke weh. Keiner konnte helfen.

ERST als meine Knie so stark angeschwollen waren, dass man es nicht mehr leugnen (und ich keinen Schritt mehr gehen) konnte, wurde ich auf meinen Wunsch hin von meiner Hausärztin in eine Klinik eingewiesen, wo dann PSA diagnostiziert wurde.

Bei meinem Besuch danach beim Rheumatologen hat er sich bei mir entschuldigt und zugegeben, dass er es falsch eingeschätzt hat. (Hat nur er. Keiner der anderen Äzte!)

Bei der Terminvereinbarung sagte die Helferin am Telefon übrigens: "was wollen Sie denn wieder hier? Sie waren doch schon mal hier." Da musste ich all meine Kraft zusammen nehmen und sagte "ja, aber es ist schlimmer geworden und ich war in einer Klinik. Es ist Arthritis." Dann sagte sie: "ah ok." Sowas kann sensible Menschen auch schon eine Menge Kraft kosten!

Ich kann es den Ärzten nicht mehr übel nehmen, jetzt wo ich ein wenig mehr darüber weiß. Wenn die "typischen" Kriterien nicht erfüllt sind - messbar - hat er kaum eine andere Wahl. Denke ich.

ABER: wenn man sehr feinfühlig ist und Schmerzen / Veränderungen in seinem Körper früh bemerkt, dann hat man manchmal das Pech, dass es rein objektiv nicht darstellbar ist. Ich z. B. wurde dann schon in die psychosomatische Schublade gesteckt. Das macht einen dann noch mehr fertig und lässt einen an sich und seiner Wahrnehmung zweifeln.

Bei mir hat aber nur die unausweichliche Hartnäckigkeit (die meinem Wesen eigentlich überhaupt nicht entspricht) zum Ziel geführt. Ich hatte keine Wahl. Es wurde immer schlimmer.

Langer Rede kurzer Sinn: es kann PSA sein, obwohl sich niemand findet, der sie diagnostiziert. Natürlich gibt es auch noch andere mögliche Ursachen. Es kann kompliziert sein.

Ich wünsche dir darum viel Kraft und Durchhaltevermögen. Bitte bleib am Ball. (Ich weiß, leicht gesagt.)

LG

Fee

Vielen Dank für deine Nachricht. Es ist echt zum verrückt werden. Es passt alles bei mir. PSO seit Jahren gesichert. Nun auch seit längerem mit Nagelbeteiligung und Gelenkschmerzen. Seit fast 3 Monaten schube ich nun und er sagt mir ich soll auf besseres Wetter warten. Ja toll. 

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vor 45 Minuten schrieb Clau dia:

Suche dir einen guten Handchirug. Nach fast 30 Jahre Probleme die keiner ernst nahm bin ich direkt zu einem Handchirug gegangen als ich dort Probleme bekam. 

Er hat geröngt, hat sich die Bilder angesehen. Hat mir die Stellen an den Fingern gezeigt wo die arthrits saß. 

Vielleicht hast du Glück und findest auch einen Handchirug der die helfen kann. 

Vielen Dank für den Hinweis. Ich werde mal schauen ob ich einen finde. 

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Am 20.1.2023 um 09:30 schrieb Feling:

Hallo ihr alle, 

Ich war nun heute beim Rheumatologen. Er ist wieder nicht wirklich überzeugt. Er meinte bei mir fehlen die Schwellungen. Aber immerhin hat er meine Hände geschallt. Trotz Schub: alles okay. 

Er meinte man könnte noch röntgen, er erwartet da aber nichts. 

MRT würde er nur machen, wenn es schlimmer wird. Ich soll die warme Jahreszeit abwarten. 

Ich fühle mich jetzt nicht ernst genommen, wenn ich ehrlich bin. 

Was meint ihr dazu?  Ist denn im Ultraschall immer was zu sehen? 

Bei mir gingen die Gelenk- und Sehnenbeschwerden im September letzten Jahres an. Ich habe keine Hautbeteiligung, allerdings hat sich ein Nagel auffällig angefangen abzulösen. Ca. 4 Monate danach ging es mit dem Sehen und Gelenken los. Ich habe auch noch keine offizielle Diagnose, schiebe aber Panik, dass man mich genauso wenig ernst nehmen wird. Denn was mache ich denn dann, wenn der Rheumatologe sagt: Kann nix finden, sehen tue ich auch nix. Ich bilde mir die Beschwerden ja nicht ein - aber ich habe halt auch keinerlei Schwellungen. Es reagiert aber oft druckempfindlich, wenn man draufdrückt.

Noch habe ich ja keine Rückmeldung, aber ich brauche einen Plan, was ich machen soll, wenn der Rheumatologe jetzt nix machen kann/will. 

Kann man sich vielleicht auf eigenes Risiko so behandeln lassen, als hätte man PsA? Oder macht da kein Arzt mit? Ich meine ich kann mir aktuell nix vorstellen, was da sonst in Frage kommen könnte, was mich seit September da begleiten könnte. Hatte Anfang Januar zwei Wochen mal rein gar nix. Dann fingen die Nägel wieder an und die Sehnen bzw. Gelenke meldeten sich auch wieder. Es sind halt keine krassen Schmerzen, sondern total leicht und gut auszuhalten. Aber der Gedanke, dass da gerade was am schwelen ist und mir meine Gelenke kaputt machen könnte, zerfrisst mich innerlich.

Und überall im Netz steht, dass man schnell handeln soll und dass sich innerhalb von 2 Jahren schon irreparable Schäden einstellen - das macht mir Angst. Es ist schon fast ein halbes Jahr rum jetzt. Ich sehe meine Finger und Ellenbogen in zwei Jahren schon verkrüppelt... 

Es steht halt auch nirgendwo wie krass diese Schäden sind. Kann ich mich weiter bewegen oder kann ich dann im Prinzip schon direkt nen Rollstuhl beantragen? Ich habe Schiss.

 

 

Edited by tomkay
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vor 7 Stunden schrieb tomkay:

Und überall im Netz steht, dass man schnell handeln soll und dass sich innerhalb von 2 Jahren schon irreparable Schäden einstellen - das macht mir Angst. Es ist schon fast ein halbes Jahr rum jetzt. Ich sehe meine Finger und Ellenbogen in zwei Jahren schon verkrüppelt... 

Stopp, halt, Gang zurück schalten. Hier wird keine Panik geschoben. 

Panik bringt dir gar nichts,evtl nur einen neuen Schub. 

Mir haben die Ärzte 30 jahrelang gesagt ich hätte Hypochondrie und wäre zu blöd nen Nagelpilz zu behandeln. 

Natürlich bin ich unter die Decke gegangen und hab auch in einige Praxen Hausverbot. 

Ich bin jetzt 60, gehe noch Vollzeit arbeiten. Discounter, aber nicht nur Kasse sondern auch im Laden. 

Letztes Jahr hatte ich ein richtiges scheiß Jahr, Kämpfe mich aber gerade wieder ins Leben zurück. 

Den Gedanke an einen Rollstuhl schieb mal ganz weit zurück und denke evtl hin und wieder an Krücken, das reicht aus. 

So einfach auf PsA behandeln lassen würde ich mich nicht auch wenn der Arzt sich einlassen würde. Denn das Einstiegsmedikament MTX ist nicht ohne. Viele schwören hier auf biologika und das man die auch sofort bekommt, aber selbst wäre das ne Etage zu hoch. 

Was du vom Arzt aushandeln könntest, wäre eine Stoßtherapie mit Cortison. 

Hoch dosiert ansetzen und dann ausschleichen lassen. Verschwinden die Symptome oder kommen während oder nach dem ausschleichen wieder kann man mit Sicherheit dann sagen das du eine entzündliche Grunderkrankung hast. 

Meine ersten Anzeichen in den Händen waren Mitte 2018, Alarm geschlagen beim Hausarzt Ende 2018. 

Diagnose Verdacht Anfang 2019,feste Diagnose nach Blutuntersuchung und Cortison Therapie wie oben beschrieben 2019.

Ja meine Hände so wie andere Gelenke haben Schäden. Aber da mir vor 2018 immer die Hände mal schmerzten sind die Schäden jetzt sichtbar, fühlbar und die Gelenk Fähigkeiten eingeschränkt. Aber ich kann fast alles machen und was nicht mehr funktioniert gibt es Hilfenmittel oder lässt es jemand anderen machen. 

Ich hoffe ich konnte dich jetzt ein wenig beruhigen, warte die Diagnose ab. Ich weiß es ist schwer. Aber alles andere bringt nur noch Herzprobleme dazu. 

Ich will jetzt nichts runter spielen, es ist eine blöde Erkrankung und hoffe das du schnell eine Diagnose bekommst und auch Hilfe. 

Und wenn es so ist das du die PsA hast, dann beantrage eine Reha. In einer Klinik in der Rheumatologie, Orthopädie und evtl Dermatologie unter einem Dach sind. Dort wird dir auch geholfen mit der Erkrankung umzugehen. Physisch wie phsychisch. 

Es ist auch gut möglich das du ganz schwache Psoriasis auf der Haut hast die du nie mit Psoriasis in Verbindung gebracht hast. 

Meine etwas raue Haut an Ellenbogen, Knie und im Bereich der Achillessehnen ist Schuppenflechte. Meine Hornhaut an an den Füßen die ich hin und wieder mal habe ist Schuppenflechte. 

Meine schorfige Stelle in der Nase die ich seit dem ich 13/14 bin habe, ist Schuppenflechte. Die Schuppen auf dem Kopf, die ich mit einem bestimmten shampoo im Griff habe ebenfalls. Corioser Weise ist meine extremer Zahnsteinbildung an einem Zahn, ist seitdem ich MTX nehme spurlos verschwunden. Mein Zahnarzt ist sich sicher das es mit der PsA irgendwie zu tun hat. 

Also, gehe mal deinen Körper von oben nach unten in ruhe durch, vielleicht findest du ja doch noch eine Ungereimtheit. 

Alles gute Clau dia

 

 

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Du kannst auch erst einmal dich mit Ibuprofen über Wasser halten. Da wo Entzündungen in Schach gehalten werden passiert auch nichts. Die "Umbauschmerzen" in den Gelenken sind keine leichten...

Dein Rheumatologe wird schon etwas unternehmen. MTX war für mich am Anfang ein Segen...ich war plötzlich schmerzfrei und einige hier vertragen es auch sehr gut. 

Die Medikamente sind alle keine Bonbons und man sollte schon genau überlegen, was und wie viel man nimmt. Mal eben so zur Prophylaxe was spritzen, davon rate ich dringlichst ab. 

  • Like 2
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vor 44 Minuten schrieb Supermom:

Du kannst auch erst einmal dich mit Ibuprofen über Wasser halten. Da wo

Ibu ist aber auch nicht ohne. Leider wirkt es manchen Menschen leider nicht. 

Für den Anfang okay. Auf Dauer leider nicht. Zuviel Nebenwirkungen 

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Hallo @tomkay,

mir geht es wie dir. Allerdings bin ich schon 7 Jahre weiter, aber leider immer noch ohne Diagnose. Angefangen hat es bei mir mit ständigen Schmerzen in den Fingern, im unteren Rücken, an den Fußknöcheln etc. Mehrmals war ich aufgrund eines akuten Lumbago in der Notaufnahme. Einmal gab mir eine Notärztin den Tipp mich mal auf Rheuma untersuchen zu lassen. Dann begann meine Odyssee bei diversen Rheumatologen. Ein Rheumatologe hat mich gebeten meine ziemlich unscheinbaren etwas trockenen ca. 5 Cent großen Flecken am Knie auf eine Schuppenflechte testen zu lassen. Ich dachte, die Stellen kommen vom „auf allen Vieren“ krabbeln mit den Kids. Ich hatte sie kaum wahrgenommen. Allerdings war es ein Volltreffer. Nur die Gelenk- und Muskelschmerzen wollte bisher keiner der Ärzte bzw. Rheumatologen mit der Schuppenflechte in Verbindung bringen, da die Blutwerte in Ordnung waren und sie es bis heute immer noch sind. Ich solle wiederkommen, wenn ich einen dicken Finger oder habe. Es war und ist nach wie vor psychisch extrem belastend, die Schmerzen zu haben, die Veränderungen zu sehen und trotzdem ohne Diagnose zu sein - mal abgesehen von der Psychoecke, in die man ganz schnell geschoben wird -.

Am 28.1.2023 um 12:11 schrieb tomkay:

Aber der Gedanke, dass da gerade was am schwelen ist und mir meine Gelenke kaputt machen könnte, zerfrisst mich innerlich.

Auch hier geht es mir wie dir! Man merkt, dass etwas nicht stimmt und bekommt keine Hilfe! Wie du schreibst ohne Diagnose keine Behandlung! Dabei kann man als Laie immer wieder lesen, wie wichtig eine rasche Behandlung ist.

Am 28.1.2023 um 12:11 schrieb tomkay:

Und überall im Netz steht, dass man schnell handeln soll und dass sich innerhalb von 2 Jahren schon irreparable Schäden einstellen - das macht mir Angst. 

Ich mache mir ebenso wie du viele Gedanken, habe Angst vor der Zukunft, Angst vor irreversiblen Schäden und frage mich, wie es wohl weitergehen bzw. enden wird. Ich verstehe, dass die Medis keine Gummibärchen sind, allerdings ständig ohne Hilfe zu sein, ist auch keine Lösung.

Bei dir ist noch nicht viel Zeit vergangen. Jeder Verlauf ist anders. Bei einem entstehen die Schäden ganz schnell beim anderen anscheinend ganz langsam. Vielleicht hast du mehr Glück als ich und es gibt einen Arzt, der ggfs. einen Zusammenhang erkennt. Wenn ich es richtig verstehe, wurde bei dir bisher noch keine PSO nachgewiesen. Vielleicht ist es tatsächlich keine PSA und du machst dir unbegründet Sorgen. Hier die Balance in den eigenen Gedanken zu finden ist verdammt schwer. Mich trösten einige Beiträge hier in diesem Forum, in denen Betroffene schreiben, dass sie einen guten Weg gefunden haben. Aufgeben und Schwarzmalen bringt einen leider auch nicht weiter.

Ich habe seit Oktober letzten Jahres im Ultraschall sichtbare Entzündungen an mehr als 3 Gelenken und länger als 3 Monate und trotzdem ist mein Rheumatologe trotz der PSO nicht zu der Diagnose PSA bereit. Er schrieb im Oktober in seinem Arztbrief, dass es momentan keine Hinweise auf ein entzündliches Rheuma gibt. Letzte Woche habe ich ihm mitgeteilt, dass ich das so nicht weiter akzeptiere. Nun steht im Arztbrief zusätzlich, dass auf besonderen Wunsch der Patientin mit einem Basismedikament begonnen wurde. Der Rheumatologe meinte, wenn das Sulfasalazin wirkt, dann wäre es bestätigt, dass ich PSA habe, wenn es nicht wirkt, dann nicht. Meines Erachtens eine befremdliche Vorgehensweise, wenn ich hier im Forum lese, das es durchaus Vorkommen kann, dass ein Medikament nicht wirkt. Davon eine Diagnose abhängig zu machen? Habe daher parallel noch bei einem anderen Rheumatologen einen Termin vereinbart.
Lass den Kopf nicht hängen. Die Umstände fühlen sich nicht gut an und ziehen ein runter. Das kann ich total gut nachvollziehen! Geh aktiv voran und kümmere dich um Arzttermine, wenn Symptome vorhanden sind bzw. fotografiere sie. Vielleicht hilft dir auch eine tägliche positive Affirmation die negativen Gedanken etwas zu verdrängen. 
Viel Kraft und viel Erfolg bei deinem weiteren Weg. 
 

romisar
 

  • Thanks 1
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Huhu @romisar,

Mein bisheriger Werdegang steht hier geschrieben:

Vom Hautarzt habe ich zumindest einen Befund wo a) was von einem Ölfleck drin steht und b) der Empfehlung auf Abklärung einer PsA.

Die Blutwerte sind ja bei PsA auch komplett unauffällig. Da würde man bei mir auch nix finden, zumal ich ja anfangs schon auf eigene Faust ein Labor habe machen lassen. Sprich RF, BSG, Harnsäure, CRP, CCP-AK usw.

Zumindest hast du jetzt die Chance mit dem Medikament rauszufinden, ob es erstmal besser wird. Ich bin gespannt, wie es bei mir weitergeht.

Ansonsten mache ich Fotos von jeder Entwicklung, wie von dir vorgeschlagen 😊

Auch dir nur das das allerbeste und dass du bald deinen Frieden mit dem Thema schließen kannst und die Therapie bekommst, die nötig ist.

Lieben Gruß

Tom

 

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