Jump to content
  • Redaktion
    Redaktion

    Prominente mit Schuppenflechte

    Die Sängerin Cyndi Lauper wurde spätestens mit ihrem Lied "Girls Just Want to Have Fun" bekannt. Später startete sie mit der US-Organisation National Psoriasis Foundation eine Kampagne "I'm PsO Ready". In der wurde auf die Folgen der Psoriasis aufmerksam gemacht. Darin sollen Betroffene aus ihrem Alltag mit der Schuppenflechte berichten. Unterstützt wurde die Aktion von der Pharmafirma Novartis.

    Im Psoriasis-Netz gibt es Erfahrungsberichte – auch ohne Pharmafirma ;)


    Kim Kardashian

    Kim Kardashian

    Models trifft eine Psoriasis natürlich besonders hart - ist Schönheit doch ihr Beruf. Kim Kardashian ist außerdem Schauspielerin - auch da ist eine gesunde Haut wichtig. Dass Kim Kardashian an Schuppenflechte leidet, verriet sie u.a. der Zeitschrift "Life & Style", nacherzählt von news.ch.Später ging durch die Medien, dass sie die Brustmilch ihrer Schwester zur Behandlung der Schuppenflechte einsetzte.

    Im August 2016 erzählte sie aller Welt, dass ihr Po nur deshalb so voluminös wäre, weil sie seit ein paar Jahren Kortisonspritzen dort hinein bekommt – natürlich wegen der Schuppenflechte. Die Spritzen bekäme sie auch nur "alle paar Jahre". Wer's glaubt...

    Wenige Tage später dann teilte sie aller Welt mit, dass sie zu ihrer Schuppenflechte steht und sie als einen Teil von sich betrachtet. Psoriasis-Fachblätter wie OK! oder die DailyMail stürzten sich darauf.

    In einem Video vom Juli 2018 ist ihre Schuppenflechte ebenfalls gut zu erkennen:


    Cara Delevingne

    Cara Delevingne

    Cara Delevingne hat es trotz (oder wegen) markanter Augenbrauen zum angesagten Model gebracht. Das würden wir hier nicht erwähnen, wenn sie nicht auch Schuppenflechte hätte. Bekannt ist das spätestens, seitdem sie es selbst bei Twitter erwähnte:

    Sinngemäß: "Hau ab, Psoriasis, Du bist nicht lustig". Promi-Blätter wie "Now" berichteten dann ebenfalls darüber.

    Im August 2016 schrieb u.a. das Hamburger Abendblatt eine Meldung:  "Cara Delevingne steht zu ihren Makeln". Darin wird das Model zitiert:

    Ich habe Schuppenflechte und das hinterlässt Narben und die werde ich den Rest meines Lebens haben. Ich kann mit den negativen Kommentaren umgehen, aber denkt daran, dass niemand perfekt ist. Nehmt eure Individualität an! Das macht euch aus."

    Die zitierten Tweets stammen allerdings schon aus dem Jahr 2013:

    Mitte August 2016 lästerte das Promi-Klatschblatt "OK!": "Cara Delevingne & Co.: Hilfe, wie seht ihr denn aus?". Dort wird Cara Delevingne so zitiert:

    Ich habe nie gefühlt, dass ich gut genug sei, dass ich den Erfolg verdient hätte. Meine Agentur hat mich einfach nur zu einem Arzt geschickt, der mir Kortison spritzte. Eigentlich wollte ich aber nur jemanden, der mich aufhielt,

    Die Zeitschrift fragt dann auch noch sich, ihre Leser oder wen auch immer:

    Setzt das Leben in der Öffentlichkeit so unter Druck, dass die Haut weint?

    Sagen wir mal so: Es muss kein Leben in der Öffentlichkeit sein, und es ist nicht immer Stress... Aber, ach, das Interesse der Zeitschriftenmacher ist eh schon wieder erloschen.


    CariDee English

    Für Models ist eine Psoriasis meist gleichbedeutend mit einem Ende der Karriere. Nicht so für CariDee English - sie geht offensiv damit um.


    Cyndi Lauper

    Cindy Lauper

    Die Popsängerin Cyndi Lauper lebt mit Psoriasis. Ende Juli 2015 startete sie gemeinsam mit der National Psoriasis Foundation – einer Selbsthilfeorganisation in den USA – die Kampagne "Pso Ready", in der auf die Folgen der Schuppenflechte aufmerksam gemacht wurde. Später konnte jeder sie auch in einem Tweetchat über ihre Erfahrungen mit der Schuppenflechte befragen. Cyndi Lauper sprach auch bei einer Dermatologen-Tagung. Unterstützt wird das alles allerdings von der Pharmafirma Novartis. Aus unserer Sicht war sie die erste "größere" Ikone, die über ihre Psoriasis im Dienste eines Pharmaherstellers sprach.


    MOK

    Bass Sultan Hengzt und MOK beim KonzertBass Sultan Hengzt (links) und MOK (rechts) bei einem Konzert

    Der Berliner Rapper MOK war mal nicht nur wegen seiner Musik in den Schlagzeilen. Im Jahr 2007 schwor er im Berliner "Tagesspiegel", dass er künftig sorgenfrei bleiben will. Die Schuppenflechte war bei ihm demnach Folge von Stress. Das Sorgenfreie funktionierte wohl nicht so: MOK war wieder im Gefängnis, und das nicht nur zu Besuch. Grund war aber nicht seine Musik, sondern zum Beispiel auch ein überbordender Hang zu Graffiti ;)


    Britney Spears

    Britney Spears

    Die Popsängerin Britney Spears soll schon länger eine Psoriasis haben, die aber nur zu sehen ist, wenn sie ganz starken Stress hat. Die Promi-Zeitschrift "Bunte" berichtete darüber im September 2012. Schon einige Monate zuvor spekulierte das Promi-Portal Promiflash über Schuppenflechte am Fuß von Britney Spears. In der Dailymail gab es auch ein Foto – da möchte man nur sagen: Autsch! Die Schuppenflechte der Sängerin wird jedenfalls immer wieder mal thematisiert, ohne dass sie das großartig kommentiert. Noch ein Beispiel gefällig? Dann lohnt ein Ausflug zu Pinterest.


    Maren Gilzer

    Maren Gilzer

    Maren Gilzer wurde mit dem "Glückrad" in Deutschland bekannt. Inzwischen ist sie Schauspielerin. Im Oktober 2016 berichtete sie aus Anlass des Welt-Psoriasis-Tages über ihre Schuppenflechte, was sich zum Beispiel im Portal des Mobilfunkanbieters Arcor oder in der "Gala" wiederfand. Quelle für die vielen fast gleichlautenden Berichte war die Nachrichtenagentur "spot on news". Unter anderem erzählte Maren Gilzer:

    "Ich musste mich vor der Kamera sehr darauf konzentrieren, nicht daran zu kratzen."

    Das können wir sehr gut nachvollziehen. ;)


    Sido

    Der Rapper Sido aus Berlin hat Schuppenflechte - das erzählt er in diesem Video:

    Außerdem wurde es einmal in der Berliner Boulevardzeitung B.Z. geschrieben. Und: In seinem Song "1000 Fragen" heißt es: "Warum hab ich Schuppenflechte, sag mir warum das juckt".


    Mark Medlock

    Mark Medlock

    Im September 2009 musste der Sänger Mark Medlock ins Krankenhaus, um dort seine Schuppenflechte behandeln zu lassen. Medlock hatte eine Staffel des Wettbewerbs "Deutschland sucht den Superstar" gewonnen. Der Mann ist beruflich durchaus wandelbar: Er arbeitete schon als Pflegehelfer, in einer Gärtnerei, einer Hotelküche und bei der Müllabfuhr.

    Im März 2020 trat Medlock wieder auf. Als Grund für seine 10-Jährige Abstinenz vom Promi-Dasein nannte er wohl auch seine Schuppenflechte [Quelle].


    Sky du Mont

    Sky du Mont

    Spätestens, seitdem es in der "Bunten" stand, ist die Schuppenflechte von Sky du Mont öffentlich. Eigentlich war sie das aber schon, als seinerzeit das Medikament Raptiva in Deutschland eingeführt wurde: Bei der Einführungsveranstaltung für Ärzte hatte du Mont auf dem Podium gesessen.


    Ariane Hingst

    Ariane Hingst ist Fußballerin und spielt auch in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Mit ihrer Schuppenflechte geht sie offensiv um - unter anderem warb sie in einem Video für Verständnis (im Auftrag der Firma Leo Pharma).

    In einem Artikel der taz wird ihre Hautkrankheit ebenfalls erwähnt.


    Liam Gallagher

    Liam Gallagher

    Der Mann wurde bekannt als Sänger der inzwischen aufgelösten Band Oasis. Nach eigenen Aussagen hat er eine Psoriasis am ganzen Körper - außer im Gesicht. Manchmal ist sie auch auf seinem Kopf zu finden. (Quelle: The Sun, 22.01.11)


    Art Garfunkel

    Der Sänger berichtete vor einem Konzert in Israel, dass er bereits im Land gewesen sei - und zwar am Toten Meer, wegen seiner Psoriasis.


    LeAnn Rimes

    LeAnn Rimes singt Country und Pop. Sie verheimlicht ihre Psoriasis nicht. In einem Artikel in der deutschen Zeitschrift "Gala" wird ebenfalls auf ihre Schuppenflechte Bezug genommen.


    John Updike

    An mehreren Stellen, unter anderem in seinem Buch "Selbst-Bewußtsein", hatte John Updike über seine Schuppenflechte berichtet. Auf dem Foto bekommt er von Georg H. W. Bush (Bush senior) und dessen Gattin Barbara eine Künstler-Medaille.


    August Strindberg

    August Strindberg

    Der schwedische Schriftsteller und Künstler August Strindberg war zu seiner Zeit immer mal umstritten. Seine Schuppenflechte nicht, denn sie ist im Buch „Kleine Kulturgeschichte der Haut“ erwähnt. Strindberg selbst schrieb in seiner "Gespenstersonate" davon. Er fand das Stück selbst "so schauderhaft wie das Leben, wenn einem die Schuppen von den Augen fallen und man das 'Ding an sich' sieht". Er fügte hinzu, während der Niederschrift hätten seine Hände "(buchstäblich) geblutet". Das alles berichtete die Neue Zürcher Zeitung am 19. Februar 2000.


    Dennis Potter

    Dennis Potter

    "Der singende Detektiv" war der letzte Film von Dennis Potter. Darin geht es um einen Detektiv mit Schuppenflechte - was als eigene Erfahrung des Drehbuchautoren gilt. Erwähnt wird er - wie einige andere Künstler - im Buch "Kleine Kulturgeschichte der Haut“ (Kapitel „Psoriasis - Politik - Kunst - Mode - Krankheitsbürde - Lebensqualität“; ab Seite 84).


    Zarah Leander

    Auch Schauspielerin und Sängerin Zarah Leander wird im Buch "Kleine Kulturgeschichte der Haut" als Psoriasis-Patientin erwähnt.


    Romy Schneider

    Romy Schneider litt ebenfalls unter einer Psoriasis. Dies wird unter anderem im Buch "Kleine Kulturgeschichte der Haut" erwähnt.


    Katie Lowes

    Katie Lowes

    Katie Lowes ist Schauspielerin. Am bekanntesten wurde sie mit ihrer Rolle als Quinn Perkins in der Polit-Drama-Serie "Scandals". Im Magazine "People" berichtet sie über ihre Schuppenflechte, die vor allem bei Stress schlimmer wird. Sie sagt: "Ich fühlte mich unglaublich verlegen und beschämt, besonders in Hollywood, wo ein solcher Druck herrscht, perfekt auszusehen und zu sein". Hinzu kamen dann Sorgen, die der Normalbürger mit Psoriasis nicht so hat: "Das ist so peinlich und nicht so sexy. Was passiert, wenn ich für eine sexy Rolle engagiert werde?"


    Wladimir Nabokow

    Wladimir Nabokow (Mitte) war Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Schmetterlingsforscher - und hatte Schuppenflechte. Erwähnt wird er unter anderem im Buch „Kleine Kulturgeschichte der Haut".


    Edzard Ernst

    Edzard Ernst hat als Professor an der Uni Exeter unzählige alternative Heilmethoden untersucht. Homöopathie kommt bei ihm für gewöhnlich nicht gut weg. Aber: Der Mann hat selbst Schuppenflechte (sagte er einmal im Interview mit "Spiegel Wissen").Und auch deshalb hat er mal die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren auf untersucht. Sein Fazit: "Der Wirkungsmechanismus der Omega-3-Fettsäuren über den Prostaglandin-Mechanismus legt nahe, dass sie dieses Krankheitsbild bessern können. Endgültig bewiesen ist das allerdings nicht."


    Zain Verjee

    Wie CNN-Moderatorin Zain Verjee ihre Psoriasis besiegte (englisch)

    (DailyMail, 02.01.2014)

    Zain Verjee hatte seit ihrer Kindheit Schuppenflechte. Mit einer "Diät" hat sie ihre Psoriasis gelindert: Sie strich Meeresfrüchte, Fleisch, Gewürze und Tomaten von ihrem Speiseplan und bevorzugt nun Joghurt, Haferkleie, Fisch, Huhn und Salat.


    Winston Churchill

    Dass Staatsmann Winston Churchill an Schuppenflechte litt, ist beispielsweise im Buch „Kleine Kulturgeschichte der Haut“ (Kapitel „Psoriasis - Politik - Kunst - Mode - Krankheitsbürde - Lebensqualität“; ab Seite 84) erwähnt.


    Joseph Stalin

    Der Diktator litt nach Aussage seiner Ärzte an Schuppenflechte. Quelle (u.a.): "Cutaneous medicine for the practitioner", 4/1997


    Jassir Arafat

    Jassir Arafat

    Der palästinensische Politiker war oder galt als vieles – Terrorist, Guerilla-Kämpfer, Träger des Friedensnobelpreises und erster Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete. Mit seinem Stoppelbart soll er seine Schuppenflechte kaschiert haben. So stand es jedenfalls am 17.03.1995 in der Zeitung "Die Presse".


    Abimael Guzmán

    Abimael Guzmán

    Abimael Guzmán war einmal Chef der maoistischen Terrororganisation „Leuchtender Pfad“ in Peru. Die war vor allem in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre und Anfang der 1990er Jahre aktiv. Der Schriftsteller Nicholas Shakespeare suchte nach ihm – zunächst erfolglos. Aber für einen Hinweis fand er eine Bestätigung: Guzmán hatte tatsächlich Schuppenflechte. Im Buch "Der Obrist und die Tänzerin" hat Shakespeare das aufgeschrieben. Darüber schrieb "Die Presse" aus Österreich am 21. März 1998.


    Julius Brink

    Julius Brink und Jonas ReckermannJulius Brink und sein Teamkollege Jonas Reckermann bei der Siegerehrung 2012

    Julius Brink spielt Beachvolleyball – und zwar so gut, dass er 2012 in London den Sieg bei den Olympischen Spielen holte. Im März 2018 erzählte er in "BILD" über sein Leben mit Schuppenflechte. Unter anderem:

    Leider weiß ich allzu gut, wie sich verstohlene Blicke anfühlen, vor allem beim Duschen. Aber auch die Fragen, die ich wegen meinem Hautbild beantworten musste. Das alles hat sich tief in mein Gedächtnis eingegraben.

    Dass Brink von seiner Schuppenflechte erzählt, hat aber auch einen anderen Grund: Er ist dafür von der Firma Novartis engagiert worden. Die Kampagne dazu heißt "Julius BRINKt Dich weiter".

    Aytaç Sulu

    Der ehemalige Kapitän des SV Darmstadt hat seit seinem 17. Lebensjahr Schuppenflechte. Das wurde in einem Beitrag im hr-Fernsehen berichtet.


    Bildquellen

    User Feedback

    Recommended Comments

    There are no comments to display.



    Join the conversation

    You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
    Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

    Guest
    Add a comment...

    ×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

      Only 75 emoji are allowed.

    ×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

    ×   Your previous content has been restored.   Clear editor

    ×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Welcome!

    psoriasis-netz-icon.pngDo you feel alone with your psoriasis? Does psoriasis arthritis still bother you? Get support and tips from people like you.

  • Similar Content

    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Im November 2014 erschien das Buch "Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität – Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert" des dänischen Medizinforschers Peter C. Gøtzsche auf Deutsch. Schon bei seinem Erscheinen ein Jahr zuvor auf Englisch hat es weltweit Furore gemacht und ist als grandiose Radikal-Kritik an den global agierenden Pharmakonzernen gelobt worden.
      Gøtzsche behauptet, dass nahezu alle großen Pharmafirmen ihre Medikamente mit Methoden vertreiben, die mehr oder weniger „kriminell“ seien. Tausende Patienten wären gestorben oder hätten schwere Schäden erlitten, weil die Firmen verhindert haben, dass negative Wirkungen eines Medikaments bekannt wurden. Der Autor warnt davor, Informationen über Medikamente unkritisch zu übernehmen. Die Pharmaindustrie setze mit enorm viel Geld und ohne Skrupel ihre Marketing-Interessen auf allen Ebenen durch. Er rät Patienten, mit Medikamenten sehr vorsichtig umzugehen und sie abzusetzen, wenn sie einem zu riskant erscheinen. Gøtzsche ist kein Anhänger einer Alternativ-Medizin. Er fordert für die gesamte Schulmedizin unabhängige, industrie-ferne Experten und Studien. Sein Standpunkt ist eindeutig: Er glaube der Pharmaindustrie nicht, weil sie die Öffentlichkeit wiederholt belogen habe – selbst wenn sie manchmal die Wahrheit sage.
      Pharmakonzerne begehen Straftaten
      Als Patient würde man sich wünschen, Gøtzsche wäre ein klassischer „Verschwörungstheoretiker“. Dann könnte man, was er behauptet, als völlig überzogenen Generalverdacht zurückweisen: Die internationalen Pharmakonzerne würden Straftaten begehen, wie man sie von der Mafia und vergleichbaren kriminellen Organisationen kenne und seien verantwortlich für zehntausende Tote. Die vielen Fälle, über die er ausführlich berichtet, sind aber genauso passiert und werden von ihm akribisch belegt. Keinem Pharma-Anwalt ist es gelungen, sein Buch juristisch zu verhindern. Was noch erschreckender ist: Trotz veröffentlichter Skandale, Gerichtsurteile, Vergleiche, Strafgelder, Schadensersatz und Abfindungen in Milliardenhöhe wären das keine Einzelfälle geblieben. Die Zahl der Straftaten nehme weiterhin schnell zu. In den USA würden Pharmariesen dreimal so viele schwere oder mittelschwere Gesetzesverstöße begehen wie andere Unternehmen.
      Medikamente sind dritthäufigste Todesursache
      Fast jede Berufsgruppe, die für die Pharmaindustrie von Bedeutung sei, werde mit großen Geldbeträgen bestochen. Kriminalität, Korruption und unzulängliche Überwachung von Medikamenten seien gängige Praxis. Die wissenschaftliche Literatur über Medikamente werde systematisch verfälscht. Manager der Pharmaindustrie würden Ärzte, Patienten, Behörden und Gerichte belügen. Anstelle von unabhängigen Experten bestimmten Pharmakonzerne, was wir von Medikamenten halten sollen. Das erklärt, so Gøtzsche, weshalb Medikamente in den Vereinigten Staaten und in Europa (nach Herzkrankheiten und Krebs) die dritthäufigste Todesursache seien.
      Das Buch ist derart umfassend, dass es an dieser Stelle nicht vollständig gewürdigt werden kann. Aber es ist so eindrucksvoll, dass „mündige Patienten“ es unbedingt lesen sollten. Zumal es nicht nur sehr verständlich geschrieben ist, sondern auch streckenweise spannend. Diese Buchbesprechung konzentriert sich auf die Aussagen, die uns Psoriatiker interessieren könnten.
      Pharmahersteller mussten Milliarden Beträge zahlen
      Der Autor schildert Fälle u.a. von Abbott (AbbVie), Janssen (Janssen-Cilag), Merck (MSD), Novartis und Wyeth (Pfizer) – alles Firmen, die auch Biologika für Psoriasis und Psoriasis arthritis auf den Markt gebracht haben. Sie mussten allein in den USA Strafen zwischen 95 Millionen und 3 Milliarden Dollar zahlen.
      Die häufigsten Straftaten waren
      illegale Vermarktung (Ärzten wurde empfohlen, die Medikamente für nicht zugelassene Indikationen zu verwenden) falsche Darstellung von Forschungsergebnissen durch bezahlte Autoren Verschweigen oder Vertuschen schädlicher Wirkungen von Medikamenten Bestechung von Ärzten und Beamten bis hin zu Rabatt-Betrug an öffentlichen Gesundheitsdiensten In 2012 musste z.B. die Firma Amgen 762 Millionen Dollar zahlen, weil sie in den USA u.a. Enbrel® für die leichte Psoriasis propagiert und Ärzten Schmiergelder bezahlt hatte. Dramatisch war der Fall Vioxx, ein nicht-sterioales Anti-Rheumamittel (NSAR) zur Behandlung von Gelenkerkrankungen wie der Psoriasis arthritis. Das Medikament wurde von Merck (MSD) auf den Markt gebracht. Gøtzsche beschreibt, dass es von Anfang an bekannt gewesen sei, dass COX-2-Hemmer das Thrombose-Risiko erhöhen. Kritische Wissenschaftler und Journalisten, die immer wieder darauf hinwiesen, wurden von der Firma systematisch verfolgt, beruflich diffamiert und persönlich bedroht. Das Unternehmen verpflichtete medizinische „Meinungsmacher“ für viel Geld, positive Aussagen zu Vioxx® abzugeben.
      Merk habe, so der Autor, mit Vioxx® ungefähr 120.000 Patienten durch Thrombosen umgebracht. Viele von ihnen hätten gar nicht mit dem Mittel behandelt werden müssen. Paracetamol hätte die gleiche Wirkung gehabt. Die Firma wurde wegen Betrugs bei der Vermarktung von Vioxx® verurteilt. So zahlte Merck z.B. 2007 in einem Vergleich 4,85 Milliarden Dollar, der ohne die zusätzlichen 1,2 Milliarden Dollar an Anwaltskosten vermutlich noch höher ausgefallen wäre. In 2012 musste die Firma noch einmal als Geldstrafe und Schadenersatz fast 1 Milliarde Dollar zahlen.
      Die Geschichte der NSAR sei, so Gøtzsche, „eine Horror-Story voller übertriebener, unlogischer oder falscher Behauptungen, Gesetzesverstöße, untätiger Behörden und Nachgiebigkeit gegenüber der Industrie." Mehrere dieser Medikamente mussten vom Markt genommen werden. Die Behauptung, NSAR besäßen eine entzündungshemmende Wirkung sei ein Schwindel. Konkret benennt er z.B. Naproxen, Piroxicam und Benoxprofen und macht Pfizer und Eli Lilly für den Tod hunderter Patienten verantwortlich. Auch bei der bei der Celecoxib-Studie von Pfizer wäre betrogen und gelogen worden. Trotzdem werden NSAR weiter zur Behandlung der Psoriasis arthritis eingesetzt.
      Pharmaindustrie honoriert Ärzte und Wissenschaftler
      Pharmaunternehmen würden nie über Vor- und Nachteile ihrer Medikamente sprechen, sondern nur darüber, wie wirksam und ungefährlich sie seien. Als Beleg beriefen sie sich auf Studien, die sie selbst finanziert, vorstrukturiert und ausgewertet hätten. Sie würden Ärzten und Wissenschaftlern extrem hohe Honorare zahlen, nicht selten bar. Gøtzsche stellt fest, dass die meisten Experten eines Fachgebiets auch für die Pharmaindustrie arbeiten. In Dänemark, wo das genehmigt werden muss, haben 39 % der Dermatologen die Erlaubnis, für die Pharmaindustrie zu arbeiten. Damit gäbe es im ärztlichen und im wissenschaftlichen Bereich keine gegenseitige Kontrolle unter Kollegen mehr. Unabhängige Studien gäbe es immer seltener. Sie würden von den Pharmafirmen sabotiert, z.B. indem keine Placebos zur Verfügung gestellt werden. Gøtzsche fordert Gesetze, die eine unabhängige Forschung ermöglichen. Klinische Studien müssten als öffentliche Aufgabe durchgeführt werden. Die Pharmaindustrie, die gegenwärtig erheblich von staatlich finanzierten Universitäten und dem öffentlichen Gesundheitswesen profitiert, könnte das über Steuern mittragen.
      Der Autor stellt fest, dass die meisten Mitglieder in beratenden Ausschüssen keine „unabhängigen Experten“ seien. Er weist darauf hin, dass in allen Arzneimittel- oder Leitlinien-Ausschüssen und in Wissenschaftlichen Beiräten Ärzte mit finanziellen Verbindungen zu Pharma-Unternehmen sitzen. Selbst wenn „Interessenkonflikte“ offengelegt werden, sei es fraglich, ob sich ein hoch dotierter Berater der Pharmahersteller stets neutral nur von Daten leiten lasse. Das widerspräche der inzwischen weit verbreiteten Kultur der unbegrenzten Gier und des Betrügens.
      Bei Vorträgen, so Gøtzsche, würden Ärzte Folien zeigen, die offenkundig nicht sie, sondern Pharmaunternehmen vorbereitet hätten. Das kennen wir z.B. von den „Psoriasis-Gesprächen“. Hautärzte laden ihre Patienten ein, um über Schuppenflechte zu referieren. Mal wird der Sponsor gar nicht erwähnt, mal wird der Firma AbbVie allgemein für die Unterstützung gedankt – ohne aber dass die Zuhörer erfahren, was genau die Firma mit Psoriasis zu tun hat. Wir haben nie erlebt, dass die Patienten darüber informiert werden, der Arzt würde jetzt eine vorgegebene Präsentation der Firma AbbVie vortragen.
      Widerspruch nicht willkommen
      Wie schwierig es ist, wissenschaftlich Klarheit über ein Medikament zu bekommen, zeigt sich z.B. bei Fumaderm®: Die unabhängigen Mediziner des arznei-telegramms kritisieren das Medikament immer wieder. Sie weisen z.B. auf die unzulängliche Studienlage hin und bemängelten, dass Aufsichtsbehörden viel zu langsam auf die bekannt gewordenen drei Todesfälle reagiert hätten. Der Hersteller Biogen-Idec erklärte seinerzeit, diese Patienten hätten aufgrund ihrer Blutwerte nicht weiter mit Fumaderm® behandelt werden dürfen. Die Firma wies darauf hin, dass es bei jetzt fast 200.000 Patientenjahren keine schweren Nebenwirkungen durch Fumaderm® gegeben hätte. Zweifel und Unsicherheit bleiben, weil es keine klärende wissenschaftliche Auseinandersetzung zwischen den unabhängigen Medizinern und den Experten der Pharmafirma gibt. Das bestätigt Gøtzsche, der darauf verweist, dass Widerspruch bei Pharmafirmen nicht willkommen sei. So etwas störe die Geschäfte.
      Mondpreise der Pharmaindustrie
      Um den Absatz ihrer Medikamente zu steigern, würden Pharmafirmen Statistiken vorlegen um zu beweisen, dass bestimmte Krankheiten nicht optimal behandelt werden würden. Sie warnen folglich vor einer „Unterbehandlung“. Versorgungsforschung gibt es inzwischen auch bei der Psoriasis. Nicht ganz unerwartet wird seit einigen Jahren verkündet, Psoriasis-Patienten seien unterversorgt.
      Deutlich kritisiert der Autor die „Mondpreise“ von aktuellen Medikamenten. So sei die Behandlung eines Rheuma-Patienten mit einem Biologikum in Dänemark 120-mal teurer als eine Therapie mit einem konventionellen Mittel. Begründet würden die Preise mit den immensen Forschungsausgaben der Firmen. Tatsächlich aber sei immer wieder nachgewiesen, so Gøtzsche, dass diese völlig überhöht angesetzt werden. Die Ausgaben für Marketing seien doppelt so hoch und Preisabsprachen wären in dieser Branche üblich. Wenn neue Medikamente so gut wären, wie die Pharmaindustrie uns weismachen wolle, wäre es kaum nötig, sie zu pushen und Ärzte zu bestechen, damit sie die Präparate verschreiben.
      Bezahlen müssen diese exorbitanten Preise die Patienten, die Steuerzahler bzw. die Versicherten der Krankenkassen. Für Gøtzsche ist das „Diebstahl“. Pharmaunternehmen, die solche Preise verlangen, würden sich wie Straßengangster verhalten, denen man schutzlos ausgeliefert sei.
      Wertung
      Es fällt schwer, sich der Argumentation von Gøtzsche zu entziehen. Die Vorwürfe sind seriös recherchiert. Seine Schlussfolgerung, die Straftaten von Pharmafirmen seien kriminell, weil sie immer wieder vorkommen und Strafen oder Schadensersatz quasi aus der Portokasse finanziert werden, sind nachvollziehbar. Die unglaublich vielen Todesfälle durch Arzneimittel sind ebenfalls dokumentiert und machen Patienten am meisten Angst.
      Die positive Wirkung von Psoriasis-Medikamenten ist objektiv nachzuweisen. Man kann messen, wie sich die Plaques zurückentwickeln – klassischerweise mit dem PASI.
      Todesfälle gab es bei dem Biologikum Raptiva®, das daraufhin sofort vom Hersteller Serono (heute Merck-Serono) vom Markt genommen wurde. Schwerwiegende Nebenwirkungen der Biologika sind bei rund 1 Prozent der Patienten möglich. Sie sollen in Registern für Psoriasis und Psoriasis Arthritis gemeldet werden. Gøtzsche führt an, viele Ärzte würden solche Meldungen nicht machen: Das sei viel zu zeitaufwendig und bürokratisch, Pharmavertreter würden sie hinterher bedrängen und nicht immer würde eine Erkrankung mit dem Medikament in Verbindung gebracht.
      Unsere Erfahrung ist, dass die Dermatologen, die sich zum PsoNet zusammengeschlossen haben, in ihren Schulungen immer wieder auf die Register hingewiesen werden. Patienten sollten unbedingt mit dem Arzt darüber sprechen, wenn die Ursachen für einzelne Erkrankungen nicht zu klären sind.
      Was bleibt, sind 120.000 Todesfälle nach der Einnahme von Vioxx®. Das Medikament wurde auch bei Psoriasis arthritis verschrieben. Der Firma Merck (MSD) wurde vor Gericht vorgeworfen, sie hätte sich eines „arglistigen, repressiven und frevlerischen“ Verhaltens schuldig gemacht. Natürlich hoffen wir alle, dass so etwas nie wieder passiert. Gøtzsche ist da extrem pessimistisch: „Wir trauen keinem Menschen, der uns wiederholt belogen hat, selbst wenn dieser Mensch manchmal die Wahrheit sagt“.
      Aber welche Alternative haben betroffene Patienten? Der Däne empfiehlt uns, möglichst sparsam Medikamente einzunehmen, bewusst die Vorteile gegen die Nachteile abzuwägen und sich politisch für industrie-ferne Experten und Gremien einzusetzen.
      Hinweise
      Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität – Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiertPeter C. Gøtzsche, München 2015
      Interview mit Peter C. Gøtzsche, Süddeutsche Zeitung vom 05.02.2015
      Themenverwandte Bücher:Patient im Visier – Die neue Strategie der PharmakonzerneCaroline Walter, Alexander Kobylinski, Hamburg 2010
      Weiße Kittel – Dunkle Geschäfte – Im Kampf gegen die GesundheitsmafiaDina Michels, Berlin, 2009
      Korrupte Medizin – Ärzte als Komplizen der KonzerneHans Weiss, Köln 2008
      Der verkaufte Patient – Wie Ärzte und Patienten von der Gesundheitspolitik betrogen werdenRenate Hartwig, München 2008
      Kranke Geschäfte – Wie die Pharmaindustrie uns manipuliertMarkus Grill, Hamburg 2007
      Big Pharma –Das internationale Geschäft mit der KrankheitJacky Law, Düsseldorf 2007
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Zum ersten Barcamp rund um die Psoriasis fuhr ich voller Skepsis: Das Camp wurde von einer Werbeagentur im Auftrag der Pharmafirma Novartis veranstaltet. Das ist der Hersteller von Cosentyx. 
      Unser größter Vorbehalt: Wir finden, dass Pharmafirmen seit langem alle Register ziehen, um Patienten direkt anzusprechen. Pharmafirmen sind in erster Linie daran interessiert, mehr oder weniger teure Medikamente zu verkaufen. Anders als Ärzte, die Betroffene möglichst wirkungsvoll behandeln wollen. Und anders als Selbsthilfeinitiativen, in denen sich die Patienten neutral informieren und austauschen. Pharmafirmen haben für solche Aktionen richtig viel Geld. Da können weder Ärzte noch Selbsthilfe mithalten.
      Trotzdem wollte ich es mir mal ansehen und nicht immer nur skeptisch gucken. Also ging es am Samstagmorgen los in die Jugendherberge in Köln-Riehl.
      Empfangen wurden wir Teilnehmer von mehreren Mitarbeitern von Novartis, erkennbar an blauen Hoodies mit Aufschrift, sowie von Moderatorin Anne Seubert. Der Tag begann mit Brötchen, Kaffee und Tee – sowie mit einer Vorstellungsrunde aller. Jeder nannte seinen Vornamen, woher er kam und drei Stichworte, mit denen er sich selbst beschrieb – Hashtags sozusagen. 
      Dann ging es an die Themenfindung. Und was Barcamps von anderen Veranstaltungen unterscheidet: Alle Anwesenden bestimmen, worüber gesprochen wird. Jeder konnte also einbringen, was ihn rund um das Thema Psoriasis am meisten interessiert. Von der Runde wurden die Vorschläge ausgewählt, für die sich die meisten begeistern konnten. Am Ende gab es mehr Themen als Zeit, und so wurden es am Vormittag zwei Parallel-Sessions. Für den Nachmittag konnten sich dann alle darauf einigen, dass alle Themen in einem Saal zur Sprache kamen.
      Die Wunsch-Themen waren:
      Welcher Lebensstil kann Psoriasis vorbeugen? Ernährung, „gute“ Lebensmittel, Genussmittel Schuppenflechte hat viele Facetten – welches Symptom belastet mich persönlich und wie helfe ich mir? Selbsthilfegruppen – ist persönlicher Austausch noch modern? Alternative Therapie-Möglichkeiten Gesellschaftliches Ansehen der Psoriasis Kuren – welche, wo, wann? Ein wichtiger Teilnehmer hielt sich im Hintergrund und hatte ständig Stifte zur Hand: Der Zeichner Wolfgang Friesslich hielt in sogenannten Sketchnotes fest, welche Themen, Probleme, Fragen angesprochen wurden. Wir zeigen sie hier in einer Galerie:
       
      Ausdrücklich sollten einzelne Medikamente nicht angesprochen oder sogar bewertet werden. Das hatte der Veranstalter gleich am Anfang verkündet – schon, weil er das rein rechtlich auch muss. Wenn im Laufe des Tages derartige Fragen kamen, wurden die auch wirklich konsequent „abgebürstet". Darauf passten entsprechend geschulte Mitarbeiter auf.
      Nach der Mittagspause musste niemand den Kampf gegen das „Schnitzelkoma“ aufnehmen. Dafür sorgte ein prominenter Teilnehmer. Ex-Beachvolleyballer Julius Brink, der für Novartis deren Kampagne zum Thema Schuppenflechte begleitet.
      Julius Brink zeigte den Teilnehmern einfache Übungen, die halfen, das Mittagstief zu vermeiden. Überhaupt war der Sportler den ganzen Tag bei den Sessions dabei. Aus seinem eigenen Leben mit Schuppenflechte konnte er viel Erfahrung beitragen. Natürlich ist er Medienprofi, doch seine Tipps und Einwürfe klangen immer echt und nie angelesen oder bemüht.

      Gelassen ließ sich Julius Brink beim PsoCamp filmen und fotografieren. Cooler Typ halt
      Hier ein paar Beispiele:
      Andere sagten:
      Mein Fazit der Veranstaltung: Es war ein interessantes Barcamp – und ein Format, das Interessierte auch mal ohne eine Pharma- oder andere Firma auf die Beine stellen können.
      Eine Kritik können wir nur an Betroffene richten: Angemeldet hatten sich zwar mehr als 50, gekommen waren um die 25. Das ist schade und unfair. Die Macher hatten viel Kraft und Zeit in den Tag gesteckt. Wer es schafft sich anzumelden, sollte es auch schaffen sich abzumelden, wenn etwas dazwischenkommt.
      Ein dreiviertel Jahr nach dem BarCamp verriet Novartis seine Tipps, wie sie das PsoCamp vorbereitet haben.
      Du möchtest dich mit anderen austauschen, auch wenn gerade kein BarCamp geplant ist? Unsere Psoriasis-Community ist dafür wie geschaffen.
    • Redaktion
      By Redaktion
      Für Models ist eine Psoriasis meist gleichbedeutend mit einem Ende der Karriere. Nicht so für CariDee English – sie geht offensiv damit um.
      Foto: Mike Kortoci / Wikipedia | CC BY 3.0
    • Redaktion
      By Redaktion
      Models trifft eine Psoriasis natürlich besonders hart – ist Schönheit doch ihr Beruf. Kim Kardashian ist außerdem Schauspielerin – auch da ist eine gesunde Haut wichtig. Dass Kim Kardashian an Schuppenflechte leidet, verriet sie u.a. der Zeitschrift „Life & Style“, nacherzählt von news.ch.Später ging durch die Medien, dass sie die Brustmilch ihrer Schwester zur Behandlung der Schuppenflechte einsetzte.
      Im August 2016 erzählte sie aller Welt, dass ihr Po nur deshalb so voluminös wäre, weil sie seit ein paar Jahren Kortisonspritzen dort hinein bekommt – natürlich wegen der Schuppenflechte. Die Spritzen bekäme sie auch nur „alle paar Jahre„. Wer’s glaubt…
      Wenige Tage später dann teilte sie aller Welt mit, dass sie zu ihrer Schuppenflechte steht und sie als einen Teil von sich betrachtet. Psoriasis-Fachblätter wie OK! oder die DailyMail stürzten sich darauf.
      Foto: Eva Rinaldi / Flickr | CC BY-SA 2.0
    • Redaktion
      By Redaktion
      Cara Delevingne hat es trotz (oder wegen) markanter Augenbrauen zum angesagten Model gebracht. Das würden wir hier nicht erwähnen, wenn sie nicht auch Schuppenflechte hätte. Bekannt ist das spätestens, seitdem sie es selbst bei Twitter erwähnte. Sinngemäß schrieb sie: 
      Promi-Blätter wie „Now“ berichteten dann ebenfalls darüber.
      Im August 2016 schrieb u.a. das Hamburger Abendblatt eine Meldung:  „Cara Delevingne steht zu ihren Makeln". Darin wird das Model zitiert:
      Die zitierten Tweets stammen allerdings schon aus dem Jahr 2013. [Tweet 1 | Tweet 2]
      Mitte August 2016 lästerte das Promi-Klatschblatt „OK!“: „Cara Delevingne & Co.: Hilfe, wie seht ihr denn aus?“. Dort wird Cara Delevingne so zitiert:
      Die Zeitschrift fragt dann auch noch sich, ihre Leser oder wen auch immer:
      Sagen wir mal so: Es muss kein Leben in der Öffentlichkeit sein, und es ist nicht immer Stress… Aber, ach, das Interesse der Zeitschriftenmacher ist eh schon wieder erloschen.
      Foto: www.boymeetsfashion.com (Twitter: @jaimelondonboy) / Flickr | CC BY-NC-ND 2.0

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.