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Ich schaffe es nicht zu akzeptieren, dass ich PsA habe

Hallo Alle,

ich bin ganz neu hier, habe aber schon viel mitgelesen und mir auch viele Infos hier rausgezogen. Toll, dass es dieses Forum gibt.

Ich habe seit ca. 2017 Schuppenflechte im Genitalbereich (irgendwie Zyklusbedingt, aber nie Symptomfrei). Diagnose wurde mittels Biopsie gestellt. Nach der Geburt meines ersten Kindes kam dann Arthritis dazu. Ich habe morgens Schmerzen in den Fingergelenken, in den Zehen und meine Ballen unter den großen Zehen schmerzen. Nach ca. 20 Minuten geht’s wieder. Mein vierter Zeh am rechten Fuß ist seit zwei Jahren taub. Ich habe, wenn es Richtung Periode geht, extreme Erschöpfungsanfälle. Es fühlt sich an wie ein nasser Schwamm im Kopf und meine Gelenke werden irgendwie heiß und schwer.

auf den Röntgenbildern und im Blut sieht man aber Nix. Ich nehme nun seit knapp drei Jahren Prednisolon. Mal mehr mal weniger. Da mein Kinderwunsch seit diesem Jahr abgeschlossen ist soll ich nun mit Biologika behandelt werden. Und irgendwie kann ich immer noch nicht akzeptieren, dass ich diese Krankheit habe. Was ist los mit mir? Also vor allem das mit der Gelenkbeteiligung. Ich habe dann oft Gedanken wie „naja, ich bin Mama, da tun einem die Knochen und Gelenke halt mal weh“

Ach ich weiß auch gar nicht, wie ich das hier jetzt auf den Punkt bringen soll. Irgendwie denke ich ständig mir geht’s „zu gut“ um jetzt anders behandelt zu werden. Aber es geht mir nicht gut. Absolutes Chaos im Kopf. Vor allem wegen der bevorstehenden neuen Behandlung.

Danke fürs Lesen, falls du so weit gekommen bist.

Vielleicht kann mich jemand verstehenden mir ein paar Gedanken dazu schreiben.

Danke euch

Und allen alles Gute

Hervorgehobene Antworten

Hallo liebe Taraxacum,

jetzt nehme ich dich erst einmal ganz fest in die virtuellen Arme und drücke dich!

Wie schön, dass du uns gefunden hast, wie schön, dass du Kind(er?) haben darfst, wie schön, dass du behandelt werden kannst...

Ich verstehe dich sehr gut! Der Kopf kommt manchmal einfach nicht hinterher oder will es auch gar nicht. Alles braucht seine Zeit... Da hilft es nur in kleinen Schritten denken und handeln.

Die PSA ist garstig, aber man kann damit leben lernen. Ich habe sie auch sehr gern ignoriert, bis ich nach meinem vierten Kind akzeptieren musste, dass sie da ist und auch irgendwie beachtet werden will. Wenn du nun auf ein Medikament eingestellt werden kannst, wäre das super und wenn du Glück hast gibt sie dann erst einmal lange Zeit Ruhe. Das wünsche ich dir.

Zu sämtlichen Medikamenten findest du hier Informationen. Lass dich nicht abschrecken, die meisten User, denen es dann plötzlich gut geht, schreiben dann nicht mehr viel. In der Regel wirkt alles erst einmal super... Nebenwirkungen sind meist gering und stellen sich erst mit der Zeit raus und dann muss man halt umstellen, bis man "seins" gefunden hat.

Meine Motto ist, akzeptieren ja, aber ihr nicht zu viel von deinem Leben geben.

Jammer ruhig hier immer mal, auch das hilft!

Bleib behütet!

Liebe Grüße Supermom

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