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Arnos Genesungstagebuch

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Es gibt ja auch noch ein Leben ohne Krankheit


Arno Nühm

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Schreiberisch hatte ich mich letztes Jahr auf Wettbewerbe konzentriert und auch eine Longlist erreicht. Das bedeutet, mein Text wurde zwar nicht veröffentlicht, aber ich war immerhin in der engeren Auswahl.

Die Rohfassung meines ersten Romans habe ich im November runtergeknüppelt. Ein riesiger Meilenstein, nachdem ich vor einer gefühlten Ewigkeit (Anfang 2018 oder so) völlig planlos damit angefangen hatte. Mittlerweile habe ich plotten gelernt und mir auch eine Strategie zusammengefummelt, wie ich das Ding überarbeite. Mein zweiter Roman steht in den Startlöchern und zwei andere Bücher sind auch schon angedacht. Natürlich bin ich weit entfernt von Verlag oder wenigstens Agentur, aber man wird ja mal träumen dürfen. ;) 

Und mein Blog habe ich wieder auferstehen lassen. 

Das Chanten (Heilgesänge mit nicht allzu herausforderndem Text/Melodie) findet weiter per Zoom statt. Besser als nix. Im Sommer vielleicht wieder im Freien, mal sehen. Ist aber eher nix für mich. Mich irritieren die Passanten im Park. Einerseits lenkt es mich rein optisch ab, wenn da eine Bewegung ist - könnte ja ne Bedrohung auf mich zukommen - und andererseits fühle ich mich dann beobachtet und vor allem belauscht.^^ Ich warte nur drauf, dass Leute stehenbleiben und glotzen. Dafür müsste ich dann nen Hut mitnehmen. ;) 

Draußen liegt Schnee, die Miezen poofen, der Nachbar hatte heute - am Sonntag! - die Musik so laut an, dass ich den Text verstehen konnte ... ich könnte noch viel erzählen, aber das ermüdet ja irgendwann. 

Edited by Arno Nühm

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2 Comments


Recommended Comments

Nö, es ermüdet nicht :) Was ist denn „plotten“? Ich kenne das nur aus eher technischen Zusammenhängen.

Und wie könnte es denn weitergehen, so in Richtung Verlag-finden gedacht?

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Arno Nühm

Posted

@Claudia

Mit "plotten" meine ich: Die Geschichte planen, Handlung strukturieren, Szenen vorbereiten. Viel überlegen und Entscheidungen treffen. Es gibt verschiedene Techniken, die ich mir erst aneignen musste. Oder besser gesagt, ich habe viele durchprobiert, bis ich mit einer zurechtkam. Alle diese Vorbereitungen vor dem Tippen fasse ich als "plotten" zusammen. Von engl. plot - Handlung.

Mal angenommen, ich habe die Überarbeitung abgeschlossen und bin mit meinem Manuskript zufrieden genug, es anzubieten - dann versuche ich es sehr wahrscheinlich zuerst bei einer Agentur, bevor ich mich direkt an Verlage wende. Aus dem einfachen Grund, dass man bei der Kontaktaufnahme (wie bei einer Bewerbung auf dem Arbeitsmarkt auch) viel falsch machen kann und wenn ich schon alle Verlage abgeklappert habe, bleibt der Agentur keiner mehr übrig, an den sie vermitteln könnte.

Habe ich eine Agentur, dann versucht diese das Manuskript an einen Verlag zu vermitteln. Der Vorteil einer Agentur ist auch, dass sie im Gegensatz zu mir Marktkenntnis besitzen und Kontakte haben.

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