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Hi,
ich wollte nachfragen, ob man an Psoriasis-Arthritis erkrankt sein kann, ohne dass die Entzündungswerte erhöht sind?
Hintergrund meiner Frage ist, dass bei mir im Herbst 2023 die Diagnose Psoriasis-Arthritis von einem Rheumatologen gestellt wurde, nachdem ich mit meinen Händen keine Greifbewegungen machen konnte bzw. nur unter starken Schmerzen und alle Fingernägel von der Psoriasis befallen waren. Damals waren die Entzündungswerte aber nicht erhöht.
Zwischenzeitlich erkrankte ich auch an einem Bandscheibenvorfall, Sehnenscheidenentzündung und einer Kalkschulter (bis heute nicht ausgeheilt). Im Januar 2026 bekam ich plötzlich starke Schmerzen im linken Ellbogengelenk, beide Kniegelenke, linkes Sprunggelenk, beide Daumengelenke und im linken Kiefergelenk. Das hielt ca. 1,5 Wochen an und wurden dann schlagartig wieder besser. Leichte Restschmerzen sind geblieben. Da meine Entzündungswerte nicht erhöht waren, teilte mein Rheumatologen mir mit, dass dies nicht von der Psoriasis komme und evtl. Muskelschmerzen (unbekannter Ursache) wären. Die Röntgenaufnahme vom Ellbogen war ohne Befund. Die restlichen Gelenke wurden nicht untersucht. Da ich dieses Jahr 43 Jahre alt werde, frage ich mich, ob die Diagnose Psoriasis-Arthritis evtl. eine Fehldiagnose sein könnte und meine sehr gehäuften Gelenkbeschwerden eher eine hormonelle Ursache haben.
Ich habe bis auf Scherzmittel und Kortison keine Medikamente bisher von meinem Rheumatologen erhalten.
Vielen Dank fürs Lesen! 🙂