Nach einem Unfall, bei schwerer Erkrankung und bei Pflegebedürftigkeit ist die Frage zu klären, wer rechtsverbindliche Erklärungen und Entscheidungen vornehmen und persönliche Angelegenheiten regeln kann, wenn es für eine Person selbst nicht mehr möglich ist. In dieser Veranstaltung wird über Bedeutung, Möglichkeiten und Geltungsbereiche der Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und gesetzlichen Betreuung informiert. Formales und Formulierungen werden beispielhaft vorgestellt. Nach dem Vortrag ist Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Nähere Informationen: Telefon 0451 500-10742, per Mail an Gesundheitsforum.Luebeck@uksh.de oder auf der Internetseite zur Veranstaltung.
Veranstalter: UKSH Gesundheitsforum Lübeck, Campus Lübeck
Veranstaltung vor Ort: UKSH Gesundheitsforum im CITTI-PARK, 2. OG, Herrenholz 14, 23556 Lübeck
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unter Telefon 0451 500-10742
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15.06.2026 16:00
Hallo Leute,
ich habe auf über 80 Prozent meiner Haut Pso Vulgaris und eine beginnende Psa an der Lendenwirbelsäule, habe einen GdB von 40 Prozent und wie viele hier schon in meinen 18 Jahren Pso-Odyssee eine Menge ausprobiert.
Die längste Zeit wurde ich mit Salben und Bestrahlung behandelt. Cortison und Co. Schlugen eben nicht wirklich lange gut an. Wogegen Bestrahlungen bei mir gut wirkten, aber ich den Aufwand der Bestrahlung beim Artt nicht lange mitmachen konnte. Arbeiten muss man letztlich auch und ein wenig Zeit zu Hause nach dem Feierabend ist auch ganz nett.
1997, 1999 und 2003 war ich auf Kur am Toten Meer und bin jedes Mal erscheinungsfrei zurückgekommen. Danach haben meine privaten Umstände es nicht erlaubt, dass ich auf Kur gehen konnte. Seither ist meine Pso auch immer schlimmer geworden.
Im vergangenen Jahr habe ich zwei schreckliche Wochen in der Uniklinik Erlangen verbracht, da mein Hautarzt an mir verzweifelte. Ich reagierte kaum auf Fumaderm obwohl ich drei Monate lang sechs Stück am Tag nahm. In der Klinik reagierte ich sehr gut auf Puva aber leider haben sie mich dort auch mit Cortison eingecremt, was bei mir immer eine extreme Verschlechterung nach dem Absetzen verursacht. Zwei Wochen nach der Klinik sah ich schlimmer aus als zuvor.
Also hat mir mein Arzt MTX verchrieben. In meiner vierten Woche MTX bin ich in Erlangen in eine Tofacitinib Studie gekommen. MTX wurde abgesetzt und seit November bin ich in der Studie. Anfangs doppelblind und seit 1,5 Monaten in der Folgestudie, in der ich definitiv Tofacitinib kriege. Schlägt bei mir auch nicht an. Also wird morgen die Studie beendet.
Meine Ärztin hat gesagt, sie will mir außerhalb der Studie Humira verschreiben. Wir müsste. Unbedingt etwas wirksames für mich finden.
Ich habe Angst, Krebs unter Humira zu kriegen. Die anderen Nebenwirkungen machen mir nicht so viel Angst, aber ich habe dann doch lieber Pso als Krebs.
Da bei mir bisher die Kuren immer sehr gut gewirkt haben, weiß ich nicht, ob ich nicht einmal mit meiner BKK rede, ob sie nicht lieber gewillt sind mih jährlich ans Tote mehr zu schicken, statt Medikamente zu bezahlen die locker fünf bis sechsmal so viel kosten wie eine Kur in Israel.
Ich bin wirklich in einer Zwickmühle. Ich muss aber unbedingt etwas machen.
Ich freue mich auf euer Feedback
Viele liebe Grüße
Benbenimben