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Bericht von der Gruppenreise ans Tote Meer

Hallo,

im Folgenden findet ihr einen Bericht von unserer (www.shgostheim.de) Gruppenreise an das Tote Meer nach Jordanien.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Margitta

Kurreise 2007 nach Jordanien

Ich möchte hier gerne einen kleinen Bericht über meine Kurreise nach Jordanien schreiben.

Bin 51, leide seit ca. 4 Jahren an Psoriasis, vermutlich durch Betablocker ausgelöst. Die am schlimmsten betroffenen Hautpartien sind Kopfhaut, die Ellenbögen, Knie, Rumpf und Unterschenkel.

Probiert habe ich fast alles Salbe und Creme und auch Kortisonprodukte verschlimmert die Sachlage. Achtzig Badeanwendungen (Tomesa, Salzwasserbadewanne und Bestrahlung) brachten einen minimalen Erfolg.

Aufgrund meiner Recherche in Internet, traf ich auf die Seite von der Selbsthilfegruppe der Psoriasis und trat mit Frau Hess in Verbindung. Frau Hess hat sich sofort um mich gekümmert und mich gründlich informiert, sodass ich mich sofort entschlossen habe mitzufliegen.

Am 26.05.07 um 16:15 stieg ich mit großer Aufregung und gemischten Gefühlen in das Flugzeug, da es meine erste Reise in einem so weit entfernten Land für mich war.

Spät abends um ca. 22 Uhr, war die Ankunft in Amman. Die Organisation war einfach perfekt für das Visum, Koffertransport und Hoteltransfer wurde gesorgt. Im Hotel angekommen haben wir, auch wenn es schon spät war, ein willkommenes Getränk und ein Abendessen erhalten.

Ich teilte das Zimmer mit Franz, eine sehr angenehme, freundliche und hilfsbereite Person aus Wien. Die Unterkunft war sehr schön und bequem.

Gleich am nächsten Tag hat uns Frau Hess durch die Hotelanlage geführt und erklärt wo und was man erhalten kann. Alle gestellten Fragen wurden ausführlich beantwortet.

Ich ging gleich danach in das Natursolarium und nahm mein erstes Bad am Toten Meer. Das Wasser, ist sehr salzig und angenehm warm, es fühlte sich wie ein cremiges gleitendes Öl auf der Haut an.

Ich machte meine Therapie nach meinem eigenen Gefühl: Nach dem Frühstuck ging ich jeden Tag in das Solarium, 2 x Vormittag und 2 x Nachmittag ging ich an das Tote Meer für je ca. 40 Minuten baden .

Die ersten 2 Wochen hatte ich nur einen minimalen Erfolg und dachte schon, dass diese Hautkur wenig nutzen werde. Nach Rücksprache mit Frau Hess und anderen Gäste im Solarium pflegte ich dann meine Haut nur mit Salcyl-Vaselin (1 mal Abend) und im Solarium mit Öl. Die letzte Woche benutzte ich etwas Vaselin-Teer.

An die pralle Sonne konnte ich mich nicht hinlegen, weil sie für mich zu heiß war und deshalb habe ich mich entweder im Schatten hingelegt oder ich bin am Strand spazieren gegangen. Teilweise habe ich auf der schönen daneben gelegenen Terrasse eine schöne Zeit verbracht.

Ab der dritten Woche und innerhalb von 4 Tagen waren alle Schuppen abgefallen und meine Haut darunter war nicht mehr entzündet. In der vierten Woche hat sich meine Haut so gut erholt und wurde sehr weich, sodass ich sagen kann, dass diese Kur erfolgreich war.

Sehr wichtig waren für mich die 2 Stunden Mittagspause, die ich in meinem Zimmer verbracht habe. In dieser Zeit konnte ich mich von der Hitze ausruhen und meine Haut etwas beruhigen.

Ich konnte in diesen schönen vier Wochen komplett abschalten und diese Zeit nur für mich und meine Haut nutzen.

Langeweile habe ich überhaupt nicht gehabt; man konnte sich immer mit anderen Gästen unterhalten, Musik bzw. Hörbücher hören, abends nach dem Essen einfach mit den anderen Teilnehmern der Reisegruppe zusammen setzen und sich Unterhalten und Spaß haben.

Ich habe selber nur an drei Ausflügen teilgenommen, diese sind sehr schön gewesen, aber ich wollte nicht zu viel Sonne und das Baden verpassen, so wie es Frau Hess sagte, jeder Tag zählt und man muss es ausnützen.

Die Unterbringung und die Verpflegung war kein Luxus aber es war angemessen: Täglich gab es ein sehr gutes Essen mit großer Auswahl, im Hotel gab es viel Freiheit und alle waren sehr nett und hilfsbereit.

Die vier Wochen sind wie im Flug vergangen und ich bin mit einem traurigen Auge zurück geflogen.

Danke Frau Hess, mit Ihrem großen Engagement und Ihrer inneren überzeugenden Kraft und liebevollen Persönlichkeit ist dieser Aufenthalt am Toten Meer ein sehr schönes und erholsames Erlebnis geworden und ich kann nur an alle die eine Alternative zu den Medikamenten suchen, es einfach auszuprobieren und so eine Kurreise zu machen.

Vielen Dank an dich Margitta und an Alle die an dieser Gruppenreise teilgenommen haben, Ihr wart alle sehr lieb und wir werden uns bestimmt irgendwann wieder treffen.

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Hervorgehobene Antworten

Hallo Barb,

bei Schuppis, Juckis usw. vielleicht schon....

Gruß:

Hardy

Hallo, Hardy,

ich war nie am Toten Meer. Schuppen und jucken tut die Pso doch sonst auch, egal wo man sich befindet. Ich dachte eher daran, dass Menschen, die das Tote Meer als letzten Ausweg sehen, um einige Zeit erscheinungsfrei zu sein, bei Erfolglosigkeit verzweifeln.

Gruß

Hallo Barb,

die Medizin schreitet fort... Das ist wohl niemals so vertrauenserweckend für die Zukunft gewesen, wie man es vielleicht im Moment durch die "Biologics" erfahren darf. Ich kenne mich zu wenig aus, um das genau zu begründen, habe jedenfalls den Eindruck, das hier viel passiert. Und das macht Mut.

Sicherlich bewegen wir uns hier und jetzt in der Diskussion weit vom Ursprungsthema weg, welches sich in Folge mit Unternehmungen und auch mit der Motivation beschäftigte, diese zu propagieren und zu triggern.

Ausweglosigkeit ist wohl das Schlimmste, was man erfahren kann, hier oder dort. Die genauen Umstände, die zu Reaktionen führen, welche keinen "Weg zurück" ermöglichen, können vielfältig sein und sind in der "Einöde" vielleicht noch viel schlechter auszuhalten, als wo anders.

Und ob dann die Anwesenheit einer "lustigen Trupppe, manchmal vielleicht auch ein bißchen aufgeladen durch diverse Alkoholika, hier was verhindern können, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Ich selbst habe mich bei meinen ersten 3 Aufenthalten am TM vorher von einem Amtsarzt untersuchen lassen, welcher mir die Reisetauglichkeit, zumindest im medizinischen Bereich attestierte. Kann man drüber lachen. Ist mir egal.

Ich glaube immer noch, das eine Fahrt über Wochen in diese Region menthal angegangen werden sollte. Ein Schnellschuss aus der Hüfte ist vielleicht verkehrt.

Im Grunde genommen kann es mir egal sein, ist es aber nicht. Auf solchen Fahrten gehört man meiner Meinung nach nicht in die lockere Hand von Amateuren; hier sollten Profis ein Auge darauf haben. Ein Ausflug nach Petra ersetzt nicht den Arzt.

Manche kapieren das.. und, wie man sieht, manche nicht. Aber da kann man nix machen.

Gruß von der Ostsee:

Hardy

Danke, Hardy,

für die ausführliche Begründung. Damit kann ich etwas anfangen.

Gruß vom Maschsee an die Ostsee :zwinker-alt:

Hier findet Ihr auch zahlreiche Webtipps zum Thema Jordanien und Reise:

http://www.trivago.de/jordanien-256/tipps

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