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hallo alle,
ich poste meinen ersten beitrag gleich mal in psyche, so ganz bekomm ichs nämlich nicht auf die reihe alles..
heut hab ich die diagnose psoriasis guttata bekommen. bzw so ähnlich, aber der reihe nach:
kurz nach weihnachten war ich schiurlaub, dort hab ich eine angina gehabt. ziemlich eitrig, starkes fieber (39+), nix mit schifahren, dafür antibiotika bekommen.
in einem anruf hat meine freundin, mitd er ich seit 5 jahren zusammen wohne, und mit der ich eine kleine tochter hab, am telefon gesagt sie hat einen andren kennengelernt und sich verliebt.
alles schon so schlimm genug, hab ich ca ende der zweiten jännerwoche kleine rote punkte auf dem handrücken bekommen. am Fr., VM zum ersten mal bemerkt, bis Montag extremer ausschlag am gesicht, hände, unterarme. (mittlerweile der gesamte körper außer geschlechtsteile.. nochmal schwein gehabt..)
die hautärztin hat erstmal auf penizillinallergie getippt, aufgrund der krankengeschichte, und mir zweierlei antihistaminika (schreibt ma die MZ. so?) und eine ekzem-milch mit kortison verschrieben. gleichzeitig dazu einen bluttest. der hat schomal knappe 10 tage gedauert, da war alles negativ. in der zwischenzeit war eine rapide verschlechterung, ausweitung auf rumpf, oberschenkel und füße, zunahme des ausschlags. da wo normalerweise punkte sind, sinds bei mir flächen.
ich hab da auf fotos von andren usern so ähnliches zeug gesehen. nachdem die hautärztin da nicht weiter wußte hat sie ne hautprobe genommen, die eingeschickt, und da war eben heute das ergebnis da.
oben steht eben psoriasis guttata, dann bisi krankengeschichte, dann die "diagnose": "die vorliegenden veränderungen passen zu einer psoriasis" aus.
das drückt die mir so in die hand, sagt was von neuen ansätzen in der bestrahlungstherapie, jahrelange therapie, verschreibt mir 4 cremen (jeweils fürhand, körper, haare, gesicht) ich soll mich an ein bestimmtes krankenhaus wenden, und im internet recherchieren.
na und das tu ich jetz grad..
irgendwie, als die diagnose noch penizillinallergie hieß, war alles gut. maximal 7 wochen dauer, und jetzt lebenslänglich...
die letzten 4 wochen, solang hab ich das ja schon, waren schon die hölle. die meisten von euch kennen dsa selbst, aber.. oh mann. in meiner arbeit sind 100 mitarbeiter... 100 dumme fragen, mitleidige blicke, aufmunternde nicker.
dreck, und dann das mit den frauen. jetz nach der trennung.. ich mein, so find ich ja nie eine.. is klar, das is blödsinn, aber.. letztens war ich mit der tochter im museum, da stand ne andre, richtig hübsche, sympathische jungmutter(?) rum.. früher hätt ich die angesprochen, aber mit ner weißen schulter von den schuppen, roten flecken im gesicht, von den händen gar nicht zu sprechen.
na jedenfalls, ich keinen plan wies weiter gehen soll.
mal die ganzen cremen ausprobieren, vllt in dem krankenhaus vorstellig werden.. und den ganzen andren rest auf die reihe kriegen.. wohung auflösen, sorgerecht besprechen, tausend zahnarzttermine plus mögliche mandeloperation. denn lt. hautärztin wird die PSO nicht weggehen solang noch eiterherde im körper sind.
und da sind einerseits die regelmäßig entzundenen mandeln, andrerseits hab ich eine eitrige zahnwurzel schon seit jahren... zusammenhang: höchstwarscheinlich.
also: zahnwurzelsectio, mandelsectio, strahlentherapie, viererlei cremen, zweierlei pillen, wohung aufdröseln, sorgerecht, nebenbei job und alltag mit ner vierjährigen tochter, die aufmerksamkeit und zuwendung braucht.
sieht vermutlich auf den ersten blick alles schlimmer aus als es is, aber.. ich bin am ende.
aso ja, ein lichtblick:
Der Ausbruch erfolgt häufig in schwerer Form und folgt normalerweise auf eine Racheninfektion mit Streptokokken (wie z.B. Rhinopharyngitis, Pharyngitis oder Tonsillitis). Diese Form der Schuppenflechte heilt normalerweise nach einigen Wochen spontan aus (spontane Remission).
von da
hat da jemand erfahrung?