Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hallo Zusammen,
ich bin auf der Suche nach Hilfe und Tips zum Thema Diagnostik und DMARD/Biologika Behandlung.
Folgendes zu mir:
Ich, 30, leide seit ca 10-11 Monaten extrem unter Gelenkschmerzen. Das fing in den großen Gelenken an, Wirbelsäule, ISG, Knie, Kiefer, nach gut 2-3 Monaten sind dann auch Finger, Handgelenk und Schultern dazugekommen. Relativ zeitgleich habe ich die ersten Hautsymptome entwickelt. Habe den Diagnoseweg dann über die Dermatologie genommen, Hautentnahme, Psoriasis bestätigt. Für mich natürlich ein großer Schritt, da ich wusste was mir fehlt und jetzt die Arthritis richtig behandelt werden kann.
Vor 3 Wochen war ich dann das erste mal endlich in der Uniklinik Bonn. Die Rheumatologin bestätigte mir, dass es PsA sein muss. Sie machte sich dann auf die Suche nach Entzündungen mit dem Ultraschall - nichts gefunden. Aufgrund der Anamnese sollte ich dann ein MRT ISG machen und bekam dann einen neuen Termin zwei Wochen später. Etoricoxib (das einzige der unzähligen Schmerzmittel, die überhaupt irgendeine Kleinigkeit verbessert haben) sollte ich absetzen, da es die Entzündungen verstecken könnte. Alles gemacht, ISG weitestgehend unauffällig, wieder in die UKB. Zu dem Zeitpunkt waren meine Fingergelenke ordentlich geschwollen und ich war mir sicher, dass nun was zu sehen sein muss. Aber nein - keine ausreichende Entzündung erkennbar. Auch in anderen Gelenken nicht.
Das Ende vom Lied war, dass sie meinte, dass sie mich so nicht behandeln könnte mit DMARDs oder Biologika. Es könnte ja auch etwas anderes sein. Auf die Frage, was es denn sein könnte, bekam ich keine wirkliche Auskunft. In einem Nebensatz bekam ich aber noch die Auskunft, dass es schon passen würde, da viele PsA Patienten berichten, dass sie bei Behandlungsstart schon 5-10 Jahren Schmerzen haben und so früh wie bei mir, man vielleicht einfach nur noch nichts sieht. Für eine Behandlung hätte sie jedoch rechtliche Bedenken. Insgesamt leider auch ein recht unempathischer Umgang.
Über die Dermatologie, wo ich einen Tag vorher war, war ebenfalls nichts zu machen. PASI zu niedrig, da hilft auch nicht, dass ich extrem unangenehme Stellen wie Gesäsfalte, Gehörgang oder Genitalien betroffen habe.
Hat jemand Erfahrungen bei solch einem Fall? Ich bin völlig verzweifelt, die Krankenkasse macht Druck, da keine Diagnose außer die Psoriasis vorliegt, und ich seit 4 Monaten im Krankengeld bin. So wie es aktuell läuft, kann ich nur unmöglich meinem Job (Erzieher) nachkommen, selbst mit 120 mg Etoricoxib.
Vielen Dank im Voraus!!
Niklas