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  1. sedefbu1

    darmsanierung bei schuppenflechte

    hallo es heißt "ist der darm gesund, ist der mensch gesund". fùr die darmsanierung soll ja anorganische schwefel sehr gut sein. ist das eigentlich im sinne von psoriatiker, wenn der darm gut saniert ist um unsere 70% immunsystem dadurch gestàrkt wird, die psoriatiker noch mehr  psoriasis bekommen, weil unsere immunsystem ja eh gegen uns kàmpft???? bin durcheinander:-(
  2. Hallo, ich habe nun nach über 2 Jahrzenten Psoriasis (Armbeugen und Kniekehlen am häufigsten, zudem im Gesicht seborrhoisches Ekzem) jetzt, konstant seit 3 Jahren KEINE Psoriasis mehr. Ich habe das alles weitestgehend durch eine Ernährungsumstellung geschafft... Ich esse schlichtweg keinen raffinierten Zucker mehr, keine Fertigprodukte, kein Fast Food o.ä., kein Fleisch und auch kein Weizen mehr. Ich kaufe gutes Dinkelbrot oder backe selber oder Pumpernickel (gute Bio Qualität), esse 70-80% Gemüse, trinke mind. 2 L Wasser (Stilles) am Tag, keinen Kaffee, keinen Alkohol, nur ungezuckerter Tee, kein Obst (ist vorwiegend Zucker - siehe Fructose)... Wichtig: Ich habe eine Darmsanierung gemacht. Darmspühlung, Wasser + Natriumchlorit + Salzsäure (9%)-Lösung. Einfach nach Chlordioxid suchen. Mit Enterosgel Darm gereinigt (zum einnehmen) Darmflora wieder aufgebaut (Omnibiotic StressRepair) 3x Packungen, habe das 3 Monate gemacht Weil bei Psoriasis der Darm porös ist, habe ich galphimia glauca und okoubaka genommen (3x täglich), sonst bringen die Darmbakterien nichts Vitamin D Jeden Tag in Tropfenform (5000 I.E. Täglich), mein Wert im Blut ist von 12.8 auf 48 in 1,5 Jahren gestiegen (normaler, gesunder Wert) + Magnesium + Vitamin K2 (1 Tropfen) Gerstengrassaftpulver täglich (Nehme ich seit 7 Jahren). Ist ein absolutes Wundermittel. Ich habe nie eine Erkältung und es gibt mit alle wichtigen Nährstoffe Ich wiege konstant 65 Kg (bei 168 cm), bin pysisch und psychisch Top Fit. Es ging mir in meinem ganzen Leben nie besser und meine Haut ist wundervoll. Nimmt euer Schicksal selbst in die Hände, holt euch Rat bei Heilpraktikern oder Alternativen guten Ärzten, schaltet euer Gehirn ein und tut etwas für eure Gesundheit. Denkt dran, niemand kann euch helfen, außer ihr selbst. Informiert euch vor allem über Basische Ernährungsweisen. Das Thema hat mir regelrecht die Augen geöffnet. Und nebenbei: Ich bin seit den letzten 3 Jahren 100 % glücklich mit meinem Leben. Cheers Viel Erfolg
  3. Ratinacage

    Darmsanierung

    Ihr Lieben, da an anderer Stelle bereits hitzigst über das Thema Ernährung und Darm debattiert wurde und ich noch die eine oder andere Frage dazu habe, erstelle ich nun hier, passend im Bereich Ernährung, dieses "neue" (alte) Thema (nicht nur zur Belustigung und - man sehe mir den Ausdruck nach - Dummschwätzerei, sondern durchaus ernst gemeint und auf konstruktive Reaktionen hoffend) ?. Es wurde (an anderer Stelle) auf das Thema Darmsanierung verwiesen. Hat in diesem Zusammenhang jemand Erfahrungen oder auch (gern evidentes) Wissen bezüglich der Verwendung von Kohletabletten? Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass dies eine bewährt Methode sei.
  4. Hi Ihr, da ich so viele Beiträge über unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel, Pflanzen, Kräuter und Naturprodukte hier finde, dachte ich dass dieses Video, auch wenn der Sprecher aus der Schweiz kommt und Schulmediziner ist und vielleicht etwas wie in den Absinth gefallen klingt ;-)) bietet dieses Video auch wenn es sich neben Autoimmunerkrankungen auch "hauptsächlich" mit Krebs beschäftigt über alle dieser Naturprodukte eine ganz gute Übersicht. Ich fand als Video bisher keine umfangreichere bzw. bessere. "Dr. med. Manfred Doepp: Heilmittel, die klüger sind als Chemotherapie und Bestrahlung" https://www.youtube.com/watch?v=BTcst7XHDbI Gruss aus Erlangen, Andy
  5. Hallo liebe Mitbetroffene, ich war schon mal vor ein paar Jahren hier und habe mich über MTX & Co. informiert. Später habe ich mir aber dann doch ein anderes Forum für alternative Methoden gesucht, da sich meinen Zustand mit den üblichen chemischen Medikamenten (Cortison, MTX, Ibuprofen, ..) eher immer weiter verschlechtert hat. Wenn ich heute hier lese, werde ich echt traurig, wie mies es machen geht, daher möchte ich mal berichten und zusammenfassen was mir geholfen hat bzw. was vor allem derzeit meine PSA in Schach hält und wie ich das heutzutage angehen würde. Ich habe anfangs den Fehler gemacht und zu viel gleichzeitig und zu viel Mist probiert. Dabei ging es mir oft sehr, sehr schlecht bzw. noch schlechter als vorher. Daher möchte ich auch weiter unten versuchen einen möglichen Weg aufzuzeigen, den man mal versuchen kann, damit man nicht dieselben Fehler macht wie ich. Allerdings jeder der partout seinen Lebensstil nicht ändern will, kann hier gleich aufhören weiterzulesen. Auch kann ich natürlich nichts garantieren, dass diese Dinge die ich tue, auch bei anderen helfen. Ich lerne allerdings immer mehr Menschen kennen, die auch diesen Weg bestritten haben und die ihr Rheuma damit genau wie ich in den Griff bekommen haben. Eine saß sogar schon im Rollstuhl aufgrund ihres Rheumas und hat das wieder voll in den Griff bekommen. Daher bin ich der festen Überzeugung, dass dieses Gesamtkonzept oder Leitfaden bei so ziemlich jeglicher Zivilisationskrankheit zumindest eine Linderung bewirkt und man evtl. sogar verschiedene Medikamente reduzieren oder wie auch in meinem Fall auch wieder ganz weglassen kann. Aber vielleicht vorab kurz zu meiner Person und Geschichte: Ich bin 41 Jahre alt. Als Kind hatte ich plötzlich kleine schuppige Stellen am Kopf. Schnell war die Diagnose Psoriasis gefunden, da meine Oma auch extrem betroffen war. Ich habe in meiner Jugend sehr gelitten, da mein ganzer Kopf mehr oder weniger befallen war. Mit Calcipotriol konnte ich mich so halbwegs durch retten. Cortison war bei mir immer ein übler Bumerang. Auch hatte ich bis vor kurzem noch ziemlich heftig Akne. Vor ca. 10 Jahren bekam ich plötzlich immer mehr Probleme mit Gelenken und vor allem Sehnen. Wenn mal was entzündet war blieb das einfach. Nach einer ellenlangen Ärztetour, bin ich schließlich bei einem Rheumatologen gelandet, der mir MTX verpasst hat. Es wurde zwar am Anfang etwas besser, aber in diesem halben Jahr war ich einfach nur noch ein Zombie. Auch meine Leberwerte wurden immer schlechter und ich musste dieses Zeugs dann zum Glück absetzen. Kurz darauf kam dann das Ganze nach einer Erkältung mit Antibiotikabehandlung mit voller Gewalt zurück. Puhhh – damals tat mir wirklich jedes Gelenk weh, hatte zwei Wurstfinger und drei Wurstzehen. Vor allem meine Achillessehne machte mir extrem zu schaffen und war hoch entzündet. Ich hatte aber überhaupt keinen Bock mehr wie ein Zombie durch die Gegend zu wanken und habe angefangen querbeet durchs Internet zu lesen. Als ich dann auf das Thema Epigenetik gestoßen bin und ich den Unterschied zwischen Symptom-Behandlung und ursächlicher Behandlung kapiert hatte, war mir klar, dass der schulmedizinische Weg für mich eine Sackgasse ist. Ich war dann ein ganzes Jahr lang krankgeschrieben und habe nur den ganzen Tag gelesen und rumprobiert wie mein Körper auf dieses und jenes Mittel oder auch auf Nahrung reagiert. Es gibt ja sehr viele alternative Methoden, die dem einen helfen, dem anderen nicht. Bei so einer heftigen Nummer wie Rheuma finde ich braucht man ein Komplett-Konzept, das einen wieder in die andere Richtung fahren lässt. Die Schlagworte hierfür sind: Ernährungsumstellung, Entgiftung und Darmsanierung. Meist genügt es nicht nur ein Mittelchen einzuschmeißen oder einfach nur die Ernährung umzustellen. Ich halte die Psoriasis für ein gewaltiges Entgiftungsproblem, das sich aufgrund genetischer Disposition und jahrelanger falscher Ernährung oder allgemein Verhalten, sich irgendwann in der einen oder anderen Form zeigt. Nach meiner derzeitigen Erfahrung würde ich das bei mir heute schön der Reihe nach folgendermaßen angehen … 1.) Vorbereitende Maßnahmen und Untersuchungen 1.1.) Intoleranzen: Zuerst würde ich mich auf Glucose-, Lactose-, Fructose- und Sorbit-Intoleranz untersuchen. Diese Untersuchungen tun nicht weh und werden von jeder Kasse übernommen. Die Ernährung muss je nach Diagnose individuell angepasst werden. (siehe 2.2. unten) Bei mir war das zum Glück nur die Sorbit-Intoleranz. 1.2.) Test auf Hämopyrrollaktamurie (HPU) bzw. Kryptopyrrolurie (KPU): Diese Stoffwechselstörung ist bei 5%-10% aller Menschen nachweisbar. Schulmedizinisch ist sie allerdings nicht anerkannt. Diese Krankheit raubt dem Körper Vitamin B6 und Zink, welche für hunderte von Stoffwechselvorgängen benötigt werden. Sie kann erworben (durch Quecksilber?) oder vererbt werden. Ich möchte hier nicht so tief einsteigen. Bei Wikipedia oder im Netz kann man das ja nachlesen: http://de.wikipedia....yrrollaktamurie Testen kann man sich am besten bei der KEAC: http://www.keac.de/ Ein NON-Profit-Unternehmen aus Holland, das sich mit dieser Thematik beschäftigt. Im Gegensatz zu meiner Mutter, die keine Psoriasis hat, hatte ich hier sehr hohe Werte und hatte nach Beginn der Behandlung einen extremen Schub in Richtung Verbesserung. Vor allem psychisch wurde bei mir ein extrem positiver Prozess angestoßen. Die ersten zwei Wochen habe ich nachts plötzlich angefangen zu träumen als wäre ich die ganze Nacht auf einem Kurzfilmfestival. Ich habe später das Buch „HPU und dann?“ gelesen und kann so ziemlich alles in Bezug auf mich bestätigen, was darin steht. Wer hier Werte >1 hat, hat IMHO ein gewaltiges Entgiftungsproblem und damit lässt sich auch erklären, warum der eine dieses und jenes besser wegsteckt und somit natürlich besser gegen Krankheiten geschützt ist. 1.3.) Amalgam: Amalgam besteht zu 50% aus Quecksilber. Der Rest ist Kupfer, Silber & Zinn. Quecksilber ist eines der giftigsten, nicht radioaktiven Substanzen auf diesem Planeten und darauf wird dann 24h lang rumgelutscht und natürlich auch geschluckt, wie das Kaugummitests beweisen. Wer das erfunden hat, sich so was in den Mund zu tun, gehört meiner Meinung nach eingesperrt! Jeder der kein Amalgam mehr im Mund hat oder nie hatte, sollte aber trotzdem bei Punkt 5.) eine Ausleitung machen. Jeder, der wie ich vor kurzem auch noch Amalgam im Mund hat, muss diese unbedingt vorher unter Drei-Fach-Schutz beim Zahnarzt entfernen lassen: http://www.candida-i...utz-t11074.html Wichtig ist wirklich dieser Drei-Fach-Schutz, sonst gebt ihr Euch den Rest, wenn ihr diese Quecksilberdämpfe beim raus bohren einatmet. Wenn man täglich Quecksilber schluckt, wird man Tag für Tag mehr vergiftet. Das Quecksilber landet im Darm und nachdem das Immunsystem hauptsächlich im Darm sitzt wird das Immunsystem immer mehr in Mitleidenschaft gezogen. Wenn dann auch noch eine angeborene HPU (siehe 1.2) dazu kommt, dann muss das ja in Rheuma oder sonstigen Zivilisationskranken enden. Also raus mit dem Mist! Jetzt im nach hinein kann ich sagen, dass meine Psoriasis als Kind angefangen hat, als ich meine erste Amalgam-Bombe ähhhh -Plombe bekommen habe. Ich hatte immer sehr große Probleme mit den Zähnen und je mehr sie gegen Kronen ersetzt wurden, desto besser wurde meine PSO am Kopf. Seltsam oder? 2.) Ernährungsumstellung: Ich habe da mehrere Bücher gelesen und habe mir dann so einen Mix aus der Ernährungslehre von M.O.Bruker und „Fit for Life“ zusammengebastelt. Ich war früher ein reiner Fleisch-Fresser, was sicherlich auch meinen damaligen Zustand begünstigt hat. Ab jetzt sollte aber jeglicher Fertig-Fraß aus dem Supermarkt tabu sein! Es kommen nur noch möglichst frische Sachen auf den Teller! 2.1.) Tierisches: So hart das auch ist, aber das wichtigste ist im ersten Schritt, dass gar kein Fleisch oder Wurst mehr gegessen wird, solange die Entzündungen da sind. Erste Erfolge sieht man so nach 4-8 Wochen, je nach Zustand. Auch Milchprodukte und Eier würde ich erst mal weglassen. Einfach alles was Arachidonsäure enthält. Die Empfehlung Fleisch nur einzuschränken hat bei mir nichts gebracht. Man solle alles auf jeden Fall für mind. ½ Jahr weglassen. Danach kann man ja versuchen wieder 2x pro Woche Fleisch zu essen. Mehr sollte das aber sowieso nicht sein. Bei mir persönlich klappt das eher schlecht. Sobald ich anfange ab und zu Fleisch zu essen bekomme ich leider wieder vermehrt Entzündungen. Es wäre höchstwahrscheinlich noch besser auch Fisch wegzulassen, aber das ist dann wirklich hart. Fisch ist also erlaubt. Ich empfehle hier vor allem die fetten Sorten wie Lachs und Heilbutt, denn diese enthalten zwar auch Arachidonsäure, welche diese Entzündungen befeuert, aber der Gegenspieler dieser Säure ist auch gleich mit drin. 2.2.) Obst: Morgens bis Mittags wird ausschließlich Obst auf nüchternen Magen gegessen. Voraussetzung ist, dass keine Fruktose- oder Sorbit-Intoleranz (siehe 1.1.) diagnostiziert wurde. Bei mir war es ja eine Sorbit-Intoleranz und darum musste ich bestimmte Obstsorten wie Äpfel, Birnen, Trauben, usw. die Sorbit enthalten weglassen. Wer eine Fruktose-Intoleranz hat der muss das hier leider vergessen. Ich würde in diesen Fall einfach das Frühstück komplett ausfallen lassen und nur Tee trinken. Hintergrund hierfür ist, dass der Körper am Vormittag normalerweise mit Ausscheidung von Giften und Entsäuerung beschäftigt ist und man ihn dabei nicht stören sollte. Obst wirkt sich da sehr positiv aus, da es basisch verstoffwechselt wird. Zum Thema Säure-Basen gibt es ja auch genug Infos und Tabellen im Netz. Ich habe mich mal durch Zufall mit einem Profi-Sportler aus Amerika darüber unterhalten. Der machte das auch. Er sagte mir sinngemäß folgendes: „Wenn Du jeden Tag trainierst und Du möglichst keinen Verschleiß der Gelenke oder Muskelkater willst, dann isst Du vormittags nur Obst!“ 2.3.) Gemüse: Mittags - bei mir meist erst so ab 14:00Uhr - gibt’s mind. 3-4x pro Woche Fisch mit Kartoffeln. Kartoffeln sind insgesamt sehr wichtig, da sie basisch verstoffwechselt werden. Haut Euch Kartoffeln rein was geht. Von mir aus auch Pommes, aber dann keine eingefrorenen Fertig-Pommes, sondern nehmt frische Kartoffeln. Alles Gemüse bitte möglichst roh. Wer allerdings Probleme mit Rohkost hat dünstet das Ganze vorher. Das sollte dann verträglicher sein. Schaut das ihr Euch Gemüse möglichst bunt zusammenstellt. Etwas unter der Erde und etwas über der Erde. Haut Euch Gemüse rein bis es Euch bei den Ohren wieder raus kommt. 2.4.) Getreide: Am besten sind natürlich Vollkornprodukte. Auf Weißmehl sollte man möglichst verzichten. Das mit dem Weizen ist so eine Sache … ich empfehle auf Dinkel umzusteigen, da das meist besser vertragen wird. Ich habe letzens sogar Seitan auf Dinkel-Basis bei uns im Biomarkt entdeckt. Seitan ist eines meiner Lieblingsersatzmittel für Fleisch. Die Variante im Glas lässt wirklich sehr gut mit irgendwelchen asiatischen Gerichten verarbeiten. Es gibt so viele tolle Sachen ohne Fleisch, man muss nur ein bisschen suchen und ausprobieren, was einem schmeckt. Lest bitte immer was in den Nahrungsmitteln drin ist. Sobald irgendwas mit einer E-Nummer drin ist, würde ich das alleine als Protest schon nicht kaufen. Zu spät abends sollte man aber nichts mehr essen. Das Optimum wäre sogar 14h-lang überhaupt nichts zu essen.(siehe: Goldene 14 Stunden Regel) Ich esse den ganzen Tag so dahin. Hunger habe ich somit so gut wie nie. 2.5.) Nüsse: Nüsse sind ein sehr guter Lieferant für Eiweiß. Ich esse tägl. eine Handvoll oder mehr. Am besten sind wohl Mandeln. Sie werden basisch verstoffwechselt und enthalten alle Aminosäuren, die es gibt. Wie soll man da noch einen Mangel bekommen? 2.6.) Trinken: Ab jetzt nur noch Wasser (Kein Leitungswasser!) oder Tee. Morgens kann man ruhig auch eine Tasse Tee vor dem Obst trinken. Entweder stilles Mineralwasser oder Osmosewasser. Ich habe mir irgendwann eine doch recht billige Umkehrosmose-Anlage für 200EUR gekauft, als ich letztes Jahr einen Bericht in der Zeitung Öko-Test gesehen habe, wie sehr viele namhafte Wasser wie z.B. auch die Leonhardquelle mit mangelhaft wg. der Pestizidmetabolite durchgefallen sind. Das rentiert sich auch finanziell schon nach spätestens ½ Jahr und man muss nichts mehr schleppen. Als Tee würde ich Grünen Tee empfehlen, da sich der epigenetisch sehr positiv verhält. Auch absolut top ist Lapacho-Tee, der sehr gut gegen Pilze, Viren und Bakterien wirkt und sogar recht gut schmeckt. Brennesel-Tee ist natürlich auch sehr gut bei Rheuma. Da kann man ruhig auch etwas rotieren. 2.7.) Zucker und andere Drogen: Tja – Hmmm – bitte zumindest maximal einschränken. Am besten wäre natürlich alles in diese Richtung wegzulassen! Man muss das def. jedes Mal büßen! Wen es extremst nach Süßem süchtelt, der sollte dringendst eine Candida-Kur (siehe 6.) machen. Auch 3x200mg Chrom bremst diesen Heißhunger etwas ein. Ich war früher eine extreme Naschkatze, doch wenn man länger keine Süßigkeiten mehr gegessen hat und dann welche probiert, schmecken sie so übertrieben süß, dass einem gleich ganz schlecht wird. Ich denke ich bleibe da beim Obst als Süßigkeit. 2..8.) Noch ein kleiner Tip: Beim Bundeslebensmittelschlüssel kann man nachsehen, was die einzelnen Lebensmittel beinhalten, wie Fruktose, Sorbit oder auch Arachidonsäure. Hier eine Seite mit Rezepten auf der man auch die Datenbank des Bundeslebensmittelschlüssel durchsuchen kann: http://www.daskochre...nahrungsmittel/ 3.) Basismedikation: Als Basis würde ich ein Vitaminprogramm vorschlagen, das folgendermaßen aussieht: Morgens zum ersten Obst: 1x 50mg Pyridoxal-5-Phosphat (Dies ist für die HPU-Behandlung (siehe 1.2) nötig. Wer keine HPU hat sollte dies weglassen.) 1x Hochdosierter Vitamin B-Komplex (wichtig ist vor allem möglichst viel Vitamin B12 & Folsäure, da sich diese beiden Epigenetisch positiv auswirken. Wer sich schwach fühlt nimmt verstärkt Vitamin B3. Ich selbst nehme den B-Complex #12 oder den B-Komplex #3 von Thorne, die wie ich finde sehr gute Produkte in diese Richtung anbieten.) 1x 10mg Mangan (Nur bei HPU siehe 1.2) 1x 200mg Magnesium 1x 500mg Calcium (hatte da einen ziemlichen Mangel trotz vorherigen Milchkonsum. Vermutlich duch meine totale Übersäuerung) 1nen Schluck Leinöl oder Rapsöl (kann man auch öfters am Tag oder auch zum Salat. Das wirkt super gegen Entzündungen) Abends: 1x 200mg Magnesium 1nen Schluck Leinöl oder Rapsöl Vor dem schlafen nüchtern: 1x 30mg Zink (Dies ist u.a. für die HPU-Behandlung nötig. Allerdings würde ich Zink auch mit negativem HPU-Befund nehmen, da es sich sowohl epigenetisch positiv verhält, das Immunssystem stärkt und wie schon erwähnt für hunderte von Stoffwechselvorgängen zuständig ist. Ausserdem verdrängt Zink Quecksilber.) Wer will kann am Anfang auch mal für ein Monat ein hochdosiertes Multi-Vitaminpräparat nehmen, um mal alles schön aufzufüllen. Auf Dauer würde ich aber kein Multi nehmen. 4.) Probiotika: Gute Darmbakterien kann und sollte man eigentlich von Anfang an einnehmen. Damit sind aber nicht Produkte wie der Joghurt Actimel gemeint. Ich empfehle vorher einen Komplettstatus der Darmflora vornehmen zu lassen. So was kostet je nach Labor um die 60EUR. Privatpatienten bekommen die Kosten erstattet. Je nachdem was einem abgeht wird dann eingenommen. Auch werden sehr viele Probiotika von den privaten Kassen bezahlt. Kassenpatienten gucken mal wieder in die Röhre. Trotzdem halte ich die Einnahme von Probiotika für sehr wichtig. Vor allem die Milchsäurebakterien töten durch die Milchsäure andere pathogene Keime im Darm. Man muss da einfach ein bisschen rumprobieren was einem gut tut. Ich erkenne gute Probiotika ganz klar an meiner Haut. Sobald ich nach ein paar Tagen Einnahme eine ganz weiche Babyhaut bekomme, weiß ich dass es wirkt. Sehr positiv finde ich da auch den Kanne-Brottrunk. Gekühlt finde ich den wirklich richtig lecker! Manche packen den aber gar nicht und somit würde ich eines der besten Kombi-Präparate den „Multidophilus 12“ von Solaray empfehlen. Den gönne ich mir auch mal wieder von Zeit zu Zeit. Sehr auffällig bei meinen Darmfloraanalysen ist, dass E.Coli meist gar nicht oder nur sehr gering nacheisbar sind. Daher wirkt Mutaflor bei mir def. am besten. Ich lege aber nach 100Stk. immer wieder eine Pause ein. 5.) Ausleitung/Entgiftung: Es gibt hier mehrere Methoden Quecksilber auszuleiten. Auf symptome.ch ist das eigentlich schön zusammengefasst: http://www.symptome.ch/wiki/Amalgam Ich persönlich habe damals einen DMPS-Test gemacht, bei dem aber nicht besonders viel Quecksilber rauskam. Ich kann nur empfehlen sich bei diesem Thema nicht verrückt machen zu lassen. Wer beim DMPS-Test oder bei irgendwelchen Haar-Tests wirklich viel zu hohe Werte hat, der sollte mal über eine Ausleitung nach Cutler nachdenken. Das würde ich aber nur unter ärztlicher Kontrolle mit einem guten Umweltmediziner angehen. Nachdem bei mir nichts war, habe ich mich für die natürliche Variante a la Dr.Klinghardt mit Chlorella, Bärlauch und Koriander entschieden. Wichtig dabei ist, dass Bio-Chlorella verwendet werden. Auch bei den Kosten würde ich nicht recht viel mehr wie 70EUR/kg ausgeben. Ich will hier keinen Shop empfehlen da ich mir nicht sicher bin ob das hier erlaubt ist. Bärlauch und Koriander von z.B. Nestmann bekommt ihr in der Apotheke. So eine Ausleitung ist nicht ohne. Man nimmt da am Anfang nur Chlorella. Ich würde die Dosis möglichst schnell auf 3x5g pro Tag steigern. Durchfall ist da am Anfang vorprogrammiert, der aber auch gewünscht ist. Nach zwei bis drei Tagen sollte der Durchfall aber weg sein. Wer eine Weile nur Chlorella nimmt kann dann anfangen Bärlauch dazu zu packen. Bärlauch wird auch Tropfenweise langsam auf 3x20Tropfen gesteigert. Wenn man das mal gewohnt ist, dann kommt der Koriander auch wieder Topfenweise gesteigert bis zu 3x10 Tropfen dazu. Nochmal: Das Zeugs haut wirklich ziemlich rein. Wem es plötzlich sehr schlecht geht und Grippeartige-Symptome bekommt, der sollte wieder einen Schritt zurückgehen oder alles ganz absetzten. Dann ist man normalerweise nach ein, zwei Tagen wieder normal und kann wieder neu beginnen. Trotzdem … das Zeugs entgiftet wirklich nicht schlecht. Ich habe am Anfang auch sehr viele Pickel bekommen, was für mich heißt, dass es wirkt, da eben der ganze Dreck rauskommt. Ich würde das so ca. 2-3 Monate oder auch noch länger und später immer wieder mal machen. 6.) Darmpilze wie Candida: Klar ist … jeder hat sie … keiner braucht sie! Wenn man ein bisschen nachliest, sollen sie auch eine starke Verbindung zu Amalgam haben, da sie anscheinend Quecksilber aufnehmen können. Auch wenn das nicht stimmt, dann ist klar, dass sie im Darm jede Menge Gift verbreiten und das Immunsystem stören. Daher sollte man sie, nachdem man mit der Ausleitung von 4.) fertig ist wegmachen. Es gibt hier auch mehrere Mittelchen wie z.B. Grapefruitkernextrakt von Citricidal oder Caprylsäure. Ich persönlich bin da sehr radikal und haue immer wieder mit Nystatin drauf. Auch nehme ich das Nystatin in Erhaltungsdosis sehr lange. Ich würde das Nystatin beim ersten Mal folgender Maßen einnehmen: Erste Woche: 3x1Kps., ab der zweiten Woche 3x2Kps. Nach drei bis vier Wochen würde ich dann erst mal eine Erhaltungsdosis von 2x1Kps nehmen. Am Anfang sollte man zusätzlich auch eine Nystatin-Suspension einnehmen, da der Pilz auch auf der Zunge klebt. Kauft Euch auch noch eine neue Zahnbürste und so einen Zungenkratzer. Als Zahnpasta empfehle ich sich eine von Weleda ohne Flour zu holen, da Flour auch ein Allergikum sein kann. Nach 2-3 Monaten kann man auch mal versuchen das Nystatin wieder wegzulassen. Ich persönlich wechsele immer wieder zwischen Chlorellas (wie bei 5.) und Nystatin. Beides zusammen hat bei mir noch nie funktioniert. Da bekomme ich sofort echt heftige Nebenwirkungen in Form von Depressionen und muss eines der beiden absetzen. Den Grund dafür kenne ich nicht. Ich vermute das ist dann einfach zu viel des Guten. Auch wird eine sog. Pilz-Diät empfohlen, bei der man jegliche Art von Zucker weglassen muss. Ich habe das am Anfang versucht und habe mich damit eher noch mehr reingeritten, da ich auf einmal so viel Gewicht verloren habe, dass es wirklich ungesund wurde. Diese Pilz-Diät kann ich daher nicht empfehlen. 7.) Bewegung: In meiner schlimmsten Phase war es für mich nicht mehr möglich mich schmerzfrei zu bewegen. Vor allem morgens aus dem Bett war die Hölle. Ich habe dann mit Joga angefangen. Das tat zwar am Anfang brutal weh, aber diese Dehnung tat mir auch irgendwie nachher gut. Je nach Zustand sollte man schon täglich etwas in diese Richtung machen und wenn es nur Spazierengehen ist. Dafür sollte man sich schon täglich mind. 20-30Min. Zeit nehmen. Heute möchte ich mein fast tägliches Joga nicht mehr missen. 8.) Zum Thema Ärzte und Begleitung: So eine Umstellung ist nicht ohne. Es wäre sicherlich sehr gut, wenn man so was anfängt, sich von einem guten Arzt begleiten zu lassen. Ich selbst habe da lange gesucht bis ich einen Arzt gefunden hatte. Ich war allerdings zu dem Zeitpunkt schon rel. weit und so viel konnte der dann gar nicht mehr für mich tun. Mir tat aber sehr gut, dass ein Schulmediziner mir das mal bestätigte, was ich da mache. Die meisten Ärzte haben allerdings von diesen ganzen Themen keinen Plan und lehnen das daher ab. Rheumatologen wahrscheinlich schon aus Selbstschutz. Ich empfehle hier einen guten Umweltmediziner oder Heilpraktiker aufzusuchen. Allerdings gibt es da sehr viele, die nur so tun als hätten sie eine Ahnung. Macht Euch vorher auf allen Themen fit und stellt gezielt Fragen wie er dieses und jenes machen würde. Typische Fragen können sein: „Kann ich bei ihnen einen DMPS-Test machen?“, „Wie würden sie Quecksilber ausleiten?“, „Was halten sie von Pilzen im Darm?“, usw. Wenn er aggressiv wird oder sonst irgendwie rumeiert, dann sofort tschüss und zum nächsten. Oft kann man das auch schon vorher telefonisch klären. Ich finde man merkt das sehr schnell, ob einer gut ist oder ein … Nach jetzt ca. 3 Jahren in diesem System muss ich sagen, dass ich zwar schon noch immer wieder Vitamine, Probiotika, Nystatin und Chlorella nehme, aber insgesamt bin ich sowohl psychisch als auch physisch ein komplett neuer Mensch. Ich war noch nie so fit und glücklich wie heute. Nebenwirkungen habe ich von den Mitteln so gut wie keine mehr. Ich kann auch länger pausieren, nur merke ich halt, wenn ich alles weglasse, dass sich gerne mal wieder eine Entzündung irgendwo einschleicht und ich mich dann nicht mehr so wohl fühle. Wenn ich dann ein bisschen nachhelfe und eine der o.g. Kuren mache, dann ist das auch sehr schnell wieder weg. Es bleibt zum Glück einfach nichts mehr chronisch. Mit Morgensteifigkeit habe ich auch überhaupt keine Probleme mehr. Auch mein früherer hoher Blutdruck und meine schlechten Cholesterin-Werte sind dank dieser Ernährung jetzt absolut top. Akne und Pickel sind auch weg. Auch wenn es am Anfang hart war, bin ich heidenfroh diesen Weg eingeschlagen zu haben, und möchte auch meine Ernährung gar nicht mehr recht viel anders. Schön wäre es, wenn ich doch auch wieder ein bisschen Fleisch ohne Konsequenzen essen könnte, aber ich bin mir sicher, wenn ich so weiter mache klappt das sicherlich auch mal wieder. Ich hoffe das hier hilft dem einen oder anderen mit der Entscheidung doch mal etwas zu wagen und das so oder zumindest so ähnlich zu versuchen. Das Wichtigste ist: Gebt Euch nicht auf und bleibt dran! P.S.: Falls ich mit einem Link oder mit der Nennung von irgendwelchen Mittelchen gegen die Regeln des Forums verstoße, bitte ich vielmals um Entschuldigung. Der Admin oder Mod möge die Stelle dann bitte entfernen. Vielen Dank.
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