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CAR-T-Zellen: Neue Studie gibt Menschen mit bestimmten schweren Autoimmunerkrankungen Hoffnung

AU=Christian Heinrich, Andreas Baum, Apotheken Umschau, 29.1.2026 

https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/autoimmunerkrankungen/car-t-zelltherapie-bei-schweren-autoimmunerkrankungen-studie-gibt-hoffnung-1468873.html 

Für noch lange Zeit, nur für schwere Krankheitsverläufe! 

Eine aufwändige CAR-T-Zelltherapie kann bei bestimmten, schweren Autoimmunerkrankungen offenbar mehr bewirken als alle bisherigen Medikamente. 

Für diejenigen, die an besonders schweren Verläufen von bestimmten, seltenen Autoimmunerkrankungen leiden, die auf herkömmliche Therapien ungenügend ansprechen. 

CASTLE- Studie: 24 Patient(inn)en mit Erkrankungen, bei denen das Immunsystem körpereigene Strukturen angreift, wie Lupus erythematodes, systemische Sklerose und idiopathische entzündliche Muskelentzündungen

1x Infusion mit gentechnisch veränderten T-Zellen 

22 Patienten hatten eine deutliche Besserung bis Beschwerdefreiheit und brauchten keine Medikamente mehr. 

1 Jahr beobachtet 

Bekamen sie durch die Neuausrichtung ihres Immunsystems dann ein gesundes Immunsystem? 

Was Nebenwirkungen angeht, spontane gab es in dieser Studie keine, aber es muss nachbeobachtet werden. 

Therapie mit CAR-T-Zellen: Aus dem Blut der Patienten werden T-Zellen gewonnen und umprogrammiert: 

Zitat

Sie erhalten eine neue Erkennungsstruktur, den sogenannten CAR, kurz für chimärer Antigenrezeptor. Dieser CAR wirkt wie ein sehr präziser Suchkopf: Er erkennt das CD19-Antigen, ein Protein auf der Oberfläche von B-Zellen. Die B-Zellen wiederum gehören ebenfalls zum Immunsystem – bei vielen Autoimmunerkrankungen spielen B-Zellen eine Schlüsselrolle, weil sie für das Immunsystem „falsche“ Impulse setzen und somit fehlgeleitete Immunreaktionen gegen körpereigenes Gewebe auslösen

Die umprogrammierten CAR-T-Zellen werden im Labor vermehrt und anschließend der Patientin oder dem Patienten wieder injiziert. Im Körper der Patientin oder des Patienten machen die CAR-T-Zellen dann gewissermaßen gezielt Jagd auf B-Zellen und töten sie ab.

„Es gibt eine Reihe von Medikamenten, die gegen die problematischen B-Zellen gerichtet sind. Aber bei diesen medikamentösen Behandlungen lässt sich nur eine Reduzierung der B-Zellen erreichen. 

Eine Behandlung – statt lebenslange Medikamente? 

Zitat

Die Hoffnung ist, dass sich nach der Auslöschung der B-Zellen neue B-Zellen bilden, die dann aber Bestandteil eines gesunden Immunsystems sind und somit keine Autoimmunreaktionen mehr hervorrufen. 

Ein therapeutischer Durchbruch? 

Nebenwirkungen 

Bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen sind schwere Nebenwirkungen wie schwere Zytokinstürme oder Neoplasmen immerhin bislang ausgeblieben. Könnten theoretisch aber möglich sein, da man sie bei Krebspatienten erlebt hat? 

Zitat

Es gibt bereits Unternehmen, die daran arbeiten, gewissermaßen universelle CAR-T-Zellen herzustellen – man bräuchte dann die entnommenen CAR-T-Zellen nicht mehr umzuprogrammieren, sondern könnte sie durch die industriell hergestellten ersetzen. Der Aufwand könnte in Zukunft also geringer werden. „Wenn die CAR-T-Zell-Therapie in weiteren Studien auch über einen längeren Zeitraum weiter so gute Ergebnisse erzielt, dann dürfte diese Therapie Einzug in die klinische Praxis halten und in Zukunft eine Option für zunehmend mehr betroffene Patientinnen und Patienten werden“, sagt Hiepe.

Forscher: Uni-Klinik Erlangen der Uni Erlangen-Nürnberg, 

Prof. Dr. Ina Kötter, Sektion Rheumatologie und Entzündliche Systemerkrankungen an Uni-Klinik Hamburg-Eppendorf, 

Prof. Dr. Falk Hiepe, Med. Klinik, Rheumatologie und Klin. Immunologie,  Charité – Uni-Med, Berlin 

Prof. Dr. Evelyn Ullrich, Experimentellen Immunologie und Immunzelltherapie, Uni-Klinik, Johann Wolfgang Goethe-Uni, Frankfurt 

Bearbeitet ( von Burg)

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

weitere Quellen: 

CAR T therapy beyond cancer: the evolution of a living drug 

CAR-T-Therapie, nachdem man sie bei Krebs angewendet hatte: Die Evolution einer lebenden Droge 

AU=Daniel Baker, et al, Nature, 619, 707-715, 2023 

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37495877/ 

Hallo Burg,

was Du für Infos für schwere / seltene Immunkrankheiten herausgefiltert bzw. gefunden hast, gehört nicht in dieses Forum. LG Waldfee

@Waldfee das macht man wenn man LANGEWEILE hat. Und da man kaum an der Matratze horcht kann man die Beiträge von Anderen nicht richtig lesen. Gell @Burg.

Gruss Anne

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